Pumpe an Zisterne defekt

  • Hallo Liebe Leute,


    ich habe, wie das Thema schon sagt, Probleme mit meiner Zisterne.

    Seid kurzem fördert meine Pumpe nicht mehr das Wasser richtig hoch.

    Heißt wenn ich denn Strom ab-und wieder anstelle kommt kurz Wasser und nach einigen Sekunden geht es einfach wieder aus. Das Spiel kann ich öfter treiben mal bleibt das Wasser Länger mal kürzer.

    Hat jemand eine Ahnung an was das liegt? An der Pumpe kann ich auf die schnelle nicht viel machen ist alles zu. Es handelt sich um folgende Pumpe:

  • Kannst Du die Pumpe nicht rausholen und zerlegen?

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Das Spiel kann ich öfter treiben mal bleibt das Wasser Länger mal kürzer.

    Kling so ein bischen nach luft im sastem

    Ansaugkorb schon kontrolliert

    Auslauf frei?

    Pegelstand?

    nicht das die Luft saugt

    wäre nicht ganz unwahrscheinlich bei der Trockenheit.


    Hast schon rausgeholt.

    Ich teste gerni in ner Wanne (mörtelwanne)

    da sieht man gleich ob die Förderung aufbaut.


    nach meiner erfahrung macht sich Verschleiß mit reduzierung des Wasserdrucks bemerkbar

    »Hätte sie ihn abgelehnt und gesagt: ›Ich kann ihn nicht annehmen, weil er Donald Trump gehört‹, wäre sie heute Präsidentin von Venezuela«

  • Wasser ist genug drin also Luft darf eigentlich nicht das Problem sein da sie garantiert immer unter Wasser war.

    "war" -> besser "ist".

    bleibt der Rest den ich aufgezählt habe.

    Dazu muss die aber rausgeholt werden.

    Die symptome deuten stark draufhin das es am Nachschub mangelt oder am freien auslauf.

    »Hätte sie ihn abgelehnt und gesagt: ›Ich kann ihn nicht annehmen, weil er Donald Trump gehört‹, wäre sie heute Präsidentin von Venezuela«

  • Also habe jetzt nochmal etwas rum probiert und wenn ich den Strom aus und wieder anstelle und währenddessen den Schlauch auf Wasserlauf lasse kommt ununterbrochen Wasser (habe es ca 10 min laufen lassen) man hört auch das die Pumpe arbeitet. Aber sobald ich den Wasserhahn aus und dann wieder an mache wars das wieder mit dem Wasser...


    Ist doch komisch oder gibt es da eine logische Erklärung?

  • Hast Du ein Druckgefäss/Ausdehnungsgefäss hinter der Pumpe installiert?


    Aus meiner Sicht hört sich das nach einem defekten Druckschalter an. Wenn der Wasserfluss gestoppt wird baut die Pumpe Druck auf und der Druckschalter schaltet. Anscheinend schaltet er nach Druckabfall nicht mehr ein?


    Das wirst Du erst beurteilen können wenn die Pumpe draußen ist ….

  • Neben der Möglichkeit auf defekten Druckschalter (oder verstellten..) oder keinem Wasser (Luftblasen im.System) bei Trockenlaufschutz kann es bspw. am Überlastschutz oder Übertemperaturschutz liegen, sofern etwas in die Pumpe hineingeraten sein sollte - manchmal brechen Stege aus dem Ansaugsieb o.Ä.


    Bei gravierenden Defekten in der Pumpe sind Feuchtigkeitsschäden (unrealistisch bei diesem Verhalten) oder Windungsschluss / Wicklungsschluss aufgrund Übertemperatur in der Vergangenheit mit Isolationsdefekt denkbar, dann ist die Leistung jedoch sehr gering und es funktioniert nicht "immer wieder".


    Druckschalter testen, auf Fremdkörper prüfen, Temperaturschalter, Gehäuseschluss mit RCD (FI) Abschaltung ausschließen, wenn es daran nicht liegt, einen Steckdosenverbrauchsmesser (Leistungsmessung) zwischen schalten und schauen, ob sich an der Aufnahmeleistung vor dem Abschalten etwas ändert. So meine Vorgehensweise bei derartigem Pumpenverhalten.


    Aber sobald ich den Wasserhahn aus und dann wieder an mache wars das wieder mit dem Wasser

    Das wiederum spricht für Druckschalter oder ein defektes Relais, sofern vorhanden.


    Bei anderen Motorsystemen würde ich den Anlaufstrom als Verdächtigen prüfen, doch in einer Pumpe sind üblicherweise keine derartigen Unterbrecher, abgesehen von Blockadeerkennung teilweise.

    Freundliche Grüße,

    der nordische Fuchs

  • Wo finde ich den den Druckschalter?

    ist der innen in der Pumpe integriert oder wie muss ich das verstehen?

    Druckschalter ist normalerweise am Druckgefäß, welches eine Luftgummiblase mit dem Wasserfülltank im Inneren kombiniert und somit einen Druckerhalt durch die Luftblasenkomprimierbarkeit erzielt. Das hast Du demnach wohl nicht.


    Wenn die Pumpe bloß an der Verrohrung hängt und der Druck das Soll der Pumpe erreicht, könnte sie noch einen Überdruckschalter intern aufweisen, welcher bei Erreichen des Solls abschaltet. Andere Pumpen laufen dann weiter mit ihrem maximalen Staudruck des Wasserwiderstands, je nach Nutzungsszenario wäre das untauglich.


    Kannst Du die genaue Modellbezeichnung benennen? Dann ließe sich im Datenblatt nachsehen. Auf dem Smartphone habe ich sie hoffentlich nicht überstehen..

    Freundliche Grüße,

    der nordische Fuchs

  • Für mich sieht die Abbildung des TE nach einer Tiefbrunnenpumpe aus. Zum Defekt kann ich aber auch nichts sagen. Ich hatte auch schon verschiedene Defekte an Tiefbrunnenpumpen aber wenn kein Wasser kam lag das immer daran, dass der Grundwasserspiegel abgefallen ist.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • EInfach mal die Pumpe ausbauen. Das meiste zeigt sich doch dann schon.

    Eine Zisterne bedarf einer regelmäßigen Reinigung und Entschlammung. Wird das nicht gemacht, gibt es probleme an der nachfolgenden Peripherie

  • Bedienungsanleitung mit Daten und verbau siehe appendix

    das dürfte dasDatenblatt (S 11) sein?

    Die hat anscheind eine Innenliegende druckschaltung, oder?

    Danke - mal sehen..

    Sie hat eine Überlastabschaltung:


    "Bei Überlastung des Motors schaltet die Pumpe

    automatisch aus. Nach einer Abkühlphase von ca. 15
    Minuten schaltet die Pumpe wieder automatisch ein."


    Sofern 230V Variante - ist diese als Motorschutzschalter (teils wird auch von Übertemperatur = thermischer Schutz gesprochen, worauf sich die 15 Minuten beziehen) ausgelegt:

    "Bei Wechselstrom sind die Pumpen mit eingebautem

    Motorschutzschalter ausgestattet. Der Motorschutzleiter
    schützt die Pumpe gegen Überlastung und eventuelles
    Blockieren."

    Interessant bzgl. Wartung sind folgende Abschnitte:

    "Falls sich im Fördermedium Stoffe befinden die einen

    Bodensatz bilden, muss das Gerät mehrmals gut abgespült

    werden. Eventuelle Verunreinigungen können die

    Eigenschaften der Pumpe reduzieren.

    8.3 Reinigung

    Wir empfehlen regelmäßige Reinigung der Filter in der

    Saug- und Druckleitung und der Siebe."

    Bei "Brunnenwasser" sind eigentlich immer leichte Rückstände zu erwarten. Das beschriebene Verhalten wird dadurch noch nicht erklärt.


    Auf Seite 7 Nr. 5 und 6 ist das weiter oben beschriebene Symptom benannt - allerdings auch nicht unbedingt typisch für "Wasserhahn zu = dauerhaft aus, auch nach Wiederöffnung"-Verhalten.


    Unter "2. Anwendungen und Einschränkungen der Verwendung" (S. 8 auf Deutsch) ist beschrieben, dass sie einen Druckschalter besitzt, welcher bei Verschluss des angebundenen Leitungssystems abschaltet (aka Wasserhahn zu / Staudrucklimit erreicht):


    Dieser wird intern vorliegen. Aufgrund der sehr spezifischen Verhaltensweise (keine Unterbrechung im Betrieb, jedoch dauerhafte Abschaltung bei Wasserstopp) weist alles auf den Druckschalter hin, welcher nicht wieder einschaltet.


    Das kann bspw. durch ein (die Drucksensoren sind selten auf die Anlaufströme ausgelegt und schalten lediglich ein kleines Relais oder Solid State Relais (dann ist Kontaktabbrand unmöglich, Transistoren) via geringem Signalstrom, welcher die Pumpe schaltet)) Relais geschehen, dessen Kontakte durch die wiederholten Anlaufströme der Pumpe abgebrannt sind.
    Oder durch einen Defekt an der Drucksensorik, eine Verunreinigung, welche hinein spielt ist auch denkbar.


    Alternativ der Überlastschutz, welcher aufgrund Defekt bei Wiederöffnung des Wasserhahns den Anlaufstrom der Pumpe für zu hoch betrachtet und trennt. Das als zweiten Ansatz überprüfen (bspw. aufgrund Verunreinigungen, welche den Betriebsstrom erhöhen).

    Freundliche Grüße,

    der nordische Fuchs

  • Ich habe nur ein Hauswasserwerk im Keller - da ist aber schon der 2te Druckschalter nach 15 Jahren drin. Die Dinger sind verschleiß.


    Du wirst nicht drum rum kommen und das Ding auszubauen.

  • Nur mal so nebenbei:

    fördert meine Pumpe nicht mehr das Wasser richtig hoch.

    d.h. Die Pumpe hat korrekt funktioniert und ist jetzt plötzlich ausgefallen?

    Wurde irgendwas an der Pumpe bzw. nachfolgenden Anlage verändert?


    Brunnenpumpen haben m Frühjahr gerne mal ein Problem, was sich oft auf Veschlammung zurückführen lässt. Das kann man durch eine Wartung beseitigen. In Deinem Fall scheint jedoch die Pumpe (der Druckschalter) den Druckabfall nicht zu erkennen. Das lässt sich nicht diagnostizieren ohne dass die Pumpe ausgebaut (aus dem Brunnen geholt) wird.

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    .

  • Langsam sollte es verstanden sein. Wird durch ständige Wiederholung nicht anders

    Das lässt sich nicht diagnostizieren ohne dass die Pumpe ausgebaut (aus dem Brunnen geholt) wird.

    Du wirst nicht drum rum kommen und das Ding auszubauen.

    EInfach mal die Pumpe ausbauen.

    Das wirst Du erst beurteilen können wenn die Pumpe draußen ist ….

    Dazu muss die aber rausgeholt werden.

    schon rausgeholt.

    Kannst Du die Pumpe nicht rausholen und zerlegen?

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

    2 Mal editiert, zuletzt von Skeptiker () aus folgendem Grund: Umbrüche gelöscht

  • Die schaut etwas schlammverschmiert aus oder täuscht das?


    Ich würde, wie schon geschrieben mir eine passende Wanne mit sauberen wasser richten.

    Den gelben Druckschlauch sichern und abschrauben und den Saugschlauch auch und die pumpe mal in der Wanne spülen.

    Das gleiche mit dem Filter und Saugschlauch.

    »Hätte sie ihn abgelehnt und gesagt: ›Ich kann ihn nicht annehmen, weil er Donald Trump gehört‹, wäre sie heute Präsidentin von Venezuela«

  • Wo sollte man da jetzt am besten anfangen rum zu schrauben?

    Wenn möglich, fotografiere bitte die Enden seitlich und axial (Draufsicht auf die Enden mit Anschlüssen) in etwas näherer Aufnahme, dann kann ich dazu wahrscheinlich etwas Präziseres sagen.


    Aktuell - in der Zoomstufe der Bilder - gehe ich davon aus, dass sich rechts ein Deckel plus Gewindegänge befindet, was demnach die Ansaugseite (unten) im Brunnen darstellt und dort sollte der Deckel vom Gehäuseteil abgeschraubt werden können.


    Je nach Aufbau lässt sich dann "alles" oder nur die Filter / Teile, welche Reinigung bedingen, herausnehmen.

    Eventuell befindet sich links ebenfalls solch ein verschraubter Deckel (dann ohne sichtbare Gewindegänge, zumindest aus dem fernen Bild).


    Oder der Deckel ist axial verschraubt - auch denkbar. Oder alles wird "nach unten hin" herausgenommen und die zu reinigenden Filterteile (sofern vorhanden, es gab mehrere Varianten, welche sich unterscheiden können) sind entnehmbar, der Rest evtl. intern nochmals verschraubt.


    Allerdings muss ich Dir auch deutlich sagen: dies ist ein Gerät mit 230V (oder 400V Dreiphasenwechselspannung, je nachdem welches Modell Du hast) Spannungsversorgung und somit nicht von Endnutzern ohne entsprechendes Fachwissen "zu warten", was die Elektronik anbetrifft.

    Zumal das Gerät mit Wasser in Kontakt steht und ein fehlender oder defekter PE/Schutzleiteranschluss intern dazu führen kann, dass bei Defekt Spannung auf dem Gehäuse und dem Fördermedium (Wasser) liegt, welches dann vom FI / RCD nicht erkannt werden kann.


    Demnach: Wartung bitte nur von Fachpersonal durchführen lassen (der Elektronik / Motor / Sensorik). Ich übernehme dafür keine Haftung. :bier:


    Auch ist es natürlich empfehlenswert, zuerst zu versuchen, die Pumpe am Stück ohne angeschlossene Schläuche zu spülen, wie weisduwas schreibt:

    Den gelben Druckschlauch sichern und abschrauben und den Saugschlauch auch und die pumpe mal in der Wanne spülen.

    Freundliche Grüße,

    der nordische Fuchs

  • war alles natürlich äußerlich verschlammt was ich nun mal gereinigt habe, sowie in beide Öffnungen mal mit dem Schlauch durch gespritzt.


    Wenn ich die Pumpe jetzt so in eine Wanne lege und sie einstecke. Fördert sie dann direkt oder woher weiß die Pumpe wann sie wasser bekommen muss?

  • sowie in beide Öffnungen mal mit dem Schlauch durch gespritzt.

    und kam Schmutz?

    klappert irgendwas im Gehäuse. Mich hat mal ein Steinchen zur Verzweiflung getrieben.

    »Hätte sie ihn abgelehnt und gesagt: ›Ich kann ihn nicht annehmen, weil er Donald Trump gehört‹, wäre sie heute Präsidentin von Venezuela«

  • Wenn ich die Pumpe jetzt so in eine Wanne lege und sie einstecke. Fördert sie dann direkt oder woher weiß die Pumpe wann sie wasser bekommen muss?

    Ja, dann versucht sie, direkt zu fördern. Ausgangsseitig ist ohne Schläuche kein Gegendruck vorhanden, somit geht der Druckschalter intern davon aus, dass die Leitung Wasser benötigt und pumpt los.

    Je nach Aufbau kann die Einbaulage entscheidend sein. Bedeutet, die Pumpe muss bei manchen Herstellern senkrecht mit der Ansaugöffnung nach unten aufgehangen werden (auch in der Wanne), damit die Sensorik und das Förderrad sinnvoll funktionieren. Bei anderen Herstellern kannst Du sie auch in die Wanne hineinlegen und laufen lassen. Diesbezüglich hatte ich das Handbuch noch nicht durchsucht.


    Danke für die Bilder! Der untere Deckel mit Ansaugöffnung ist aufgeschraubt, allerdings nicht auf die sichtbaren Rillen. Diese scheinen für einen anderen Zweck geformt worden zu sein (Kühlfläche?).


    Entweder befinden sich unter den zwei (vom Hersteller?) versiegelten Stellen neben dem Ansauganschluss zwei Axialschrauben, welche den Deckel halten - oder zwei Löcher / Vertiefungen für einen Zweilochschlüssel, um den Deckel abzuschrauben.

    In letzterem Fall hast Du nach dem Entfernen der Versiegelung (wird ein Polymer / Silikon sein) zwei Öffnungen zum Innenraum, welche vor dem Betrieb wieder verschlossen werden müssen.


    Allerdings versiegeln Hersteller, welche die Wartung durch den Nutzer wünschen (bspw. interne Filter o.Ä.), etwas eigentlich nicht derart.


    Der obere Gehäuseteil sieht auf den Detailbildern auch so aus, als besteht ein Übergang darunter, welcher auf einen demontierbaren Deckel schließen lässt.


    Oben scheinen zwei weiße / transparente Silikonnoppen zu sitzen, seitlich der Anschlussdurchführungen / Druckschlauchöffnung?

    Freundliche Grüße,

    der nordische Fuchs

  • habe jetzt mal alles wieder zusammengebaut und die Pumpe in ein wasserfass gelegt und Strom drauf gegeben. Heißt es ist alles so wie wenn sie in der Zisterne wäre nur 5m weiter oben und reingelegt im 45grad winkel(in der zisterne liegt sie) jetzt haut es aber immer die verdammte Sicherung raus wenn ich Strom drauf gebe... ist das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen??? Und vorallem warum jetzt das das war vorher nie.

  • jetzt haut es aber immer die verdammte Sicherung raus wenn ich Strom drauf gebe... ist das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen??? Und vorallem warum jetzt das das war vorher nie.

    Die Pumpe muss ansaugseitig mit Wasser befüllt sein lt. Anleitung - probiere es mal hochkant (90° senkrecht) in der Wanne, auch, wenn es dann eine Sauerei gibt (das Wasser oben herausschießt). Wenn die Sicherung dann nicht abschaltet, lag es daran.


    Bist Du sicher, dass es der Leitungsschutzschalter ist ("Sicherungsautomat") und nicht der Fehlerstromschutzschalter?


    Andere Möglichkeiten: beim Abspritzen der oberen Öffnung trat Wasser daneben bei den Durchführungen der Leitung(en) ein. Allerdings bei einer Pumpe, welche für In-Wasser-Betrieb ausgelegt ist, unwahrscheinlich.


    Oder ein Verschmutzungsteil hat sich dadurch gelöst und klemmt nun bei den Förderrädern bspw. (dann wäre der Anlaufstrom zu hoch wg. Blockade).

    Freundliche Grüße,

    der nordische Fuchs

  • Moment, das irritiert mich nun:

    (in der zisterne liegt sie)

    Sie liegt darin? Auf dem Boden, flach?
    Dann kannst Du sie auch flach in die Wanne legen, wenn sie ohnehin die ganze Zeit im Liegen im Betrieb war.


    Allerdings muss ich mir das Handbuch nochmal vor Augen führen bzgl. Einbaulage - nicht, dass sie dafür gar nicht freigegeben war/ist.

    Freundliche Grüße,

    der nordische Fuchs

  • Wenn der Leizungschutzschalter fliegt hat sie auf die Eletrischenseite einen Hau.

    Knapp oberhalb der rifflung ansaugseitig sollte der Impellerteil beginnen.

    Die muss wassergekühlt werden und soll deshalb im Wasser liegen.

    Dann sollte die interen schutschaltung abschalten.

    Wenn vorher brummt bevor die Sicherung fliegt könnte es eine Blockade des Pumpenmotors sein

    »Hätte sie ihn abgelehnt und gesagt: ›Ich kann ihn nicht annehmen, weil er Donald Trump gehört‹, wäre sie heute Präsidentin von Venezuela«

  • Gerade das Datenblatt verlinkt von weisduwas nochmals bzgl. der elektronischen Daten und des Aufbaus betrachtet.


    Was mir auffiel, sind u.A. die folgenden Abschnitte:

    Ein Expansionsgefäß (aka Druckbehälter) ist demnach vom Hersteller (sofern das Datenblatt korrekt für Dein Modell ist) vorausgesetzt, min. 3 Liter soll dieses aufweisen.


    Denn dies reduziert die Anzahl der notwendigen Ein-/Aus-Zyklen drastisch durch die "Pufferung" mittels luftgefüllter Blase im Tank (Druckkonstanthaltung ggü. annähernd unkompressiblem Wasser).

    Ohne solch einen Druckbehälter schaltet die Pumpe bei geringem Durchfluss ausgangsseitig alle paar Sekunden an / aus / an / aus, da der Druck pro Sekunde schwankt - aber nicht genug, um sie dauerhaft laufen zu lassen (dann erreicht der Leitungsdruck wieder Abschaltniveau in wenigen Sekunden).


    Dies verschleißt Elektronik und Mechanik gleichermaßen.


    Der andere markierte Teil bezieht sich auf die automatischen Neustartversuche durch die Elektronik bei fehlendem Wasser im Ansaugtrakt (da sollte demnach keine Sicherung fliegen, wenn sie nicht befüllt ist, sondern sie in Intervallen versuchen, Wasser anzusaugen).


    Auf den Druckbehälter weist indirekt auch diese Limitierung hin:


    Denn 40 Inbetriebsetzungen können in einer Minute erreicht werden, wenn der Durchfluss deutlich geringer als die Pumpförderleistung ist und keine Druckbeibehaltung durch Druckbehälter stattfindet. An / Aus / An / Aus usw. - Verschleiß folgt sehr rasch.


    Dieser Abschnitt hier erlaubt hängende (vertikale) Montage zumindest:

    Zitat

    Jede

    Pumpe ist mit einem Tragegriff ausgestattet, an dem ein

    Seil oder eine Kette zum Transport oder zur Aufhängung

    der Tauchmotorpumpe befestigt werden kann.


    Dann erzählt der Hersteller zur Abwechslung etwas Unsinn im Handbuch:

    Zitat

    Installieren Sie an der Elektropumpe immer eine

    Leitungsschutzschalter mit geeigneter Empfindlichkeit

    (0,03A).

    Gemeint ist ein Fehlerstromschutzschalter mit 0,03A, kein Leitungsschutzschalter. Demnach ein pumpenspezifisch installierter (im Haus, wo die Zuleitung der Pumpe beginnt / Elektronikkasten oder auch als Steckdosenzwischenstecker) Fehlerstromschutzschalter zum Personenschutz.


    Das hier spricht gegen abschaltende Leitungsschutzschalter ("Sicherungsautomaten") als gewünschtes Resultat, die Pumpe sollte eigentlich bei Blockade intern abschalten und nicht den LSS durch Überstrom zum Abschalten zwingen:

    Zitat

    Bei Überlastung des Motors schaltet die Pumpe

    automatisch aus. Nach einer Abkühlphase von ca. 15

    Minuten schaltet die Pumpe wieder automatisch ein.


    Dann noch ein Thema der Wiederanlauflimitierungen durch Rückschlagventil (gravitätsbezogene Leerung verhindern):

    Zitat

    Installieren Sie ein in Rückschlagventil am

    Druckstutzen. So verhindern Sie, dass sich die Leitung

    jedes Mal beim Anhalten der Pumpe leert


    Allerdings hast Du einen Wasserhahn / Sperrhahn benannt, somit ist der Rückfluss ohnehin gestoppt, wenn der Sperrhahn verschlossen wird.

    Freundliche Grüße,

    der nordische Fuchs