Terrassenerhöhung, Übergang Terrassenfliesen Wandputz

  • Hallo zusammen,

    Wir wollen unsere Terrassenfliesen austauschen und gleichzeitig die Terrasse erhöhen, so dass wir direkt aus dem Haus auf die Terrasse treten können. Bisher waren die Betonfliesen auf Höhe der Bodenplatte direkt an die Wand gelegt. Darüber war dann der Putz mit einer Lichtfuge von circa 2 cm zum Putz. Jetzt wollen wir die Terrasse aber um circa 10-15 cm erhöhen, so dass die Fliesen an den Putz stoßen. Hier braucht es sicher einen Abstand oder eben ein entsprechende Leiste. Die Frage ist, ist hier wirklich eine große tiefe Rinne notwendig? Die Terrasse fällt ab und wir haben einen großen Überhang, bisher ist da nicht wirklich viel Wasser entstanden über die Jahre, was abgeleitet werden müsste. Die Frage ist eher den Putz zu schützen. Wichtig hierbei ist, dass wir ein Haus in Holzständerbauweise haben mit einer Bodenplatte. Das Haus ist untenrum verputzt. Es ist von der Firma Stommel. Die Erhöhung soll bis zum blauen Buch gehen. Vielen Dank fürs antworten!


  • Die Frage ist, ist hier wirklich eine große tiefe Rinne notwendig?

    An Fenstern und Türen: Ja. An geschlossenen Wandflächen muss stattdessen eine Abdichtung 15 cm über OK Außenbelag geführt werden.

    Die Terrasse fällt ab und wir haben einen großen Überhang, bisher ist da nicht wirklich viel Wasser entstanden über die Jahre, was abgeleitet werden müsste.

    Ungünstige Windrichtung bei Starkregen? Schnee? Eis?

    Die Frage ist eher den Putz zu schützen. Wichtig hierbei ist, dass wir ein Haus in Holzständerbauweise haben mit einer Bodenplatte.

    Umso weniger möchte man Wasser hinter den Fensterprofilen oder gar hinter dem Putz haben.

    Was genau passiert denn da unterhalb des Putzes? Der steht doch da nicht ohne Grund in Hochwasserhose 'rum!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Hallo nach Berlin, und vielen Dank erst mal für die Antworten.

    Was du im letzten Bild siehst, ist kein Hochwasserhose, sondern Essig, da dort die Igel und andere Lebewesen gerne ihr Geschäft machen.

    Es waren jede Menge Köttel unter dem Haus zu finden.

    Das Wasser versickerte bisher zuverlässig. Wir bekommen jedoch 1,20 m mal 1,20 m Keramikplatten. Somit könnte hier durchaus Wasser fließen. Die Terrasse hat ungefähr 65 m². Meiner Meinung nach braucht es einen kleinen Abstand zwischen dem Putz und den Fliesen. Dieser Abstand könnte entweder 15 cm sein, dann würde man hier ein Gitter legen oder eben vielleicht nur 5 cm mit einem Lochgitter, da das Wasser alles versickern wird unter der Terrasse sind mehrere Lagen Kies und alles ist bisher dort auch immer versickert. Es hat noch nie Wasser auf der Terrasse gestanden möglicherweise eben auch aufgrund der Betonfliesen wodurch alles an den Seiten versickerte. Eine Lösung wie auf den Bildern versuche ich zu vermeiden, weil dadurch diese Größe von Gitter notwendig werden würde. Meine Idee war eben diese Abstand auf maximal 5 cm oder kleiner zu reduzieren.


    Was bedeutet, dass eine Abdichtung 15 cm über den OK Außenbelag geführt werden muss?


    Beste Grüße, Axel


  • Hallo nach Berlin, und vielen Dank erst mal für die Antworten.

    Was du im letzten Bild siehst, ist kein Hochwasserhose, sondern Essig, da dort die Igel und andere Lebewesen gerne ihr Geschäft machen. Es waren jede Menge Köttel unter dem Haus zu finden.

    Ich wollte darauf hinaus, dass diese Bauweise einen Sinn haben könnte, haben dürfte und den sollte man verstehen, bevor man sie verändert. Ich habe ihn noch nicht verstanden.

    Meiner Meinung nach braucht es einen kleinen Abstand zwischen dem Putz und den Fliesen. Dieser Abstand könnte entweder 15 cm sein, dann würde man hier ein Gitter legen oder eben vielleicht nur 5 cm mit einem Lochgitter, da das Wasser alles versickern wird unter der Terrasse sind mehrere Lagen Kies und alles ist bisher dort auch immer versickert.

