Bei Einbau Terrassentüre die unteren mittleren Lastabtragungsklötze vergessen

  • Hallo, unser Fensterbauer hat beim Einbau der Terrassentüre in der Mitte die Verklotzung vergessen und nur seitlich die Lastabtragung gesetzt. Jetzt biegt sich natürlich der Kunststoffrahmen stark bei Belastung = Draufsteigen durch.

    Was außer Rückbau kann man da noch machen, um die Schwelle zu stabilisieren?

    Die Lösungsvorschläge des Fensterbauers kann ich nicht bewerten:

    1) Löcher in das Profil bohren und Injektionsmörtel reinpressen

    2) 2K Schaum ...


    1) Scheint grundsätzlich eine zulässige Lastabtragung zu sein. Die Einbringungen ist aber durch die Löcher, die gebohrt werden müssen, nicht ganz "zerstörungsfrei" und schwächen nach meiner Ansicht auf Zeit das Profil und den Aufbau.


    Merci für Bewertung der Lösungsansätze!

  • Schaum ist ungeeignet, zudem "quietscht" der später beim drauf treten. Kommt man von außen/innen nicht mehr unter die Schwelle um Tragklötze zu setzen? Alles schon verkleidet?

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  • Wenn ich das richtig sehe, dann gibt es innen noch keinen Bodenbelag, evtl. lässt sich der Estrich öffnen. Man braucht dafür ja keine riesige Öffnung. Knackpunkt, Thema Dichtbänder. Man sieht so nicht, wie die Tür eingebaut wurde, aber irgendwie wurde doch sicherlich dafür gesorgt, dass die Fugen "dicht" sind.

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  • irgendwie wurde doch sicherlich dafür gesorgt, dass die Fugen "dicht" sind.

    Seitlich scheinen Schaumbänder o. ä. eingebaut worden zu sein. Also hat man/frau zumindest grundsätzlich dran gedacht.


    Die Frage ist, was wurde unten gemacht. 3-Ebenen Multifunktionsband aus "Schaum" und 1.) funzt nicht.

    2.) sowieso nicht!

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  • Unter der Schwelle sitzt wohl noch ein Profil (Verbreiterung?), wenn man da bis nach unten durchbohrt, und Mörtel o.ä. einspritzt, dann stellt sich die Frage, wie sich der ausbreitet. Bei diesen Rahmenprofilen wird die Last überwiegend über die äußeren Kanten abgetragen, doch ob der Mörtel bis dahin kommt, und eine stabile Schicht bilden kann (die nicht bei der ersten Belastung wieder abbricht), da habe ich so meine Zweifel. Sollte tatsächlich irgendeine Art von Dichtung unter dem Profil sein, dann kann man sowieso nicht sagen, wohin der Mörtel "fließt". Vielleicht bleibt er im Berich der Bohrung und "stützt" somit die schwächste Stelle des Rahmenprofils. Der Kunststoff ist an diesen Stellen sehr dünn.


    Evtl. könnte man mit einer Justierschraube arbeiten, aber dazu müsste man zuerst einmal wissen wie die Profile aufgebaut sind (Stahlkern?).


    Alles ziemlich umständlich und unsicher, daher würde ich dazu tendieren von innen den Estrich zu öffnen. Kunststoffklotz unterschieben, Abdichtung wieder anarbeiten, Estrich verschließen. Das ist zwar auch nicht perfekt, aber in meinen Augen besser als irgendwas in´s irgendwo einzuspritzen von dem man nicht weiß was es da unten veranstaltet. Wenn man Pech hat, dann verschwindet der Injektionsmörtel (oder was auch immer) irgendwo im Nirwana (unter dem Estrich oder sonst irgendwo).

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