Vinyl auf alten Dielenboden

  • Hallo!


    Ich habe auf einen alten Dielenboden mit Ochsenblut vor Vinyl zu verlegen. Als Unterbau wurde vorgeschlagen Filzpappe und darauf OSB 15mm.

    Jetzt habe ich als Laie gegoogelt und Albträume, weil da steht es sollten 18mm verwendet werden. Die 15er sind aber schon verlegt und verspachtelt. Was sagt ihr fachlich dazu?


    Besten Dank schon mal für die Hilfe!

  • Ich wüsste jetzt nicht, warum das mit 15 anstatt 18mm nicht funktionieren sollte. Wenn man es genauer wissen möchte dann müsste man den kompletten Bodenaufbau analysieren, also angefangen bei den Balken, Dielen (Stärke) und allem drum und dran.

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  • Ich wüsste jetzt nicht, warum das mit 15 anstatt 18mm nicht funktionieren sollte. Wenn man es genauer wissen möchte dann müsste man den kompletten Bodenaufbau analysieren, also angefangen bei den Balken, Dielen (Stärke) und allem drum und dran.

    Danke für die Antwort! Ich bin Laie und kenne mich überhaupt nicht aus und dachte nicht, dass die 15mm brechen oder so

  • Ich habe auf einen alten Dielenboden mit Ochsenblut vor Vinyl zu verlegen. Als Unterbau wurde vorgeschlagen Filzpappe und darauf OSB 15mm.

    Liegt die (hoffentlich an den Stößen verleimte) OSB-Platte lose auf der Filzpappe auf oder wurde sie mit den Dielen verschraubt?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Liegt die (hoffentlich an den Stößen verleimte) OSB-Platte lose auf der Filzpappe auf oder wurde sie mit den Dielen verschraubt?

    Nut und Feder, nicht verschraubt, da Mietwohnung und nicht anders erlaubt. Aber mir geht’s ja hauptsächlich um die Stärke der Platte?

  • Welchen Sinn haben die OSB? War der Dielenboden so uneben oder knarzig? 18er bringen schon ordentlich Gewicht rein. Bei OSB ist auch immer der dampfbremsende Aspekt zu Bedenken. Je nachdem wie diffusionsoffen der Boden sein sollte.

  • Welchen Sinn haben die OSB? War der Dielenboden so uneben oder knarzig? 18er bringen schon ordentlich Gewicht rein. Bei OSB ist auch immer der dampfbremsende Aspekt zu Bedenken. Je nachdem wie diffusionsoffen der Boden sein sollte.

    Also ist es besser, dass es 15er sind oder was soll das heißen? Sorry, ich bin absoluter Laie.


    Genau, waren alte unebene Ochsenblut Dielen. Er war stellenweise knarzig und halt hauptsächlich uneben

  • Ich denke es ist besser auf einen Fußboden unbekannten Aufbaus nicht exzessiv Gewicht drauf zu packen :) .

    Und 15er sind nun mal leichter. Und stabil genug , sofern sie nun genug Auflage haben. Ich weiß nicht ob die Filzpappe diese bietet. Wie läuft es sich jetzt auf dem OSB? Leise? Stabil? Federt nix?

  • Nut und Feder, nicht verschraubt, da Mietwohnung und nicht anders erlaubt. Aber mir geht’s ja hauptsächlich um die Stärke der Platte?

    Schon klar! Dafür muss man aber erstmal die Einbausituation verstehen!


