Woher kommt die Feuchtigkeit am Sockelputz? - Idee?

  • Liebe Bauexperten,


    ich bin neu hier und habe ein Problerm, leider bin ich mit meinen Ideen am Ende. Können Sie/ihr mir helfen?


    Bei unserem Haus aus dem Jahre 2018 (Stein auf Stein – Ziegelsteine, ohne Keller) haben wir seit ca. 3 Jahren auf der Innenseite der Windschutzwand im Eingangsbereich am Sockelputz Fertigkeit, deren Ursache ich mir leider nicht erklären und somit beheben kann. Der Putz bröckelt bereits ab.


    Hierzu habe ich ein paar Fotos hochgeladen.


    Folgende Informationen (siehe auch Fotos):

    • Der Eingangsbereich besteht aus einem sehr dicken Betonfundament. Das Fundament ist entsprechend abgedichtet.
    • Auf dem Betonfundament ist eine Granitplatte. Das Gefälle nach außen ist vorhanden.
    • In die Ecke kommt niemals direkt Regen. Ggf. Feuchtigkeit, wenn es sehr stark regnet und die Eingangsbodenplatte komplett nass geregnet ist.
    • Die Wasserleitung / Fallrohr vom Überdach geht quer nach vorne zur Ecke und ist in der Wand (ca. 50 cm) von vorne integriert. Das Fallrohr ist also nicht in der Nähe der Hauswand.
    • Rechts bzw. außerhalb der Windschutzwand ist der Sockel - neben dem Dichtungsaufstrich - zusätzlich mit einer Noppenfolie geschützt


    Hat jemand noch eine Idee, was die Ursache sein könnte?


    Danke und viele Grüße


    Marcus

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  • Danke für die Fragen!


    Zum Gefälle des Betonfundaments kann ich leider nichts sagen.


    Das Gefälle der Granitplatte ist nur ganz leicht nach vorne zum Haus ausgelegt. bei einigen Stellen ist es fast null. Bedeutet, dass das Regenwasser überwiegend verdunstet, es flißt nur wenig ab.

    --> Kann auch Wasser direkt in die Platte bzw. durch die Granitplatte in das Betonfundament sickern?


    Unter dem Granit gibt es keine Drainage. Eine Extra Abdichtung des Betonfundamentes wurde meines Wissens nach nicht angebracht. Ich habe leider keine Information, was für ein Kleber verwendet wurde und ob dieser wasserabdichtend ist.


    Ich habe noch Fotos von der Strinseite beigefügt. Dabei ist mir aufgefallen, dass an der Seite Richtung Windschutzwand die Granitsockelverkleidung nicht mehr ganz dicht ist.


    Die vier Seitens des Hauses zeigen jeweils genau in eine Himmelsrichtung. Von der Strasse in Richtung Haustür betrachtet, zeigt die rechte Seite nach westen, die linke Seite nach Norden.


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  • Noch ein paar Infos zu den Datums:

    - Die Granitplatte wurde Ende 2018 eingabeut.

    - Das erste mal, dass ich in der Ecke Feuchtigkeit am Putz gesehen habe, müsste ca. 2022 / 2023 gewesen sein. Seit dem wird es kontinuierlich größer.

  • --> Kann auch Wasser direkt in die Platte bzw. durch die Granitplatte in das Betonfundament sickern?

    JA. Naturstein ist NICHT dicht.

    Unter dem Granit gibt es keine Drainage. Eine Extra Abdichtung des Betonfundamentes wurde meines Wissens nach nicht angebracht.

    2*schlecht. Alle Feuchte, die durch die Platte oder die [Anschluß]Fugen dringt, kann in die Wandecke sickern

    Ich habe noch Fotos von der Strinseite beigefügt.

    Das bestätigt meinen Verdacht. Es gibt weder Überstand noch Tropfnase noch Fugmörtel. 3* schlecht.

    In Verbinddung mit der fehlenden Abdichtung und der fehlenden Drainung und dem nicht sicheren Gefälle dürften die die Schäden verursacht haben. Initial

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Danke für die Hilfe.


    Einen Überstand haben wir, allerdings keine Tropfnase.


