Nachträglicher Durchbruch Außenwand (mehrschalig) für Klima-Splitgerät

  • Hallo,


    ich möchte nachträglich (nach Abnahme des schlüsselfertigen Hauses) für Klima-Splitgeräte (Kältemittelleitungen, Kondensatleitung, Steuerleitung) Außenwanddurchbrüche (Durchmesser müsste wohl bei ca. 60mm liegen) herstellen.

    Außenwandaufbau (innen nach außen):

    20mm Trockenputzplatte

    150mm Porenbeton

    160mm Steinwolldämmung

    15mm Luftschicht

    115mm Porenbeton

    12mm Außenputz


    Ich könnte mir vorstellen, dass beim Durchbohren der Steinwolldämmung sich diese um den Bohrer aufwickelt und damit die Dämmung im Bereich des Durchbruchs erheblich beeinträchtigt wird. Da die Wand dann geschlossen ist, ließe sich dies nie wieder reparieren.


    Meine Idee wäre, im Bereich der möglichen Außenwanddurchbrüche (Planung steht bereits) statt der Steinwoll-Dämmung 160mm EPS-Dämmplatten mit derselben Dämmgüte anbringen zu lassen (Befestigung mit entsprechenden Schlagdübeln), die hoffentlich besser durchbohrbar sind. Was meint Ihr dazu?


    Ich nehme an, dass man dann später am besten von außen nach innen den Durchbruch herstellt. Richtig?


    Welche Bohrer würde man am besten für eine EPS-Dämmplatte verwenden, damit das Styropor nicht zu sehr ausbricht?


    Danke für ein Feedback!

  • Sicher, dass Du den Wandaufbau richtig wiedergegeben hast?


    Wenn das Haus erst in der Planung ist, warum dann nicht gleich Wanddurchführungen einbauen lasen?


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  • Wird da mit einem Bauträger gebaut, mit dem man kaum kommunizieren kann? Ansonsten wie ThomasMD gleich mit planen und ausführen lassen. Alles andere ist doch a Schmarrn.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Ich habe genau das umgekehrte: EPS-Außendämmung, aber im Bereich des Edelstahlschornsteins bzw. dessen Durchführung Mineralwolle, aus Brandschutzgründen.

    Die Firma die Ofen und Kamin installierte wollte explizit keine vorbereitete Öffnung, sondern hat nachträglich die Kernbohrung gemacht, ohne jedes Problem.

  • Danke für die Antworten.

    Sicher, dass Du den Wandaufbau richtig wiedergegeben hast?


    Wenn das Haus erst in der Planung ist, warum dann nicht gleich Wanddurchführungen einbauen lasen?

    Wird da mit einem Bauträger gebaut, mit dem man kaum kommunizieren kann? Ansonsten wie ThomasMD gleich mit planen und ausführen lassen. Alles andere ist doch a Schmarrn.

    Der Wandaufbau (Hersteller aus dem Norden bei Hamburg) ist richtig.

    Wanddurchführung direkt einbauen geht wegen KfW40 Plus Förderung (Risiko der Konformitätsprüfung seitens der KfW) nicht. Daher soll die Klimaanlage erst nachträglich eingebaut werden.

    Ich habe genau das umgekehrte: EPS-Außendämmung, aber im Bereich des Edelstahlschornsteins bzw. dessen Durchführung Mineralwolle, aus Brandschutzgründen.

    Die Firma die Ofen und Kamin installierte wollte explizit keine vorbereitete Öffnung, sondern hat nachträglich die Kernbohrung gemacht, ohne jedes Problem.

    Ich wollte für den Klimaanlagenbauer auch die Flexibilität lassen, wo er genau den Durchbruch benötigt. Bei dem mehrschaligen Aufbau mit der Dämmung in der Mitte sieht man aber nach der Bohrung nicht mehr, ob die Dämmung rund um die Bohrung beschädigt wurde. DAher meine Bedenken bei einer Mineralwoll-Dämmung.