An unserem Wintergarten (dessen Dach NICHT verglast ist, es ist also eher ein Lichterker), sollen 2 Seiten neu gemacht werden, die rechts und die, die auf dem Bild zu sehen ist. Nun stellt sich die Frage: Wie soll das neue Fenster aussehen? Panoramascheibe, 2 Fensterelemente mit einem Steg in der Mitte, 3 Elemente mit 2 Stegen? Sollen die Stege schmaler werden (obwohl links und rechts die Breite so bleibt, das sind ca 8 cm). Oder ganz schmale, graue Stege, so wie bei rahmenlosen Fenstern? Natürlich ist es auch eine Preisfrage, der Fensterbauer hat bei der Panoramascheibe schon abgewunken. So wie jetzt möchte ich es jedenfalls nicht nochmal haben.
Wintergarten teilweise Neuverglasung
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Die Abmessungen der vorhandenen Fensterflächen sind schwer abschätzbar.
Was man sagen kann, man kann Fensterflächen nicht beliebig groß machen, selbst wenn man bereit wäre einen deftigen Aufschlag beim Preis zu bezahlen.
Pi mal Daumen würde ich an der auf dem Bild sichtbaren Fläche min. 2 Elemente vorsehen, auch wenn der Steg dann in der Mitte der Sichtfläche ist. Evtl. wären auch 3 Elemente (unsymmetrisch verteilt?) eine Lösung, in der Mitte ein größeres Element, und rechts und links einen kleineren Streifen. Wie das dann optisch von außen wirkt, da müsste ich raten.
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Wie soll das neue Fenster aussehen?
Das ist - neben der Preisfrage - eine klassische Gestaltungsaufgabe. Also was für Architekten. Der/die kann dann gleich die Ausschreibung mit machen; dann weiß man/frau auch direkt, was es kostet.
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Die Abmessungen der vorhandenen Fensterflächen sind schwer abschätzbar.
Was man sagen kann, man kann Fensterflächen nicht beliebig groß machen, selbst wenn man bereit wäre einen deftigen Aufschlag beim Preis zu bezahlen.
Pi mal Daumen würde ich an der auf dem Bild sichtbaren Fläche min. 2 Elemente vorsehen, auch wenn der Steg dann in der Mitte der Sichtfläche ist. Evtl. wären auch 3 Elemente (unsymmetrisch verteilt?) eine Lösung, in der Mitte ein größeres Element, und rechts und links einen kleineren Streifen. Wie das dann optisch von außen wirkt, da müsste ich raten.
Danke! Die Scheibe dürfte ca 2,80 m lang sein und 2,20 hoch. Sie würde laut Fensterbauer 320 Kilogramm wiegen. Ich tendiere auch zu 3 Elementen.
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Die Scheibe dürfte ca 2,80 m lang sein und 2,20 hoch.
Du meinst mit 2,80m die Panoramascheibe über die komplette Breite? Dann wäre bei 3 Elementen jedes Element nur gut 90cm breit.
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Du meinst mit 2,80m die Panoramascheibe über die komplette Breite? Dann wäre bei 3 Elementen jedes Element nur gut 90cm breit.
richtig. Derzeit sind die 4 Elemente jeweils 58 cm breit.
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OK. Also 90cm Breite sollten gar kein Problem sein, ich habe hier Terrassentüren eingebaut die breiter sind. Selbst ein Schiebeelement mit einer Gesamtbreite von 2,80m wäre jetzt nicht ungewöhnlich, und da ist jedes Element breiter. Klar, die Scheiben sind nicht gerade leicht, eine Standard 3fach Verglasung wiegt so um die 30-40kg/m², aber dafür hat man ja Profis, die wissen wie man damit umgehen muss.
Ästhetik ist jetzt nicht so meine Stärke, mich würde halt ein "Steg" mitten in der Sichtfläche stören. Deswegen mein Vorschlag, die Fläche durch 3 oder gar unsymmetrisch zu teilen. Wie das in der Gesamtansicht wirkt, auch von außen, das kann ich nicht sagen. Evtl. stört die Asymmetrie und eine Verteilung mit gleich großen Elementen wirkt optisch besser.
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Was stört Dich konkret an den bisherigen?