    Bedeutet:


    Entweder:

    - Granitplatte raus -> wird wohl beschädigt werden = neu anfertigen lassen

    - Prüfung Betonfundament -> ggf. Gefälle mit Drainmörtel herstellen und abdichten

    - neue Bodenplatte mit Tropfnase


    oder:

    - Tropfnase anbringen

    - Granitsockelverkleidung reparieren / versieglen / Fugmörtel

    - Granitplatte versieglen


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  • wenn ich sehe, dass die Perimeterdämmung mit den spachtelbaren Abdichtungsstoffen überstrichen ist, stelle ich mir zudem die Frage, ob die Abdichtungen vom Mauerwerk kommend, hinter diesen auf die Fundamente geführt ist. Ansonsten wäre dieser "Wasserweg" zudem zu prüfen. Insbesondere wenn Wasser aufstauen kann (was es fast immer kann)

    öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Maurer- und Betonbauerhandwerk

  • Hier noch ein Paar Fotos von der Abdichtung.


    Das Betonfundament hat übrigends ausreichend Gefälle vom Haus weg und der Grantplatte wurde mit Drainagemörtel verlegt (falls man das auf dem Foto erkennen kannDas würde darauf in deuten, dass die Feuchtigkeit ggf. doch von unten kommt?


    Das Betonfundament wurde auf dem Schotter gegossen, besteht die Möglichkeit, dass dieses von untern feucht wird?


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  • Spannend, wie man das über die Bodenplatte überstehende Außenmauerwerk ohne Unterbrechung als lückenlose " Haut " an die zurückspringende Bodenplatte abgedichtet haben will ( Bilder #9, 1- 5 ). In der Theorie wäre an dem Versprung eine Z-Abdichtung denkbar, wenn sich jemand mit dem Kopf/Augen nach oben unter den Versprung gelegt hätte, um zu sehen, ob die Abdichtung an der Unterseite des Versprungs auch lückenlos ist. Aber der Abdichter hat ja offensichtlich nicht einmal die unterste Steinreihe angeschrägt und ob da auf der hinteren Seite auch noch eine Kehle von den Steinen auf die Bodenplatte angebracht worden ist, würde ich bezweifeln.


    Die am Versprung vor die Bodenplatte des Gebäudes und vor die Bodenplatte des Fundaments der Seitenwand des Eingangspodest eingestellt Perimeterdämmung ist mit Sicherheit nicht dicht. Dort kann - je nach anstehendem Lastfall ( ?? ) Bodenfeuchte oder gar Stauwasser in das überdachte Eingangspodest eindringen und käme an der Stelle an, wo die Sockelfarbe und der Putz abbröseln.


    Auf den Bildern # 1, 1 +3, ist klar und eindeutig zu sehen, dass auf den Granitplatten vor den Stufen Wasserpfützen stehen. Also gibt es kein Oberflächengefälle auf den Granitplatten und demgemäß auch kein Gefälle auf der Betonplatte des Eingangspodests. Denn das Gefälle = mindestens 2 % war wegen des zu erwartenden Sickerwassers ( die Granitplatten sind wasserdicht, nicht aber die Mörtelfugen und die Randfugen zum aufgehenden Mauerwerk ! ) bereits auf dem Betonpodest vom Hauseingang weg auszuführen, womit die Granitplatten das Gefälle im Unterbau zwangsläufig mitübernommen hätten. Außerdemwar die im Gefälle zu verlegende Betonplatte des Eingangspodests bzw. der Gefälleestrich des Eingangspodests, die gegen die Hauswand und die " Windschutzwand " betoniert wurde, vor Verlegung der Granitplatten wannenförmig abzudichten.


    Welche Funktion die als schmaler Streifen vor der " Windschutzwand " verlegte Bitumenbahn haben soll, ist nicht nachvollziehbar.


