Anschluss der Dampfbremse an vorhandene

  • Hallo zusammen,


    Ich saniere aktuell mein altes Haus und erneuere die Zwischendecke vom Obergeschoss zum Dachboden, der Aufbau soll aus Rigipsplatten -》Unterkonstruktion -》Dampfbremse-》 Dämmung zwischenden Balken -》22mm OSB bestehen.


    Die Frage die ich mir stelle ist, wie schließe ich die Dampfbremse an die vorhandene Dampfbremse vom Dach an?

    Bilder sind beigefügt.


    Über etwas Hilfe wäre ich sehr dankbar .


    Einmal editiert, zuletzt von Skeptiker () aus folgendem Grund: Bildvorschauen eingebunden, identischen Doppelpost gelöscht

  • Ist das die Zwischendecke vom Dachgeschoss zum Spitzboden? Wenn ja: Soll der Spitzboden als Wohnraum genutzt und beheizt werden?


    Worum handelt es sich bei dem " verknüddelten " weißen Material unterhalb der Pfette und zwischen den Sparren? Die alte Dampfbremse mit darunter liegender Dämmung?


    Wer hat die " Plastoform SD 2 " angebracht und warum hat er sich nicht um die luftdichte Verbindung der beiden Dampfbremsen gekümmert bzw was hat er imnsoweit geplant?


    Unterhalb der Kehlbalken befinden sich sog. Sauerkrautplatten, verputzt und gespachtelt? Richtig ?

  • Genau, dabei handelt es sich um die Zwischendecke.

    Der Spitzboden wird unbeheizt sein.


    Die zwei dampfbremsen waren bei Hauskauf so vorhanden, sind leider nicht luftdicht miteinander verklebt.


    Genau, auf der Dachschrägen sind Sauerkrautplatten die verputzt und gespachtelt sind und an die Decke angeschlossen werden.

  • Die zwei dampfbremsen waren bei Hauskauf so vorhanden, sind leider nicht luftdicht miteinander verklebt.

    grundsätzlich schlecht - sehr schlecht


    Aber ist der angrenzende Innenraum geheizt?

    Genau, auf der Dachschrägen sind Sauerkrautplatten die verputzt und gespachtelt sind und an die Decke angeschlossen werden.

    Nein, das sieht nicht nach echten „Sauerkrautplatten“ (korrekt: „Holzwolleleichtbauplatten“ / „HWL“) aus, sondern nach irgendwas dünnem mit Trockenbauplatten mit einer oberflächlichen Faserarmierung. Ich habe sowas noch nicht gesehen.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Wenn der Spitzboden nicht beheitzt wird, ist die luftdicht auszubildende Gebäudehülle auf der Unterseite der Kehlbalkenlage und von dort nach unten raumseitig auf der Unterseite der Dachsparren im unter dem Spitzboden gelegenen und offenbar beheizten Dachgeschoß.


    Mithin wäre die ( neue ), auf der Unterseite der Kehlbalkenlage anzubringende Dampfbremse mit der vorhandenen Dampfbremse im Dachgeschoß luftdicht zu verkleben, womit man sich den baupraktisch nicht ausführbaren Anschluß an die ( überflüssige ) Dampfbremse im Spitzboden erspart.


    Hierbei sollte man " im System " bleiben, also die gleiche Dampfbremse verwenden, wie im Dachgeschoß, die allerdings unterhalb der Kehlbalkenlage " verknüttelt " ist und an die daher nicht luftdicht angeschlossen werden kann.


    Insofern zunächst durch eine Probeöffnung überprüfen, ob die Dampfbremse im Dachgeschoß weiter unterhalb der Kehlbalkenlage flächig ( unverknüttelt ) über die Dachsparren hinweggeführt wurde. Hierzu an einer Stelle einen Teil der " Sauerkrautplatten " vorsichtig entfernen.

  • Die Dampfbremse wurde vom Dachdecker gemacht, der hat diese von aussen in die "Sparren" gelegt, als das Dach neu gedeckt wurde.

    Weiß nur nicht wie ich die neue Dampfbremse unter der Decke an die Dachschräge verbinden soll.