    Es geht hier um verschiedene Effekte:

    1. am Fenstern / Türen vertikaler Abstand zwischen wasserführender Schicht und Fenster (>/= 15 cm)
    2. Schutz des Konstruktionsholzes, insbesondere der Schwelle
    3. an der geputzten Wand Streuung hochspritzenden Niederschlagswassers
    4. Schmutzschutz für den Putzsockel

    2. bis 4. lassen sich auch gut anders als mit Gitterrosten erreichen, 1. grundsätzlich auch. Für 3. und 4. bietet sich ein sog. „Traufstreifen“ aus groben Kies mit einer Breite von ca. 0,5 m an, für 1. alternativ zur Gitterrosten auch Schlitzrinnen.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ganz wichtig sind hier die Anforderungen an den konstruktiven Holzschutz, wie die Vorredner auch schon sagten.

    Insbesondere, da davon auszugehen ist, dass es sich bei den Holzrahmenbauwänden um unbehandeltes, gewöhnliches Konstruktionsvollholz handelt, sind beim Wunsch nach niveaugleichem Ausgang besondere Maßnahmen erforderlich.

    Ansonsten besteht erhebliches Gefährdungspotential für die Konstruktion!

    Es ist im wandnahen Bereich immer ein ausreichender Abstand zwischen Belag und unterster Schwelle herzustellen, der (sofern die Holzkonstruktion nicht deutlich über dem Gelände liegt) in der Regel einen "Graben" erfordert.


    Um das qualifiziert planen zu können, ist ein detailliertes Detail des Sockelanschlusses notwendig. Die unterschiedlichen Anschlusssituationen sind zu berücksichtigen!


    Das ist nicht trivial, ich habe auch schon große Holzbaufirmen gesehen, die mit dieser Situation Schwierigkeiten hatten oder sogar gar kein Verständnis zeigten. Oder davon ausgingen, dass man die Gewährleistungsfrist von wenigen Jahren schon unbeschadet überstehen wird.


    Meine persönliche Meinung: ohne "Graben" geht das nicht. Zumindest, wenn man übliche Dauerhaftigkeit der Holzkonstruktion erreichen will.


    Der Informationsdienst Holz oder die Holzforschutz Austria bieten gute Informationen. Die man aber auch lesen (und verstehen) können muss.

  • Rückmeldung zur baulichen Ausführung im Sockelbereich der Terrasse


    Nach Rücksprache mit dem Haushersteller wird auch seitens des Unternehmens nicht von einer relevanten Belastung durch Regenwasser ausgegangen. Ausschlaggebend hierfür sind die Südausrichtung der Terrasse sowie die deutlich überstehende Überdachung, wodurch direkter Niederschlag nur in sehr geringem Umfang auftreten dürfte. Darüber hinaus weist die Terrasse ein Gefälle auf, das sicherstellt, dass anfallendes Wasser in Richtung Garten abgeleitet wird.


    Der untere Sockelbereich, welcher die Bodenplatte abschließt, wird gemäß Herstellerangaben mit geeigneten Dichtmitteln behandelt. Zusätzlich wird eine Abstandsleiste mit einer Stärke von 7,5 cm montiert. Dadurch entsteht ein konstruktiv bedingter Luftraum zwischen Putz und Abdichtung, sodass eine direkte Feuchtigkeitsübertragung aus dem Untergrund verhindert werden kann. Ferner wurde im betreffenden Bereich bereits eine Isolierung aufgetragen.


    Für den Übergangsbereich zur Terrasse kommt die folgende Leiste zum Einsatz:

    siehe letztes Bild


    Da die verwendeten Terrassenfliesen lediglich eine Stärke von 2 cm aufweisen, wird der verbleibende Raum unterhalb der Leiste mit Kies verfüllt. Hinter der Leiste bleibt somit ein Hohlraum bestehen, der allerdings nicht sichtbar ist, jedoch gezielt ausgeführt wird. Diese Bauweise soll sicherstellen, dass keine Feuchtigkeit in die Dämmebene eindringen kann. Sollte es dennoch zu einer kurzzeitigen Ansammlung von Regenwasser in Hausnähe kommen, würde dieses kontrolliert in den darunterliegenden Kiesbereich abfließen und dort versickern.


    Insgesamt erscheint die gewählte Ausführung – trotz möglicher Abweichungen von den geltenden DIN-Vorgaben – funktional nachvollziehbar und bauphysikalisch begründet. Eine Durchfeuchtung der Dämmung ist unter diesen Voraussetzungen nach aktuellem Kenntnisstand nicht zu erwarten.


