Liebe Community,
Ich wäre sehr froh über fachlichen Input zu meinem bevorstehenden Eigenprojekt.
Ort des Vorhabens:
Schlafzimmer im Dachgeschoss mit schrägem Dachstuhl
Ausgangslage:
Bestehende Aufdachdämmung mit folgendem Aufbau: Ziegel, Lattung, Konturlattung, Bitumenbahn, Schalung, Sparren, Isolierung, Dampfbremse, Unterdecke.
Die eine Seite des Zimmers ist ein Schrägdach mit Sichtsparren.
Maßnahme:
1: Zwischen den Sichtsparren eine ca 3-5cm dicke Holzunterkonstruktion an den Sparren befestigen.
2: Darauf dann ca 2,2xm dicke Lehmbauplatten befestigen.
3: Verspachteln und vermalen mit Hanf/Lehm/Kalk
Ziel:
Durch die Luft zwischen Unterdecke und Lehmbauplatte eine verzögere Wärmeabgabe in den Raum und somit keine unerträgliche Hitze im Sommer.
Frage an die Community:
Reichen die Maßnahmen um im Sommer keine 23+ Grad im Zimmer zu haben oder bräuchte es noch Ergänzungen?
Ich streune mich vor Klemmfilz aus Hanf oder Lehm, da ich dann eine Dampfbreme oder Dampfsperre zwischen Dämmmaterial und Unterdecke platzieren müsste, da ich sonst den Taupunkt zu stark verschieben würde, oder?
Oder wären Hanfplatten besser wie Lehmplatten für das Vorhaben? Diese können aber weniger gut mit Feuchte umgehen.
Grundsätzlich liegz die Luftfeuchtigkeit im Zimmer im Sommer bei 30-40% und im Winter bei 15-30%.
Ich danke euch schon einmal!:)
Beste Grüße
Michi