Haus mit zugeschüttetem Keller

  • Guten Tag Zusammen,

    ich habe ein Haus gefunden das 1993 im Rohbau als Massivhaus gebaut wurde, danach aufgrund eines Rechtstreits zwischen Bauherr und Bauträger als Rohbau mit Dach bis 2005 Leerstand.

    Das Haus wurde dann ab 2005 bis 2010 von dem jetzigen Besitzer saniert und sieht wirklich toll aus.

    Der einzige Punkt der mir Bauchschmerzen bereitet ist, das mir der Besitzer erzählte das der Keller des Hauses mit Granitkies zugeschüttet wurde und auch die Abwasserleitungen durch diesen verlaufen.

    Der Keller wurde damals im Zuge des Rechtstreites verschüttet weil der Bauherr keinen Keller wollte aber das Bauunternehmen mit Keller gebaut hat.


    Das Haus zeigt von außen keine Risse ober sonstigen Absetzspuren.


    Wie ist eure Meinung dazu?


    Vielen Dank für eure Hilfe.

  • Der einzige Punkt der mir Bauchschmerzen bereitet ist, das mir der Besitzer erzählte das der Keller des Hauses mit Granitkies zugeschüttet wurde und auch die Abwasserleitungen durch diesen verlaufen.

    Ist das nur vom Besitzer so erzählt oder gibt es dafür auch Belege?

    Der Keller wurde damals im Zuge des Rechtstreites verschüttet weil der Bauherr keinen Keller wollte aber das Bauunternehmen mit Keller gebaut hat.

    Das klingt etwas weit hergeholt....und lässt viel Raum für Spekulationen.

  • Richtige Belege habe ich noch keine gesehen, nur die Erzählungen des jetzigen Besitzers.

    Morgen möchte mir der Besitzer mehr über das Haus erzählen und mir Bilder von damals zeigen.

    Nächte Woche habe ich noch einen Termin mit einem Gutachter in der Immobilie.


    Auf was würden Sie achten?

    Oder lieber Abstand nehmen von der Immobilie?

  • Wer hat denn den Gutachter bestellt? Du oder der Verkäufer?

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • und auch die Abwasserleitungen durch diesen verlaufen

    Gibt es Pläne zu diesem Keller? Evtl. könnte man ja den Bereich in dem die Rohre verlaufen wieder freilegen, wobei man wahrscheinlich erst einmal einen Zugang schaffen müsste. Ich sehe das jetzt nicht als Hinderungsgrund für einen Kauf, da gibt es wichtigere Dinge die kaufentscheidend sind.


    Das Haus wurde dann ab 2005 bis 2010 von dem jetzigen Besitzer saniert und sieht wirklich toll aus.

    Aussehen alleine ist nur die halbe Miete, man sieht ja nicht (mehr) wie es hinter der "Fassade" aussieht. Mängel können schnell hinter Putz verschwinden und da stößt dann auch ein Sachverständiger an seine Grenzen, so lange er nicht Superman heißt und den berühmten Röntgenblick hat. Wenn der SV keine gravierenden Mängel findet, und das Haus passt (Lage, Ausstattung, Preis), dann würde ich mir keine Gedanken über die Rohre im "Keller" machen, sondern kaufen.

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  • Danke für die Antworten bis jetzt.

    Der Verkäufer macht auf mich einen ehrlichen Eindruck, er hat mir erklärt wie er das Abwasser über das Grundstück zum Abwasserkanal geführt hat auch Kaskaden eingebaut hat um zu verhindern das Ratten hochsteigen können, über die Drainage um das Haus hat er mir alles erzählt und es hört sich alles schlüssig und sehr überlegt an.


    Mich stören wie gesagt die Abwasserrohre in dem verschlossenen Keller.

    Könnte man die Sammelleitung ggf auch umleiten das sie nicht mehr durch den Keller gehen?


    Morgen möchte er mir alles anhand der Pläne nochmal erklären.

    Ich hoffe dann bin ich schlauer.

  • Könnte man die Sammelleitung ggf auch umleiten das sie nicht mehr durch den Keller gehen?

    Theoretisch JA, praktisch.....? Wer weiß wie die Leitungen liegen, wo sie zusammengeführt wurden usw. usw. usw. Aus der Ferne kann man nur sagen, dass so etwas grundsätzlich möglich ist, aber es gibt keine Garantie, dass das auch in Deinem Fall (so einfach) möglich ist.

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  • Wenn ich bei einem in den 1990er Jahren gebauten EFH Aussagen lese wie

    Das Haus wurde ... ab 2005 bis 2010 von dem jetzigen Besitzer saniert und sieht wirklich toll aus.

