Neue bodenebene Dusche ohne Trennwand wurde höher als Fliesenboden eingebaut.

  • Hallo zusammen,


    ich bin neu hier und habe mal eine Frage auf die ich sonst im Forum nichts gefunden habe: Wir haben ein Bad komplett renovieren lassen. Dabei ist also der Fußboden neu aufgebaut worden. Mittem im Raum steht eine raumteilende Wand mit 1,5m Breite. Zwischen dem Raumteiler und er Außenwand ist die Dusche mit einer bodenebenen Duschtasse. Die Duswche hat also eine Grundfläche von 1,5 x 1 m und wir wollen unbedingt auf Glaswände oder Vorhänge verzichten. Die Dusche war von Anfang an offen geplant. Daher sollte die Duschtasse übergangslos in den neuen Fliesenboden eingefügt werden. Satt dessen ist sie 5 mm höher als der Fliesenboden eingebaut worden. Nun fließt das Wasser fleißig über den Rand der Duschtasse und durch den gesamten Raum.


    Frage: Ist es üblich, die Duschtasse 5 mm aus dem Fliesenboden herausragen zu lassen? Hätten wir als Auftraggeber damit rechnen müssen und das explizit anders beauftragen müssen?


    Wir wollen unbedingt dabei bleiben, dass es keine Duschabtrennung gibt. Mit ein paar Spritzern auf den Fliesen leben wir gern aber nicht mit einem Bach im Bad.


    Ich freue mich auf Eure Einschätzungen.


    BG Frau Milberg


  • Oh je, da ist zunächst mal zu hoffen, dass unter den Fliesen und zumindest unter Teilbereichen der Wand eine ordentliche Abdichtung ausgeführt wurde.

    Erfahrungsgemäß wird hier im Forum immer die Notwendigkeit einer ausführlichen und verbindlichen PLANUNG unterstrichen. Wobei mir als Handwerker völlig klar wäre, dass ich diese Art der Duschkonstruktion so ausführen muss dass die Dusche der tiefste Punkt im Raum ist. Selbsterklärend. Wobei ich dem Kunden wahrscheinlich abraten würde, weil ich mir nicht vorstellen kann wie man dem ganzen Spritzwasser gebietet an Ort und Stelle zu bleiben. Wäre mir persönlich eine zu wilde Angelegenheit :) .

    Aber es gibt hier rechtsmäßig fitte Gesellen im Forum. Die werden bestimmt noch Meldung geben!

  • Moin,


    grundsätzlich (kann) es möglich sein so etwas bodengleich einzubauen, d.h. es gibt Modelle, die das können sollten. Ob das bei Dir so hätte klappen können, weiß ich natürlich nicht. Das hängt auch ganz entscheidend davon ab, wie hoch der Fußbodenaufbau ist. In älteren Gemäuern ist dieser häufig recht knapp bemessen, es fehlt also schlichtweg an Höhe. Ich kann ein Lied davon singen, habe nämlich gerade einen ähnlichen Fall. Da ragt die Duschtasse allerdings noch weiter aus der Ebene heraus.


    Fehlt es also an Höhe, kann es sein, dass das es nicht anders möglich war. Bedenke, dass unterhalb der Duschtasse noch der Ablauf mit Syphon ist, dass es noch etwas Wegstrecke bis zur Falleitung sein dürfte (also die Leitung, in die die Dusche mündet), die auch noch Gefälle benötigt usw. usf.


    Je größer eine Duschtasse ist, desto höher/ tiefer/dicker wird diese auch sein, da ja auch in der Duschtasse selber ein Gefälle sein muss, welches das Wasser Richtung Ablauf nötigt. Ist diese Duschtasse recht groß, ist das Gefälle entweder sensationell gering (entsprechend zögerlich läuft es dann ab) oder die Duschtasse muss entsprechend mächtig sein.


    Egal ob die Duschtasse nun 5mm über der Ebene schwebt oder bodenbündig daherkommt: Das Wasser sollte natürlich in selbiger verbleiben.


    Wenn ich es richtig verstanden habe, so ist die Dusche 150cm breit und 100cm tief. Der Brausekopf dürfte (vermutlich) mittig angeordnet sein. Das aber hieße 75cm entfernt zu jeder seitlichen "Tür", also dem seitlichen Ende der Dusche. das ist dann doch eher wenig. Man sagt -es ist dies keine feste Größe, aber ein guter Erfahrungswert- dass man zB ab einer 140cm tiefen Dusche auf eine Tür verzichten kann, da dort dann kein oder eben nur noch ganz wenig Spritzwasser ankommt. Gemeint ist also eine zB 100cm breite und 140 tiefe Dusche mit dem Duschkopf an der kurzen Seite, der ragt natürlich auch etwas in den Duschraum (ca. 25-30cm); der Abstand zum Ende der Dusche ist aber immernoch deutlich über 1m. Bei Dir erscheint mir der Abstand mit gerade einmal 75cm dann doch deutlich zu gering, als das man erwarten dürfte, dass das Bad nicht geflutet wird.

  • Hallo und vielen Dank für die ausführlichen Antworten. Der Bodenaufbau im Bad ist komplett neu gemacht worden. Die Höhe der Fliesen ist etwa 10 mm unterhalb der Türschwelle. Da wäre also noch ein wenig Platz gewesen. Die Firma hat heute angeboten, die Duschtasse zu erneuern und sucht nach einem Modell mit mehr Gefälle. Ich werde berichten.

  • Wäre cool wenn's klappt und ich möchte nicht der Miesepeter sein.... ich hatte so etwas auch mal geplant und auch umsetzen lassen. Also ohne Duschwand und an zwei Seiten offen.

    Leider hat Thomas B recht. Wir hatten ähnliche Masse wie Ihr - das Bad schwamm trotzdem immer. Das war am Anfang gar nicht so wild, aber über die Dauer gab es in den Bereichen, in die das Wasser reinlief (außerhalb der "Wanne") massiv Kalkablagerungen in Fugen außerhalb des Duschbereichs. Die Fugen der Fliesen außerhalb des Duschbereichs wurden ziemlich schnell unansehnlich wegen Kalk und Seifenresten.


    Ich hab dann mit Glaswand und Duschtür 2 Jahre später nachgerüstet. Es war nicht mehr ansehnlich.

  • Was du erlebt hast, kandetvara, möchte ich gern vermeiden. Vielleicht müssen wir am Ende mit einer festen Glaswand nur die eine Seite der Dusche schließen. Nach dem, was Thomas B. schreibt, ergibt das Sinn. Insofern nochmal danke für Eure Gedanken!

    FM

  • Je größer eine Duschtasse ist, desto höher/ tiefer/dicker wird diese auch sein, da ja auch in der Duschtasse selber ein Gefälle sein muss, welches das Wasser Richtung Ablauf nötigt. Ist diese Duschtasse recht groß, ist das Gefälle entweder sensationell gering (entsprechend zögerlich läuft es dann ab) oder die Duschtasse muss entsprechend mächtig sein.

    Ein wichtiger Punkt, der vor allen Dingen im Zusammenhang mit dem Duschkopf betrachtet werden muss. Es macht einen Unterschied ob der Duschkopf 5l/Min oder 50l/Min liefert, je höher der Volumenstrom, um so mehr breitet sich die "Pfütze" in der Duschtasse aus, bis diese irgendwann die Umgrenzung überschreitet. Duschtasse und Abfluss müssen die Wassermenge (Volumenstrom) sicher abführen können.

    Unabhängig davon ist das Spritzwasser zu betrachten. Dieses kann und wird zwangsläufig auch über weitere Strecken "fliegen", glücklicherweise ist hier die Menge deutlich geringer. Trotzdem können nach sagen wir mal 10 Minuten Duschen schon einige Liter außerhalb der Dusche landen.

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  • Zitat

    Der Bodenaufbau im Bad ist komplett neu gemacht worden. Die Höhe der Fliesen ist etwa 10 mm unterhalb der Türschwelle. Da wäre also noch ein wenig Platz gewesen. Die Firma hat heute angeboten, die Duschtasse zu erneuern und sucht nach einem Modell mit mehr Gefälle. Ich werde berichten.

    Da sehe ich " schwarz ".


    1. Dass die OK der Fliesen 10 mm unterhalb der Türschwelle liegt, ist völlig in Ordnung und entspricht den anerkannten Regel der Technik ( DIN-Norm ). Das und den Grund kannst Du beispielsweise im Merkblatt " Verbund-

    abdichtungen " nachlesen. Also nix mit: Duschtasse hätte auch den einen cm tiefer eingesetzt werden können. Die Ausführung an der Türschwelle ( 1 cm tiefer ! ) ist fachgerecht und völlig in Ordnung.


    2. Nicht in Ordnung ist die Duschtasse. Sie hat, wenn denn klar, eindeutig und beweisbar vereinbart war, dass sie oberflächenbündig mit den Fliesen sein soll, einen Fehler in der Beschaffenheit und ist allein deswegen schon mangelhaft.


    Jedenfalls darf aus einer Duschtasse nicht so viel Wasser herausfliesen, dass das Badezimmer geflutet wird. Das wird allerdings - zumindest auch - darauf beruhen, dass eine Duschabtrennung fehlt ( doofe Idee ).. Auf die Notwendigkeit einer Duschabtrennung hätte der Unternehmer hinweisen müssen. Ob er das getan hat? Eine etwaige Verletzung der Hinweispflicht würde allerdings nur dazu führen, dass nachträglich eine Duschabtrennung nachgerüstet werden muss, wenn es denn überhaupt noch funktioniert. Die Kosten wären dann Sowieso-Kosten und dementsprechend vom Unternehmer nicht erstattungsfähig.


    3. Die Duschtasse solle mit nachgerüsteter Duschabtrennung ein ausreichendes Gefälle zum Duschablauf haben, so dass bei üblicher Nutzung kein Wasser über den Rand fliest. Ist dies nicht der Fall, dann hilft eine nachgerüstete Duschabtrennung auch nichts und die Duschtasse muss erneuert werden. Hierzu muss geklärt werden, ob der Boden genügend Aufhöhe für eine bodentiefe Dusche mit ausreichendem Gefälle hat. Das ist oft ( siehe Vorredner ) nicht der Fall ! In diesem Fall ist nix mit bodentiefer Dusche; es müßte eine Duschtasse mit Aufkantung eingebaut werden und der " Fuß beim Ein- und Ausstieg " gehoben werden.


    4. Der angedachte Einbau einer Duschtasse " mit mehr Gefälle " führt idR dazu, dass der Fliesenbelag bis zur Türschwelle erneuert werden muss. Denn die Duschtasse muss mit Dichtbändern wasserdicht an die Abdichtung auf dem Estrich ( sog. Verbundabdichtung ) angebunden werden. Das funktioniert nach dem Ausbau der vorhandenen Duschtasse aber nicht, weil hierbei die vorhandenen Dichtbänder zerstört werden und neue Dichtbänder bis unter die Fliesen eingebaut werden müssen. Also Fliesen raus und vollständige Überarbeitung der Verrbundabdichtung unter den Fliesen bis Türeingang. Man könnte natürlich versuchen, nur die Anschlußfliesen an die Duschtasse vorsichtig und ohne Beschädigung der Verbundabdichtung darunter zu entfernen. Das funktioniert in der Regel aber nicht, weil Verbundabdichtung und Fliesenkleber fest miteinander verbunden sind.


    Einfach mal unter " bodentiefe Duschtasse und Verbundabdichtung " im Internet googeln.

  • Prinzipiell sehe ich die Sache genauso, die Duschtasse muss so montiert werden, dass sie bodeneben ist wenn dies so vereinbart war. Aber Hinweispflicht darauf, dass wenn ich bei einer Duschtasse von 1,5 m x 1,0 m keine Duschabtrennung montiere, das Wasser nach draußen gelangt? Das klingt schon ein wenig nach Katze und Mikrowelle....

  • Lies:


    https://www.gips.de/fileadmin/user_upload/merkblatt05_baeder_Holzbau.pdf



    ... hier insb. das Kapitel Duschboards lesen, die sich im Gegensatz zu Duschtassen sicher in die lückenlose Abdichtung über den gesamten Badezimmerboden bis Badezimmertür einbinden lassen.


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    hier Abdichtung einer Duschtasse an Wände und an den angrenzenden Estrich ( wird leider nicht gezeigt ). Das ist in Bezug auf die fachgerechte Ausführung schon eher high-tech und bei der heute leider zunehmenden

    miesen Qualität von Handwerkern eher nicht zu empfehlen. Denn der kleinste Fehler in der Anklebung der Duschbänder an den Wannenrand führt dazu, dass der Bodenaufbau absäuft.

  • Da sehe ich " schwarz ".


    1. Dass die OK der Fliesen 10 mm unterhalb der Türschwelle liegt, ist völlig in Ordnung und entspricht den anerkannten Regel der Technik ( DIN-Norm ). Das und den Grund kannst Du beispielsweise im Merkblatt " Verbund-

    abdichtungen " nachlesen. Also nix mit: Duschtasse hätte auch den einen cm tiefer eingesetzt werden können. Die Ausführung an der Türschwelle ( 1 cm tiefer ! ) ist fachgerecht und völlig in Ordnung.

  • Ich bin nicht sicher, dass wir uns

    richtig verstanden haben. Der Fliesenboden hätte insgesamt 1 cm höher sein können/dürfen. Diesen Zentimeter hätte man dann für das Gefälle in der Duschtasse nutzen können und/oder dafür, dass die Duschtasse eben nicht 1 cm über die Fliesen hinausragt.


    Aber Blick nach vorn: Inzwischen bin ich auch durch eure Antworten davon überzeugt, dass es besser ist, die Duschtasse nicht zu tauschen, weil die Abdichtung nicht mehr verlässlich möglich ist.

  • Zitat

    Daher sollte die Duschtasse übergangslos in den neuen Fliesenboden eingefügt werden. Satt dessen ist sie 5 mm höher als der Fliesenboden eingebaut worden. Nun fließt das Wasser fleißig über den Rand der Duschtasse und durch den gesamten Raum.

    Und ..., was meinste: Wäre denn weniger Wasser über den Duschtassenrand geflossen und wohl auch darüber hinweggespritzt, wenn sie 5 mm ( und nicht 10 mm ) tiefer oder 5 mm höher, aber jedenfalls bündig mit den Fliesen eingebaut worden wäre?


    Eine Duschtasse hat zu den Rändern eine Vertiefung in der Bodenfläche mit Gefälle zum Ablauf, wahrscheinlich (? ) auf der gegenüberliegenden Seite des Einstiegs ( sieht man auf den Bildern leider nicht, zu nah aufgenommen ). Die Duschtasse wird waagerecht gemessen an den Rändern eingebaut und nicht um 5 mm oder 1 cm gekippt, um hiermit ein stärkeres Gefälle in der Tasse hinzubasteln. Es hätte mithin etwas anderes, mit mehr Grundgefälle eingebaut werden müssen.


    Zum fliesenbündigen Einbau der Duschtasse hätte der Estrich höher erstellt oder dickere Fliesen eingebaut werden müssen. Ging aber nicht, weil dann der Absatz von 1 cm an der Tür zum benachbarten Raum ( Flur? ) gefehlt hätte. Denn der Absatz soll ja verhindern, dass Schwallwasser - wie jetzt bei Dir - womöglich bis in den Flur fliest.


    Fixpunkte für die Badezimmererneuerung waren die OK Duschtasse oder Duschboard und die Türschwelle - 1 cm zum Flur. Das war zu planen. Die Planung fehlt. Es wurde nur auf Schicki-Micki geachtet.


    Bleibt nur zu hoffen, dass zumindest die Verbundabdichtung und die Dichtbänder sorgfältig und richtig ausgeführt wurden ( siehe Video der Fa. Weber ).


    In diesem Fall sollte sich die Situation mit dicht schließender Duschtür dann deutlich verbessern.

  • kandetvara : Bei uns ist es genau umgekehrt. Wir haben eine Dusche mit Abtrennung, die ich verfluche aufgrund des Betonwassers hier.


    Dafür eine andere bei der man im Endeffekt den ganzen Boden putzt nach der Dusche. Nicht ganz so krass, aber es läuft etwas über den Duschbereich hinaus. Stört uns aber nicht, da alles darunter abgedichtet ist.


    Allerdings ohne Duschtasse, sondern jeweils gefliest.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Ich bin leider jetzt erst zum Lesen des Threads gekommen.

    Dabei ist mir gleich im Eingangspost etwas aufgefallen:

    Nun fließt das Wasser fleißig über den Rand der Duschtasse und durch den gesamten Raum.

    Also handelt es sich nicht um Spritzwasser vom unvorsichtigen Duschen sondern die Wanne läuft über?

    Dann solltet Ihr Euch mal den Ablauf genauer ansehen.

    Jeder Duschablauf hat eine bestimmte Überstauhöhe, die zusammen mit der Ablaufleistung angegeben ist.

    Mit anderen Worten: Das Wasser muss erst die angegebenen Millimeter über dem Rand des Ablaufs stehen, damit der nötige Unterdruck für den Ablauf hergestellt wird. Ist jetzt der Wasserausstoß der Brause größer als die Ablaufleistung des Abflusses bei der vorhandenen Höhendifferenz zwischen OK Ablauf und Wannenrand, kommt es zwangsläufig zum Überlaufen.

    Dieser Zusammenhang wird oft nicht betrachtet weil Duschtasse und Ablauf selten vom gleichen Hersteller kommt.


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  • Was gerade bei Renovierungen ein Knackpunkt ist, wenn sowieso kaum Aufbauhöhe zur Verfügung steht. Da wird dann ein Abfluss Modell "superflach" verbaut und die Leute wundern sich, wenn sie beim Duschen in einer Pfütze stehen. Deswegen hatte ich oben das mit den 5l/Min. und 50l/Min. geschrieben. Ich würde auch nicht darauf wetten, dass der Handwerker ein Modell findet, bei dem er bei dieser Größesowohl die Duschtasse tiefer setzen und gleichzeitig auch noch mehr Gefälle realisieren kann. Aber wer weiß wieviel Aufbauhöhe zur Verfügung steht, dazu habe ich in den Beiträgen auch noch nichts gefunden. Mal sehen wie der Handwerker das Problem lösen wird. Wenn es so ist wie ich befürchte, dann hat er ziemlich schlechte Karten.

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  • Frau Milberg hat doch bereits entschieden:


    Off-Topic:

    Aber Blick nach vorn: Inzwischen bin ich auch durch eure Antworten davon überzeugt, dass es besser ist, die Duschtasse nicht zu tauschen, weil die Abdichtung nicht mehr verlässlich möglich ist.

  • Oiso, weniger Wasser rein laufen lassen. Wasser nicht so stark aufdrehen, anderer Duschkopf usw.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • ....oder an den Zugängen jeweils eine eine aufgerolltes Handtuch hinlegen. So eine Art Deich....

    Dann brauchst aber einen dienstbeflissenen Handtuchwechsler, wenn Du nicht nur zwei Minuten duschen willst. :)


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  • Wer hta es denn nun eigentlich verbockt? der Sanitärer weil Wanne zu hoch, oder der Fliesenleger weil Fliese zu niedrig? . Im Zweifel war es der Elektriker. Das überflüssige Erdungakabel hat zu dick aufgetragen :rolling_on_the_floor_laughing:

    ....

  • Die Duschtasse war nicht Fixpunkt weil der Raum ja vollständig entkernt war. Da gab es keine Duschtasse. Fixpunkte waren die Höhe des Ablaufs unter der Duschtasse und die Oberkante der Türschwelle. Die ist aus Eiche und hätte gern auch noch ein paar mm erhöht werden können.

    Nach meiner Auffassung ist nicht die Duschtasse zu hoch sondern der Fliesenboden zu niedrig eingebaut worden.

    Ich verstehe noch immer nicht, warum man nicht den Fliesenboden so verlegt, dass er einige mm oberhalb der Kante der Duschtasse liegt. Damit kann dann kein Wasser aus der Dusche schwallen. Damit habe ich gerechnet. Ich habe offen gesagt damit gerechnet, dass ein Meisterbetrieb das so macht, wenn es besprochen ist. Betriebe, die erst eine ausführliche Planung erstellen sollen, konnte ich nicht für mich gewinnen. Sowas lehnen die hier ab mit Hinweis auf Personalmangel.

  • Ich verstehe deinen Ärger. Du hast eine Vorstellung gehabt - und das hat nix mit Schicki-Micki zu tun- und die wurde so nicht umgesetzt. Denn es funktioniert ja nicht.

    Wenn ich aber richtig mitgelesen habe, sollte ein Fußbodenaufbau nicht die Funktion haben Wasser zurück zu halten, welches die Duschtasse nicht auffangen kann? Da gibt es ja andere Stellgrößen die da nicht passen? (Wassermenge, Kompatibilität der Ablaufgarnitur). Das Spritzwasser ist wieder ein anderes Thema, aber da hätte das Fußbodenniveau ja auch nichts verändert.

    Dennoch, Planung hin oder her. Das was dir geliefert wurde funktioniert nicht....

  • Nach meiner Auffassung ist nicht die Duschtasse zu hoch sondern der Fliesenboden zu niedrig eingebaut worden.

    Der Fliesenboden liegt gemäß @Eric´s Hinweis in #13 höhenrichtig, nicht aber im Bezug auf die Duschtasse.


    Hier fehlt(e) eine Koordinierung der Gewerke. Die ist Bauherren/-damenaufgabe. Kann gern extern vergeben werden.

    Die Grundlage nennt sich Planung.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Viele offene Frage:


    1. Wäre Dusche bodenbündig eingebaut worden, hätte es doch auch rauslaufen können. Es wäre nur nicht mehr "kaskadenartig" über den Rand geschwappt, sondern bodengleich rausgelaufen. Gewonnen wäre damit also nichts. Die Frage ist also: warum läuft das Wasser überhaupt aus der Dusche heraus? Zu wenig Gefälle in der Dusche, zu große Wasserspende durch die Dusche, die dem Ablauf und das niedrige Gefälle in der Dusche entgegenwirken?


    2. Hätte diese (!) Dusche überhaupt tiefer eingebaut werden können? Vermutlich ist am unteren Duschwannenrand das vorkonfektionierte Dichtband, welches auf den Estrich bzw. die Abdichtung des selbigen eingeklebt wird. Somit steht die Dusche dann optisch auf dem Estrich.


    3. Hätte die Fußbodenaufbauhöhe gereicht die Dusche tiefer zu positionieren? Hierbei beachten Gefälle der Abwasserleitungen, Syphon usw. Wieviel FB-Aufbau stand überhaupt zur Verfügung?