Glasfaser Kernbohrung

  • Hallo zusammen,


    erstmal vorneweg - ich bin was Haustechnik & Bauthemen angeht ein wirklicher Anfänger, also entschuldigt wenn mir gewisse Begriffe und Sachverhalte nicht ganz klar sind. :)


    Wir haben eine Doppelhaushälfte (Bj. 2004) und erhalten demnächst einen Glasfaser Anschluss.
    Die Ausbaufirma hat mit mir für Montag Morgen einen Termin zur Hausbegehung vereinbart.
    Da man in dem Kontext ja viel Negatives hört, habe ich mich versucht ein bisschen einzulesen, worauf ich am bei der Hausbegehung unbedingt achten sollte.
    Trotzdem wollte ich gerne nochmal konkret nachfragen, vor allem hinsichtlich der anstehenden Kernbohrung.


    Unser Haus ist unterkellert (das EG ist auf Bodenhöhe) und um das Haus befindet sich ein Traufgraben.
    Der Keller selbst ist eine Weiße Wanne.


    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann sollte in dem Fall unbedingt eine Ringraumdichtung verwendet werden. Ich habe auch gelesen dass es eine DIN gibt ("Wasserundurchlälssige Bauwerke aus Beton") die hier Vorgaben gibt.
    Kann ich von der Ausbaufirma verlangen, dass dies entsprechend umgesetzt wird?
    Gibt es sonstige Dinge die ich beachten muss (z.B. hinsichtlich des Traufgrabens oder der Bitumenschicht am Keller?


    Vielen Dank und viele Grüße

  • Wieso Bitumen aussen am Keller? I

    Vielleicht wurden damit Dämmplatten an die Wand geklebt. das habe ich damals bei Brüderchen gesehen, alle Keller (angeblich) als WW, und trotzdem hat jeder noch eimerweiße Bitumen an die Wand gestrichen. Dämmplatten angedrückt, fertig.

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    .

  • vorweg:

    Wieso Bitumen aussen am Keller? ... :eek:

    Vielleicht wurden damit Dämmplatten an die Wand geklebt. das habe ich damals bei Brüderchen gesehen, alle Keller (angeblich) als WW, und trotzdem hat jeder noch eimerweiße Bitumen an die Wand gestrichen. Dämmplatten angedrückt, fertig.

    Richtig: Perimeterdämmungen müssen immer vollflächig verklebt sein, damit kein (kaltes) Wasser die Wärmedämmung hinterlaufen und die Wärmedämmung damit wirkungslos machen kann. Dafür wird meist ein für PCMB-Abdichtungen (früher: KMB) zugelassenes Material als Kleber eingesetzt, welches hier aber schon allein aufgrund der fehlenden Glasvlieseinlage nicht zur Abdichtung werden kann.


    Von Baufirmen wird dieser Einsatz von PCMB als Kleber für XPS auf WU-Beton gerne als eine besondere kostenlos erbrachte Leistung beschrieben oder in dreisten Einzelfällen sogar besonders teuer berechnet.


    Kurz: Die Verklebung einer Perimeterdämmung ist sinnvoll und "muss so", ist aber keine zweite Abdichtungsebene!

    Unser Haus ist unterkellert (das EG ist auf Bodenhöhe) und um das Haus befindet sich ein Traufgraben.

    Der Keller selbst ist eine Weiße Wanne.


    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann sollte in dem Fall unbedingt eine Ringraumdichtung verwendet werden. Ich habe auch gelesen dass es eine DIN gibt ("Wasserundurchlälssige Bauwerke aus Beton") die hier Vorgaben gibt.

    Für weiße Wannen fällt mir jetzt erstmal keine DIN ein, aber das macht nichts. Bei nachträglichen Leitungseinführungen in weiße Wannen halte ich Ringraumdichtungen unabhängig davon immer für die beste Lösung.

    Kann ich von der Ausbaufirma verlangen, dass dies entsprechend umgesetzt wird?

    Generell kann man immer alles verlangen. Die Frage ist immer, was sich auch rechtlich durchsetzen lässt. Dein Vertragspartner ist nach meinem Verständnis hier das Telekommunikationsunternehmen, nicht dessen Nachunternehmer, welche die Leitung verlegen. Welche konkreten vertraglichen Regelungen das Telekommunikationsunternehmen für die Erstellung des Anschlusses mit Dir getroffen hat, wissen wir nicht, aber generell haben nach meinem laienhaften Verständnis Verbraucher (ein solcher bist Du hier) auch ohne detaillierte vertragliche Regelungen immer Anspruch auf die Einhaltung der "anerkannten Regeln der Technik" und eine Ausführung "in mittlerer Art und Güte".


    Ob zur Erzielung "mittlerer Art und Güte" bei nachträglichen Leitungsdurchführungen durch WU-Konstruktionen Ringraumdichtungen zwingend eingesetzt werden müssen, kann ich fachlich nicht bewerten.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Velen Dank für die Einschätzung.


    Das heißt die anzustrebende Lösung wäre in unserem Falle eine Ringraumdichtung (ob die Firma dass dann so umsetzt sei mal dahingestellt)?

    Falls mir der Techniker sagt, sie würden es ohne eine Ringraumdichtung machen, was wäre denn die "nächstschlechtere" Lösung? Bzw. wie kann ich einschätzen ob dass was die Firma umsetzen will "Pfusch" ist oder nicht?

  • Ich würde erst mal überlegen, wo im Haus ich den Glasfaseranschluss brauche?


    Meist beim Router. Bei mir ist der im Büroraum, die Leitung geht deshalb an der Wand in den Raum. Kein Loch in der WW nötig, um danach im Haus die Leitung weiter zum Router zu führen.

    Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten. 8o

  • Aus Erfahrung dieses Jahr. Bohrer, Loch bohren, Glasfaserdurchführung einsetzen und mit dem beiliegenden Zweikomponentenkleber festkleben. War schon ein Akt denen beizubringen, den Deckel außen nicht auf die Noppenbahn zu kleben…..

    Ich denke, das dürfte so der allgemeine Standard bei Glasfaserbau sein.

  • Wenn man eine bestimmt Durchführung haben will, was hindert einen das selber zu beauftragen?

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Wenn man eine bestimmt Durchführung haben will, was hindert einen das selber zu beauftragen?

    „Nüscht“, wie die Sachsen-Anhaltiner und die Berliner sagen.


    Eine Kernbohrung und eine zu Leitung und Bohrung passende Ringraumdichtung kosten zusammen vermutlich nicht unter 500,- € brutto und beides müsste zum Leitungseinzug bereit sein.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Bohrer, Loch bohren, Glasfaserdurchführung einsetzen und mit dem beiliegenden Zweikomponentenkleber festkleben. War schon ein Akt denen beizubringen, den Deckel außen nicht auf die Noppenbahn zu kleben…..

    Ich denke, das dürfte so der allgemeine Standard bei Glasfaserbau sein.

    So ähnlich kenne ich es auch, Einsparten-Hauseinführung dazu aussuchen, z.b. von uga die SPE16 fuer Glasfaser/Speedpipe in den gängigen Grössen und nach Montageanleitung verfahren.

  • us Erfahrung dieses Jahr. Bohrer, Loch bohren, Glasfaserdurchführung einsetzen und mit dem beiliegenden Zweikomponentenkleber festkleben. War schon ein Akt denen beizubringen, den Deckel außen nicht auf die Noppenbahn zu kleben…..

    Ich denke, das dürfte so der allgemeine Standard bei Glasfaserbau sein.

    Hier war so eine Mauerdurchführung quasi die Einheitausführung

    Das noppenproblem Die kommt wohl in den Herstellerbildern nicht vor, damit ausser Mauerwerk pur auch nicht in der Schulung

    Grob überlegen wo was hin soll

    Abfragen was sie machen, verwenden Da kann man dann auch Fragen opb sie da nicht noch was anderes haben.

    Bei Sprachproblemen helfen Skizzen.

    22.04.1945 die amerikanischen Truppen erreichten bei Wetterfeld einen der Todesmärsche

    von Flossenbürg nach Dachau und befreiten 3000 - 4000 Überlebende von ehemals 10000

    23.04.1945 Befreiung der zum Sterben zurück Gelassenden, im Flossenbürger Stammlager

  • vorweg:

    Richtig: Perimeterdämmungen müssen immer vollflächig verklebt sein, damit kein (kaltes) Wasser die Wärmedämmung hinterlaufen und die Wärmedämmung damit wirkungslos machen kann. Dafür wird meist ein für PCMB-Abdichtungen (früher: KMB) zugelassenes Material als Kleber eingesetzt, welches hier aber schon allein aufgrund der fehlenden Glasvlieseinlage nicht zur Abdichtung werden kann.



    Hat sich hier etwas geändert? Nach meinem Kenntnisstand müssen die Platten bei w1.1-E nur punktweise geklebt und auch die Stöße nicht abgedichtet werden.

  • Hallo zusammen,


    erstmal danke für eure Antworten.

    Heute morgen war der Kollege - mitsamt Tiefbaumannschaft - da und wollte direkt loslegen.

    Die "Hausbegehung" wollte er vorab noch schnell abhaken (diese hatte ja noch nicht stattgefundem).

    Leider konnte er aber keine meiner Fragen (ob nun hinsichtlich Kernbohrung, Dichtung oder sonstigen Themen) beantworten - auch weil er weder gut deutsch noch englisch gesprochen hat.

    Da ich gerne aber ein paar Punkte im Protokoll festhalten wollte, sind wir uns nicht einig geworden und er ist wieder unverrichteter Dinge gefahren.


    Ich habe dann mit der Zentrale der beauftragenden Firma telefoniert und gesagt dass ich für die Hausbegehung gerne einen wirklichen Sachverständigen hätte, mit dem ich auch korrekt das Protokoll befüllen kann - dort wurde ich aber nur abgespeist mit "dass ich meine Fragen doch hier per Telefon stellen kann".


    • Bezüglich der Dichtung wurde mir genau die von weisduwas gepostete Dichtung genannt: https://www.filoform.de/md1-ftth-einzel-mauerdurchfuhrung - das sieht ja soweit erstmal gut aus.
    • Bezüglich der Noppenbahn wurde gesagt "Dass die Dichtung da draufgesteckt wird und dann mit 2-Komponenten Kleber verklebt wird" (???)
    • Die anderen Punkte (da ging es eher um die interne Haustechnik) hab ich gar nicht erst gefragt, die sind aber auch nicht so wichtig.

    Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher was ich tun soll.

    Generell sieht diese Dichtung ja erstmal ganz gut aus - aber das Thema Noppenbahn macht mir doch etwas Bauchschmerzen?

    Abseits von der technischen Umsetzung fehlt mir außerdem, dass für die Hausbegehung ein kompetenter Ansprechpartner kommt - oder zumindest einer der in der Lage ist meine Anmerkungen im Protokoll festzuhalten.


    Was würdet ihr tun? Macht es Sinn mit Deutsche Glasfaser nochmal zu sprechen? Aber ich vemrute mal, die verweisen einfach auf den Subunternehmer...

  • Abseits von der technischen Umsetzung fehlt mir außerdem, dass für die Hausbegehung ein kompetenter Ansprechpartner kommt - oder zumindest einer der in der Lage ist meine Anmerkungen im Protokoll festzuhalten.

    Ich bin Freund von Umsetzung sicherstellen.

    Weswegen sich lohnt subebenen und kompetenzen zu erforschen.

    Hier wars nich die Deutsche Glasfaser sondern die Telekom die hatten jeden Mi-Mittag Besprechungtag hier an der Strasse/Dorf.

    Zum Ende ihrer tagesordnung erwiesen sich die ziemlich zugänglich.

    dort kamen 3 Subebenen zusammen und insbesondere ei Vertreter der Telekom.

    Vielleicht gibt es in deiner Situation auch so ein Zeitpunkt.

    Gegen Sprachprobleme gibts ausser den schon erwähnten Skizzen die übersetzungfunktion im Smartphone.

    Freundlich bleiben. Jeder kocht nur mit Wasser und der Handlungspielraum und Materialauswahl der untersten Ebene ist meist begrenzt.

    Der Versuch sprachprobleme aktiv zu überwinden wird nach meiner Erfahrung fast immer honoriert.

    Hier bestand die Mannschaft überwigend aus litauern aber auch slowaken Polen (da lohnts sich bei Problemstellungen "kurwa kurwa" zu murmeln um aufmerksamkeit zu erhalten) und einem Georgier.

    22.04.1945 die amerikanischen Truppen erreichten bei Wetterfeld einen der Todesmärsche

    von Flossenbürg nach Dachau und befreiten 3000 - 4000 Überlebende von ehemals 10000

    23.04.1945 Befreiung der zum Sterben zurück Gelassenden, im Flossenbürger Stammlager

  • Also der Ausstausch mit dem Arbeiter heute morgen war sehr freundlich - er war ja auch sehr nett und bemüht - von daher gibt's für mich ja keinen Grund irgendwie pampig zu ihm zu sein - und kann er ja nichts für diese Strukturen mit Sub-Sub-Beauftragungen.


    Das Problem ist ja nicht nur ihm klar zu machen was ich will bzw. wissen möchte, sondern auch ob er dann überhaupt eine Lösung dafür hat. Du sagtest ja auch schon, dass die Arbeiter teilweise das Problem "Noppenfolie" gar nicht auf dem Schirm haben.

    Also könnte er mir auch ohne Sprachbarriere vielleicht gar nicht sagen, wie mit dem Thema umgegangen wird.

    Und einen konkreten Anspruch (z.B. "Das müsst ihr mit diesem Kleber/dieser Methode dicht machen") kann ich auch nicht äußern, da ich es ja auch nicht weiß (das ist ja ein Grund für meinen Post hier - das ich da eine bessere Vorstellung bekomme).


    Letztendlich will ich aber (jetzt mal Abseits irgendwelcher Best-Practices) dem Kollegen der die Hausbegehung macht wissen, mit was für Methoden/Mitteln die einzelnen Stellen abgedicht werden - und das muss dann halt auch im Protokoll festgehalten werden.

    Der Arbeiter heute morgen wusste ja nicht mal was für eine Dichtung für die Kernbohrung reinkommt und hätte es somit gar nicht ins Protokoll schreiben können. Und wenn es nicht im Protokoll steht habe ich ja später auch keinen Anspruch drauf.

  • Deutsche Glasfaser würde ich niemals in eine WW bohren lassen. Im Schadensfall wird das eine never ending story. Bei uns hat zum Glück ein anderer Versorger die Ausbaugebiete nach Jahren der Untätigkeit übernommen. Irgend welche belastbaren, zuverlässigen Aussagen gab es in dieser Zeit nicht von der DG.


    Geh im EG rein und zur Not innen in den Keller, wenn du dort hin musst. Alles andere kann ich dir nicht empfehlen.

    Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten. 8o

  • Oder möglichst hoch unter der UG Decke, wenn die Kellerdecke genug über Geländeniveau ist (z.B. 30 cm)? Wäre doch auch eine Idee. Wenn das Wasser mal so hoch stehen sollte hat man andere Probleme.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Das ist kein Problem, der Biegeradius dieser dünnen Leitung in´s Haus liegt irgendwo bei 5-6cm. Man sollte sie natürlich nicht mit dem Hammer im rechten Winkel abknicken.

    Bei uns machen sie das oft, von der Straße "unterirdisch" bis an´s Haus, dann nach oben und durch die Wand.

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  • Kann man denn so pauschal sagen dass es bei DG immer schlecht ist - hängt das nicht eher davon ab wie das jeweilige Subunternehmen arbeitet?

    Und ist die genannte Dichtung (https://www.filoform.de/md1-ftth-einzel-mauerdurchfuhrung) nicht sachgemäß?


    Unser EG ist auf Bodenniveau, d.h. die Bohrung wird zwangsläufig unter der Erde sein - aber wenn man kanpp unter die Decke geht, wäre es noch relativ hoch im Traufgraben (ich dachte eigentlich, dass ich solche Dinge bei der Hausbegehung klären könnte).

    Wenn ich den Durchbruch im EG machen lasse, würde die Leitung bei uns direkt im Wohnzimmer ankommen - das wäre zwar dann auch umsetzbar, aber nicht unbedingt meine präferierte Lösung.

  • Das ist kein Problem, der Biegeradius dieser dünnen Leitung in´s Haus liegt irgendwo bei 5-6cm

    Det könnte eng werden beim einblasen. Speedpipe gibt wohl 10x aussendurchmesser an

    Bei mir kamen sie deshalb nicht ums eck.

    Die dünnen geschützen Einzeladern kannst fast um einen dicken Daumen wickeln

    22.04.1945 die amerikanischen Truppen erreichten bei Wetterfeld einen der Todesmärsche

    von Flossenbürg nach Dachau und befreiten 3000 - 4000 Überlebende von ehemals 10000

    23.04.1945 Befreiung der zum Sterben zurück Gelassenden, im Flossenbürger Stammlager

  • Die Qualität des Tiefbaus bei der DG ist leider unterirdisch. Hört sich lustig an, isses eigentlich auch, weil man über so viel Dilletantismus nur noch lachen kann...
    Die Leitungsauskunft besteht nur aus roten Strichen ohne Bemaßung, so dass man nur schätzen kann, wo die Leitungen verlaufen. Gerade heute haben wir noch eine GF-Leitung von denen gerupft. Die wurde zum Haus hin in annehmbarer Tiefe von 50cm gelegt, um dann direkt vor dem Haus bis auf 10cm unter Geländeniveau anzusteigen und dort dann ohne passende Einführung in der Wand zu verschwinden. Das "Schutzrohr", also die Speedpipe, war auch anscheinend zu lang, so dass direkt vor der Kellerwand noch 2 Schlaufen gelegt wurden.
    Naja... An Stelle des TE würd ich mich an das örtliche DG-Baubüro wenden und zusätzlich mit einem der deutschen Sprache mächtigen Verterter der DG und des Subs einen Ortstermin vereinbaren. Weil nix können können die richtig gut.

  • Die Leitungsauskunft besteht nur aus roten Strichen ohne Bemaßung, so dass man nur schätzen kann, wo die Leitungen verlaufen. Gerade heute haben wir noch eine GF-Leitung von denen gerupft. Die wurde zum Haus hin in annehmbarer Tiefe von 50cm gelegt, um dann direkt vor dem Haus bis auf 10cm unter Geländeniveau anzusteigen und dort dann ohne passende Einführung in der Wand zu verschwinden. Das "Schutzrohr", also die Speedpipe, war auch anscheinend zu lang, so dass direkt vor der Kellerwand noch 2 Schlaufen gelegt wurden.

    Man imitiert die Telekom X/

    Der Leitungspläne stammen aus der Zeit der Kupfer erdverlegung das trifft dann auf DFK nur seit dem hat sich einiges geändert.

    Schleifen konnte die Telekom auch schon - braucht ja Reserve genug für den Baggerlöffel.

    Gut das der Stromversorger gut und angepasst aufgestellt ist un die Tiefbauersubs mit ziemlich genauen Plänen versorgt.

    Die Telkom brauchte 3,5 Wo, 3 planerrunden samt Schürfgrube in einer meiner Zufahrten um einzusehen das oberflächen nah kein Leerrohr vorhanden ist. Das einzige an der Stelle vorhandene läge jenseits 4,5m. Dazu ein bauhofchef der beim unter staatsstrassen unterqueren ,schiessen, um seine jenseit von 2m liegendende Wasserleitunge fürchtet.

    Das es weitgehend glatt gegangen ist am vorgegebenen eher zufall. Naja ich hab den Tiefbauleiter mit Kartenmaterial aus meinem Archiv versorgt.

    Die aktuellen Tiefbauer fanden dann die lang vermisste Kupferleitung meiner Nachbarn, welche aber schon out of order war.

    Den Kabelschaden ham sie brav an die Telekom gemeldet. Im gegensatz zum lokalen Leib und Hof Tiefbauer mal davor.

    Im Nachbar Landkreis bauen sie jetz in Eigenregie weil sie von allen anderen versetzt wurden. Einer davon war M-Net.

    Da die Geschichte Geimendesache ist brauchts bei Ausfall absage eine Neubeantragung der Förderung unter dann meist geänderten Bedingungen.

    Deutschland dein Infastrukturausbau :rb: X/ :rb:

    22.04.1945 die amerikanischen Truppen erreichten bei Wetterfeld einen der Todesmärsche

    von Flossenbürg nach Dachau und befreiten 3000 - 4000 Überlebende von ehemals 10000

    23.04.1945 Befreiung der zum Sterben zurück Gelassenden, im Flossenbürger Stammlager

  • Nachdem die Kollegen von der Glasfaser hier waren (Magenta mit Kooperation Stadtwerke) ging erstmal sehr viel Glasfaser. Umstellung alles kein Problem. Blitzschnell. Die standen einfach vor der Haustür und sagten sie seien jetzt da und machten das schnell (keine Terminabsprache, also Nix). Da mein Haus Hochparterre war der Zugang zum Altbau Keller auch kein Thema.


    Nur hatten die fleißigen Tiefbauer (Leitungen wurden im Gehweg verlegt) leider mehrere Male die Kabelfernsehen Kabel von den Roten durchgehauen. Also kam dann ein weiterer Trupp 3 Wochen später (diesmal eine alt eingesessene örtliche Firma) und machte alles wieder auf um die Kupferkabel zu reparieren.


    Dabei musste leider an 2 Stellen die GF Leitung dran glauben… die hatten sie nämlich aus Versehen mit hochgezogen beim wiederholten öffnen der Gehwege. Dann war halt mal die Glasfaserkundschaft dran mit warten. War ausgleichende Gerechtigkeit.


    Und die Glasfaserjungs haben auch meinen Kanal der Regenrinne (unterirdisch) durchgeschossen. Das macht aber Nix, weil die Roten den damals schon mit dem Kupferkabel durchgeschossen haben.


    Da war es dann auch schon Wurscht mit welcher „Durchführung“ die ins Haus sind. Weil die Roten sind halt neben der Telefonleitung der Magenta einfach überirdisch in den Keller eingedrungen….

  • Habe vorhin direkt mit der DG telefoniert und der Mitarbeiter meinte, er gibt's an die Fachabteilung weiter und die kümmern sich darum dass das Bauunternehmen mir einen neuen Termin anbietet - diesmal dann mit einem Techniker der in der Lage ist meine Fragen zu beantworten... naja ich bin mal gespannt.

    Aber mich würde trotzdem mal noch eure Einschätzung interessieren: