120x120 Fliesen auf der Terrasse ?Abschluss/Randsteine?

  • Hallo zusammen,

    ich als Leihe stehe gerade vor einem gr. Fragezeichen.
    Geplant sind Fliesen von 120x120x20 mm auf der Terrasse zu verlegen, in meinem jugendlichen Leichtsinn, dachte ich man kann diese einfach so dorthin packen, und braucht keine Umrandung.

    Der Galabauer wollte diese erst nur auf Splitt verlegen, da ich mich aber schon etwas mit dem Aufbau befasste, habe ich ihn gebeten / gefragt ob er es auch mit Drainbeton und verklebt ausführen kann. Dazu hat er auch sein okay gegeben, aber er will eine Umrandung herstellen(Randsteine)...

    Nun zu meiner Frage: müssen diese wirklich sein? ...oder kann man mit dem Rasen auch direkt bis an die Fliesen gehen, von der Optik her -> finde ich das glaub viel besser, als ein weiteres Produkt (anderes Material, andere Farbe, anderes Format, weiteres...)
    Gibt es Vor-/Nachteile, hat es einer von euch auch ohne Randsteine umgesetzt und damit keine Probleme?

    Was meint Ihr dazu, und Danke für Eure Zeit.

    LG. SkyFun

  • Nun zu meiner Frage: müssen diese wirklich sein?

    Ja,

    Wie willst Du sonst die unvermeidlichen horizontalen Kräfte ableiten?

    Der anstehende Mutterboden ist dazu allein nicht in der Lage.

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • Dachte eine Betonstütze / Betonkeil im unteren Randbereich reicht?
    ...oder Eventuell ein dezentes / unauffälliges Stahlband?

    (wie gesagt, ansonsten fest in Drainbeton verlegt)

  • wenn die Fliesen auf Dränbenton geklebt werden, dann würde ich sagen nimmt der Kleber die horizontalen Kräfte auf und leitet die in die Dränbetonlage ab.
    Randsteine oder Randkeil braucht man eigentlich nur bei der (losen) Verlegung auf Split.
    Ich würde aber den Dränbeton nicht direkt in die Grasnarbe exponieren, sonst wachsen da Wurzeln rein, schwemmt Erde ein etc..

  • wenn die Fliesen auf Dränbenton geklebt werden, dann würde ich sagen nimmt der Kleber die horizontalen Kräfte auf und leitet die in die Dränbetonlage ab.

    Die aber als Fläche sowieso nicht die Zugfestigkeit einer Stahlbetonscheibe hat, am Rand aber völlig „haltlos“ ist und deshalb irgendwann am Rand auseinander zu bröseln beginnen wird.

    Ich würde aber den Dränbeton nicht direkt in die Grasnarbe exponieren, sonst wachsen da Wurzeln rein, schwemmt Erde ein etc..

    Volle Zustimmung! :bier:


    Ansonsten empfehle ich das Suchwort „Tiergartenband“. Aber auch das sitzt immer im Beton!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Danke Euch 🍀
    Die Version mit dem Band werden wir in jedem Fall umsetzen -> ist dezent und man baut sich keine weitere Unruhe rein.
    Denke das der Gala-Bauer nix dagegen sagen kann, auch wenn er lieber Randsteine benutzen will, so ist die Version wesentlich besser(aus meiner Sicht).

    Das mit den Wurzeln und Sand, hatte ich mir auch schon gedacht, deshalb war mein Gedanke, anstelle der Randsteine nur einen "Beton-Keil" als "Stütze" und "Schutz" auszuführen....


    ...und das Tiergartenband -> google spuckt da ja viele unterschiedliche stärken in Edelstahl aus -> mal schauen welche stärke wir dafür nehmen sollten...