    1. im V einschneiden und an die Balken + Dampfbremse der Dachschrägen kleben

    2. An die Dachschräge kleben und die decke dann tiefer abhängen?

  • Wenn der Dachdecker die Dampfbremse schlaufenförmig von außen von der Traufe bis zum First in die Sparren eingelegt und dann die Dämmung von außen ebenfalls von der Traufe bis zum First eingebracht hätte, hätte er nach Isover alles richtig gemacht. Siehe hierzu hier unter Fazit:


    https://www.isover.de/bauphysik-leicht-erklaert/feuchteprobleme-im-ungedaemmten-spitzboden


    Hier wurde aber anscheinend ( ?? ) das Dachgeschoß von außen und der Spitzboden von innen gedämmt. Siehe hierzu Fotos mit blauer Dampfbremse im Spitzboden und weißer Dampfbremse im beheizten Dachgeschoß unterhalb der " Sauerkrautplatten ". Damit dürfte es zu einem Wechsel der Dampfbremsebenen im Bereich der Kehlbalkenlage kommen. Da halte ich mich zu Deiner Idee mit dem Einschneiden der Dampfbremse ( welche ) besser raus.


    Tipp: Anwendungstechnik von Isover anrufen und bitten, dass ein Anwendungstechniker zu Deinem Objekt kommt und sich das Problem ansieht. Nach meinen Erfahrungen sind die hierzu durchaus bereit, jedenfalls dann, wenn ein Unternehmer anfragt und die Arbeit ausführen soll.

  • Ich vermute man wollte den ausgebauten Teil des DG dämmen und hat nur dieses gedämmt und so wurde die Folie nur dort angebracht, weil der Spitzboden ungedämmt war. Der Spitzboden wurde nachträglich gedämmt. Stimmts?

    So wie es ursprünglich war, wäre die Decke zum Dachspitz kein Problem gewesen, weil der Dampf da eh nach außen konnte.


    Dächer sind heikel und wenn man Fehler macht, dann versifft die Dämmung. Ich würde das lieber vom Profi machen lassen. Ich hätte meine Zweifel, dass man die um die Sparren gewickelte und die Untersparren verlegte Bahnen vernünftig und luftdicht verbinden kann. Wenn, dann hätte man es nach gleichem Muster bis zum Giebel hoch machen müssen. Also mir würde da keine vernünftige Lösung einfallen beide zu verbinden, sodass es dicht ist. Evtl sagen die Dachdecker im Forum noch was. Evtl. wäre es besser die Dämmung im Dachspitz wieder abzunehmen und dafür die Decke zu dämmen und den Dachspitz durchlüften.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Zitat

    Der Spitzboden wurde nachträglich gedämmt. Stimmts?

    So wie es ursprünglich war, wäre die Decke zum Dachspitz kein Problem gewesen, weil der Dampf da eh nach außen konnte.

    Sehe ich anders. Lies den Link im Beitrag #7.


    Zitat

    Evtl. wäre es besser die Dämmung im Dachspitz wieder abzunehmen und dafür die Decke zu dämmen und den Dachspitz durchlüften.

    Der TE will ja die Kehlbalkendecke jetzt dämmen. Das Problem ist nur, wie er die dafür benötigte neue Dampfbremse dann luftdicht an die vorhandene verknüddelte und schlaufenförmig um die Sparren verlegte Dampfbremse im Dachgeschoss anschließen soll. Also Dampfbremse auf der Unterseite der Kehlbalken und von dort nach unten auf die " weiße " Dampfbremse hinter den " Sauerkrautplaaten ".


    Wer ist der " Profi " für einen solch ungewöhnlichen Anwendungsfall??? Meiner Ansicht kann dem TE nur die Anwendungstechnik eines namhaften Herstellers helfen, weil die schon alles erdenkliche auf Ausführbarkeit untersucht und getestet haben.


    Bei Isover gibt es eine Lösung für die schlaufenförmige Verlegung der Dampfbremse von oben über die Kehlbalken und Dämmeinlage von oben im Gefach, also so etwas wie das, was der Dachdecker beim TE ausgeführt hat, allerdings nicht bis zum First und damit wohl falsch. Ich habe das, was Isover zu der Dämmung von der Oberseite der Kehlbalkendecke schreibt und auch auf einem Video ( isover-live ) zeigt, nicht verstanden; es übersteigt mein Vorstellungsvermögen. Denn da ist von Stellbrettern und Dämmkissen an den Anschlüssen zu den Dachschrägen im Spitzboden die Rede.

  • Hallo,

    also ich wollte diese Verbindung nicht ausführen wollen, weil es nicht vernünftig gelöst/ausgeführt werden kann. Eine Möglichkeit wäre im Bereich der Dachschräge vom Wohnraum eine neue Dampfbremse raumseits zu verlegen ( unterhalb der Balken ), nur müsste gerechnet werden, ob die vorhandene schlaufenförmige Dampfbremse bleiben kann oder entfernt werden muss. Bei dieser Variante muss man sich jedoch noch Gedanken über die Flankendiffusion von evtl. einbindenden Zwischenwänden machen und hat natürlich auch eine größere Baustelle.

