Hallo,
ich möchte nachträglich (nach Abnahme des schlüsselfertigen Hauses) für Klima-Splitgeräte (Kältemittelleitungen, Kondensatleitung, Steuerleitung) Außenwanddurchbrüche (Durchmesser müsste wohl bei ca. 60mm liegen) herstellen.
Außenwandaufbau (innen nach außen):
20mm Trockenputzplatte
150mm Porenbeton
160mm Steinwolldämmung
15mm Luftschicht
115mm Porenbeton
12mm Außenputz
Ich könnte mir vorstellen, dass beim Durchbohren der Steinwolldämmung sich diese um den Bohrer aufwickelt und damit die Dämmung im Bereich des Durchbruchs erheblich beeinträchtigt wird. Da die Wand dann geschlossen ist, ließe sich dies nie wieder reparieren.
Meine Idee wäre, im Bereich der möglichen Außenwanddurchbrüche (Planung steht bereits) statt der Steinwoll-Dämmung 160mm EPS-Dämmplatten mit derselben Dämmgüte anbringen zu lassen (Befestigung mit entsprechenden Schlagdübeln), die hoffentlich besser durchbohrbar sind. Was meint Ihr dazu?
Ich nehme an, dass man dann später am besten von außen nach innen den Durchbruch herstellt. Richtig?
Welche Bohrer würde man am besten für eine EPS-Dämmplatte verwenden, damit das Styropor nicht zu sehr ausbricht?
Danke für ein Feedback!