    Auf dem Hauseingangspodest fließendes Oberflächenwasser wird ja wohl eher nicht ( möglicherweise aber Putzwasser ? ) bis an die Mauerecke Hauswand/ " Windschutzwand " gelangen. Denn In diesem Fall wäre zu überprüfen, ob dort ein Feuchteschutz ( Dichtschlämme o.ä. ) für den Putzsockel angebracht worden ist. Auf Bild #7, 2 ist der Feuchteschutz jedenfalls zu niedrig ( Soll = 5 cm über OK Granitbelag; Ist = nur bis OK Granitbelag im Bereich vor den Treppenstufen )

  • Die am Versprung vor die Bodenplatte des Gebäudes und vor die Bodenplatte des Fundaments der Seitenwand des Eingangspodest eingestellt Perimeterdämmung ist mit Sicherheit nicht dicht. Dort kann - je nach anstehendem Lastfall ( ?? ) Bodenfeuchte oder gar Stauwasser in das überdachte Eingangspodest eindringen und käme an der Stelle an, wo die Sockelfarbe und der Putz abbröseln.

    Danke für den Beitrag.

    Bedeutet, dass die Feutigkeit möglicherweise von außen (siehe Foto - rechter Pflei) oder von unten (Bodenfeuchte) durch den Beton Sockel (Kapillareffekt) noch oben kommen würde?



    und demgemäß auch kein Gefälle auf der Betonplatte des Eingangspodests

    Das werde ich prüfen. Bei dem Blick von der Seite #9 - Foto 6 kann man sehen, dass der Drainagemörtel auf der linken Seite zwischen Bodenplatte und Betonfundament kleiner ist, als auf der rechten / außenseite. Das werde ich aber noch prüfen. Wenn ein Gefälle vom Haus weg mit >2% vorhanden sein sollte, wäre das Wasser von Oben / Grantplatte hier vermutlich nicht das Problem - oder doch aufgrund der fehlenden Abdichtung der Grantplatte an den Seiten?

  • zu #11:


    Foto zeigt die wahrscheinlichen Feuchtigkeitswege von der Seite ( Außenseite ) und von unten völlig richtig. In Deinem Fall hat sich der Planer offenbar um die Vermeidung von Wärmebrücken intensiv gekümmert, daber dann aber die mindestens ebenso wichtige funktionsfähige wannenförmige Bauwerksabdichtung vernachlässigt..


    Offenbar wurde das ausreichend wärmedämmende Porotonmauerwerk lediglich verputzt und dafür war dann der Überstand auf der Bodenplatte mit der Perimeterdämmung auf der Stirnseite der Bodenplatte und zur " Windschutzwand " abdichtungstechnisch eher hinderlich. Denn die Bauwerksabdichtung nach DIN muss - wie es auch am Wohnhaus trotz des Versprungs versucht wurde - die Bodenplatte und den Wandsockel sowie das Fundament und die " Windschutzwand " bis mindestens 15 cm über OK Granitbelag bzw. Gelände vor der " Windschutzwand lückenlos umhüllen.


    Nach Bild #,1 steht die " Windschutzwand " nicht auf der Betonplatte des Hauseingangspodests, sondern sie liegt auf der Schotterschicht vor der " Windschutzwand. Mithin gibt es eine offene Fuge vor dem Hauseingang mit Perimeterdämmung am Haussockel + eine offene Fuge entlang der " Windschutzwand " zu der Schotterschicht. An der Innenseite der Windschutzwand wurde nach den Bildern #1, 5 +6 zwar eine " negative " Vertikalabdichtung angebracht. Der davor auf der Betonplatte verlegte Bitumenbahnstreifen wurde an der " Windschutzwand " nicht hochgeführt. Die Fuge ist also offen geblieben.


    Hast völlig Recht: Wenn die sog. Sickerebene unterhalb der Granitplatten kein ausreichendes Gefälle zu den Treppenstufen hat und/oder der vermutete Drainmörtel - wie so oft - keine ausreichend zügige Entwässerung des Sickerwassers gewährleisten sollte, kann es auch noch zu Feuchteproblemen im Haus wegen der fehlenden Türschwelle und der fehlenden Rinne vor der Haustür kommen. Nach Bild #1, 4 ist das Eingangspodest entwässrungs- und abdichtungstechnisch viel zu hoch erstellt worden und daraus resultieren dann nicht funktionsfähige Sonderkonstruktionen ohne Sinn und Verstand.

