Mängelbeseitigung - schadhaftes WDVS

  • Kalle - eine folge der mangelbeseitigung ist die entsorgung des altmaterials. da hängt der HW in diesem fall als mangelverursacher mit drin. er muss das material für seinen auftraggeber kostenfrei entsorgen, der jedoch eigentümer bleibt.


    anders ist es, wenn du einen auftrag bekommst, alte dämmung raus oder runter oder neue dämmung rein oder drauf. dann kannst du das zeug vor der haustür des auftraggebers liegen lassen, wenn die entsorgung nicht beauftragt wird.

  • eine folge der mangelbeseitigung ist die entsorgung des altmaterials.

    Gut, das klingt durchaus logisch! :freaky:

    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

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  • Ob das Geschriebene auch alles im Sinne des Abfallwirtschaftgesetztes gilt, interessiert mich brennend!

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Meinst du das Verursacher-Prinzip?

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  • Na also das ist sicher, das wir nicht für die Entsorgung zuständig sind, wie gesagt, der Mangel wurde nicht durch uns verursacht!


    Jetzt macht mich nicht irre

  • wir machen niemanden irre, wir schärfen nur deine sinne. nochmal zusammen gefasst:


    das ist dein material,
    du musst vielleicht mal nachweisen, wo der plunder geblieben ist, dafür benötigst du die entsorgungsnachweise,
    entsorgen muss der mängelverursacher, weil nebenleistung in diesem fall!

  • Dann fahr mal mit "neuem" [definition=29,0]EPS[/definition] und ohne Wisch zum Entsorger deines Vertrauens. Könnte spaßig werden, ohne Beleg das es HBCD frei ist. In BaWü haben sie wenigstens reagiert....

    Unsere Entsorger nehmen gar keines an, auch nicht mit hochoffiziellem "Wisch". Wie soll jemand prüfen ob das [definition=29,0]EPS[/definition] im Container auch das ist das auf dem Nachweis steht...
    Jochen

  • Ja dann wird es auch schwierig diese entsorgungsnachweise zu bekommen von der Firma.
    ---------- 25. Oktober 2016, 15:55 ----------
    Die Sanierung hat begonnen und das Mauerwerk sieht schon nach wenigen Stunden aus wie ein explodiertes Minienfeld


    Ist das mit einem Unterputz reparabel oder muss das Mauerwerk vorher extra an den Stellen aufgefüllt werden?

  • Die kleinen Dellen überbrückt ein fachgerecht aufgetragener WDVS-Kleber locker.


    Was ich viel spannender finde, ist die Art der Beschädigungen. Das meiste sieht eher nach Werkzeugspuren denn nach Materialabbrüchen aus, die am Kleber gehaftet haben.
    Und Kleberreste sehe ich auch nicht.


    Bei allen Bildern von demontierten [definition=50,0]WDVS[/definition], die ich kenne, war entweder die Wandoberfläche stark ausgebrochen, weil der Kleber Material der Wand "mitgenommen" hatte oder viel wahrscheinlicher hing der Kleber auf dem Mauerwerk mit Resten der Platten daran.


    Hier scheint der Kleber ja fast gar keine Haftung auf dem Untergrund behabt zu haben, um sich so rückstands- und schadfrei davon lösen zu können.


    Das [definition=50,0]WDVS[/definition] hätte Dir also beim nächsten Sturm aus der falschen Windrichtung den Red Butler gegeben (Vom Winde verweht).

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Ja stimmt, jetzt wo du es sagst, sehe ich das auch. Erschreckend.


    Gut gefällt mir ja auch die dämmplatte hier links im Bild, komplett ohne Kleber!
    ---------- 25. Oktober 2016, 16:36 ----------
    Auch uns eck geschaut trifft man erst am 10 cm auf Klebemörtel
    ---------- 25. Oktober 2016, 16:38 ----------
    hier sichtbar nochmal..

  • Eher kleinere Teile ja, aber waren auch 2-3 komplette dämmplatten dabei, ist aber nicht viel runter bisher. Nur zwei so ecken wie auf den Bildern zu sehen. Aber Krümel liegen natürlich hier überall

  • Definitiv es gibt mehrere zwischenabnahmen und nochmal Erklärung vom Experten vorher.


    Die dämmplatten sind auch zusätzlich geschrumpft, das wurde jetzt festgestellt.


    Warum klärt in den nächsten Tagen verschiedenste Leute hier wohl, meiner Meinung nach, wie zu erwarten war, aufgrund falscher Verklebung..


    Wulst-Punkt-Verfahren, leider teilweise ohne komplett umlaufende Wulst am Rand der einzelnen Dämmplatten..

  • Zu frisch verarbeitet, sagte auch eines der Handwerker hier, aber ich kann dazu nichts finden, weder in der Zulassung noch irgendwie beim Hersteller.


    Die Platten sind um 5mm geschrumpft, weit über der irreversiblen längenveränderung aus diesen Richtlinien.


    Viele Grüße
    ---------- 27. Oktober 2016, 08:45 ----------
    Nur zwei Beispiele
    ---------- 8. November 2016, 15:30 ----------
    Heute wurde eine Platte im Ganzen abgenommen und an die Herstellerfirma zur Prüfung weiter geleitet. Ich sehe immer noch eine falsche Verklebung, aber ist wohl richtig?!
    ---------- 8. November 2016, 15:31 ----------
    Heute wurde eine Platte im Ganzen abgenommen und an die Herstellerfirma zur Prüfung weiter geleitet. Ich sehe immer noch eine falsche Verklebung, aber ist wohl richtig?!

  • Das letzte Bild reicht doch unabhängig von der Herstellerantwort als Basis für die Forderung einer Totalsanierung.


    Wulst nicht umlaufend geschlossen, hinter der Fassade kann eine Belüftungsebene entstehen und die gesamte Dämmung unwirksam machen.


    Der Winter steht vor der Tür, hat schon einen Fuß in der Tür und die experimentieren bei Dir rum.

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  • Jain. Die Kontaktfläche des Klebers mit Platte U N D Mauerwerk muss 40% betragen und wenn ich sehe, wie wenig Kontakt da war, dann ist das viel zu wenig.
    Das war aber weiter vorn schon rel. sicher geklärt!

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  • Selbst die von der Herstellerfirma sagte das Wulstverfahren ist korrekt ausgeführt, ich verstehe es auch nicht.


    Dieses Jahr passiert hier nix weiter, es ist zu kalt, sie machen es provisorisch zu..

  • Ich glaube Gunther meinte, Du solltest Dir fachlichen Beistand holen. Höchste Zeit, einen eigenen SV an Bord zu holen!
    Aus eigener Erfahrung kann ich nur raten, nicht zu lange damit zu warten.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Achso naja wir haben die schriftliche Zusage der Baufirma, dass die Fassade komplett erneuert wird, also unsere Rechtsanwältin, die Firma hat auch zugegeben, dass die Verklebung der Platten ja falsch ist, also mit Abständen dazwischen.

  • Wir kennen einen Sachverständigen, der erklärt ihm das Klebeverfahren nochmal und die Anweisungen des Händlers geben wir ihnen dann auch nochmal in die Hand.