    Der Verkäufer ... hat mir erklärt wie er das Abwasser über das Grundstück zum Abwasserkanal geführt hat auch Kaskaden eingebaut hat um zu verhindern das Ratten hochsteigen können, über die Drainage um das Haus hat er mir alles erzählt

    dann soll

    nächte Woche ... Termin mit einem Gutachter

    der Gutachter sich dabei vom

    ... Besitzer ... (die) Bilder von damals zeigen ...

    lassen und ganz genau anschauen. Ich wäre da jedenfalls schon allein bei einer DIY-Sanierung eines mangelhaften zumindest aber rechtlich umstrittenen Rohbaus sehr, sehr skeptisch und nach den lustigen Beschreibungen oben noch mehr, das liest sich nach ganz viel gut gemeint und sehr viel weniger wirklich gewußt.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Lage, Ausstattung und Preis sind für mich perfekt.

    Für mich ist es nur schwer einzuschätzen was diese Rohre für mich im schlimmsten Falle einer Leckage oder einer Rohrabsetzung/ Verschiebung bedeuten können.

    Was wäre für euch ein Ausschlusskriterium?

    Auf was sollte ich achten wenn der Besitzer mir morgen die Pläne zeigt?

    Bin für alle Tipps und Anregungen offen.

  • Auf was sollte ich achten wenn der Besitzer mir morgen die Pläne zeigt?

    Dass der Gutachter sie alle anschaut - und die Fotos auch!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Für mich ist es nur schwer einzuschätzen was diese Rohre für mich im schlimmsten Falle einer Leckage oder einer Rohrabsetzung/ Verschiebung bedeuten können.

    Im schlimmsten Fall muss jemand Maulwurf spielen.


    Auf was sollte ich achten wenn der Besitzer mir morgen die Pläne zeigt?

    Auf alles, und zwar im Zusammenhang mit dem was man vor Ort noch sieht. Das ist wirklich eine Aufgabe für jemanden mit Erfahrung und entsprechenden Fachkenntnissen. Wer weiß, ob tatsächlich so gebaut wurde wie geplant.


    Ich habe es angedeutet, Wolfgang hat hier schon Klartext geschrieben, ein hohes Risiko geht von Mängeln aus die hinter Putz verschwunden sind. Gerade wenn viel in Eigenleistung gemacht wurde ist das Risiko besonders hoch, selbst wenn der Eigentümer Handwerker sein sollte, so darf man anzweifeln, dass er für alle Gewerke über die entsprechenden Kenntnisse und Erfahrung verfügt. Deswegen hatte ich ja geschrieben, dass die "Optik" nur die halbe Miete ist. Bei einem Haus im Bestand muss man mit einem erhöhten Risiko leben, dafür ist das Haus ja günstiger als ein Neubau. Wie gut der Ausbau gemacht wurde, das kann niemand sagen, schon gar nicht aus der Ferne.

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  • 1993 im Rohbau als Massivhaus gebaut wurde, danach aufgrund eines Rechtstreits zwischen Bauherr und Bauträger als Rohbau mit Dach bis 2005 Leerstand.

    Das alleine würde MIR ausreichen, schnellstmöglich den maximalen Abstand vom Objekt einzunehmen. Psychisch wie physisch

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Das alleine würde MIR ausreichen, schnellstmöglich den maximalen Abstand vom Objekt einzunehmen. Psychisch wie physisch

    Das sehe ich nicht per se kritisch, würde mir aber die Wandbildner auf Schäden anschauen.


    (Langjährig Mitlesende werden sich erinnern, dass mein Büro vor einigen Jahren nach einer gründlichem Untersuchung ein mehrere Jahre ohne Dach im Wetter stehendes Bauruine sehr kritisch betrachtet, untersucht, umgeplant und dann mit neuer Genehmigung funktionierend zu Ende gebaut hat. Da haben wir allerdings zuerst die Druckfestigkeit der Steine zerstörend untersuchen lassen - sie waren exakt ausreichend tragfähig!)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Nachdem das Haus jetzt für einen Verkauf aufgehübscht wurde, dürfte das mit tiefergehenden Untersuchungen nicht so einfach werden.

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  • Ich schwanke auch zwischen " Lauf Junge lauf lass dich nicht täuschen, und zwischen "vielleicht ein Glücksgriff".


    Echt schwierige Situation.


    Die ganzen SHK arbeiten wurden von einem renommierten Betrieb in der Region ausgeführt.

