Hallo Zusammen,
mich hat es jetzt auch hier ins Forum verschlagen und habe aufmerksam einige Beiträge gelesen.
Ich entkerne gerade 3 Räume in einem teils Fachwerkhaus. OG ist komplett untermauert wurden und ab OG ist Fachwerk.Als Fassadendämmung ist 6cm Styrodur vorhanden.
Jetzt habe ich im OG, einen Raum komplett entkernt, so das ich alles auf Balkenlage sichtbar hab. Die Fenster waren leicht eingeputzt mit zementartigen Putz, zum Teil Bauschaum, zum Teil mit etwas Stopfhanf.
Die Fuge ums Fenster ist zwischen Balken und Fensterrahmen (Kunststoff) 3cm breit und ca. 7cm tief (Fensterrahmbreite). Wenn man in die Fuge schaut, sieht man auf der anderen Seite die Fassadendämmung.
Ich habe hier viel über Stopfhanf und Schafswolle gelesen.
Ich würde ungerne das Fenster ausbauen um die äußere Dämmung nicht zu beschädigen.
Eine äußere Abdichtung ist glaub schwierig anzubringen wegen der Dämmung.
Ausstopfen würde ich mit Stopfhanf.
Ist es ratsam eine innere Dichtung zum kleben anzubringen oder Kompriband zu verwenden?
Die Laibung würde ich mit Holzweichfasserplatten oder etwas alternativen herstellen.
Wie würdet ihr das Fenster neu abdichten?
Gruß Tino
Fensteranschluss/-abdichten im Fachwerk hinter Fassadendämmung
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Ausschäumen und innen mit einer Folie luftdicht abkleben. Z.B sowas https://eshop.wuerth.de/Fenste…E/EUR/?CampaignName=SR007
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Ausschäumen und innen mit einer Folie luftdicht abkleben. Z.B sowas https://eshop.wuerth.de/Fenste…E/EUR/?CampaignName=SR007
Ok, dachte man soll keine PU-Schäume im Fachwerk nutzen? Mit der Luftdichten Folie, das erscheint mir sinnig.
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Warum nicht?
PU Schaum hat ein µ von etwa 20 (Wasserdampfdiffusion) und ein λ von etwa 0,035 W/mK (Wärmedämmung). Die Luftschalldämmung ist auch ganz ordentlich, und durch Expansion füllt er die Fuge bestmöglich aus, wobei der Schaum nach Aushärten auch noch weitgehend formstabil bleibt. Nachteil, die Wasseraufnahmefähigkeit, aber die spielt hier keine Rolle, denn innen wasserdampfdiffusionsdicht (Folie) und außen schlagregendicht (Abdeckleiste), und schon gibt es keinen Grund, warum sich in der Fuge Wasser ansammeln sollte.
Natürlich kannst Du die Fuge auch mit Schafwolle oder Hanf ausstopfen, ich sehe darin aber keinen Vorteil, abgesehen davon, dass das Ergebnis stark davon abhängen wird, wie gut gearbeitet wird. Schaum ist da etwas toleranter.
Es bleibt also Dir überlassen, wichtig ist, dass sauber gearbeitet wird, und dass die Abdichtung innen funktioniert und außen die Fuge vor Regen geschützt wird.
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Warum nicht?
PU Schaum hat ein µ von etwa 20 (Wasserdampfdiffusion) und ein λ von etwa 0,035 W/mK (Wärmedämmung). Die Luftschalldämmung ist auch ganz ordentlich, und durch Expansion füllt er die Fuge bestmöglich aus, wobei der Schaum nach Aushärten auch noch weitgehend formstabil bleibt. Nachteil, die Wasseraufnahmefähigkeit, aber die spielt hier keine Rolle, denn innen wasserdampfdiffusionsdicht (Folie) und außen schlagregendicht (Abdeckleiste), und schon gibt es keinen Grund, warum sich in der Fuge Wasser ansammeln sollte.
Natürlich kannst Du die Fuge auch mit Schafwolle oder Hanf ausstopfen, ich sehe darin aber keinen Vorteil, abgesehen davon, dass das Ergebnis stark davon abhängen wird, wie gut gearbeitet wird. Schaum ist da etwas toleranter.
Es bleibt also Dir überlassen, wichtig ist, dass sauber gearbeitet wird, und dass die Abdichtung innen funktioniert und außen die Fuge vor Regen geschützt wird.
Danke für die Ausführliche Erklärung.
Gibt es noch Alternativen zu Abdeckleisten, da die Fenster aus Kunstoff sind und ein Strukturiertes Braun haben, kann ich mir das irgendwie nicht so richtig vorstellen.
Wie würde denn ein Neueinbau gemacht Kunstofffenstern im Fachwerkwerden zwecks Abdichtung etc?
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da die Fenster aus Kunstoff sind und ein Strukturiertes Braun haben, kann ich mir das irgendwie nicht so richtig vorstellen.
Für die meisten Fensterprofile bzw. Oberflächen gibt es farblich (und vom Muster) passende Leisten, typischweise aus Kunststoff foliert. Die müssen aber für diesen Anwendungsfall (außen an der Fassade) geeignet sein (Temperatur, UV Belastung). Am besten man fragt den Fensterhersteller, die kennen ja ihre Profile und das verfügbare Zubehör.
Wie man das am besten macht, das sieht man wenn man ein eingebautes Fenster mit "Umfeld" begutachtet (Leibung etc.).
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Könnte man durch den Spalt sauber ein Kompriband nachträglich anbringen? Platz scheint ja genug da zu sein. Ich liebäugel schon damit, das Fenster auszubauen und komplett neu abzudichten.
Unten ist eine Alufensterbank von außen angesetzt und darunter noch eine alte Betonfensterbank. Mit was könnte ich das unterfüttern, wenn ich die alte BetonFensterbank wegen Wärmebrücke rausnehme. Sind bestimmt 5cm zwischen unteren Rahmen und Balken.
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Es Rahmenverbreiterungen passend zu den meisten Profilen,in unterschiedlichen Höhen. Die werden einfach auf das Rahmenprofil gesteckt. Oben, unten, rechts oder links, so wie man verbreitern möchte.
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Rahmenverbreiterungen .....unten,...
Unten liegt die ganze Last drauf, dafür gibts andere Profile als Rahmenverbreiterungen. Die lassen auch den vernünftigen Anschluß von äusserer und innerer Fensterbank zu
Ich liebäugel schon damit, das Fenster auszubauen und komplett neu abzudichten.
Weist Du denn auch, wie man richtig ein Fenster (wieder) einbaut? Daran scheitern selbst selbsternannte Fensterbauer
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Unten liegt die ganze Last drauf, dafür gibts andere Profile als Rahmenverbreiterungen.
Bei meinen Profilen sind die identisch, da bin ich mir zu 100% sicher, zumindest bei Höhen zwischen 30mm und 50mm (höhere habe ich nicht verbaut). Mag sein, dass es Profilhersteller gibt bei denen für die Verbreiterung unten andere Profile zum Einsatz kommen. Es gibt ja auch Statikprofile zum vertikalen und horizontalen verbinden von Fenstern.
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Ja das mit den Rahmenverbreiterungen und unteren Anschlüssen kenne ich.
Das Problem ist, richtig einbauen definiert jeder anders, sogar bei den Profis gibt es starke unterschiede finde ich.
Wenn man einen Wald und Wiesen Dorf Fensterbauer nimmt und man selbst keine Ahnung hat, der würde dir ein eingeschäumtes Fenster als richtig verkaufen und es kann genauso lange seine 20 Jahre halten.
Ich versuche mir nur Input zu holen, was ggf. fachgerecht heißt. Ich bin auch nicht abgeneigt einen Fensterbauer/Tischler etc. das machen zu lassen. Nur möchte man mit den Personen auch ggf. auf etwas Augenhöhe reden wollen.
Ich glaub viele sind auf Altbau mit Mauerwerk und Neubau spezialisiert und bei Altbau mit Fachwerk bin ich irgendwie skeptisch.
Gibt es eine DIN oder RAL für den Einbau für Fenster in einem Altbau mit Fachwerk und einer Fassadendämmung?
Ich möchte niemanden zu nahe treten, versuche einen Austausch im Wissen anzuregen und um ggf. mein gefährliches Halbwissen etwas aufzubessern.
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Nur möchte man mit den Personen auch ggf. auf etwas Augenhöhe reden wollen.

