Hallo zusammen, (ich hoffe ich bin in dem Thread richtig)
wir stehen aktuell vor der Entscheidung, ein Einfamilienhaus (Baujahr ca. 1960) zu kaufen und komplett zu sanieren – ohne Makler, Kaufpreis liegt bei ca. 310.000 €.
Lage: Radolfzell, ca. 110 m² Wohnfläche, zwei Etagen + Speicher + Keller. - zusätzlich ein großer Garten, unverbaubare Lage & Doppelgarage.
Das Dach ist alt, Heizung ist noch Öl, Fenster teilweise neu (aber nur 2-fach verglast), der Rest müsste gemacht werden. Gas liegt in der Straße, Anschluss fehlt aber noch. (wenn es überhaupt Gasheizung wird=??)
👉 Was wir vorhaben / bereits geplant haben:
-
Heizung: Gasheizung neu (Pelletheizung wäre Alternative, aber viel Platzbedarf und habe auch viel schlechtes gelesen), mit Solarthermie zur Unterstützung, WP kommt eher nicht in Frage da wir hierzu auch noch eine Fußbodenheizung nachrüsten müssten.
-
Fenster: Alle neu (ca. 15 Stück inkl. Gaupenfenster) ca. 20.000€
-
Dach: Neueindeckung, Dämmung, Gaupen einbinden → geschätzt 60.000–70.000 €
-
Elektrik: Komplett neu ca. 15.000€
-
Sanitär & Wasserleitungen: Komplett neu ca. 15.000€
-
Bäder: 1 großes Bad + 1 Gäste-WC neu ca. 25.000€
-
Wände: Teilweise entkernen, neu aufbauen ca. 10.000€
-
Böden, Türen, Malerarbeiten etc. ca. 10.000€
-
Eigenleistung: Entkernung, Malerarbeiten, ggf. Trockenbau + Böden wollen wir selbst machen (teils evtl. auch andere machbare Arbeiten oder zuarbeiten)
-
Küche, Ofen/Kamin, Außenbereich: extra Budget
📊 Gesamtkalkulation aktuell ca. 250.000 €, mit großzügig geschätzten Posten (Fenster, Dach, Elektrik, Bäder etc.) – ohne Garten, ohne Keller (erstmal bleibt der wie er ist).
🔍 Fragen, die uns aktuell beschäftigen:
-
Sind unsere Kosten realistisch kalkuliert? Gibt’s irgendwo Erfahrungswerte oder Vergleichsprojekte?
-
Förderungen & iSFP: Wir planen mit einem Energieberater – aber wie viel Vorlauf / Antrag / Zuschuss ist realistisch? Und welche Heiz-Kombi lohnt sich dauerhaft?
-
Welche Überraschungen können uns noch erwarten? (Wir rechnen mit einem 10–15 % Puffer)
-
Hat jemand Erfahrungen mit Dachaufstockung / Erhöhung bei alten Häusern mit Gaupen?
💬 Wir freuen uns sehr über jede Rückmeldung – Tipps, Erfahrungswerte, Warnungen oder Mutmacher 🙏
Wir überlegen natürlich noch, ob wir das Projekt stemmen wollen – die Finanzierung wäre möglich, aber wir möchten nichts übersehen.
Wir sind beide eigentlich Büromenschen, aber handwerklich nicht ganz zwei linke Hände, und mein Onkel war vor 10 Jahren mal im Bau + Unterstützung der Eltern gibts auch noch.
Es ist aber halt einfach ein riesen Projekt und daher wirklich schwere Entscheidung....schaffen wir das? Kommt noch was besseres? Oder lieber ganz fertig kaufen, allerdings unbezahlbar...
Danke euch!
Wir freuen und über jegliches Feedback (natürlich auch Kritik)
![]()