Hallo zusammen,
ich möchte unseren Estrichboden mittels Bohrkern untersuchen lassen.
Kennt ihr kompetente Firmen / Sachverständige im Raum OWL (optimalerweise Kreis Herford / Bielefeld) die sowas machen?
Gruß
Dennis
Hallo zusammen,
ich möchte unseren Estrichboden mittels Bohrkern untersuchen lassen.
Kennt ihr kompetente Firmen / Sachverständige im Raum OWL (optimalerweise Kreis Herford / Bielefeld) die sowas machen?
Gruß
Dennis
Was ist denn das Ziel der Untersuchung?
* Estrichdicke? * -güte?
* Gesamtaufbau (Schichten)?
* Feuchte?
* Abdichtung vorhanden?
* was ganz anderes
Unten auf der Seite
ist ein Zugang zum Sachverständigenverzeichnis. Dort einfach mal die Daten eingeben, beispielsweise "Estrich" als Suchwort, und mit PLZ und Umkreis erhält man dann die in diesem Bereich ansässigen öffentlich bestellten SV.
Bevor man den Kontakt zu Sachverständigen sucht, sollte das Aufgabengebiet klar definiert sein, auch um unnötigen Aufwand und Kosten zu vermeiden. Hier schließe ich mich meinem Vornamensvetter an, zuerst festlegen was genau untersucht werden soll, dann den SV konkret nach der gewünschten Leistung fragen.
Sollte sich in der o.g. Liste kein passender Kandidat finden, dann einfach mal Tante Google bemühen. In diesem Fall sollte man sich über den jeweiligen Sachverständigen gut informieren, denn die Bezeichnung "Sachverständiger" ist gesetzlich nicht geschützt.
Sachverständige - Bundesingenieurkammer
Es obliegt also dem Auftraggeber zu prüfen, ob der jeweilige Auftragnehmer auch die gewünschten Anforderungen erfüllt. Missverständnisse können sonst schnell sehr teuer werden.
Ich tippe auf was ganz anderes nämlich A*s*est
Aber ich mag auch falsch liegen
A*s*est
Dann würdich aber grad NICHT bohren (lassen) ![]()
Dafür gibt es doch Fachmenschen die wissen wie man testet. Bei einer Sachverständigensuche also darauf achten. Wenn man in einer Großstadt lebt, gibt es evtl. Fachlabore mit entsprechender Dienstleistung die vor Ort Proben nehmen.
Dafür gibt es doch Fachmenschen die wissen wie man testet
Desdawegen ja mine Frage in #2
Alle Bestellungskörperschaften für ö.b.u.v. SV in D betreiben gemeinsam die öffentlichen Datenbank https://svv.ihk.de . Darin lässt sich ebenso regional wie thematisch suchen. Über die im konkreten Fall tatsächlich nutzbare fachliche Eignung einer bzw. eines ö.b.u.v. SV sagt die Datenbank aber natürlich nichts.
Besser als nach einer Untersuchungsmethode sollte man aber die inhaltliche Fragestellung benennen, der gefolgt werden soll. Im Zusammenhang Estrich fallen mir da bspw. spontan Fragen ein wie:
Je nach offener Fragestellung kann eine andere Person und auch eine andere Untersuchungs- oder Messmethode sinnvoll sein. Das weiß der / die SV dann selbst am Besten, wenn die Fragestellung klar vorgegeben wurde. Deshalb würde ich den / die SV fragen:
Danke für eure Antworten, komme leider erst jetzt dazu:
Alles anzeigenWas ist denn das Ziel der Untersuchung?
* Estrichdicke? * -güte?
* Gesamtaufbau (Schichten)?
* Feuchte?
* Abdichtung vorhanden?
* was ganz anderes
Wir hatten vor längerer Zeit / bei Einzug in unser Haus einen Wasserschaden entdeckt.
Nach Öffnung der Wand (Fertighaus) stellte sich dann heraus, dass ein Abwasserrohr nicht richtig verbunden war / rausgerutscht ist.
Über die Versicherung des Vorbesitzers wurde die Rohrverbindung korrigiert und der Fußboden getrocknet.