Wirst Du als Laie [auch Halblaie] NIE schaffen.
Gibt es eine DIN oder RAL für den Einbau für Fenster in einem Altbau mit Fachwerk und einer Fassadendämmung?
Eine ? Ganz viele triffts eher.
Daher gibts den: Leifaden für die Planung und Ausführung der Montage von Fenstern und Haustüren
Kannst Du als Laie Dir gern bestellen und Lesen, wird Dir aber wenig bringen
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der würde dir ein eingeschäumtes Fenster als richtig verkaufen
ist grundsätzlich auch nicht falsch. Beim Einbau von Fenstern gibt es halt mehr zu beachten als nur das Ausfüllen der Fuge.
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Da gehe ich mit, dass man das ggf. nie schaffen würde. Ich lerne auch grad mich einfach dumm zustellen bei gewissen Sachen. Manches müssen sie halt erklären können, warum sie es tun. Mir bringt keine Aussage etwas wie, hab ich bei mir zuhause auch gemacht und hält schon 30 Jahre. Da gings um Vorsatzschale vor der besagten Wand mit Trockenbau. Und die Person hat eine Baufirma, welche Häuser baut bzw. saniert. Wissen weitergeben scheint eine schwierige Sache zu sein.
Ein guter Handwerker hat das im Blut, Erfahrung, ist wissbegierig und bildet sich auch weiter und hat keine Angst vor neuen Technologien oder Konzepten. Ich erfahre aber öfters genau das Gegenteil, mit Aussagen wie " weil halt so...."

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Ein guter Handwerker hat das im Blut, Erfahrung, ist wissbegierig und bildet sich auch weiter und hat keine Angst vor neuen Technologien oder Konzepten.
Du hat 0,00 Ahnung, was da los ist. Welcher Chef kann den heut noch Fortbildungen bezahlen und in seine Kalkulation [Preis] einrechnen?
Und Weiterbildung in seiner Freizeit.

Du versuchst doch auch grad Fachwissen kostenlos abzugreifen statt einen Fachmensch zu beauftragen.
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Ein guter Handwerker
Bei Handwerkern ist es wie in anderen Berufen auch, es gibt solche und solche, und dann noch solche. Hinzu kommt, dass die einzelnen Gewerke inzwischen so komplex geworden sind (Vorschriften hier, Normen da, Fachregeln usw. usw. usw.) dass es schwer ist da durchzublicken, so lange man sich nicht spezialisieren kann. Letzteres ist aber gerade in kleineren Handwerksbetrieben kaum möglich, da müssen die Aufträge erledigt werden die Geld in die Kasse bringen, und das am besten mit möglichst wenig Aufwand.
Bei Fenstern muss man bereits zwischen Fensterbau und Fenstermontage unterscheiden, manche Betriebe sind reine Montagebetriebe, d.h. Aufmaß nehmen, Fenster bestellen, und dann möglichst günstig einbauen, denn der Kunde entscheidet ja oft nur nach dem Preis, und wer zu teuer ist, hat es schwer an Aufträge zu kommen. Die Monteure sind nicht selten fachfremd, haben vielleicht eine Wochenendschulung hinter sich, und wenn man als Kunde Pech hat, dann sucht man selbst einen qualifizierten Montageleiter vergeblich.
Bsp.: Da geht es darum, dass bei einem EFH am besten bis am Abend, spätestens aber am Folgetag alle Fenster eingebaut sind (vorausgesetzt überwiegend 08/15 Fenster), denn nur so rechnen sich die kalkulierten Montagekosten. Muss der Trupp ein drittes Mal anrücken, dann legt die Firma drauf. Man kann sich vorstellen, was bei so einem Akkord zu erst auf der Strecke bleibt.
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Manches müssen sie halt erklären können, warum sie es tun.
Manche wissen es wirklich nicht und manche haben schlicht keine Lust, sich mit Laien mit halbgarem bis gar keinem Fachwissen, aber überzogener Meinung über das eigene Wissen, herumzuschlagen
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Manche Handwerker meinen auch, weil sie dreieinhalb Jahre halbbesoffen in der Berufsschule vegetiert haben, sie haben die Weisheit für sich allein gepachtet. Manche Meister meinen auch, wenn sie so arbeiten wie sie es vor Jahrzehnten gelernt haben, haben die blöden Halblaien nur angegoogeltes Wissen.
Ich denke man hat heute so umfassenden Zugriff auf hochwertiges, aktuelles Fachwissen, dass man es auch ohne Hochschulreife schaffen kann sich den vernünftigen Einbau eines Fensters anzueignen. Gerade wenn man Leute fragt, die was verstehen und bereit sind es zu teilen.
Aber manche Fachleute werden immer von dermaßen oben auf dich herab schauen, dass niemals ein Dialog auf Augenhöhe stattfindet. Vielleicht brauchst du das ja auch nicht. Aber vielleicht brauchen die das. Aus Gründen. Klar,
eine fundierte Ausbildung setzt Einzelinformationen in einen Gesamtkontext, Erfahrung macht aus Wissen erst Können.
Aber man sollte Menschen die mit Eifer und Sorgfalt etwas lernen nicht unterschätzen.
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weil sie dreieinhalb Jahre halbbesoffen in der Berufsschule vegetiert haben
Echt, diese Jugend von heute. Saufen, kiffen, chillen. Party, Party, Party

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Echt, diese Jugend von heute. Saufen, kiffen, chillen. Party, Party, Party

Stimmt, das war früher ganz anders

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Apfelschorle mit Schaum !