Ausgang ist an einer der anderen Seiten bzw nicht vorhanden?
Varianten würden mir einige einfallen:
3erTeilung alle gleich
3er Teilung: in der Mitte ein großes, an den Seiten 2schmale Elemente
2 er Teilung aber asymmetrisch. Sonst hat man den Mittelstreifen im Blickfeld Links schmal, wo der Torbogen ist, rechts größer.
Kommt halt darauf an, wo der schönste Blick hinaus ist.
Den Ruf nach einem Architekten halte ich hier für Kanonen nach Spatzen, ehrlich.
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Wenn ich mir das Bild so anschaue, dann am ehesten 2 Teile: links schmal, rechts breit. Verhältnis muss man noch überlegen
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Das könnte ich mir optisch nur vorstellen, wenn man die Asymmetrieb über die Seitenteile fortführt.
Die einfachste Lösung wäre in meinen Augen, wenn man die beiden mittleren Felder zu einem Feld zusammenfasst. Das ergibt ein Element mit ca. 1,20m Breite und 2,20m Höhe. Man hat in der Mitte keinen Steg und das handling der Scheibe ist noch unkompliziert (um die 100kg). Zudem sind die kleineren Flächen nicht so empfindlich falls es zu thermischen Spannungen kommen sollte. Keine Ahnung wie der Sonnenverlauf ist oder ob es zu einer Teilverschattung kommt.
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Wie wäre es, die Proportionen mögl. Teilungen einfach mal grafisch darzustellen?
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eine klassische Gestaltungsaufgabe
Den Ruf nach einem Architekten halte ich hier für Kanonen nach Spatzen, ehrlich.
Der/die TE kann es offensichtlich nicht. Wen soll er/sie fragen? Die/den Designer(in) des geringsten Mißtrauens?
Eva Brenner ?

Umfrage?
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Eva Brenner ?
Die dekoriert erst einmal den Innenraum um.

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Wie wäre es, die Proportionen mögl. Teilungen einfach mal grafisch darzustellen?
Das habe ich jetzt gerade mal die KI machen lassen.
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Das könnte ich mir optisch nur vorstellen, wenn man die Asymmetrieb über die Seitenteile fortführt.
Die einfachste Lösung wäre in meinen Augen, wenn man die beiden mittleren Felder zu einem Feld zusammenfasst. Das ergibt ein Element mit ca. 1,20m Breite und 2,20m Höhe. Man hat in der Mitte keinen Steg und das handling der Scheibe ist noch unkompliziert (um die 100kg). Zudem sind die kleineren Flächen nicht so empfindlich falls es zu thermischen Spannungen kommen sollte. Keine Ahnung wie der Sonnenverlauf ist oder ob es zu einer Teilverschattung kommt.
Im Sommer ist da ziemlich viel Schatten, da wir am Friedhof wohnen und hohe Bäume die Sonne verdecken. Ich denke halt, dass eine Panoramascheibe einfach toll aussehen würde.
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Was spricht gegen eine Panoramascheibe?
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So wie ich es verstanden habe, der Fensterbauer.
Wobei das schon möglich sein sollte, aber kostet halt.
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Was spricht gegen eine Panoramascheibe?
Der Preis?
Natürlich ist es auch eine Preisfrage, der Fensterbauer hat bei der Panoramascheibe schon abgewunken.
Ist der Wintergarten thermisch von den Wohnräumen getrennt oder wird er beheizt? Du schreibst von einem :
eher ein Lichterker
dann wäre das wohl ein Wohnraum. Ansonsten könnte man ja überlegen, ob es unbedingt eine 3fach Verglasung braucht.
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Der Preis?
Ist der Wintergarten thermisch von den Wohnräumen getrennt oder wird er beheizt? Du schreibst von einem :
dann wäre das wohl ein Wohnraum. Ansonsten könnte man ja überlegen, ob es unbedingt eine 3fach Verglasung braucht.
Stimmt, es ist gar kein richtiger Wintergarten, sondern Wohnraum-Erweiterung. Tatsächlich ist das eine Option, eine 2fach Verglasung zu nehmen. Habe gehört, dass der Unterschied marginal ist, wobei mein Mann mir da widerspricht.