  • wie er das Abwasser über das Grundstück zum Abwasserkanal geführt hat auch Kaskaden eingebaut hat um zu verhindern das Ratten hochsteigen können

    Ah, ja ...


    Ratten können leider viel besser klettern, als die Rohrinspektions- bzw. -reinigungsgeräte.


    Falls der Rest mit genau so viel Sinn und Verstand gemacht wurde, würde ich von dem Objekt Abstand nehmen.

  • Also ein Haus birgt immer Überraschungen. Es ist gut und richtig einen Gutachter durchlaufen zu lassen. Nein, er wird nicht alles sehen (können). Du kannst deine Entscheidung also immer nur auf einer begrenzten Menge von Informationen treffen. Aber du kannst die Entscheidung treffen, dass du das was da kommt - und irgendwas kommt immer - angehst und Lösungen findest. Schau aufmerksam alles an, was dir möglich ist und wenn du das Ding liebst, kauf es und geh es an. Frag nicht, was meine Abwasserleitungen mir hier Aufgaben geben.... :grinning_squinting_face:

    Und in jedem Haus hat doch mindestens ein Laie irgendwas gepfuscht, wenns kein Neubau ist. Und auch da gibts doch oft Überraschungen.

    Ich hab irgendwann aufgehört das Gedankenkarussell zu drehen. Und drüber geschlafen. Es setzen lassen. Und dann wusste ich, ob ich das Haus kaufe oder nicht.

  • Ich schwanke auch zwischen " Lauf Junge lauf lass dich nicht täuschen, und zwischen "vielleicht ein Glücksgriff".


    Echt schwierige Situation.


    Die ganzen SHK arbeiten wurden von einem renommierten Betrieb in der Region ausgeführt.

    Vielleicht kann man das Gespräch mit dem Betrieb suchen...? Mal ne Meinung erfragen?

  • Zum Baufachlichen wurde schon eine Menge gesagt. Dazu kann ich mich zurückhalten.


    Aber das hat mich stutzig gemacht:

    ich werde mal die nächsten 2 Termine abwarten und danach entscheiden.

    Hoffe es geht gut aus.

    Für mich heißt das "Hoffe es geht gut aus", dass Deine Entscheidung längst gefallen ist und Du inständig hoffst, dass Dir niemand (kein Gutachter und auch kein evtl.Kaufkonkurrent) in die Suppe spuckt.

    Das ist zwar irgendwie verständlich, wenn man vielleicht schon lange sucht, dann etwas findet und im Geiste schon einzieht und das Sofa vor dem Fernseher platziert, aber auch sehr gefährlich, weil es den klaren Blick vernebelt.

    Sei bitte vorsichtig kritisch, auch wenns schwerfällt.

    Zu den unterm Haus verbuddelten Grundleitungen wäre es für Dich wichtig, wenn die Fallrohre im Haus möglichst dicht an den Außenwänden verliefen, dann ist es im Falle eines Falles einfacher, die Anschlüsse nach Außen zu verlegen.


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  • Danke für eure Antworten,

    es tut gut sich mit jemanden auszutauschen.



    Sei bitte vorsichtig kritisch, auch wenns schwerfällt.

    Zu den unterm Haus verbuddelten Grundleitungen wäre es für Dich wichtig, wenn die Fallrohre im Haus möglichst dicht an den Außenwänden verliefen, dann ist es im Falle eines Falles einfacher, die Anschlüsse nach Außen zu verlegen.

    Da hast du vollkommen recht Thomas,

    auch wenn das Haus vom Innenausbau und der Aufteilung mich überzeugt bin ich sehr vorsichtig.


    So emotional bin ich auch nicht an Wohneigentum gebunden das ich dafür ein zu hohes Risiko eingehe.

    Das mit den Fallleitungen werde ich morgen auf den Plänen Hoffentlich sehen.

    Ich wünsche euch einen schönen Abend.

  • Das mit den Fallleitungen werde ich morgen auf den Plänen Hoffentlich sehen.

    Die würde ich eher in der Realität suchen, als auf Plänen!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • über die Drainage um das Haus hat er mir alles erzählt

    Mir ist irgendwie mit dem Keller nicht ganz geheuer, ein Bauträger/Baufirma baut "aus Versehen" ein Haus mit Keller, der dann zugeschüttet wird und später wird eine Drainage in Eigenleistung um das Haus gelegt? Warum muss ich da an einen anderen Faden hier im Forum denken ( Pin Cho)?

  • Sehe ich wie Karo1170


    Warum erzählt der Verkäufer solch merkwürdige Geschichten?