Seitdem wir hier wohnen haben wir ein Problem mit schlechtem Geruch im Haus. Um die Ursache zu finden haben wir schon einiges unternommen, sind aber nie so richtig weitergekommen.
Nachdem wir nun schon ein paar Jahre in dem Haus wohnen und es mittlerweile etwas besser kennen, bin ich mir sicher dass der Geruch von dem alten Schaden kommt.
Anfangs hatte ich das nicht in Betracht gezogen und bin davon ausgegangen, dass man auf die korrekte Sanierung durch die Fachfirma vertrauen kann...
Später sagte mir mal jemand, dass die Estrich-Dämmung nach einem Abwasserschaden desinfiziert werden sollte.
Ich war zwar nicht die ganze Zeit dabei, denke aber dass das nicht gemacht wurde.
Woanders hörte ich, dass die Schadensbehebung durch Trocknung wohl eh nur dann Sinn macht, wenn der Schaden erst vor kurzem entstanden ist. Das ist bei uns definitiv nicht der Fall gewesen.
Ich gehe davon aus, dass die Estrichdämmung verschimmelt oder mit Bakterien belastet ist. Außerdem frage ich mich, was mit dem angrenzenden Raum (Badezimmer) ist. Hier wurde damals gar nichts gemacht, vielleicht wegen der Fußbodenheizung?
Wir haben auch schon mal Ameisen unter der Zarge zwischen Bad und HWR hervorkommen sehen. Ich befürchte, die haben sich in der (damals) feuchten Dämmung eingenistet.
Das Ganze haben wir uns lange "schöngeredet" / verdrängt. Schließlich hieß es mal die Luft sei sauber, der Schaden wurde von einer professionellen Firma behoben und wenn man morgens und Abends ordentlich lüftet, hält sich das Geruchsproblem einigermaßen in Grenzen.
Ein anderes Problem hat uns dann aber doch dazu beweget die Sache wieder anzugehen.
Ende letzten Jahres hat sich ein vorhandener Riss im UG vergrößert, im OG kam ein neuer größerer hinzu.
Ohne da jetzt zu weit auszuholen, vermute ich dass es einen Zusammenhang geben könnte.
Ich habe schon einige Szenarien durchgespielt und würde nicht ausschließen, dass das Holzständerwerk zwischen Bad und HWR auch einen Schaden davongetragen hat.
Unterm Strich möchte ich einfach endlich wissen was Sache ist um alles Weitere in die Wege leiten.
Alles anzeigenUnten auf der Seite
https://www.handwerk-owl.de/ar…erstaendige-35,0,115.html
ist ein Zugang zum Sachverständigenverzeichnis. Dort einfach mal die Daten eingeben, beispielsweise "Estrich" als Suchwort, und mit PLZ und Umkreis erhält man dann die in diesem Bereich ansässigen öffentlich bestellten SV.
Bevor man den Kontakt zu Sachverständigen sucht, sollte das Aufgabengebiet klar definiert sein, auch um unnötigen Aufwand und Kosten zu vermeiden. Hier schließe ich mich meinem Vornamensvetter an, zuerst festlegen was genau untersucht werden soll, dann den SV konkret nach der gewünschten Leistung fragen.
Sollte sich in der o.g. Liste kein passender Kandidat finden, dann einfach mal Tante Google bemühen. In diesem Fall sollte man sich über den jeweiligen Sachverständigen gut informieren, denn die Bezeichnung "Sachverständiger" ist gesetzlich nicht geschützt.
https://bingk.de/sachverstaendige/
Es obliegt also dem Auftraggeber zu prüfen, ob der jeweilige Auftragnehmer auch die gewünschten Anforderungen erfüllt. Missverständnisse können sonst schnell sehr teuer werden.
Das muss ich mir mal in Ruhe anschauen, danke schonmal.
Da ich hier leider bereits schlechte Erfahrungen gemacht habe (siehe oben, Stichwort "schon einiges unternommen"), hatte ich so konkret nach Empfehlungen gefragt.