  • Was bei Außenanlagen mit Verbund zu Wohngebäuden abdichtungs- und entwässerungstechnisch zu beachten ist, wird auf den Internet-Seiten von Gutjahr sehr gut erklärt.


    Als Einstieg mag das nachstehende Video dienen, das die Gefällegebung, wannenförmige Abdichtung, Rinneneinsatz vor Haustüren, Aufbauhöhen und die Entwässerung von laut Norm 5 cm hohem Drainagemörtel auf - optimiert und durchaus sinnvollen - Drainagematten erklärt. Auf Deinen Bildern sehe ich hiervon nichts. Das mag daran liegen, dass bereits die Planung der Betonpodestplatte und der Gebäudeaußenwand sowie der " Windschutzwand " vermurkst wurde und daher den nachfolgenden Unternehmern, die offensichtlich Ihre Aufklärungs- und Hinweispflicht verletzt haben, scheinbar nichts anderes verblieb, als auf den verkorksten Vorgewerken weiteren Murks aufzubringen.


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  • Vielen Dank, sehr interessantes Video und Produkt!


    Wenn ich den aktuellen Stand mal zusammenfasse habe ich eins oder zwei mögliche Ursachen:


    a) entweder kommt das Wasser von oben über die Bodenplatte --> dann müsste ich diese abdichten + Drainage, etc.

    Wenn das Wetter mitspielt, werde ich in den nächsten Tagen die linke Seite (an der Windschutzwand) der Bodenplatte (diese ist dreigeteilt) versuchen zu demontieren. Dann sehe ich ja, wie das Betonfundament aussieht, ob es Gefälle hat und ob Feutigkeit vorhanden ist. Auch die Ecke des Sockelputztes kann man besser beurteilen.


    und/oder


    b) das Wasser kommt von unten über den Kappilareffekt am Betonfundament noch oben und zieht sich in der Ecke auf den Sockelputz..

    Dann müsste ja zunächst die komplette Bodenplatte demontiert und anschließend abgedichete werden.

    Entweder über eine Horizontalsperre wie beispielsweise:

    - PENETRON SYSTEM

    - TOBOLIN


    oder besteht auch die Möglichkeit, nur die Ecke abzudichten?

  • Interessant ist aber auch noch, dass die Sockel Verblendungen an den Seiten der Bodenplatte (siehe z.B. #9 Foto 6 und #7 beide Fotos) alle lose beziehungsweise abgefallen sind. Das deutet darauf hin, dass das Betonfundament komplett feucht ist.


    Wenn das komplette Fundament feucht ist, stellt sich wiederum die Frage, warum der Sockelputz nur an der Ecke abfällt und nicht über die komplette Breite zwischen Betonfundament und Hauswand feucht wird.

  • Zitat

    ..... werde ich in den nächsten Tagen die linke Seite (an der Windschutzwand) der Bodenplatte (diese ist dreigeteilt) versuchen zu demontieren. Dann sehe ich ja, wie das Betonfundament aussieht, ob es Gefälle hat und ob Feutigkeit vorhanden ist. Auch die Ecke des Sockelputztes kann man besser beurteilen.

    Du meinst das Betonpodest vor dem Hauseingang?


    Entfernung der Granitplatten im Eckbereich vor Haussockel und vor " Windschutzwand " ist eine gute Idee zur Ursachenermittlung.


    Das Abfallen der Granitplatten an der Stirnseite des Betonpodests wird darauf beruhen, dass die Granitplatten für die Klebebatzen zu schwer waren und/oder die Klebebatzen keinen ausreichenden Haftverbund mit der Betonplatte und den Granitplatten hatten. In Richtung Vorderseite des Betonpodests sieht man keine Kleberbatzen mehr. Die sind offenbar an der Rückseite der Granitplatten haften geblieben. Zudem: Wenn die auf den Bildern zu sehenden Wasserpfützen mangels Abtropfnut auch hinter die Granitplatten entwässern, werden die Klebebatzen durchfeuchtet und sie haben bei Frost keine Lust mehr, die Stirnplatten am Betonpodest zu halten ( Absprengen durch Volumenvergrößerung des mit Feuchtigkeit vollgesogenen Klebemörtels ).