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Was spricht gegen eine Panoramascheibe?
Der Preis?
Tja, günstiger wird es dadurch nicht, aber teurer erstmal vor allem bei den Logistikkosten. Na gut, bei den großen Formaten muss auch das Glas dicker werden.
Rechnen wir kurz, ausgehend von einer 2,0 m x 4,0 m Fläche, aufgeteilt in 4 / 2 / 1 Teile:
Verglasung Teile Glasfläche ges. (m2) Abmaße Glasfläche / Stück (m2) Glasaufbau Glas / m2 (mm) Randverbund (m) Masse / Element (kg) Masse ges. (kg) 2-fach 4 8 2 m x 1 m 2 4 / 16 / 4 8 24 40 160 2-fach 2 8 2 m x 2 m 4 6 / 16 / 6 12 16 120 240 2-fach 1 8 4 m x 2 m 8 8 / 16 / 8 16 12 320 320 3-fach 4 8 2 m x 1 m 2 4 / 12 / 4 / 12 / 4 12 24 60 240 3-fach 2 8 2 m x 2 m 4 6 / 12 / 6 / 12 / 6 18 16 180 360 3-fach 1 8 4 m x 2 m 8 8 / 12 / 8 / 12 / 8 24 12 480 480 Und man sieht ganz deutlich, weshalb der Fensterbauer / Glaser keine Lust auf die großen Scheine hat: Die Logistik ist mit Über 300 bzw. fast 500 kg bei einer Isolierverglasung verdammt aufwändig und genau das der zentrale Punkt.
Nichts desto trotz habe ich schon mehrfach Isolierverglasungen von 8 - 10 m2 Fläche anliefern und austauschen lassen, auch Dreifachverglasungen u.a. wegen Denkmalschutz. Entweder braucht der Glaser entsprechend viele Leute:
oder geeignetes motorisch getriebenes Hebezeug:
Beides geht, beides kostet ein paar Euro extra, beides bringt aber am Ende einen ganz anderen Raumeindruck.
Wieviel das dann effektiv mehr kostet? Keine Ahnung, denn das hängt von der örtlichen Zuwegung ab. Also: anbieten lassen, ggf. über Tricks nachdenken (Einheben direkt vom Liefer-LKW mit Bordkran o.ä.) und sich dann entscheiden.
Tatsächlich ist das eine Option, eine 2fach Verglasung zu nehmen. Habe gehört, dass der Unterschied marginal ist, wobei mein Mann mir da widerspricht.
Bei Formaten bis etwa 2 m2 / Stck. ist dreifach inzwischen beim Glas oft günstiger als zweifach. Bei 8 m2 am Stück kommt schon auch stärkeres Glas zum Einsatz, aber die Masse des Glases fällt nicht beim Material ins Gewicht, sondern fast ausschließlich bei der Logistik. Der Randverbund wird beim größeren Formrat absolut weniger was für die großen Formate spricht, die dann durch weniger Randanteil / Fläche automatisch auch gleich einen besseren U-Wert bekommen.
Wenn ich hinterher quasi im Glaserker sitze macht die bei Dreifachverglasung signifikant höhere winterliche Oberflächentemperatur innen einen drastischen Unterschied bei der (gefühlten) thermischen Behaglichkeit. Ich sitze zuhause im Hemd vor der raumhohen Dreifachverglasung und fröstele jetzt gerade trotz Hoodie vor einer Zweifachverglasung an den Füssen, weil die Kaltluftwalze an den Füssen deutlich zuschlägt. Optik sprich für große Elemente, am besten eines, gegen eine Mittelpfosten (geht garnicht) und die Behaglichkeit für Dreifachverglasung. Ja, das kostet, aber es macht sehr lange sehr glücklich!
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Die Logistik ist mit Über 300 bzw. fast 500 kg bei einer Isolierverglasung verdammt aufwändig und genau das der zentrale Punkt.
Die Abmessungen mit 2,80m x 2,20m die die TE genannt hat, entschärfen das Problem ein wenig. Sind ja "nur" ca. 6,2m². Aber egal, ich würde den Monteuren trotzdem eine Tasse Kaba spendieren.