Dafür gibt es doch Fachmenschen die wissen wie man testet. Bei einer Sachverständigensuche also darauf achten. Wenn man in einer Großstadt lebt, gibt es evtl. Fachlabore mit entsprechender Dienstleistung die vor Ort Proben nehmen.
Genau so einen Fachmenschen würde ich gerne kontaktieren, diese sind aber leider garnicht so leicht zu finden :-D.
Ein Labor hatte ich auch schon kontaktiert, leider ohne Erfolg.
Alle Bestellungskörperschaften für ö.b.u.v. SV in D betreiben gemeinsam die öffentlichen Datenbank https://svv.ihk.de . Darin lässt sich ebenso regional wie thematisch suchen. Über die im konkreten Fall tatsächlich nutzbare fachliche Eignung einer bzw. eines ö.b.u.v. SV sagt die Datenbank aber natürlich nichts.
Besser als nach einer Untersuchungsmethode sollte man aber die inhaltliche Fragestellung benennen, der gefolgt werden soll. Im Zusammenhang Estrich fallen mir da bspw. spontan Fragen ein wie:
- Ist mein Estrich trocken?
- Wie dick ist mein Estrich?
- Enthält dieser Estrich Schadstoffe, die bei der Raumnutzung gesundheitsgefährdend sind?
- Weist der Estrich die nach den a.R.d.T. erforderliche Mindestdicke auf?
Je nach offener Fragestellung kann eine andere Person und auch eine andere Untersuchungs- oder Messmethode sinnvoll sein. Das weiß der / die SV dann selbst am Besten, wenn die Fragestellung klar vorgegeben wurde. Deshalb würde ich den / die SV fragen:
- „Bitte geben Sie meine Fragestellung mit eigenen Worten wieder, so wie Sie sie einer Beauftragung zugrunde legen würden.“
- „Liegt diese Fragestellung innerhalb Ihres Bestellungsgebietes?“
- „Werden Sie meine Frage sicher beantworten können?“
- „Welche Untersuchungen würden Sie durchführen, um meine Frage beantworten zu können?“
- „Werden zur Beantwortung meiner Frage zusätzlich externe Kosten anfallen und wenn ja, welche und in welcher Höhe?“
- „Mit welchem Honorar für Sie muss ich - inkl. Mwst. - rechnen?“
Vielen Dank! Diese Fragestellungen werde ich aufjedenfall berücksichtigen wenn ich einen passenden Fachmann gefunden habe.
Liebe Grüße
Dennis
Öffnung der Wand (Fertighaus)
Ferighaus = Holzrahmenbauweise (HRB) ???
Ferighaus = Holzrahmenbauweise (HRB) ???
Sehr wahrscheinlich.
Siehe:
dass das Holzständerwerk zwischen Bad und HWR auch einen Schaden davongetragen hat.
Oh oh.
DAS +
Ameisen unter der Zarge zwischen Bad und HWR hervorkommen
läßt alle Alarmglocken Amok laufen.
Ameisen bei HRB + Wasserschaden deutet oft auf holzzerstörende Pilze (Braunfäule z.B.) hin. ![]()
Also weniger Estrichgutachter als mehr Holzsachverständiger: z.B.Zimmermann
Alles anzeigenOh oh.
DAS +
läßt alle Alarmglocken Amok laufen.
Ameisen bei HRB + Wasserschaden deutet oft auf holzzerstörende Pilze (Braunfäule z.B.) hin.
Also weniger Estrichgutachter als mehr Holzsachverständiger: z.B.Zimmermann
Ja. Mein Plan ist, durch die Bohrkernuntersuchung feststellen zu lassen dass der Estrich + Dämmung erneuert werden muss.
Möglichst im selben Zug möchte ich dann das Ständerwerk untersuchen lassen.
Wenn dann erstmal "offiziel" feststeht, dass erneuert werden muss, will ich schauen dass ich die Versicherung einbeziehe.
Klarer Rat.
Umgekehrt wird ein Schuh draus-
HRB untersuchen lassen. Wenn das weg muss, ist der Estrich eh Geschichte.