    Du hast also einen „OSB-Trockenestrich“ von 15 mm Stärke lose auf die (erfahrungsgemäß) unebene Dielung einer gründerzeitlichen Holzbalkendecke gelegt. Das bringt gegenüber 18 mm starken Platten mehrere Nachteile:

    • Die dünneren Platten sind „weicher“ als die dickeren und werden sich unter der Auflast von Möbel (Bücherregal, Schränke, Tische, Rollcontainer, wieder die Unebenheit(en) und ggf. Neigung der Dielung etwas abgemildert wieder parallel nachbilden. Bei sehr glatten und dünnen Bodenbelägen wie PVC-Planken oder Linoleum sind solche Unebenheiten meist deutlich zu sehen.
    • Die flächenbezogene Masse der 15-mm-Platten ist um knapp 20 % geringer, als die der 18 mm starken. Sie sind also leichter und neigen damit stärker zum Schwingen und ggf. Klappern auf dem Untergrund, wenn sie nicht verschraubt sind. Der Effekt wird durch relativ starre Beläge aufgebrachte Beläge wie PVC oder Lino eher verstärkt.

    Durch das Aufstellen schwerer Möbel wird der Effekt des Klapperns vermutlich gemildert oder unterbunden. Dann verstärkt sich aber die Welligkeit der Oberfläche oder umgekehrt.


    Ob die beiden Nachteile nach der Fertigstellung wahrnehmbar sein werden, weiß ich nicht. Es kommt auf die Möblierung des Raumes und dessen Nutzung an (viel oder wenig, harte Sohlen, Socken, barfuß, Hundekrallen …) und ist schwer vorherzusagen.


    Ist es sinnvoll, den Trockenestrich jetzt noch einmal gegen einen stärkeren und schwereren zu tauschen? Nein, in einer Mietwohnung eher nicht. Ich würde stattdessen auf einen weichen und optisch unkritischen textilen Bodenbelag umschwenken.


    Schwimmende Estriche sollen möglichst schwer und wirklich entkoppelt sein. Wir haben sowas schon mal mit zwei Lagen 28 mm Spanplatte (erheblich schwerer und starrer) auf einer gebundenen Schüttung gemacht. Danach war der Boden auch waagerecht. Das macht man aber nur im Eigentum bei einer Grundsanierung!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ich nicht, sondern eine Fachfirma eig…textiler Bodenbelag ist nicht möglich, da im Haushalt Kinder und 2 Katzen und da wäre das äußerst unpraktisch zwecks Reinigung etc. Daher wurde ja extra Vinyl Planken gewählt. Mir erschließt sich aber noch nicht ganz wie die Unebenheiten der Dielen durch Osb durchkommen? Und ja die Dielen sind uneben!

  • Ich denke es ist besser auf einen Fußboden unbekannten Aufbaus nicht exzessiv Gewicht drauf zu packen :) .

    Und 15er sind nun mal leichter. Und stabil genug , sofern sie nun genug Auflage haben. Ich weiß nicht ob die Filzpappe diese bietet. Wie läuft es sich jetzt auf dem OSB? Leise? Stabil? Federt nix?

    Das kann ich nicht sagen, da das eine Firma gemacht hat und ich nicht in der Wohnung war.

  • Ich nicht, sondern eine Fachfirma eig…textiler Bodenbelag ist nicht möglich, da im Haushalt Kinder und 2 Katzen und da wäre das äußerst unpraktisch zwecks Reinigung etc. Daher wurde ja extra Vinyl Planken gewählt.

    Dann wird man jetzt mit dem Ist-Zustand leben müssen. Aber weshalb fragt man, wenn sich eh nichts mehr ändern lässt?

    Mir erschließt sich aber noch nicht ganz wie die Unebenheiten der Dielen durch Osb durchkommen?

    Die OSB-Platten liegen durch die hügelige Dielenpberfläche teilweise hohl. Dort, wo Punktlasten von oben auf einer Hohllage ankommen, wird das dünne und relativ weiche OSB unter dieser nachgeben und so auch wellig / hügelig werden.


    Bei hartem PVC zeichnet sich außerdem sowieso jede minimale Unebenheit im Estrich gut sichtbar ab. Das Zeug verzeiht genau wie Linoleum nichts!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Dann wird man jetzt mit dem Ist-Zustand leben müssen. Aber weshalb fragt man, wenn sich eh nichts mehr ändern lässt?

