Feuchter, kühler Fleck Innenwand. Ursachen?

  • Vor allem kann eine Balkonabdichtung - sollte diese wirklich fehlen - nicht auf einer gefasten Schalung niederschlagssicher dicht angeschlossen werden. Hierfür wäre eine EBENE durchgehende Fläche herzustellen,

    Macht der SV auch Planungen?

    Die SV, die ICH kenne, beurteilen nur gebaute Zustände oder max. fertige Planungen, machen die aber nicht.

    Nicht, dass sie es nicht könnten, sie machen es schlicht nicht. Zumindest nicht an ihren Gutachtenobjekten.


    Zum Dämmthema hat Eric alles gesagt.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Ja, die sind gedämmt.

    Ich warte noch auf Termine. Dauert leider etwas länger.


    Ich habe noch ein bisschen recherchiert. Ich habe festgestellt, dass es ja noch die Möglichkeit des Flüssigkunstoffes gibt.


    Könnte man das nicht einfach auf die alten Fliesen machen und zusätzlich auch noch nach oben hin abdichten? Platz wäre genug da. Diese Balkontüren öffnen alle nach innen, also gibt es da kein Problem.


    Alternativ alles alte komplett raus und dann Flüssigkunststoff und da dran drauf gefällig Estrich? Oder macht das keinen Sinn?


    Danke im Voraus!

  • Macht der SV auch Planungen?

    Die SV, die ICH kenne, beurteilen nur gebaute Zustände oder max. fertige Planungen, machen die aber nicht.

    Nicht, dass sie es nicht könnten, sie machen es schlicht nicht. Zumindest nicht an ihren Gutachtenobjekten.


    Zum Dämmthema hat Eric alles gesagt.

    bei einem Privatgutachtenauftrag ist das alles eine Frage der Beauftragung und der Honorierung.

    öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Maurer- und Betonbauerhandwerk

  • Also, der Planer wollte 2000€ und die Sanierung des Balkons der 13qm sollte 7000€ kosten. Haben die alle Lack gesoffen?


    Sehe ich überhaupt nicht ein so viel Geld denen in den Rachen zu werfen.

  • Also, der Planer wollte 2000€ und die Sanierung des Balkons der 13qm sollte 7000€ kosten.

    Nehmen wir an, das sei brutto, so sind das beim Planer netto 1.680 €, was bei 100 € / h netto rd. 16 Arbeitsstunden entspricht, zwei Arbeitstagen zusammen. Das könnte schon passen - wenn man denn wüsste, wofür.


    Von den 7.000 € bleiben nach Abzug der Baustelleneinrichtung noch 500 € /m2. Das ist eine Menge Geld, aber auch hier stellt sich die Frage, welche Arbeiten angeboten wurden. Mit Flüssigkunststoff würde ich da erstmal 180,- € / m2 ansetzen und die umlaufenden Anschlüsse (ich rate mal 18 - 20 m Umriss) mit 80 € / m. Das macht 180 € / m2 x 13 m2 + 20 x 80 € / m = = 2.340 € + 1.600 € = rd. 4.000 €. Dazu kommen noch Rückbau und Entsorgung mit 50 € / m2 x 13 m2 = 700 €. Zusammen macht das knapp 5.000 € inkl. Mwst. Erklärungsbedarf sehe ich damit also für maximal 2.000 €.


    Zum Vergleich: Wir planen aktuell den denkmalgerechten Anbau von auskragenden Balkonen an ein 130 Jahre altes denkmalgeschütztes Haus. Der Bau wird nach unserer Berechnung 32.000 € / Stück kosten, was knapp 13.000 € / m2 entspricht und wir wollen auch noch 5.000 € pro Stück für die Planung haben. Ja, da wissen die AG aber ganz genau, was sie dafür bekommen.

    Off-Topic:

    Die Kostentreiber sind in dem Fall die (nachvollziehbaren) Ansprüche der unteren Denkmalbehörde und die hochkomplexe Logistik zum nicht niveaugleich erreichbaren Einbauort 50 m hinter der 20 m hohen Straßenfassade.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung. Beiträge und Beitragsteile als Moderator ab 04/23 kursiv gesetzt.