Guten Tag,
ich möchte Laminat verlegen. Der Boden (ich nehme an Estrich, EG, nicht unterkellert) wurde schon mit Ausgleichsmasse versehen, die aber ziemlich uneben geraten ist.
Für die maximal zulässige Unebenheit kenne ich die Angabe "3mm auf 1m".
Wenn ich jetzt ein 1m langes Richtscheit auf den Boden lege, ergibt sich an den meisten Stellen etwa so ein Bild wie in der Skizze (nicht maßstäblich, keine echten Messwerte, nur zur Veranschaulichung):
Die rote Linie stellt das Richtscheit dar. Angenommen an der Stelle B ist darunter 2mm Luft und das ist der größte Wert im Bereich des Richtscheits.
(Die noch etwas größere Luft ganz links ist ein Zeichnungsfehler, bitte ignorieren).
An den Punkten A und C liegt das Richtscheit aber auf.
Wie wäre jetzt die Unebenheit zu bewerten?
- 2mm auf 1m, denn das Richtscheit ist ja 1m lang? -> zulässig
- 2mm auf 20cm, denn die Punkte A und C sind nur 20cm voneinander entfernt -> hochgerechnet also 10mm auf 1m -> unzulässig
Nach der ersten Rechnung wäre der Untergrund größtenteils ok und ich müsste nur ein paar Buckel wegschleifen.
Wenn ich von der zweiten Rechnung ausgehe, brauche ich wohl nochmal Ausgleichsmasse
Welche ist richtig?
Vielen Dank.