    Gleichwohl bin ich offen für fundierte Einwände, sollte es Aspekte geben, die bislang nicht berücksichtigt wurden. Grundsätzlich halte ich jedoch eine praxisnahe, physikalisch sinnvolle Umsetzung in vielen Fällen für zielführender als eine rein formale Einhaltung normativer Vorgaben, insbesondere wenn diese nicht in jedem Einzelfall sinnvoll übertragbar sind.

    Wenn du möchtest, kann ich den Text auch noch um Fachquellen oder spezifische DIN-Verweise ergänzen, etwa zu den Anforderungen an Perimeterdämmung, Spritzwasserschutz oder den Sockelputzaufbau.



  • Insgesamt erscheint die gewählte Ausführung – trotz möglicher Abweichungen von den geltenden DIN-Vorgaben – funktional nachvollziehbar und bauphysikalisch begründet. Eine Durchfeuchtung der Dämmung ist unter diesen Voraussetzungen nach aktuellem Kenntnisstand nicht zu erwarten.

    Beides sehe ich anders.

    Gleichwohl bin ich offen für fundierte Einwände, sollte es Aspekte geben, die bislang nicht berücksichtigt wurden. Grundsätzlich halte ich jedoch eine praxisnahe, physikalisch sinnvolle Umsetzung in vielen Fällen für zielführender als eine rein formale Einhaltung normativer Vorgaben, insbesondere wenn diese nicht in jedem Einzelfall sinnvoll übertragbar sind.

    Wie Du hier zweimal auf vermeintliche Verweise „theoretischer und praxisfremder“ normativer Vorgaben kommst, ohne dass solche von den Experten in diesem Faden überhaupt auch nur einmal ins Gespäch gebracht wurden, kann ich nicht nachvollziehen.


    Konstruktiver Holzschutz ist bei einem Holz- (ständer-) Haus elementar. Wie wichtig der ist und wie unsichtbar oder elegant er aussehen kann, ist bspw. hier und hier anzuschauen. Aber ich will Dich damit nicht länger belästigen. Wenn bei Dir alles schick ist und wir als vermeintliche Theoretiker zu deiner Praxis nichts sinnvolles beizutragen haben außer Formalismus, dann ist das eben so. Gutes Gelingen beim Besiegen der (Bau-) Physik!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Wenn ich die in #7 eingestellten Bilder richtig verstehe, dann überragt die Betonbodenplatte die freigelegte Splittschicht um ca. 7 cm. Auf der Bodenplatte ist eine schwarze Folie oder Schweisbahn zu sehen auf der die Fußschwellen aus Holz aufliegen dürften. In der bisherigen Ausführung lag der Terrassenbelag ca. 2 cm unterhalb der über die Bodenplatte hinwegragenden Fußschwelle nebst hierauf aufgebrachter Dämmung und Putz.


    Nach dem geplanten neuen Aufbau soll offenbar die Splittschicht bis auf ca. OK Bodenplatte angehoben und hierauf Pflastersteine verlegt werden.


    Hiermit würde sich der bis jetzt offenbar funktionierende konstruktive Holzschutz grundlegend ändern:


    Ich sehe derzeit keine vertikale Bauwerksabdichtung von der Stirnseite der Bodenplatte am Sockel hoch und bis mindestens 15 cm über OK der Pflastersteine. Ich sehe ferner keine Abdichtung ( Feuchteschutz ) auf dem auskragenden Putzsockel. Der Feuchteschutz müßte so ausgeführt werden, dass er den Putzsockel von der ( nachzurüstenden ) Vertikalabdichtung auf der Stirnseite der Bodenplatte bis ca. 5 cm über OK Pflaster lückenlos wassertdicht einpackt. Das halte ich aufgrund des auskrakenden Sockels nicht für ausführbar.


    Beachte: Die angehobene Terrasse hätte zwei Entwässerungsebenen.


    1. Oberflächenwasser auf dem Pflaster

    2. Sickerwasser unterhalb des Pflasters in der Splittschicht.


    In der Splittschicht befände sich mindestens der Lastfall Bodenfeuchte und gegebenenfalls sogar der Lastfall Stauwasser, was beides für den Holzbau zu erheblichen Gefahren führen wird.


    Aber Du sagst ja selbst, dass Du gerne bastelst und deswegen auch:


    Grundsätzlich halte ich jedoch eine praxisnahe, physikalisch sinnvolle Umsetzung in vielen Fällen für zielführender als eine rein formale Einhaltung normativer Vorgaben, insbesondere wenn diese nicht in jedem Einzelfall sinnvoll übertragbar sind.

