Sehr geehrtes Forum,
vorab bitte ich um Nachsicht für Formfehler, bin brandneu hier.
Ausgangslage: Altbau 58, Außendämmung nicht möglich, Heizlastberechnung für Wärmepumpe verheerend. Wände mit Rigipsplatten mit Batzen an die Wände geklebt, mit Rauhputz beschichtet. Teilweise Wände mit Kalkzementputz beschichtet.
Vorhaben: Holzfaserinnendämmung. Rigipsplatten via Bohrungen mit Ansetzgips hinterspritzen um erstmal Luftschicht zu eliminieren und nachträglich vollflächige Verklebung zu erreichen.
Vorhandenen Rauhputz mit dampfdiffusionsoffener, quarzsandhaltiger Grundierung beschichten. Es handelt sich um einen Betonkontakt/Spezialgrundierung. Mit dem ich erfolgreich und dauerhaft sogar OSB Platten mit Gewebeeinlage verputzt habe (Dafür und für vieles mehr ist er laut Hersteller geeignet). Will sagen: Das Zeug ist gut und leistungsfähig.
Auf den so saugregulierten und haftoptimierten Untergrund möchte ich dann Holzfaserplatten (40-60mm) mit Kalkmörtel aus dem System nach Herstellerangaben aufkleben/dübeln.
Fragen: Ist das so machbar? Ist das Hinterspritzen notwendig? Luftschicht hinter Dämmung macht bei mir Alarm... Wenn ich richtig recherchiert habe macht der Fachmann gar keinen Putz auf Trockenbauplatten. Dafür sind sie ja da, dass man eben nicht verputzen muss. Nun ist ja aber schon ein Edelputz drauf und ich möchte ja verkleben. Ist eine Putzlage VOR der Verklebung notwendig? Wäre eine andere Art der Grundierung notwendig?
Parallel habe ich auch den Hersteller kontaktiert, die Antwort lässt auf sich warten. Entkernen wäre zeitlich nicht drin, auch wenn ich das gerne tun würde. Wir verkaufen ein Haus und ziehen in ein Neues - die Uhr tickt, denn die Zwischenfinanzierung frisst uns auf.
Es wird so schon ein Abenteuer.
Ich bedanke mich im Voraus für jeden Gedanken dazu!