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eine Tasse Kaba spendieren
Off-Topic:Ich wär für ´ne Dose Spinat

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U-Wert 2-fach: 1,1 W/m² K
U-Wert 3-fach: 0,5-0,6 W/m² K
Das ist schon ein Unterschied. Ich würde auch aufgrund der Behaglichkeit 3-fach empfehlen. Ihr werdet den Unterschied zu den alten Scheiben deutlich merken, Die schauen nach 90er Jahren aus? Jedenfalls setzt man bei denen einen U-Wert von 2,7 W/m² K an.
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PS: Die neuen Rahmen werden dann aber auch dicker sein, um das Scheibenpaket zu halten. Alleine deshalb würde ich entweder ohne Teilung oder zweigeteilt bevorzugen.
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Die Scheibe auf der linken Seite sieht so aus als wäre das bereits eine 3fach Verglasung.
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Es könnte auch eine Spiegelung sein. Bei 3-fach ist es garantiert Isolierverglasung. Evtl ist die Verglasung auch älter.
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In allen Fotos sind klassische Rahmenverglasungen bzw. Fensterelemente zu sehen. Alternativ könnte eine reine Festverglasung wie hier zu sehen auch als Pfosten-Riegel-Verglasung ausgeführt werden. Dabei werden bei der Höhe von gut zwei Metern nur max. Ansichtbreiten von 50 mm je Elementstoß notwendig, unabhängig von der Materalität der Pfosten (Holz oder Alu). Alu könnte auch als T-Prifil sehr schlang ausgeführt Weden. Statt eines solchen mittleren Rahmenprofils ("Pfosten") könnten die Glasstöße bei entsprechender Glasdimensionierung auch als reine Glasstöße nach diesem Merkblatt (s. Pkt. 5.2, 5.6 oder 5.10) auf den S. 7, 9, 12 ausgeführt werden. Damit wird der undurchsichtige Bereich der Scheibe zwar nur minimal schmaler (zusammen mit der Fuge bleiben in der Ansicht 40 - 45 mm), aber durch den Entfall des inneren Profils / Pfostens wird der diagonale Durchblick noch weniger eingeengt und steht auch bei Reinigung nicht störend hervor. Der zentrale Vorteil wäre dabei, dass sich das Scheibengewicht für das Gesamtformat auf die Hälfte oder ein Drittel reduziert und damit der Logistikaufwand überschaubar bleibt - ohne das es die starken Profile der bisherigen Ausführung braucht.
Die Glasstöße müssen dabei allerdings entweder mit entsprechenden Abstandshaltern, deren passender Verklebung, Hinterfüllschnur und dem Fugen-Dichtstoff vollständig UV-fest sein oder außenseitig lichtdicht abgeklebt werden (mit einer Folie oder einem Blechstreifen). Das klingt schlimmer als es ist und kann in der Summe deutlich kostengünstiger sein als eine "Panoramaverglasung". Man muss es aber für eine Bewertung grafisch darstellen (lassen), kalkulieren (zumindest schätzen) lassen und dann abwägen.
Will sagen: Es gibt erheblich mehr Möglichkeiten als bisher gedacht und dargestellt. Entwurf ist immer Denken in Alternativen und bewußte Abwägung zwischen diesen.
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Evtl macht der Glaser gar keine solch großen Formate und hat das Hebe-Gedöns für 300 bis 400 oder gar 500 Kg gar nicht. Das ist ne halbe Tonne. Das hebt man nicht einfach so. Evtl mal eine Ausschreibung machen und an verschiedene Glaser in der Umgebung schicken. Der, der entsprechend dafür ausgelegt ist, wird dann auch antworten.
Ich häts eh anders gemacht und gleich einen völlig neuen Wintergarten gemacht. Dann die Stützen nach innen und eine rahmenlose Rundumverglasung. Die Stöße an den Ecken dann verklebt. Sieht cool aus.

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Ich häts eh anders gemacht und gleich einen völlig neuen Wintergarten gemacht. Dann die Stützen nach innen und eine rahmenlose Rundumverglasung. Die Stöße an den Ecken dann verklebt. Sieht cool aus
und ist vermutlich entsprechend teuer. Brauchst dann nicht gleich eine Baugenehmigung?