    Wurde vor der Baumaßnahme ein Bodengutachten zur Klärung der Bodenbeschaffenheit und der anstehenden Wasserbelastung im Boden eingeholt? Welcher Lastfall ( Bodenfeuchte, Stauwasser oder Grundwasser ? ) hat sich hierbei ergeben? Dass der Hauseingang deutlich höher liegt als das am Haus anstehende Gelände und daher das Betonpodest benötigt wurde, wird ja wohl einen Grund gehabt haben.

  • Ja genau, ich meinte auch, dass ich die Granitplatte in der Ecke (Haus/Windschutzwand) öffnen werde, dann sieht man hoffentlich mehr.



    Wir leben in Troisdorf / nähe Wahner Heide. Unser Boden besteht komplett aus Sand. Ich meine, wir hätten einen Wert von "10 hoch -5" damals beim Versickerungstest für die Auslegung der Regenwassermulde ermittelt.

    Wir wollten den Hauseingang etwas höher haben, um etwas mehr Schutz vor Dreck, etc. zu haben. Mehr gründe gab es nicht.



    Ich melde mich, sobald die Platte offen ist.

  • Liebe Bauexperten,



    ich habe ein Update.


    Am WE habe ich die Grundplatte geöffnet und die Ursache festgestellt.


    Die Granitplatte war in der Ecke zu lang bzw. ggf. ist die Seitenwand nicht rechtwinklig.


    Der Natursteinverleger hat wohl bei der Montage mit roher Gewalt die Platte in die Ecke gedrückt und dabei den Putz zerstört. Deshalb konnte in der Ecke die Fertigkeit hochziehen.


    Unter der Grundplatte war - es trotz 2 Wochen Regenpause – sehr feucht (siehe Bild).


    Auf einem alten Foto konnte man gut erkennen (siehe Bild), dass der komplette Betonsockel mit den seitlichen Rändern abgedichtet wurde. In der Ecke ist diese Abdichtung jetzt zerstört.


    Ich würde jetzt mit Reparaturzement die Ecke ausbesser und verschließen. Anschließend mit einer 2-Komponenten Dichtmasse die Ecke großzügig abdichten, damit die Wanne wieder hergestellt wird.


    Viele Grüße

  • Zitat

    Auf einem alten Foto konnte man gut erkennen (siehe Bild), dass der komplette Betonsockel mit den seitlichen Rändern abgedichtet wurde.

    Sehe ich anders. Auf den Bildern ist zu sehen, dass das Betonpodests nicht wannenförmig abgedichtet wurde. Nur an den Rändern zur Hauswand und zur Seitenwand wurde offenbar eine Abdichtung ( aus Flüssigkunststoff ? ) angebracht, die an der OK des Betonpodests beginnt und schon auf Höhe der OK der Granitplatte endet. Das ist keine funktionsfähige wannenförmige Abdichtung des Betonpodests.


    Die Granitplatten wurden nicht vollflächig, sondern nur batzenförmig verklebt. Dann muss man sich nicht wundern, dass das Betonpodest, auf dem nach den Bildern in #4, 1 + 2 Niederschlagswasser stehen bleibt, stark durchfeuchtet ist.


    Was ist mit dem Gefälle auf dem Betonpodest, nachdem dort auch noch die Restanhaftung der Klebebatzen entfernt worden sind ???? Gefälle zum Haus bzw. zur Seitenwand ?? Der Bereich der Wandecke ist überdacht!


    Stand in der Wandecke mit dem abgeplatzten Putz oberhalb der eingeklebten Perimeterdämmung ( siehe Bild in #11 ) denn schon jemals Niederschlags- oder Putzwasser in nennenswertem Umfang???

  • Auf den Bildern ist zu sehen, dass das Betonpodests nicht wannenförmig abgedichtet wurde.

    :thumbs_up: :thumbs_up:


    Auf den Bildern ist auch zu sehen, dass der Frost an den Batzen bereits schädigend gewirkt hat. In X Jahren hätten die Granitplatten geklappert. :(

    Podest fachgerecht und vollflächig abdichten und eine Drainung einbauen.

    Es könnte mit beim erforderlichen Gefälle kneifen.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen