Abwasserkanal der Stadtwerke soll durch mein Grundstück. Ich erfahre davon am Telefon, nach Beginn von Erschließungsarbeiten am benachbarten Baugebiet.

  • Im Flächennutzungsplan sind alle Grundstücke rot, aber ich finde nirgends eine Legende.

    rot bedeutet eigentlich immer Wohnbaufläche - da braucht es keine Legende.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Gerade vor paar Tagen mitbekommen, dass man sich in Bayern von behördlicher Seite her einen feuchten Kehricht wegen Überflutungsgebiete schert und Tricks anwendet diese rechtlich zu verkleinern um dann darauf Neubaugebiete auszuweisen, bzw nicht mal das macht und es trotzdem macht. Das ist Bayern. Von daher finde ich es erst mal ganz OK, wenn es Menschen wie Roth gibt, die sich über dieses herrische Gebaren mal widersetzen.

    MAn hat so das Gefühl das du eine Kampagne gegen Bayern führst. Was deine Thematik nun mit den Stadtwerken zu tun hat (Abwasserbeseitigung) und einer Thematik bei dir (Überschwemmungsgebiet ) erschließt sich mir nicht.

    EIn Baugebiet wird nicht durch die Stadtwerke genehmigt, sondern von den Gemeinden Städten und Landkreise. Geht also durch 3-4 Behörden. Letzendlich aber entscheidet der Käufer über die Lage seines Grundstücks.

    Und wenn man ein Grundstück in Regensburg direkt an der Donau kauft und bebaut ist halt mit Hochwasser zur rechnen. Wer meint,er müsse in jeder seiner Entscheidungen keine Verantwortung übernehmen und imemr einen Schuldigen (auser sich selbst) suchen oder benennen). hat halt irgendwo den Weg der vernuft verlassen.


    Ich sehe bisher kein Fehlverhalten der Stadtwerke. Man könne ich über die späte Anpassung der Dienstbarkeit auslassen, aber was bringts? nix. Das THema wäre früher oder später so oder so auf den tisch gekommen. Roth ist doch nicht im Zugzwang. Warm also aufregen. Sachlcihe Gespräche ohne vorbehalte und vorwürfe sind viel zielführender als ein hauen und stechen.

    ....

  • Nein, ich kenne den TE nicht. Bin gut im recherchieren :) Habe den B-Plan, den FNP und die passenden Daten dazu aber gefunden.

    ich hab's auch gefunden... die Legende ist auf dem "Nordteil" des FNP.


    Für mich sieht es auch so aus, dass es auf dem Grundstück eine gewisse Bauerwartung gibt. Sonst hätte der Gemeinderat mit dem FNP nicht geäußert, dass er dort Raum für eine zukünftige wohnbauliche Entwicklung sieht.

    Eine Abwasserleitung mit deutlich vergrößertem Schutzstreifen könnte damit spürbare Auswirkung auf den Wert der Fläche haben. Immerhin sind davon rd. 1000m² Fläche (+/-) betroffen.

  • ich frage mich auch, warum man den FNP ändert, eine Fläche rot macht (neues Baugebiet), dafür eine andere Fläche auf gelb ändert (vorher rot).

    Man hätte doch den TE bzgl. des Grundstückes fragen können, welches bereits zum bauen im FNP angedacht ist und leer ist.


  • Offenbar derzeit noch Außenbereich im Innenbereich, wobei der FNP bereits eine Wohnbebauung vorsieht. Für einen Bebauungsplan mit Wohnbebauung bedarf es allerdings mehr als die derzeit vorhandene Kanalleitung

    mit 8 m Schutzstreifen, sofern denn damit ein ( nachträglicher ) Schutzstreifen entlang der gesamten derzeitigen, rund 140 m langen Kanalleitung gemeint ist. In diesem Fall könnte man in dem Schutzstreifen später eine Straße mit allen Versorgungsleitungen unterbringen.


    Insofern wäre es vielleicht doch sinnvoll, mit der Gemeinde und deren Tochter, den Stadtwerken, zu verhandeln, was mit dem Grundstück in Zukunft angedacht/geplant ist. Das will der TE aber nicht, Er möchte den Acker aus Liebhaberei beibehalten

  • Offenbar derzeit noch Außenbereich im Innenbereich, wobei der FNP bereits eine Wohnbebauung vorsieht. Für einen Bebauungsplan mit Wohnbebauung bedarf es allerdings mehr als die derzeit vorhandene Kanalleitung

    mit 8 m Schutzstreifen, sofern denn damit ein ( nachträglicher ) Schutzstreifen entlang der gesamten derzeitigen, rund 140 m langen Kanalleitung gemeint ist. In diesem Fall könnte man in dem Schutzstreifen später eine Straße mit allen Versorgungsleitungen unterbringen.


    Insofern wäre es vielleicht doch sinnvoll, mit der Gemeinde und deren Tochter, den Stadtwerken, zu verhandeln, was mit dem Grundstück in Zukunft angedacht/geplant ist. Das will der TE aber nicht, Er möchte den Acker aus Liebhaberei beibehalten

    Gut gemeint von Eric, aber ich denke, dass die Annahme einer solchen Straße über der jetzigen Kanalleitung nicht realistisch ist, denn der Kanal führt durch den Vorgarten der unteren Nachbarschaft. Bei einer Erschließung müsste die Straßenführung anders laufen.

  • Off-Topic:

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    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Off-Topic:

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  • An alle Beteiligten, die mich mit Tipps unterstützt haben:

    Die Seitenkanäle werden aus meinem Grundstück entfernt und in die öffentliche Straße verlegt, was durchführbar sei, lt. Berechnungen der Stadtwerke.

    Es ist ein Erfolg und ich freue mich sehr, dass die Regelung ohne Streitereien erfolgt ist.


    Ihr habt entscheidend mitgewirkt, und dafür bedanke mich!!! :bier:

  • Cool. Das freut mich. Geht also doch. Dinge sind nicht immer so kompliziert wie man meint. :bier:

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Schön ein Feedback zu bekommen über den positiven Ausgang der Geschichte.

    Vielleicht bist du auch positiv dazu eingestellt dich beim Verein dafür zu bedanken mit einer kleinen Zuwendung. Danke im Vorraus. (Ich hab davon nix und bin auch kein Mitglied, bewerbe das trotzdem gerne)

  • An alle Beteiligten, die mich mit Tipps unterstützt haben:

    Die Seitenkanäle werden aus meinem Grundstück entfernt und in die öffentliche Straße verlegt, was durchführbar sei, lt. Berechnungen der Stadtwerke.

    Es ist ein Erfolg und ich freue mich sehr, dass die Regelung ohne Streitereien erfolgt ist.


    Ihr habt entscheidend mitgewirkt, und dafür bedanke mich!!! :bier:

    Du musst aber trotzdem den breiten Streifen von 8m zustimmen. Der dann nicht mehr bebaut werden darf ?

  • Noch eine Nachfrage:

    Die Stadtwerke wollen wissen, ob die Seitenkanäle im Grundstück bleiben sollen. In diesem Fall würden sie mit Beton gefüllt.

    Oder ob ich sie raushaben möchte. Das sei aber eine große Baustelle.

    Ich tendiere zu raus. Was meint ihr?

  • Wenn schon, denn schon: Also 'raus!


    Aber im Acker buddeln, ist das so toll, weisduwas ?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • In diesem Fall würden sie mit Beton gefüllt.

    Oder ob ich sie raushaben möchte. Das sei aber eine große Baustelle.

    Es ist eine saubere und "übliche" "Lösung".


    Geben und nehmen. Was stört eine verfüllte Grundleitung unter einem Acker?

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • Aber im Acker buddeln, ist das so toll,

    Mach ich doch selber

    Sonst , bei Ackernutzung, möglichst ausserhalb der vegetationperiode.

    Ab 50cm bzw 1m Tiefe ist ne verfüllte Leitung nur ein Stein (co2-bilanz mal aussenvor)

    Wenn ich das richtig wäre das am Rand zur Strasse/Weg und dort eh Baustelle.

    Ausbuddeln braucht arbeitsraum

    Die Frage die ich mir stellen würde, wäre störts bei spätere anderweitigen Nutzung.

    Die gerade Leitung und der Schacht? bleiben?

    »Hätte sie ihn abgelehnt und gesagt: ›Ich kann ihn nicht annehmen, weil er Donald Trump gehört‹, wäre sie heute Präsidentin von Venezuela«

  • weisduwas

    Vielleicht stören die nutzlosen Betonrohre später bei einem Vorhaben: Bebauung, o.ä.

    Die Stadtwerke haben mir die Wahl gelassen, ob raus oder nicht. Es ist kein Acker, sondern Grasland.

  • Wenn es mal Bauland werden sollte, dann müssen eben paar Meter Beton weggepickelt werden. Auch nicht so dramatisch wenn man das vorher weiß. Hier im Alpenvorland tägliche Arbeit mit Steinen.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Der längere Seitenkanal hätte sowieso ersetzt werden müssen (den kann man nicht inlinern??), dann holen sie den kleinen auch noch raus. Mir ist es lieber so, und es wurde mir ja angeboten.

    Für den oberen Streifen an der Straße entlang haben meine Vorfahren damals Erschließungsbeiträge bezahlt. Der könnte bebaut werden.