    Haus über 12 jahre wegen Streitigkeiten ( worüber ? über den Keller ? ) mit dem Bauträger nicht fertig gebaut und erst danach mit zugeschüttetem Keller, der nicht geplant und beauftragt worden sei, vom jetzigen " Besitzer " ( gemeint wohl: Eigentümer .... und damaligen Erwerber ? ) fertig gestellt.


    War der Keller in Ordnung, dann schüttet man ihn nicht zu, auch wenn er nicht beauftragt war. Denn der fehlende Auftrag zum Bau des Kellers, war ein bloßes Vergütungsproblem und zwar in erster Linie für den Bauträger. Denn was nicht beauftragt worden ist, hat der Erwerber beim Bauträgerkaufvertrag grundsätzlich auch nicht zu vergüten. Es kommt allenfalls eine deutlich abgespeckte Zahlung wegen ungerechtfertigter Bereicherung in Betracht. War der nicht beauftragte Keller hingegen auch noch undicht, dann war dessen Verfüllung eine Notlösung und es bleibt nur zu hoffen, dass der Keller nicht irgendwann so weit zuläuft, dass das Wasser bis an die Kellerdecke steht.


    Aber Crashbeaver ( nomen est omen? ) hätte ja die Möglichkeit, sich einmal die seinerzeitigen Akten des Rechtsstreits - zumindest aber das Urteil oder den Vergleich - vorlegen zu lassen. Das wäre dann auch ein guter Anknüpfungspunkt für den gegebenenfalls zusätzlich zu beauftragenden Gutachter zur Klärung der Frage, wie die seinerzeitigen Probleme " des Rechtsstreits " abzuarbeiten waren und wie sie tatsächlich vor Ort abgearbeitet worden sind ( gezielte Erforschung ).


    Nur als Hinweis: Beim Bauträgerkaufvertrag bleibt der Bauträger bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises Eigentümer des Grundstücks und damit auch des darauf errichteten Gebäudes. Bleibt das Haus im Rohbau stecken, dann muss der Erwerber sich mit dem Bauträger - sofern dieser die bereits geleisteten Raten nicht zurückzahlen kann - über die Übereignung des Grundstücks mit der Bauruine zum abgespeckten Kaufpreis einigen oder dies notfalls klageweise erzwingen.


    Die ganze Geschichte ist auch insofern merkwürdig, da der Erwerber ( = jetziger Eigentümer ? ) ja schon gleich zu Beginn der Baumaßnahme festgestellt haben muss, dass der Bauträger ein Haus mit angeblich nicht beauftragtem Keller baut. Er hat aber gleichwohl das Haus bis einschließlich Dach weiterbauen lassen.


    Nur mal als Beispiel, auf welch merkwürdige Ideen Verkäufer von Problemimmobilien kommen:


    Vor einigen Jahren wollte ich eine " schicke " Eigentumswohnung im DG, die der Verkäufer nachträglich erstellt hatte, kaufen. Der Verkäufer bestand, ohne das ich dies gefordert habe, darauf, dass ich mir eine CD mit mehreren hundert Bilder über die Bauzeit ansehe. Auf zwei Bildern sah ich Hausschwamm in der Holzbalkendecke, was mir von zwei öbuv Sachverständigen nach Ansicht der Fotos bestätigt wurde, Daraufhin habe ich den Verkäufer gefragt, was er zur Beseitigung des Hausschwamms getan habe. Er erklärte: Schwamm sei ihm in der Bauphase nicht aufgefallen.


    Da war ja wohl klar, warum ich mir die CD unbedingt vor dem Kauf ansehen sollte. Die CD sollte offenbar die Freizeichnung von einer arglistigen Täuschung sein.

  • Wir haben aber kein Keller.

    Aber eine verpfuschte Gründung. Das könnte auch hier der Fall sein, weswegen der Keller zugeschüttet worden sein könnte. Aber erst mal warten was der Gutachter sagt, wenn er sich alles angeschaut inklusive Bilder und Pläne.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Die Frage, warum der fachgerecht erstellte, wasserdichte und intakte ( ?? ) Keller zugeschüttet wurde, könnte der TE den Verkäufer aber auch schon vorab selbst stellen und natürlich auch, ob er die Unterlagen des seinerzeitigen Rechtsstreits zur Einsicht haben kann. Denn das wird ja auch der Gutachter wissen/haben wollen. Kommt hierzu nichts/nichts vernünftiges, ist der Fall eh klar und der TE erspart sich die Kosten eines Gutachters.