  • Hier wird die Bauwerks- und die Abdichtung des verputzten Sockels gezeigt. Beachte: Dort gibt es aus gutem Grund keinen Überstand des Putzsockels zur Bodenplatte.


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  • Insgesamt erscheint die gewählte Ausführung – trotz möglicher Abweichungen von den geltenden DIN-Vorgaben – funktional nachvollziehbar und bauphysikalisch begründet. Eine Durchfeuchtung der Dämmung ist unter diesen Voraussetzungen nach aktuellem Kenntnisstand nicht zu erwarten.

    Da bleibt mir nur Dir good luck zu wünschen und mich zu verabschieden. Hoffentlich bekommen wir eine Rückmeldung, sollten wir Recht behalten und Du Unrecht haben. ;)

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Wenn du möchtest, kann ich den Text auch noch um Fachquellen oder spezifische DIN-Verweise ergänzen, etwa zu den Anforderungen an Perimeterdämmung, Spritzwasserschutz oder den Sockelputzaufbau.

    Ich denke mal, der ganze Beitrag beruht auf einer Bewertung, die durch eine KI verfasst wurde. Ich würde mich bei diesem Thema eher nicht auf eine Antwort verlassen, die auf den statistisch häufigsten Anreihungen von Satzfragmenten beruht...

  • Ich denke mal, der ganze Beitrag beruht auf einer durch eine KI verfassten Bewertung. Ich würde mich bei diesem Thema eher nicht auf eine Antwort verlassen, die auf den statistisch häufigsten Anreihungen von Satzfragmenten beruht...

    Das sehe ich auch so, insbesondere aber bei Beitrag # 07 !

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Vielen Dank für das Feedback. Wenn ich das richtig verstehe, habe ich die Gefahr der Staunässe und Übertragung dieser durch die mangelnde Abdichtung nicht entsprechend berücksichtigt. Ich möchte noch mal verdeutlichen, aus welchem Grund ich das oben beschriebene formuliert habe. Im Gegensatz zu dem von euch angenommenen Szenario soll die Leiste, auf welcher die Terrassenplatte liegt, so ausgeführt werden, dass dort hinter ein Hohlraum bestehen bleibt und somit keine Übertragung der Erdfeuchte zu Isolierung gegeben sein sollte. Gleichzeitig verstehe ich das sowohl die Bodenplatte, wie auch der Sockel von unten mit einer Isolierschicht behandelt werden müssen, um Eindringen von Feuchtigkeit zu vermeiden. Wenn dieses geschehen ist, sollte der untere Bereich abgedichtet sein zusätzlich gesichert durch den Hohlraum war meine Überlegung, dass in diesem Fall dann keine Übertragung der Feuchtigkeit stattfinden kann. Selbst wenn Wasser auf der Terrasse ist, würde es zum allergrößten Teil versickern. Der Rest fließt dann über das Gefälle ab. Wenn dann Wasser fließen sollte, würde die Abdichtung hier sicher den Übergang von Feuchtigkeit zum Holzständer vermeiden.

    Meine Idee ist wie auf dem folgenden Bild, was ich sie eben skizziert habe. Mich würde interessieren, wie in einem solchen Falle trotzdem ein Feuchtigkeitsschaden entstehen kann. Möglicherweise war meine vorherigen Ausführung etwas arrogant, jedoch kann ich in diesem Fall nicht erkennen wie ein Schaden entstehen kann. Zu beachten ist das natürlich an der Stelle, wo die Leiste gegen die Verputz kommt, isoliert wird und auch von unten wird wie vorgeschlagen ein entsprechender Anstrich eingesetzt. Ich bin selbstverständlich bereit, hier dazu zu lernen. Beste Grüße Axel

  • Ich habe eben noch mal mit unserem Hausbauer Rücksprache gehalten. Wichtig ist natürlich die komplette Isolierung und Verschließung von unten. Das ist tatsächlich nicht geschehen. Wir haben das Haus damals gebraucht gekauft. Hier muss mit Flüssig Kunststoff nachgearbeitet werden. Die überstehende Dampfsperre muss zuvor an der Bodenplatte abgeschnitten werden. In jedem Fall muß dann, auch nach Rücksprache mit unserem Häuslebauer, in jedem Fall Luft zwischen der Isolierung und dem Drainbeton sein. Möglicherweise ist dann doch eine Rinne die sichere Lösung. Und ja, ich habe einen vorigen Beitrag noch mal über ChatGPT laufen lassen. Die letzten zwei allerdings nicht. :)

  • Selbst wenn Wasser auf der Terrasse ist, würde es zum allergrößten Teil versickern. Der Rest fließt dann über das Gefälle ab

    Ja, ist das so? Auch bei Frost, Schnee und Tauwetter. [Klimawandel gibts - ja. Aber gibts deswegen nichts davon mehr?]