  • Meiner Ansicht kann dem TE nur die Anwendungstechnik eines namhaften Herstellers helfen, weil die schon alles erdenkliche auf Ausführbarkeit untersucht und getestet haben

    dem muss ich widersprechen!

    Es gibt durchaus qualifizierte und herstellerunabhängige Fachplaner, die sowas können...

    Ausserdem gibt es auch noch andere Hersteller, die auch entsprechende Produkte anbieten...

  • Es gibt durchaus qualifizierte und herstellerunabhängige Fachplaner, die sowas können...

    Da bin ich ganz bei Dir, aber


    a.) die muss man erst einmal finden

    b.) sie müssen bereit sein auch so kleine Vorhaben zu betreuen

    c.) das muss auch noch bezahlbar bleiben

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

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  • Es gibt durchaus qualifizierte und herstellerunabhängige Fachplaner, die sowas können...

    Ausserdem gibt es auch noch andere Hersteller, die auch entsprechende Produkte anbieten...

    :bier:

    a.) die muss man erst einmal finden

    b.) sie müssen bereit sein auch so kleine Vorhaben zu betreuen

    c.) das muss auch noch bezahlbar bleiben

    Ja, das stimmt, aber einige davon sind hier anwesend und irritiert es dann schon, hier immer wieder Hinweise auf Produktinformationen zu sehen.


    Fachwissen soll sofort und kostenlos verfügbar sein und dann greift man eben auf kostenlos verfügbare Herstellerangaben bzw. -berater und KI zurück und wundert sich über die mitunter fragwürdigen Ergebnisse dieses Vorgehens.


    Dass gerade von Eric hier öfter solche Hinweise kommen ist insofern sicher kein Zufall. Direkte unabhängige Fachberatung hat vermutlich im Endverbrauchermarkt keine Zukunft. Kann man aber eine KI oder einen Fachberater eigentlich wie Ingenieure wegen Falschberatung in Haftung nehmen und verklagen?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Da stimme ich R.B. zu.


    Ich selbst kenne keinen qualifizierten und herstellerunabhängigen Fachplaner in NRW, der dem TE in diesem speziellen Fall helfen könnte und ich könnte ihm daher auch keinen benennen. Über das Problem gibt es im hiesigen und im früheren " grünen " Forum eine ganze Reihe von Lösungsansätzen, die aber zu keinem klaren Ergebnis - insbesondere für den hiesigen Sonderfall des TE - geführt haben. Aufgrund der mir bekannten Problematik hätte ich das nie so bauen lassen wie der TE. Offensichtlich ist der von dem Dachdecker falsch beraten worden.


    Aber jetzt ist das " Kind ( leider ) in den Brunnen " gefallen. Möglicherweise gibt es dafür eine Lösung, die sich mit wenig Aufwand, zureichender Sicherheit und Dauerhaftigkeit ausführen lässt. Dazu muss man den Bestand vor Ort gesehen haben. Insofern bleibe ich dabei, dass zumindest der Versuch unternommen werden sollte, die Anwendungstechnik eines namhaften Herstellers um Rat und Hilfe zu fragen. Dass das Isover sein muss, habe ich nicht gesagt. ProClima käme auch in Betracht. Mit anderen Herstellern habe ich keine Erfahrungen.


    Wenn dann die Anwendungstechnik sagen sollte, da kommen wir nicht raus, wir empfehlen aber die Hinzuziehung des ortsnahen Fachplaners X, der das kann, wäre der TE auch einen Schritt weiter.


    Beispiel: Ich war Mitbeteiligter an einem riesigen, auf zwei Seiten freitragenden begrünten Trapezdach, das unterseitig mit wasserfesten Platten verkleidet werden sollte. Das wollten die Architekten unbedingt so haben ( ohne Stützen unterhalb der freitragenden, riesigen, umlaufenden Stahlträger ). Das wurde dann auch so gebaut, die Architekten und der Statiker wußten aber nicht, wie die Platten befestigt werden sollen. Nach langen, unerfreulichen Diskussionen haben wir einen Anwendungstechniker von Knauf an die Baustelle kommen lassen und der hat die Lösung gefunden. Das fertige Ergebnis fand er selbst so gut, dass er uns gefragt hat, ob er die während der Bauzeit angefertigten Fotografien für Knauf verwenden darf. Das lag aber auch daran, dass wir einen hochqualifizierten Trockenbauer am Start hatten, der jeden Arbeitsschritt mit dem Anwendungstechniker besprochen hat, und das fertige Bauwerk ( Kunstmuseum ) im äußeren Erscheinungsbild, wie von de3n Architekten gewünscht, high-end ist.