Und ein Labor untersucht auf das, was angegeben wird, z.B. gezielt auf Schimmelpilze bzw. -Sporen, oder CSB oder oder. Ohne konkreten Verdacht kommt man da schwer weiter.
Ja. Mein Plan ist, durch die Bohrkernuntersuchung feststellen zu lassen dass der Estrich + Dämmung erneuert werden muss.
Möglichst im selben Zug möchte ich dann das Ständerwerk untersuchen lassen.
Die Sachverhaltsschilderung ist mir noch nicht klar genug. Dass der aktuelle Schimmelpilzleitfaden des UBA bekannt ist und gelesen wurde, insbesondere seine ANLAGE 6 Handlungsempfehlung zur Beurteilung von Feuchte- und Schimmelschäden in Fußböden (S. 158) setze ich voraus. Sollte tatsächlich ein Zutritt fäkalienhaltiges Abwassers erfolgt und noch nachweisbar sein, so führen in der Grafik "Zusammenfassung der Bewertung für Räume der Nutzungsklasse II" (S. 179) die meisten und wahrscheinlichsten der möglichen Szenarien und Entscheidungsmöglichkeiten zwingend zum Rückbau des Fußbodens - aber nicht alle. Ich mache das nicht täglich, aber am Ende kommt man leider nur selten um einen Rückbau herum - manchmal und sehr selten aber schon, wie ich bereits in einem Thread hier im Forum dargestellt habe. Die Wahrscheinlichkeit geht hier aber vermutlich gegen Null.
Nach meinem Verständnis der bisherigen Schilderung sehe ich diese Option hier also weniger. Wie soll die gewünschte Bohrkernentnahme dies zeigen? Ich halte diesen Ansatz deshalb ferndiagnostisch für falsch und überflüssig.
Viel gravierender und vorrangig zu betrachten wäre hier hingegen eine mögliche langfristig andauernde Feuchtebelastung des Konstruktionsholzes - und dessen in der Folge eingetretene Schädigung durch holzzerstörende Pilze. Hierfür wäre eher eine durch Bauteilöffnung ermöglichte Überprüfung der Holzfeuchte oder gar dessen Schädigung. Dafür braucht es keinen Bohrkern, siehe Schimmelpilzleitfaden!
Das Estrichthema ist sekundär, und meines Erachtens recht gut ohne Bohrkern zu überprüfen.
Und ein Labor untersucht auf das, was angegeben wird,
und vor allem: Auf das, was angeFRAGT wird.
Untersuchung a´la: Schaut mal, wer alles zu Hause ist machen die nicht.
und nicht vergessen, ein Prüflabor hat normalerweise ein klar definiertes Leistungsangebot. Dieses findet man in der Anlage zur Akkreditierungsurkunde.
Manchmal werden auch Prüfungen abseits der Akkreditierung angeboten, deren Ergebnisse sind dann eher informativer Natur. Im Streitfall sind solche Ergebnisse nicht unbedingt verwertbar.
Sachverständige greifen oft auf externe Dienstleister zurück ud sollten wissen, wem Sie für welchen Zweck einen Auftrag erteilen. Als Laie kennt man solche Details eher nicht, und am Ende hat man ein Stück Papier das für den jeweiligen Zweck an sich wertlos ist (nur informativ).
Seitdem wir hier wohnen haben wir ein Problem mit schlechtem Geruch im Haus. Um die Ursache zu finden haben wir schon einiges unternommen, sind aber nie so richtig weitergekommen.
Nachdem wir nun schon ein paar Jahre in dem Haus wohnen und es mittlerweile etwas besser kennen, bin ich mir sicher dass der Geruch von dem alten Schaden kommt.
Auf was basiert Deine Vermutung? "Schlechter" Geruch kann die Folge eines Wasserschadens sein, es gibt aber eine Menge anderer möglicher Ursachen. Je nach Alter des Gebäudes und verwendetem Material, kann auch hier die Ursache für den schlechten Geruch liegen. Auch das Nutzerverhalten kann über die Jahre dazu führen, dass man als Fremder einen Geruch wahrnimmt, an den sich die Bewohner schon längst gewöhnt haben.
