Hausentwurf, Tipps zur Veränderung, Ideen, Grundrissgestaltung

  • Momentan spart er sich ja schon die Entwurfsarbeit. Ich ahne schon Kommentare wie: „Toller Entwurf. Möchten Sie bei uns als Architekt (in) anfangen?“

    Das waren übrigens Original-Kommentare bzw so ähnlich (2x oder 3x) von so Häuslebau-Anbietern, die ich mal mitbekommen habe.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Das waren übrigens Original-Kommentare bzw so ähnlich (2x oder 3x) von so Häuslebau-Anbietern, die ich mal mitbekommen habe.

    Nachtrag: Es soll auch nicht despektierlich gemeint sein, sondern einfach etwa Verkaufstaktien aufzeigen

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  • Momentan spart er sich ja schon die Entwurfsarbeit. Ich ahne schon Kommentare wie: „Toller Entwurf. Möchten Sie bei uns als Architekt (in) anfangen?“

    Wie wird der Verkäuferwohl reagieren wenn man sagt "aber ja, wann kann ich anfangen?". :)

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • volle Zustimmung!


    :bier:


    Das Raumprogramm würde ich um Abstell- / Lagerfläche vergrößern und dann gliedern nach:

    • Wohnung 1
    • Wohnung 2
    • "gemeinsame Nutzung" (Heizung, HAR, ggf. Waschküche, Lageräume)

    Außerdem sollte festgelegt werden, welche Räume jeweils im EG oder im 1.OG / DG liegen müssen und welche barrierefrei geplant werden sollen.


    Dann kann mit dem Entwerfen begonnen werden! Und vielleicht landet der Wohnraum von WE 1 im 1. OG?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Eher weniger, weil die meisten Menschen wollen vom Wohnraum nen direkten Zugang zum Garten.


    Aber der TO meldet sich ja eh nimmer.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Eher weniger, weil die meisten Menschen wollen vom Wohnraum nen direkten Zugang zum Garten.


    Aber der TO meldet sich ja eh nimmer.

    der wollte vermutlich lesen:

    „Toller Entwurf. Möchten Sie bei uns als Architekt (in) anfangen?“

    :)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • der wollte vermutlich lesen:

    ...nein, ich denke schon, dass er erkannt hat, dass es hier knirscht.


    Nur kann ich hier so rein gar nicht helfen. Mit kosmetischen Dingen ist es ja hier nicht getan. meines Erachtens ist der Planer hier bereits an der allerersten Weggabelung komplett falsch abgebogen.


    Was (mir) auch total fehlt ist jedweder äußere Bezug. Wohin blickt man aus dem Wohnzimmer? Auf eine liebliche Aue, in der die Sonne den Tau des Morgens küsst? Oder eine weniger schmucke Lärmschutzwand? Oder oder oder? Wo ist die Straße, Wo will man hinschauen, wohin nicht? Sind da alte Bäume, ein besonders schöner Ausblick? Oder das genaue Gegenteil?


    Ohne diese basalen Informationen ist m.E. jede Hilfestellung am Grundriss sinnfrei.

  • Eigentlich kann man nur seltenst wirklich helfen wenn oiner mit nem Plan daher kommt. Aber immerhin kann man versuchen die Leute in die richtige Richtung zu schubsen.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • @all, hier steht es

    Kniestock: 90 cm (ab Fertigfußboden)

    Dachneigung: 45°


    ich freue mich auf eure Tipps :)


    Wir bauen mit einem Fertighausanbieter (Massivbauweise) und sind dabei an eine maximale Außenwandlänge gebunden.

    Das wird auch bedeutet, dass Ihr Euch an den Standards des Massivhausanbieters orientieren müsst. Das bedeutet schlüsselfertiger Hausbau mit einem GU/GÜ.

    Wenn sie dann Anpassungen anbieten, bedeutet das nicht gleichzeitig eine freie Planung, sondern ein Schieben einer Wand, ein Drehen des Eingangsbereiches oder, oder.


    Momentan spart er sich ja schon die Entwurfsarbeit. Ich ahne schon Kommentare wie: „Toller Entwurf. Möchten Sie bei uns als Architekt (in) anfangen?“

    Wer das nachbaut, gehört verklagt. Und ja, meist wird der Bauherr für die schlechte Arbeit gelobt, lässt sich den Bauvertrag unterschreiben und stellt Dir dieses lausige Haus hin.

    Ja, der Burner ist das keinesfalls. Zur mangelhaften Statik wurde ja schon was gesagt.

    Unter 6 Meter für Wohn- und Essbereich wie ein Reihenhaus, kein nennenswerter Eingangsbereich für 4 Personen, keine eigenständigen Abstellräume für die Wohneinheiten. Statt dessen kann der Postbote auf die Couch schauen, die Jacken und Schuhe finden keinen Platz, die Speis viel zu klein und klaut Hochschrankfläche in der Küche. Treppe wohl zu kurz, lange Dachseite bringt keine komfortable Fensterfläche, Kizi im Norden, Büro und Sport zu schmal mit Dachschräge. Bad übergroß. Aber wahrscheinlich ist das dem Programm geschuldet und man müsste überall noch mal einen Meter in der ganzen Breite des Hauses abziehen.

    Die ELW ist für 50+ oder für 70+? Ich selbst liege mit meinem Alter dazwischen, möchte aber sicherlich nicht diesen Wohnungsbau mit diesem viel zu langen Flur bewohnen. Ich möchte auch nicht mit meiner Tochter eine gemeinsame Waschmaschine nutzen, auch wenn ich mich gut mit ihr verstehe. Ich möchte auch kein SZ im SW oder den Essbereich im Osten oder das Bad im Eingangsbereich, fern des SZs.

    Wie auch immer. Grundsätzlich gehört zum Haus auch immer ein Grundstück, ggf mit BPlan bzw. Vorgaben. Das ist hier nicht bekannt, deshalb auch keine konstruktiven Vorschläge.

  • wir befinden uns aktuell in der Grundrissplanung für unseren Hausbau und würden uns sehr über euer fachliches Feedback freuen.

    Wir bauen mit einem Fertighausanbieter (Massivbauweise) und sind dabei an eine maximale Außenwandlänge gebunden. Ziel ist es, aus den Vorgaben das Beste herauszuholen.

    Vorsorglich für den Fall, daß A der TE von der herannahenden Osterzeit doch noch zur Auferstehung animiert wird und/oder B wackere Mitleser bis hierhin durchgehalte haben:

    Ich male ein dickes Fragezeichen dahinter, einen Hausanbieter nach dem Fertigungsparameter "maximale Trauflänge" auszuerküren. Das ist selbst unter der Rahmenbedingung, eine ELW anschließen zu wollen, nicht der wahrste Jakob.

    Allein schon wegen des Stichwortes "Mörtelstreß" bin ich kein Freund von "gemauerten" Wandtafeln und hoffe zumindest auf einen klassischen Wandtafler.

    Im übrigen sind "Massiv"häuser nur so viel solider und "Fertig"häuser nur so schneller fertiggestellt oder genauer preisvorhersagbar, wie Zitronenfalter Zitronen falten. Und das "gesparte" Architektenhonorar legt man als Laie vielfach wieder drauf, wenn man da selber zauberlehrlingt.


    Wer beim Hausentwerfen reuelos Geld sparen will/muss, der braucht ein Pflegeleicht-Bodenplattengrundstück und einen mit wenig Schieberei nichttragender Wände passend zu machenden bewährten Katalogentwurf. Wohlgemerkt einen bewährten, denn ohne Stückzahl keine Serienreife. Solche finden sich leider hauptsächlich für Normalfamilien (2E2K), dritte Kinder, zweite Home Offices oder dergleichen zwingen bereits zur Erhöhung des Hauslänge (nicht: Breite !), da die Katalogentwürfe regelmäßig kein erweiterungsloses Einfügen weiterer Räume ermöglichen. Katalogentwürfe mit ELW sind Mangelware.


    Die Volljuristen sagen, ein sich selbst vertretender Anwalt habe einen Narren zum Mandanten - diesen Schuh dürften sich viel mehr Baulaien auch bei einem Eigen-Individualentwurf anziehen. "Das erste Haus baut man für einen Feind" gilt für diesen Fall ganz besonders schmerzlich lehrreich. Wer nicht das Geld für einen Schuß in den Ofen hat, sollte sich von einer solchen Schnapsidee absentieren.