    Die OSB-Platten liegen durch die hügelige Dielenpberfläche teilweise hohl. Dort, wo Punktlasten von oben auf einer Hohllage ankommen, wird das dünne und relativ weiche OSB unter dieser nachgeben und so auch wellig / hügelig werden.


    Bei hartem PVC zeichnet sich außerdem sowieso jede minimale Unebenheit im Estrich gut sichtbar ab. Das Zeug verzeiht genau wie Linoleum nichts!

    Naja noch ist die Firma drin, dachte vielleicht lässt sich ja noch was retten. Das Vinyl ist noch nicht verlegt.


    Ok und das wäre bei einer 18mm Platte nicht der Fall? Ich habe keine Ahnung, aber es sind ja nur 3 mm Unterschied


    Ich bin halt davon ausgegangen, dass die Firma das schon richtig machen wird und habe dann erst später gegoogelt leider

  • Ok und das wäre bei einer 18mm Platte nicht der Fall? Ich habe keine Ahnung, aber es sind ja nur 3 mm Unterschied

    wie ich oben schrieb:

    Ob die beiden Nachteile nach der Fertigstellung wahrnehmbar sein werden, weiß ich nicht. Es kommt auf die Möblierung des Raumes und dessen Nutzung an (viel oder wenig, harte Sohlen, Socken, barfuß, Hundekrallen …) und ist schwer vorherzusagen.

    und weiter:

    Ist es sinnvoll, den Trockenestrich jetzt noch einmal gegen einen stärkeren und schwereren zu tauschen? Nein, in einer Mietwohnung eher nicht. Ich würde stattdessen auf einen weichen und optisch unkritischen textilen Bodenbelag umschwenken.

    Und jetzt drehen wir uns im Kreis.

    Ich bin halt davon ausgegangen, dass die Firma das schon richtig machen wird und habe dann erst später gegoogelt leider

    Da bist Du nicht der erste!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ich habe in einem Schlafzimmer auch mit 15er OSB gearbeitet. Da hat das funktioniert. Allerdings lagen da nur Matratzen und die Möbel waren am Rand angesiedelt. Und die OSB waren durch Holzfaserplatten mit dem Untergrund verschraubt. Also eben, kein Klappern, keine Hohlstellen. Was für ein Raum ist es denn? Wie groß?

  • Ich habe in einem Schlafzimmer auch mit 15er OSB gearbeitet. Da hat das funktioniert. Allerdings lagen da nur Matratzen und die Möbel waren am Rand angesiedelt. Und die OSB waren durch Holzfaserplatten mit dem Untergrund verschraubt. Also eben, kein Klappern, keine Hohlstellen. Was für ein Raum ist es denn? Wie groß?

    Die ganze Wohnung ohne Bad natürlich. Also Wohnzimmer, Kinderzimmer, Küche und Flur

  • Du kannst ja nochmal mit der Firma ins Gespräch gehen. OSB, auch 15er, wellen sich jetzt nicht wie Karton. Die Fachleute (gehe ich mal davon aus) sind ja vor Ort und haben die Situation gesehen und 15er gewählt. Und geben Gewährleistung auf ihre Arbeit. Wenn da allerdings jetzt schon was federt oder klackert, würde ich nicht warten bis der Vinyl liegt, sondern gleich beanstanden.

    Darüber hinaus... schon ein ordentliches Investment für ne Mietwohnung. War da gar nicht mit dem Vermieter zu reden? Nur so aus Interesse.

  • Du kannst ja nochmal mit der Firma ins Gespräch gehen. OSB, auch 15er, wellen sich jetzt nicht wie Karton. Die Fachleute (gehe ich mal davon aus) sind ja vor Ort und haben die Situation gesehen und 15er gewählt. Und geben Gewährleistung auf ihre Arbeit. Wenn da allerdings jetzt schon was federt oder klackert, würde ich nicht warten bis der Vinyl liegt, sondern gleich beanstanden.

    Darüber hinaus... schon ein ordentliches Investment für ne Mietwohnung. War da gar nicht mit dem Vermieter zu reden? Nur so aus Interesse.

    Ist ein innungsbetrieb

  • Du kannst ja nochmal mit der Firma ins Gespräch gehen. OSB, auch 15er, wellen sich jetzt nicht wie Karton. Die Fachleute (gehe ich mal davon aus) sind ja vor Ort und haben die Situation gesehen und 15er gewählt. Und geben Gewährleistung auf ihre Arbeit. Wenn da allerdings jetzt schon was federt oder klackert, würde ich nicht warten bis der Vinyl liegt, sondern gleich beanstanden.

    Darüber hinaus... schon ein ordentliches Investment für ne Mietwohnung. War da gar nicht mit dem Vermieter zu reden? Nur so aus Interesse.

    Inwiefern mit dem Vermieter zu reden?

  • Inwiefern mit dem Vermieter zu reden?

    Vielleicht, weil dann alle Türblätter gekürzt werden müssen?

    Ist ein innungsbetrieb

    Das sagt leider ebensowenig wie über handwerkliche Qualität eines Meisters / eines Betriebes wie bspw. der gewerkschaftliche Organisationsgrad der Mitarbeitenden, siehe hier.

    Die Fachleute (gehe ich mal davon aus) sind ja vor Ort und haben die Situation gesehen und 15er gewählt. Und geben Gewährleistung auf ihre Arbeit.

    Hüstel, jeder Baumangel nimmt seinen Ursprung „vor Ort“ und in Anwesenheit von Fachleuten, die Entscheidungen treffen. Das sagt also leider überhaupt nichts über die (immer geschuldete) tatsächliche Einhaltung der „anerkannten Regeln der Technik“.


    Der Verweis auf die „Gewährleistung“ soll hier trösten, ist aber nichts besonderes, denn die Mangelhaftung aus § 633 BGB ff. gilt für jede Werkleistung und damit jeden Handwerksbetrieb und ist genau der Hebel, über den Mangelbeseitigung eingefordert wird. Kurz: Außer bei Schwarzarbeit besteht ein Recht auf Mangelbeseitigung immer.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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    2 Mal editiert, zuletzt von Skeptiker () aus folgendem Grund: Ergänzung um 2 Absätze

  • Wieso soll das die Hölle sein und für wen?

    Keine Ahnung, aber ich bin offensichtlich in solch einer „Hölle“ aufgewachsen. Vielleicht erklärt das irgendetwas?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Keine Ahnung, aber ich bin offensichtlich in solch einer „Hölle“ aufgewachsen. Vielleicht erklärt das irgendetwas?

    Für mich ist es die Hölle, soll aber keinen angreifen. Ich finde es schön, aber Kinder kippen Sachen aus , Katzen sind auch im Haushalt. Ich hätte gerne eine abwischbare Oberfläche und habe dafür ja auch viel bezahlt

  • Vielleicht, weil dann alle Türblätter gekürzt werden müssen?

    Das sagt leider ebensowenig wie über handwerkliche Qualität eines Meisters / eines Betriebes wie bspw. der gewerkschaftliche Organisationsgrad der Mitarbeitenden, siehe hier.

    Hüstel, jeder Baumangel nimmt seinen Ursprung „vor Ort“ und in Anwesenheit von Fachleuten, die Entscheidungen treffen. Das sagt also leider überhaupt nichts über die (immer geschuldete) tatsächliche Einhaltung der „anerkannten Regeln der Technik“.


    Der Verweis auf die „Gewährleistung“ soll hier trösten, ist aber nichts besonderes, denn die Mangelhaftung aus § 633 BGB ff. gilt für jede Werkleistung und damit jeden Handwerksbetrieb und ist genau der Hebel, über den Mangelbeseitigung eingefordert wird. Kurz: Außer bei Schwarzarbeit besteht ein Recht auf Mangelbeseitigung immer.

    Der Vermieter hat das genehmigt. Aber verstehe den Zusammenhang zwischen Vermieter und Investment nicht.


    Kann man denn nicht noch irgendwas auf die Osb Platten rauf tun unters Vinyl? Ist es denn ein Mangel, dass 15mm verlegt wurden? Ich würde es halt gerne in einem Zustand haben, der einige Jahre hält, bevor ich jetzt alles einrichte und dann alles raus gerissen werden muss

  • Ehrlich gesagt, wüsste ich nicht wo das große Problem sein soll, wenn 15mm OSB auf einem bestehenden Dielenboden verlegt wurden. Die ganze Konstruktion wird schwingen, wenn der bestehende Dielenboden schwingt. Das wird man nicht weg bekommen, außer man macht den Bodenaufbau komplett neu, auch die alten Dielen raus. Wenn man in ein altes Haus mit Holzdecken einzieht, dann muss man gewisse Dinge akzeptieren, wie z.B. schwingende Böden. Das ist aber nicht so dramatisch wie man meint. Habe selbst schon in einem alten Haus aus dem Mittelalter gelebt. Wenn Du Perfektion willst, dann musst Du Dir einen Neubau aussuchen, bzw ein Gebäude aus der Zeit, als feste Betondecken verwendet wurden.


    Nun sagst Du, dass der Boden jetzt drin ist. Und? Wie ist es wenn Du darauf herum läufst? Hast Du das Gefühl es würde irgend wo durchbrechen? Hüpfe mal etwas herum (OK, dann wir der Mieter darunter gegen die Decke klopfen). Wenn alles a Bisserl schwingt aber ansonsten stabil ist, dann passt des scho für einen Altbau mit Holzdecke. Man muss schon als Mieter froh sein, wenn man selber Hand anlegen darf. Wir können es aus der Ferne nicht beurteilen ob alles hält und sauber ausgeführt wurde. Aber Du kannst Dir ja einen Gutachter holen. Oder, Du machst einige aussagekräftige Bilder, um das zumindest mal optisch beurteilen zu können. Aber der Rest kann man nur beurteilen wenn man vor Ort ist.



    Nur so nebenbei:

    Apropo, ich wurde als Kind so erzogen keine Flüssigkeiten auf den Teppich auszuschütten und habe mich daran gehalten. Das haben meine Eltern schon selber hinbekommen, ich aber nie. Man war sich damals auch nicht zu fein sich mal hinzuknien und kräftig zu schrubben, wenn mal was daneben ging. Das war auch keine Hölle, es war einfach so, gehörte zum Leben dazu. Der Teppich blieb dadurch, trotz aller Unfälle, sauber. Wir hatten damals Linoleum im Gang und Küche und Teppich in den Räumen. Ich selber würde einen Kunststoffboden im Wohnzimmer, Schlafzimmer und Kinderzimmer als unangenehm empfinden. Wenn kein Teppich, dann Holzboden oder Steinboden, aber sicher kein Linoleum oder Vinyl oder sonst was in der Richtung. Aber gut, jeder Jeck ist anders.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Nee Perfektion will ich nicht! Ich will nur, dass die OSB nicht brechen und habe keine Ahnung, ob das geht, d das war eine meiner Fragen!?

    Und ob mir das Vinyl an den Stößen entgegen kommen kann?


    Schwingen, Knarren etc. ist mir alles egal.


    Naja der Vermieter freut sich eher, dass dann ein Boden drin ist, auf dem man wohnen kann. Und er den nicht bezahlen muss. Die Dielen waren in einem Zustand wo das nicht ginge.

  • D.h. Du hast das Ergebnis noch gar nicht gesehen, bist noch gar nicht darauf gestanden und hast Zweifel? Warum? Die Dielen, wie alt sind die? 100 Jahre? Und sie sind immer noch da, haben viele Füße erlebt, schlanke und dicke Menschen, viele Möbel sind schon darauf gestanden und sind nicht gebrochen. Die OSB Platten können nur brechen, wenn die Dielen darunter brechen. Es gibt keinen Grund warum sie es jetzt tun sollten, nachdem sich das Prinzip seit hunderte von Jahren bewährt hat.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...