Deswegen hatte ich geschrieben:
Bevor man den Kontakt zu Sachverständigen sucht, sollte das Aufgabengebiet klar definiert sein,
und
Es obliegt also dem Auftraggeber zu prüfen, ob der jeweilige Auftragnehmer auch die gewünschten Anforderungen erfüllt. Missverständnisse können sonst schnell sehr teuer werden.
Danke für eure Hilfe.
Alles anzeigenDie Sachverhaltsschilderung ist mir noch nicht klar genug. Dass der aktuelle Schimmelpilzleitfaden des UBA bekannt ist und gelesen wurde, insbesondere seine Anlage ANLAGE 6 Handlungsempfehlung zur Beurteilung von Feuchte- und Schimmelschäden in Fußböden (S. 158) setze ich voraus. Sollte tatsächlich ein Zutritt fäkalienhaltiges Abwassers erfolgt und noch nachweisbar sein sein, so führen in der Grafik "Zusammenfassung der Bewertung für Räume der Nutzungsklasse II" (S. 179) die meisten und wahrscheinlichsten der möglichen Szenarien und Entscheidungsmöglichkeiten zwingend zum Rückbau des Fußbodens - aber nicht alle. Ich mache das nicht täglich, aber am Ende kommt man leider nur selten um einen Rückbau herum - manchmal und sehr selten aber schon, wie ich bereits in einem Thread hier im Forum dargestellt habe. Die Wahrscheinlichkeit geht hier vermutlich gegen Null.
Nach meinem Verständnis der bisherigen Schilderung sehe ich diese Option hier weniger. Wie soll die gewünschte Bohrkernentnahme dies zeigen? Ich halte diesen Ansatz deshalb ferndiagnostisch für falsch und überflüssig.
Viel gravierender und vorrangig zu betrachten wäre hier hingegen eine mögliche langfristig andauernde Feuchtebelastung des Konstruktionsholzes - und dessen in der Folge eingetretene Schädigung durch holzzerstörende Pilze. Hierfür wäre eher eine durch Bauteilöffnung ermöglichte Überprüfung der Holzfeuchte oder gar dessen Schädigung. Dafür braucht es keinen Bohrkern, siehe Schimmelpilzleitfaden!
Das Estrichthema ist sekundär, und meines Erachtens recht gut ohne Bohrkern zu überprüfen.
Ja, ich denke auch dass es auf einen Rückbau hinausläuft. Da habe ich mich auch schon mit abgefunden.
Der ganze Weg bis dahin, ist für mich ehrlich gesagt ein Graus, da bin ich froh über jeden Tipp von euch.
Sehr gut möglich dass ich mich mit dem Bohrkern verrannt habe.
Denke dann werde ich meinen Fokus auf einen Sachverständigen für Holzständerwerk richten und heute Abend mal intensiv das www durchforsten.
Da der Estrich getrocknet wurde, bin ich davon ausgegangen dass er dann auch länger nass war und dementsprechend belastet ist.
Alles anzeigenund nicht vergessen, ein Prüflabor hat normalerweise ein klar definiertes Leistungsangebot. Dieses findet man in der Anlage zur Akkreditierungsurkunde.
Manchmal werden auch Prüfungen abseits der Akkreditierung angeboten, deren Ergebnisse sind dann eher informativer Natur. Im Streitfall sind solche Ergebnisse nicht unbedingt verwertbar.
Sachverständige greifen oft auf externe Dienstleister zurück ud sollten wissen, wem Sie für welchen Zweck einen Auftrag erteilen. Als Laie kennt man solche Details eher nicht, und am Ende hat man ein Stück Papier das für den jeweiligen Zweck an sich wertlos ist (nur informativ).
Auf was basiert Deine Vermutung? "Schlechter" Geruch kann die Folge eines Wasserschadens sein, es gibt aber eine Menge anderer möglicher Ursachen. Je nach Alter des Gebäudes und verwendetem Material, kann auch hier die Ursache für den schlechten Geruch liegen. Auch das Nutzerverhalten kann über die Jahre dazu führen, dass man als Fremder einen Geruch wahrnimmt, an den sich die Bewohner schon längst gewöhnt haben.
