Hallo,
ich bin Besitzer eines alten massiven Bruchsteinhauses. Wanddicke 60cmplus. Ich möchte im 1.OG eine Wohnung neu renovieren, hab dazu bereits alles entkernt und es verbleibt ein 60qm Raum mit 3 Aussenwänden und nun geht es an den Ausbau. Auf dem alten Dielenboden wollte ich eine höhenausgleichende Unterkonstruktion aufbringen, Dachbretter 3cmx15cm. Eine Lage über den Deckenbalken durch den alten Dielenboden mit dem Balken verschraubt, dann quer dazu ein 2te Lage und die Auflagepunkte Höhenausgleichen. Abstand zwischen den oberen Brettern etwa 40cm. Darauf dann 22mm OSB-Platten. Durch die Kreuzweise Verlegung bekäme ich die Höhenausgleiche schön vermittelt und auch die eigentlich noch festen alten Dielen auch wieder ordentlich mit den Balken verschraubt. Die Dachbretter sind noch vorhanden, würde die also auch gerne nehmen.
Die Wände würde ich entweder verputzen lassen , was natürlich recht kostspielig ist. Alternativ war zuvor eine Gipskartonwand verklebt, allerdings haben sich da teilweise die Platten mit den Jahren von der Wand gelöst, ausserdem kann auch nicht flächig verklebt werden, sondern nur so punktuell mit grossen Batzen da ziemliche Höhenunterschiede an der alten Wand sind. Also davon würde ich eher Abstand nehmen. Nun habe ich die Gelegenheit günstig an alte ausgebaute 60 oder 80mm Sandwichwandpaneele zu gelangen. Bei einer Deckenhöhe von 2,50m kann ich die ja senkrecht ohne Versteifung oder so als neue Innenwände nehmen. Boden und Decke jeweils die U-Schiene und dann Rigips von beiden Seiten und fertig,oder? Kann ich nun auch an den Aussenwänden, quasi als Vorwand diese Platten nehmen? Oder gibt das Probleme? Also Bruchsteinaussenwand 60cm, dann mit ein paar Zentimetern Luft das Sandwichpaneel und da wieder Rigips drauf. Die Bruchsteinwand ist trocken, ist ja auch wie gesagt im 1. OG .
Gruss Frank