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  • Wenn ich das richtig verstehe, habe ich die Gefahr der Staunässe und Übertragung dieser durch die mangelnde Abdichtung nicht entsprechend berücksichtigt. Ich möchte noch mal verdeutlichen, …

    Dem danach folgenden Text habe ich nicht (vollständig) folgen können und weiß deshalb wieder, weshalb die Sprache der Technik doch meist die Zeichnung ist: Ein Vertikalschnitt durch den Fassadensockel in einer Gegenüberstellung alt / neu würde hier mehr nachvollziehbare Informationen enthalten, als viele, viele lange Sätze.


    Schade deshalb, dass

    Meine Idee ist wie auf dem folgenden Bild, was ich … eben skizziert habe.

    dann doch nicht angefügt wurde.


    Im Bauwesen sind die folgenden Begriffe üblich und bezüglich der Gebäudehülle eindeutig:

    • Abdichtung / Wasserdichtigkeit, wenn Wasser am Eintritt in Bauteile oder Räume gehindert werden soll.
    • Wärmedämmung, wenn Wärmeenergie in einem Raum gehalten oder umgekehrt ihr Eintritt in einen Raum verhindert werden soll.

    Sie zu verwenden, erleichtert die Kommunikation ungemein!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Die Firma wusste also von der mangelhaften Ausführung und hat Dir das Haus trotzdem verkauft? Das ist schräg. Und jetzt soll nach dem schon bestehenden Mangel noch einer dazu gebaut werden? Such Dir lieber vor Ort jemanden, der davon was versteht und lass diese Person das Vorhaben planen.


    Wer weiß was in dem Haus noch für Mängel sind, wenn es da schon hängt. Ist das Haus denn rundherum 30 cm aus dem Dreck raus? Zeig mal bitte Bilder. :)



    Der Sockel ist ja gar nicht gedämmt oder habe ich etwas übersehen?

    Das ist mir auch aufgefallen, habe mich aber zurück gehalten, weil es kann ja sein, dass es verputzt ist, aber anscheinend ist es tatsächlich so. Man sieht sogar die Trennpappe auf der das Holzhaus aufgestellt wurde. Das ist eine Wärmebrücke und das über Jahre hinweg, wie der TO oben geschrieben hat (er hat das Haus ja schon paar Jahre).

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Eine Lösung wie auf den Bildern versuche ich zu vermeiden, weil dadurch diese Größe von Gitter notwendig werden würde.


    Die Bilder zeigen eine aufgrund der großen Maschenweite (30/30) wenig ansprechende Lösung. Das geht deutlich besser! Ich würde dafür a) elegantere Gitter mit einer deutlich kleineren Maschenteilung (bspw. 30/10) wählen und diese b) nur dort einsetzen, wo sie vor Türen oder Fenstern quasi zwingend erforderlich sind oder sie gleich über mehrere Kellerlichtschächte o.ä. am Stück ziehen, wie hier zu sehen,



    wo sie unterschiedliche Kellerlichtschächte und Kiesfelder dazwischen optisch zusammenfassen.


    Meine Idee war eben diese Abstand auf maximal 5 cm oder kleiner zu reduzieren.

    Also eine klassische Schlitzrinne wählen, b = 2 - 3 cm effektiv. Sieht schick aus, ist teuer und schwer zu reinigen. Das leistet man sich typischerweise vor dem Eingang einer Bank, eines Theaters oder vorm Rathaus, sonst nur sehr, sehr selten.


    Das kann man alles machen, sollte aber erstmal den Ist-Zustand analysieren, um darauf dann adäquat reagieren zu können.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ich würde alles so lassen, wie es ist. Hat ja - obwohl nicht normgerecht - scheinbar über viele Jahre funktioniert und wird das wahrscheinlich auch in Zukunft tun. Probleme kommen erst dann, wenn der Sockel weiter in den Terrassenaufbau einbindet.


    Die Beine müssen dann eben beim Gehen weiterhin gehoben und gebeugt werden. Das hat aber den Vorteil, dass sehr viel Geld eingespart wir und man sich keine Gedanke über Dinge machen muss, von denen man eh nichts vetrsteht.