Deswegen hatte ich geschrieben:
und
Ist eine Vermutung, zu 100% sicher bin ich mir auch nicht.
Das macht es für mich auch so schwer hier voranzukommen.
Über die Zeit habe ich allerdings viele Szenarien durchgespielt, Sachen überprüft usw. und halte das für wahrscheinlich.
Das Haus hat z. B. mehr oder weniger im ganzen Haus Risse an den Fugen bekommen und man spürt dass es gewissen Spannungen gibt.
Die Positionen der Risse, wie diese ausgeprägt sind usw. deuten m. E. n daraufhin dass die besagte Wand der Übeltäter ist.
Nach Öffnung der Wand (Fertighaus) stellte sich dann heraus, dass ein Abwasserrohr nicht richtig verbunden war / rausgerutscht ist.
und
Seitdem wir hier wohnen haben wir ein Problem mit schlechtem Geruch im Haus.
und
HRB + Wasserschaden
würde mir mehr Sorgen bereiten , als ein möglicherweise ehemals feuchter Estrich.
Gerade bei Abwasserleitungen ist das Problem wahrscheinlich schon sehr lange da gewesen, ohne dass man es gleich bemerkt hat. Während WW- und KW Leitungen ordentlich "unter Druck" stehen, ist das bei Abwasserleitungen naturgemäß nicht so (außer bei Druckleitungen von Hebeanlagen usw.). Das heißt dass verhältnismäßig geringe Wassermengen (vergl. mit Leitungen, die unter Druck stehen) austreten und es dauert einfach etwas länger bis man es bemerkt. Möglich, dass dies schon sehr (!) lange der Fall war, denn Leitungen rutschten üblicherweise nicht einfach auseinander. Es ist also eher wahrscheinlich, dass dieses Problem von Anfang an da war, nur aber erst recht spät bemerkt wurde.
Bei überwiegend Holzbauteilen ist das natürlich eine denkbar ungünstige Konstellation. Würde mich nicht wundern, wenn der Geruch nichts mit dem Estrich, sondern eher mit dem Holz in Verbindung zu bringen ist, das gerade kompostiert.
Was tun?
Erst einmal lokalisieren wo der Schaden war. Das dürfte ja bekannt sein. Dann Wände/ Deckenkonstruktion und auch Wände der darunterliegenden Räumen (sofern der Schaden im Obergeschoß war) untersuchen. Wieviel man hier wird kaputt machen müssen lässt sich aus der Ferne nicht sagen. Ich würde hier auch nicht auf die Karte "das wird schon" setzen, denn wenn Feuchteschaden im Holz, dann wird es eher schlechter denn besser.
Hast Du Bilder von der damals stattgefundenen Reparatur bzw. der Bauteilöffnung. Planausschnitt wo der Schaden war?
einen Sachverständigen für Holzständerwerk
NRW ist groß und der hier sitzt in Hannover (Nds). Keine Ahnung, ob der so weit fährt, aber es ist ein Guter.
Das Haus hat z. B. mehr oder weniger im ganzen Haus Risse an den Fugen bekommen und man spürt dass es gewissen Spannungen gibt.
An welchen Fugen?
Holz "arbeitet" abhängig von den Umgebungsbedingungen. Das zeigt sich beispielsweise zwischen Sommer und Winter (Stichwort rel. Luftfeuchtigkeit).
Bilder würde es etwas leichter machen so etwas einzuordnen. Manche Risse sind normal/ unvermeidbar. Manche nicht.
Alles anzeigenund
und
würde mir mehr Sorgen bereiten , als ein möglicherweise ehemals feuchter Estrich.
Gerade bei Abwasserleitungen ist das Problem wahrscheinlich schon sehr lange da gewesen, ohne dass man es gleich bemerkt hat. Während WW- und KW Leitungen ordentlich "unter Druck" stehen, ist das bei Abwasserleitungen naturgemäß nicht so (außer bei Druckleitungen von Hebeanlagen usw.). Das heißt dass verhältnismäßig geringe Wassermengen (vergl. mit Leitungen, die unter Druck stehen) austreten und es dauert einfach etwas länger bis man es bemerkt. Möglich, dass dies schon sehr (!) lange der Fall war, denn Leitungen rutschten üblicherweise nicht einfach auseinander. Es ist also eher wahrscheinlich, dass dieses Problem von Anfang an da war, nur aber erst recht spät bemerkt wurde.
Bei überwiegend Holzbauteilen ist das natürlich eine denkbar ungünstige Konstellation. Würde mich nicht wundern, wenn der Geruch nichts mit dem Estrich, sondern eher mit dem Holz in Verbindung zu bringen ist, das gerade kompostiert.
Was tun?
Erst einmal lokalisieren wo der Schaden war. Das dürfte ja bekannt sein. Dann Wände/ Deckenkonstruktion und auch Wände der darunterliegenden Räumen (sofern der Schaden im Obergeschoß war) untersuchen. Wieviel man hier wird kaputt machen müssen lässt sich aus der Ferne nicht sagen. Ich würde hier auch nicht auf die Karte "das wird schon" setzen, denn wenn Feuchteschaden im Holz, dann wird es eher schlechter denn besser.
Hast Du Bilder von der damals stattgefundenen Reparatur bzw. der Bauteilöffnung. Planausschnitt wo der Schaden war?
Ja, ich denke auch dass das Problem schon länger bestand.
War im EG zwischen HWR und Badezimmer.
Mein Problem ist die Abwicklung, ich möchte nicht hergehen und die halbe Wand selbst öffnen, ohne jemanden an der Hand zu haben der danach dann übernimmt.
Das sollte dann auch über die Versicherung laufen.
Habe leider nur ein Bild vom Schaden selbst und war bei der Reparatur nicht dabei.
Bilder anbei.
NRW ist groß und der hier sitzt in Hannover (Nds). Keine Ahnung, ob der so weit fährt, aber es ist ein Guter.
Danke! Schaue ich mir heute Abend mal in Ruhe an.
An welchen Fugen?
Holz "arbeitet" abhängig von den Umgebungsbedingungen. Das zeigt sich beispielsweise zwischen Sommer und Winter (Stichwort rel. Luftfeuchtigkeit).
an den Anschlussfugen von Fenstern / Türen und an den Verbindungen zwischen den einzelnen Rigipsplatten / Wänden, bzw. Wand / Decke.
Das hat bei mir aufjedenfall nichts mehr mit normal arbeitendem Holz zu tun.
Ich konzentriere mich nun auf die Untersuchung des Ständerwerks.
Wie würde das ablaufen?
Die interessantesten Stellen dürften ja im Bodenbereich liegen, also auch nach Entfernen der Rigips-Verkleidung schlecht einsehbar bleiben.
Also würde ich sagen, muss man entweder etwas vom Estrich entfernen oder mit einer Endoskop-Kamera ran, richtig?
Habe eben schon etwas recherchieren können.
Geeignete Sachverständige für Holzbau habe ich in der Nähe leider nicht gefunden, nur normale Bausachverständige. Und auch bei diesen hatte ich leider bei keinem sofort das Gefühl den richtigen gefunden zu haben.
Kann ich dann nicht auch gleich eine Sanierungsfirma für die Ursachenforschung beauftragen und wenn etwas herausgekommen ist, die Versicherung informieren?
Kann ich dann nicht auch gleich eine Sanierungsfirma für die Ursachenforschung beauftragen
das würde ich jetzt nicht machen, denn Firmen die "sanieren" möchten ja ihre Sanierungsleistungen verkaufen. Ob dann wirklich nur das saniert wird was notwendig ist?
und wenn etwas herausgekommen ist, die Versicherung informieren?
Prüfe zuerst die Vertragsbedingungen der Versicherung. Da gibt es hunderte Tarife die man abschließen kann und wer weiß, was Deine Versicherung übernimmt. Bei kleineren Schäden sind die manchmal kulant, aber wenn es wirklich teuer wird dann machen die Dienst nach Vorschrift, und die kennen jeden Punkt und jedes Komma ihrer Vertragsbedingungen.