Wasserleck

  • Guten Tag

    Ich habe letztes Jahr ein paar Häuser gekauft in Schweden mit eigener Wasserversorgung.

    Nun haben wir ein Leck durch das wir rund 20 Liter pro Minute verlieren.

    Durch verschiedene Massnahmen konnten wir rausfinden, dass es die Leitung zu Haus 1 und weiter zu Haus 2 ist. Haus 2 ist das Wasser abgedreht, also ist das Leck nicht dort.

    Haus 1 hat kein Absperrventil, wo die Zuleitung ins Haus kommt, ist unbekannt (Baujahr 1960er nach Brand, Brunneninstallation wohl älter (Druckkessel von 1946)). Im Haus ist es trocken, auch unter dem Holzboden (darunter Beton, nicht begehbar). Insofern würde es sehr verwundern, wenn das Leck drin wäre.

    Das Gebiet zwischen Haus 1 und Haus 2 ist dicht bewachsen von 3 Meter hohen Stauden (Strecke rund 100 Meter). Zwischen Pumpe im Brunnenschacht und Haus 1 ca. 20 Meter, frei.


    Was schlagt ihr mir vor, wie das Leck zu finden ist?

    Detektor und Gas scheint mir unpraktikabel.

    Wasserleitungen wären Standard meines Wissens 1.80 Meter tief vergraben.


    Oder seht ihr doch eine Möglichkeit, dass das Leck in Haus 1 ist?


    Danke für Hilfe, es leckt schon seit zwei Wochen.

  • Danke für Hilfe, es leckt schon seit zwei Wochen.

    Das Leck könnte irgendwo zwischen der Pumpe und dem Schieber Haus 2 sein.

    Wenns in S auch so trocken ist,könnte grüne, frisch aussehende Vegetation ein Hinweis sein. An sonsten bliebe nur ein Horchgerät [Strömungsgeräusche. Ob das noch bei -1,80m funzt = ???

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • rund 20 Liter pro Minute

    Das ist sehr viel, alle 5 Minuten eine Badewanne voll Wasser, diese Menge an Wasser muss ja irgendwo verschwinden. Je nach Bodenverhältnissen kann das zwar auch im Untergrund verschwinden, sollte sich aber dennoch irgendwie bemerkbar machen.

    Wenn man nicht die komplette Strecke aufgraben kann/möchte, dann bleibt nur Leckageortung. Die entsprechenden Geräte sind aber nicht gerade billig, so dass man suchen muss, bis man eine Firma findet die über entsprechende Messtechnik verfügt. Auch die Netzbetreiber haben normalerweise die Möglichkeit Leckagen zu orten. Ich würde daher einmal schauen, wer sich um die Netze im nächstgelegenen Ort kümmert und dort fragen ob sie Leckagen orten können, bzw. was das kosten würde, wenn sie bei Dir einmal vorbeischauen. Evtl. können sie auch eine Firma in der Umgebung nennen die solche Untersuchungen macht.

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  • Ich würde eben gern die Wahrscheinlichkeiten ausloten, bevor eine Firma kommt. Denn die Leitungen und damit die Lecksuche und -reparatur sind nicht versichert, da älter als 30 Jahre …

  • Welche Wahrscheinlichkeiten? Da liegen vermutlich Leitungen im Boden die über 60 Jahre alt sind, die können an jeder Ecke beschädigt sein. Man kann also nicht sagen, dass es wahrscheinlicher ist, dass sich die Leckage auf der Strecke x oder y befindet. Die Pumpe bzw. Ableitung aus dem Brunnen habt Ihr ja sicherlich schon überprüft, und die Hauseinführung(en) sollte ja auch erreichbar sein.


    Wie hast Du die Leckage (20Liter/Minute) festgestellt? Unter "verschiedene Maßnahmen" kann ich mir jetzt nichts vorstellen.


    Druckkessel von 1946)

    Da gibt es doch sicherlich Filter und Absperrmöglichkeiten, also kannst Du Haus 1 quasi "lahm legen". Wenn dann die Brunnenpumpe weiterhin immer wieder startet, oder gar einen Dauerlauf hinlegt, dann muss es ja auf der Strecke außerhalb der Gebäude sein, und dort kommt man ohne Leckageortung kaum weiter. Selbst wenn eine Stelle unterhalb des Gebäudes betroffen wäre, käme man ohne "Messungen" nicht weiter, denn Du hast ja schon geschrieben, dass nirgendwo Feuchtigkeit sichtbar ist.


    Je nachdem was für Rohre da verlegt wurden, käme man auf der 20m Strecke evtl. noch mit einer Rohrkamera durch, also Pumpe demontieren und von da in Richtung Haus. Es gibt ja solche Kameras deren Kopf gerade mal um die 20mm Durchmesser hat, und so lange auf der Strecke keine engen Bögen verlegt sind, kann man mit der Kamera auch Rohre mit 50mm und weniger begutachten. Aber ich glaube nicht, dass man so einfach eine Firma findet die so eine Kamera hat, denn die sind doch meist für größere Rohre (und längere Strecken) ausgestattet.


    Egal wie, es wird wohl darauf hinauslaufen, dass man jemanden engagiert der das Leck ortet. Mit den üblichen Hausmitteln kommt man da nicht weit. Vielleicht doch der Anlass um einen Bagger zu bestellen und die paar Meter komplett zu erneuern. Dann ist für die nächsten Jahrzehnte wieder Ruhe.

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  • Wenn dann die Leitungen an sich über 30 Jahre alt sind (was ist es denn überhaupt für ein Material?) , sollte man evtl mal darüber nachdenken, die Leitungen zu erneuern, bevor man mit der großen Flickschusterei anfängt. Bei der Länge und Tiefe würde ich dann über eine Horizontalbohrung nachdenken, das dürfte auf jedenfall günstiger kommen, als das in offener Bauweise zu erneuern. Und die Bepflanzung bleibt unberührt. Klar kostet das erstmal, aber danach hat man definitiv Ruhe.

  • ähm, nein.

    Leckageortung mit Fachleuten Fachfirma IST und bleibt erstmal die beste Option.

    Das Gerät dazu, so erwähnte es auch R.B. ist teuer. Und man muss er nutzen können. Das beste Gerät nutzt nichts, wenn ein Laie versucht damit was zu Orten.


    Ergo. Suchen lassen. Ausschlusskriterien abarbeiten.


    Über sündhaft teure Verlegetechniken kann man reden wenn mann mehr weiss.

    ....

  • würde ich dann über eine Horizontalbohrung nachdenken,

    Je nachdem wo die TE in Schweden ist, muss sie erst einmal jemanden finden der hier bohrt. Einen Bagger oder entsprechenden Traktor kriegt man an jeder Ecke (Nachbar?). Wenn eine Firma über 500km anrücken muss dann wird das nicht unbedingt günstig. Deswegen ja mein Rat, zuerst mal in der Gemeinde oder nächsten Ortschaft bei einem "Netzbetreiber" fragen, die wissen ob und wo man eine geeignete Firma findet. Je nach Region ist eine eigene Trinkwasserversorgung ja gar nicht so selten, und da finden sich dann auch Firmen in der Nähe die Brunnen bohren, Leitungen verlegen usw.


    und nebenbei bemerkt, bei einem Druckkessel Bj. 1946 würde ich mir nicht nur über ein Leck in einer Leitung draußen im Boden Gedanken machen.

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  • Ich würde diese auch gleich erneuern, wie die Kollegen. Danach hat man in seinem Leben keine Probleme mehr. Flickt man jetzt, kommt nächstes Jahr das nächste Problem, das Zeug ist immerhin 60 Jahre alt. Dann kann man auch sinnvoll Absperrventile machen, für jedes Haus usw.Wenn man die Leitung erneuert, dann sicherlich auch wieder in 1,80 m Tiefe, wegen der strengeren Winter in Schweden im Vergleich zu uns hier. D.h. selber buddeln wird eine sportliche Angelegenheit und kann für Laien schnell dazu führen, dass man sich selbst begräbt. Dann doch lieber machen lassen.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Die Pumpe ist kontrolliert, das Leck auf eine von 4 Ableitungen eingeschränkt. Das Haus 1 hat eben keinerlei Absperrmöglichkeiten (außer gleich hinter dem Druckkessel). Dort ist jetzt auch immer zu, außer der Mieter braucht Wasser (sehr unangenehm auch für ihn).


    Wir werden jetzt den Bagger kommen lassen und die Zu- und Ableitung von Haus 1 auszugraben suchen (Ziel: Absperrventile setzen). Wenn wir auffallende Feuchtigkeit oder gar Nässe finden, garben wir dort weiter. Ansonsten den ganzen Weg zw. Pumpe und Haus aufbaggern, und diese Leitung ersetzen. Natürlich in der Hoffnung, dass das Leck auf dieser Seite ist. Wenn nicht, muss der Bagger noch weiter aufgraben.

  • Dann gibt´s halt noch neue Stromleitungen und Abwasser. :lach:

    Das kann aber auch einem Profi passieren, zumal wenn es keinerlei Pläne gibt, wo, was, wie verlegt wurde. Wenn das Zeug so alt ist wie man nach dem Eingangsbeitrag vermuten kann, dann gibt´s da auch keine Trassenwarnbänder o.ä.

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  • Strom und so was kommt abseits der Siedlungen in Schweden oft überirdisch per Freileitung. Wenn das so ist, könnte man etwas beruhigter buddeln, aber trotzdem vorsichtig, um nicht die Bestandswasserleitung mutwillig zu zerstören. Den Rest wird man aber per Hand ausschachten müssen. Die Leute haben meist Erfahrung damit und wissen wie sie vorzugehen haben. Gemacht werden muss es ja so oder so.

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  • Strom und so was kommt abseits der Siedlungen in Schweden oft überirdisch per Freileitung.

    Der HAK sitzt aber nicht selten irgendwo auf dem Grundstück. Es empfiehlt sich also immer eine Kiste Schraubsicherungen dabei zu haben, falls man dann die Zuleitung zu den Gebäuden trifft.


    Bsp.


    Weit weg vom Gebäude ;)

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  • Wenn das dort auch so ist, könnte die Stromleitung höher liegen als das Wasser, weil die muss ja nicht so frostsicher liegen, wie Wasserleitung. Könnte aber auch einen völlig anderen Weg gehen als das Wasser. Also vorsichtiger buddeln.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Richtig. ich würde nicht darauf wetten, dass Strom und Wasser im gleichen Graben verlaufen, der Brunnen könnte auch ganz woanders auf dem Grundstück sitzen. Abwassergrube gibt es ja oftmals auch noch, und da bohrt niemand seinen Trinkwasserbrunnen in der Nähe der Abwassergrube.

    Stromleitungen liegen gerne mal neben Fahrwegen, aber ob das bei der TE auch so ist das ist natürlich reine Spekulation. Auf jeden Fall lohnt es sich genauer hinzuschauen, bevor man mit der großen Baggerschaufel in die Tiefe geht, und so ab 1m Tiefe wäre ich mehr als nur vorsichtig.

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  • :wall: :yawning_face:


    Es müssen ja nicht immern ur Öffentliche Leitungen sein. R.B. sein Familiennest hat ja auch unzählige Leitungen übern Hof im Boden.

    Dann gibt evt noch Flüssiggas fürs Kochen oder son zeuch.


    Und das halt nur auf verdacht für eine Leckage die sonstwo sein kann.

    Und wenn man dann anfängt ohne Not die Leitung zu suchen obwohl man sie ggf grabenlos ohne viel Aufwand sanieren könnte.....


    PS: Nur weil auf dem Druckbehälter 19xx steht, muss der rest nicht gleich alt sein.

    Gute Verzinkte Druckspeicher oder sogar mit Emailierung können sowas schon ab, wenn sie pfleglich behandelt werden.

    ....

  • Mich würde ja immer noch interessieren, wie die TE durch "verschiedene Maßnahmen" den Wasserverlust festgestellt hat. Zudem halte ich es für gut möglich, dass man draußen im Erdreich keine Verbindung zu der 100m Strecke zu Gebäude 2 gemacht hat, sondern diese vom Gebäude 1 abgeht. Wenn dann beim Brand 196x auch das Wasser saniert wurde, dann findet sich dort mit hoher Wahrscheinlichkeit eine (überdimensionierte) Kunststoffleitung. Deswegen hatte ich oben ja geschrieben, ob bzw. dass der Brunnen und Hausanschluss sicherlich überprüft wurde, denn da könnte man beispielsweise feststellen, ob die Brunnenpumpe ein Teil des Wassers vielleicht nur im Kreis pumpt (Leckage innerhalb des Brunnens). Sollte nach Überprüfung dann die Leitung zu Gebäude 1 in Verdacht haben, dann wäre es evtl. möglich, dass man dort einfach ein neues Stück etwas dünner dimensioniert durch das alte Rohr durch schiebt.

    Zudem sind die Rohre dort gerne mit einer Begleitheizung ausgestattet, da muss man die Rohrenden genauer unter die Lupe nehmen.


    Fragen über Fragen, und mit den bisherigen Antworten kann man nur :haue:

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  • Das Leck ist geortet: Es muss der unterirdische Hausanschluss sein.


    Meine Frage: Wie muss ich mir den vorstellen?
    Prognose: Zuleitung 1.80 m unter Boden.
    Wurde die Leitung von unten durch das Fundament geführt?

  • Prognose: Zuleitung 1.80 m unter Boden.
    Wurde die Leitung von unten durch das Fundament geführt?

    Normalerweise sieht man doch, wo die Leitung "aus dem Boden", bzw. bei Gebäuden mit Keller "aus der Wand" kommt. Typischerweise wird die Leitung unter das Gebäude geführt und möglichst nah am Rand nach oben. Lange Strecken unter dem Gebäude bzw. einer Bodenplatte sind zu vermeiden.