  • Skeptiker


    Zitat

    Dass gerade von Eric hier öfter solche Hinweise kommen ist insofern sicher kein Zufall.

    Wie soll ich das verstehen?


    Wenn ich mitunter Links einstelle, dann erspare ich mir damit seitenlange eigene Ausführungen zu Themen, die ich mit eigenen Worten auch nicht besser erklären könnte. Verlinkungen auf KI pflege ich vor der Veröffentlichung nach bestem Wissen und Gewissen zu überprüfen. Die Links sind Denkanstöße und sollen niemanden davon abhalten, selbst weiter zu recherchieren, um womöglich bessere Antworten zu finden


    Das für Laien trotz der Links die Hinzuziehung eines Fachmanns meist sinnvoll ist, habe ich nie in Abrede gestellt. Es ist in diesem Forum aber nun einmal so, dass überwiegend Laien Fragen stellen und dann mit den Antworten " diy " ausgeführt werden soll, obwohl dies nicht immer zielführend ist. Hieran ist aber nichts zu ändern.


    Insofern bitte ich um nähere Angaben, was ich mit meinen Links falsch mache, insbesondere anhand eines Beispiels, wo es in der Vergangenheit falsch war.

  • Schon wieder ein Link und zwar dieses Mal zu Deiner Frage, ob ein Hersteller für Falschberatung des Verarbeiters oder des Endkunden haften kann. Die Frage hätte ich auch in diesem Fall nicht besser mit eigenen Worten beantworten können und wenn Haufe es dann auch noch so schreibt, wie ich es selbst aus eigenem Wissen kenne, wird´s ja wohl richtig sein:


    § 7 Baustofflieferung / F. Beraterhaftung | Haufe
    Rz. 74 Eine besondere, im Baustoffhandel nicht seltene Konstellation liegt darin begründet, dass das vom Gewerkeunternehmer erworbene Produkt als solches…
    www.haufe.de

  • Ich bin da ganz bei Elopant . So wie es jetzt ist, ist es nicht lösbar. Eines muss also weg, entweder Dachspitz kalt lassen und rückbauen, oder neue Folie an der Dachschräge und somit ein homogenes System schaffen.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Zitat

    Eines muss also weg, entweder Dachspitz kalt lassen und rückbauen, oder ..........

    Und was macht der TE dann mit der bereits freigelegten Zwischendecke ( siehe Bilder im Ausgangsbeitrag # 1,1 und 1.3 ), die er - wie es ja prinzipiell richtig und völlig unproblematisch wäre - dämmen und verkleiden will? Darf denn die feucht-warme Luft vom beheizten Dachgeschoß durch die Zwischendecke ungebremst in den ( sodann ) ungedämmten und unbeheizten Spitzboden strömen oder macht sich der TE zu Recht Gedanken darüber, dass dann auf der Unterseite der freigelegten Zwischendecke noch eine Dampfbremse angebracht werden sollte/muss und wie er die an die " weiße " Dampfbremse im beheizten Dachgeschoß anschließen kann/soll?


    Wenn ich mich richtig erinnere, steht in der DIN und ist dort auch so bebildert, dass die Dampfbremse die beheizte Gebäudehülle gewissermaßen wie eine ( gedachte ) lückenlose " Haut " umschließen muss und zwar so, dass man die " Haut " mit einem Stift ohne abzusetzen umfahren kann.

  • Off-Topic:

    Ich meine mich auch zu erinnern, dass man auch bei Herstellerangaben vorsichtig sein sollte. Da war doch was mit den sich öffnenden Folien im Winter, wo dann das frisch gedämmte Dach fröhlich vor sich hin schimmelte aufgrund Baufeuchte. Oder habe ich das falsch in Erinnerung?

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Und was macht der TE dann mit der bereits freigelegten Zwischendecke ( siehe Bilder im Ausgangsbeitrag # 1,1 und 1.3 ), die er - wie es ja prinzipiell richtig und völlig unproblematisch wäre - dämmen und verkleiden will? Darf denn die feucht-warme Luft vom beheizten Dachgeschoß durch die Zwischendecke ungebremst in den ( sodann ) ungedämmten und unbeheizten Spitzboden strömen oder macht sich der TE zu Recht Gedanken darüber, dass dann auf der Unterseite der freigelegten Zwischendecke noch eine Dampfbremse angebracht werden sollte/muss und wie er die an die " weiße " Dampfbremse im beheizten Dachgeschoß anschließen kann/soll?

    Wie man es macht, es ist eine Murkserei mit viel Detailgeschnibbele an den Folien und Verklebungen. Wenn der Dachspitz durchlüftet ist, darf da gerne Dampf hoch, wird ja abgeführt. Aber wenn ich es mir so recht überlege, selbst dann ist es ein Gefrickele diese geschlaufte Folie an die Folie an der Decke anzuschließen. Das bekommt man nie und nimmer wirklich dicht. Aber so kann zumindest die Feuchte im durchlüfteten Dachspitz abgeführt werden. Es wäre wahrscheinlich vernüftiger gewesen gleich das ganze Dach homogen zu dämmen und nicht nur ein Teil. So hätte man die Folie über den Giebel zusammen bringen können. Also mir fällt da sonst keine vernünftige Lösung ein jetzt noch im Nachgang es funktionsfähig hinzubekommen.

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  • Wenn der Dachboden unbeheizt bleibt, kann die Dampfbremse unterhalb der Deckenbalken geführt werden und diese ausgedämmt werden. D.h. der Dachboden bleibt kalt. Der Versuch jeden einzelnen Deckenbalken einzufassen/abzukleben wird wahrscheinlich nie zu 100 % dicht. Ich lehne solche Ausführungen ab, die kann machen wer will.

  • Frau Maier


    Ich habe keine Vorstellung, was Du unter " zusammenbringen der Folie über dem Giebel " verstehst. Wahrscheinlich ist " First " gemeint.


    Wo ist der Taupunkt bei einem ungedämmten Spitzboden? Vielleicht schon an auf der Unterseite der dort üblicherweise zur Begehbarkeit des Spitzbodens auf Abstand verlegten Holzdielen und an den von der Kälte umspülten Sparren? Wer sagt dann - bei fehlender Dampfbremse an der " Zwischendecke " - der feucht-warmen Luft, dass sie dort nicht als Kondensat ausfallen darf, sondern gefälligst höher aufzusteigen hat, damit sie an den Belüftungsöffnungen entweicht?

  • Kas


    Dann wird Dir Dein Fachmann doch wohl auch gesagt haben, dass zur Prüfung der Ausführbarkeit seines Vorschlags die " Sauerkrautplatten " im Bereich unterhalb der beiden linken Balken der Zwischendecke ( Fot6o #1, 1 ) ca. 20cm nach unten vorsichtig entfernt werden müssen, um zu prüfen, ob zumindest dort die " weiße " Dampfbremse " unverknüddelt " im Gefach der Sparren liegt, so dass die von der Unterseite der Kehlbalkenlage kommende ( neue ) Dampfbremse dort luftdicht an die Unterseite der Sparren und an die " weiße " Dampfbremse angeschlossen werden kann. Ist die " weiße " Dampfbremse auch im Bereich dieser Öffnung " verknüttelt ", dann wüßte ich nicht, wie dort luftdicht angeschlossen werden soll. Das habe ich aber auch bereits im Beitrag #5 ausgeführt.


    Also öffnen wie beschrieben und dann hier zwei Fotos ( 1 x aus der Nähe und 1 x im Abstand von 2m von der Öffnung ) anfertigen und hier einstellen.


    Wenn es dort und auch in allen weiteren Feldern funktionieren sollte, dann nach fachgerechter Verlegung der Dampfbremse und der Dämmung in den Gefachen der Zwischendecke in jedem Fall die Luftdichtheit vor Anbringung der raumseitigen Verkleidung durch einen Blower-Door-Test überprüfen lassen.

  • Wo ist der Taupunkt bei einem ungedämmten Spitzboden? Vielleicht schon an auf der Unterseite der dort üblicherweise zur Begehbarkeit des Spitzbodens auf Abstand verlegten Holzdielen und an den von der Kälte umspülten Sparren? Wer sagt dann - bei fehlender Dampfbremse an der " Zwischendecke " - der feucht-warmen Luft, dass sie dort nicht als Kondensat ausfallen darf, sondern gefälligst höher aufzusteigen hat, damit sie an den Belüftungsöffnungen entweicht?

    Das muss ein Fachmann planen und berechnen. Jedenfalls macht es keinen Sinn Produkte aufzuzählen, oder ihm raten beide Flächen zu verbinden, wenn die Ausführung nahezu unmöglich ist diese korrekt auszuführen. Ich hoffte, dass Fachmenschen wie Elopant eine Lösung haben, aber wenn selbst er abwinkt, dann würde ich Abstand von dem Vorhaben in dieser Form nehmen. Da muss eine andere Lösung her und die geht nicht, ohne Rückbau und neu Aufbau.

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