    Anhand der dürftigen Infos kann man aus der Ferne nur spekulieren. Eine Leitungsverlegung in 1,50m oder 1,80m Tiefe ist sehr gut möglich, aber wie diese unter´s Haus kommt, da muss man raten, denn Du schreibst nur von Holzboden und darunter Beton. Das lässt vermuten, dass es keinen Keller gibt, andererseits ist eine Betonplatte etwas ungewöhnlich, viele Häuser sitzen auf einem Streifenfundament, der Raumboden also irgendwas um die 60-100cm über Erdoberfläche.

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  • Normalerweise sieht man doch, wo die Leitung "aus dem Boden", bzw. bei Gebäuden mit Keller "aus der Wand" kommt. Typischerweise wird die Leitung unter das Gebäude geführt und möglichst nah am Rand nach oben. Lange Strecken unter dem Gebäude bzw. einer Bodenplatte sind zu vermeiden.


    Anhand der dürftigen Infos kann man aus der Ferne nur spekulieren. Eine Leitungsverlegung in 1,50m oder 1,80m Tiefe ist sehr gut möglich, aber wie diese unter´s Haus kommt, da muss man raten, denn Du schreibst nur von Holzboden und darunter Beton. Das lässt vermuten, dass es keinen Keller gibt, andererseits ist eine Betonplatte etwas ungewöhnlich, viele Häuser sitzen auf einem Streifenfundament, der Raumboden also irgendwas um die 60-100cm über Erdoberfläche.

    Ja, das würde ich auch erwarten, dass unter dem Raumboden offener Raum ist.

    Da der Mieter immer wieder wegfährt und sich weigert, uns einen Schlüssel zu überlassen, können wir immer nur stundenweise ins Haus und die restliche Zeit nur spekulieren. Heute hat der Mieter (ich war unterwegs) den autorisierten Baufachmann weggeschickt, weil er fand, dass die Bodenfliesen in der Toilette nicht beschädigt werden dürften. Also musste der Arbeiter die Suche nach dem Hausanschluss für heute aufgeben.


    Das Haus hat keinen Keller.

    Es gibt keinen Zugang zu Leitungen, außer in der Küche und in der Toilette, die aber ohne Absperrventil und ohne Hinweis auf den Hausanschluss im Boden verschwinden.


    Die Arbeit von außen hat auch nichts ergeben:

    Dämmung entfernd, dahinter in den Beton gebohrt, der unter der Toilette überall mindestens 45 cm stark ist. Ich hätte auch ein Streifenfundament erwartet.

    Da wir aber gesehen haben, dass das Abwasser unter dem Betonboden geführt wird, muss es doch einen Hohlraum geben?!

  • Da wir aber gesehen haben, dass das Abwasser unter dem Betonboden geführt wird, muss es doch einen Hohlraum geben?!

    Grundleitungen werden unterhalb von Bodenplatten oft direkt im Boden verlegt. Dann würde ich aber in der Nähe noch einen Übergabeschacht o.ä. erwarten.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Mich würde ja immer noch interessieren, wie die TE durch "verschiedene Maßnahmen" den Wasserverlust festgestellt hat. Zudem halte ich es für gut möglich, dass man draußen im Erdreich keine Verbindung zu der 100m Strecke zu Gebäude 2 gemacht hat, sondern diese vom Gebäude 1 abgeht. Wenn dann beim Brand 196x auch das Wasser saniert wurde, dann findet sich dort mit hoher Wahrscheinlichkeit eine (überdimensionierte) Kunststoffleitung. Deswegen hatte ich oben ja geschrieben, ob bzw. dass der Brunnen und Hausanschluss sicherlich überprüft wurde, denn da könnte man beispielsweise feststellen, ob die Brunnenpumpe ein Teil des Wassers vielleicht nur im Kreis pumpt (Leckage innerhalb des Brunnens). Sollte nach Überprüfung dann die Leitung zu Gebäude 1 in Verdacht haben, dann wäre es evtl. möglich, dass man dort einfach ein neues Stück etwas dünner dimensioniert durch das alte Rohr durch schiebt.

    Zudem sind die Rohre dort gerne mit einer Begleitheizung ausgestattet, da muss man die Rohrenden genauer unter die Lupe nehmen.


    Fragen über Fragen, und mit den bisherigen Antworten kann man nur :haue:

    Das habe ich ja geschrieben, dass die Zuleitung von Haus 2 von Haus 1 ausgeht.

    Aber es sind keine Kunststoff-, sondern Eisenleitungen. Die im Haus 2 (wo wir den Boden geöffnet haben), sieht aus wie neu …

    Keine Begleitheizung in den Häusern 1 und 2, nur in den Häusern 3 und 4.


    Dass das Wasser nicht im Kreis gepumpt wird, habe ich auch schon bestätigt: Werden Haus 1 und 2 im Brunnenschacht abgesperrt, funktioniert das System einwandfrei.


    Die Menge an Wasser habe ich berechnet mittels Absinken des Wasserstandes im Druckkessel.