(Teil)einsturz Carolabrücke Dresden

  • Nur weil es zur "Prüfbarkeit" von Brücken passt bzw der unwilligkeit von Definitionen der Prüfer und befugten Entscheidungsträger musste wohl auch die Brücke dran glauben,

    WDR zur Rahmedetalbrücke



    Aber um auch bei der Carolabrücke zu bleiben.

    Was die Heunadel als dramatisch beschreibt ist nur etwas fehlendes Know How beim Bau von Dämmen der Abbruchprofis.



    Ich hatte kein Missfallen am gewählten Vorgehen geäußert, sondern lediglich bezweifelt, dass die von Dir in diesem Forum geäußerte Idee von der beauftragten Firma hier gelesen und dann übernommen wurde. Die Idee ist naheliegend und war offensichtlich von Anfang an in Dresden in der Diskussion.

    Na ein bisschen postives Denken hat noch niemandem geschadet :grinning_squinting_face:



    Nein, dass ist er vermutlich nicht:


    Ich kann mir vorstellen, dass auf der Elbe rund um Dresden passende Pontons nicht in ausreichender Stückz

    Da bin ich ganz auf der Seite von saibot2107 :face_with_tongue: oder Er auf meiner :yeah: :grinning_face_with_sweat:

    ....

  • zu deiner Info

    Pressemitteilung vom 06.6.

    Carolabrücke: Brückenteil über der Elbe soll auf ein Fallbett abgesenkt werden

    bitte komplett lesen

    Zitat

    Elf Abbruch-Varianten wurden untersucht

    Der Auswahl der nun gewählten Abbruchtechnologie ging ein zielgerichteter Abwägungs- und Genehmigungsprozess voraus. Alle Varianten wurden hinsichtlich ihrer Risiken parallel geprüft und geplant, um in Abhängigkeit von Wasserstand, der Beschaffenheit des Elbgrunds, der technischen Umsetzbarkeit, der Resttragfähigkeit der Brücke und weiteren Einflussfaktoren die beste Lösung zu finden. So gab es untersuchte Varianten, die ein Ausheben der Brückenteile über einen Kran vorsahen, ein Ausfahren über eine Behelfskonstruktion aus Pfählen, eine Zerkleinerung in Segmente, oder auch die zunächst verfolgte Vorzugsvariante eines Heraushebens der Einhängeträger der Brücke über der Schifffahrtsrinne über Schwimm- oder Trockenpontons. Von den insgesamt elf untersuchten Varianten schieden fünf aufgrund des aktuell niedrigen Wasserstands aus. Bei vier weiteren ergaben sich bei der genaueren Planung Schwierigkeiten in der technischen Umsetzbarkeit. So wären beispielsweise für die zuletzt verfolgte Vorzugsvariante mit Trockenpontons umfangreiche und zeitaufwendige Ertüchtigungsarbeiten des Elbgrunds notwendig gewesen. Für einen Kran fehlt die geeignete Aufstellfläche. Auch ein Sprengen der Brücke wurde untersucht. Aufgrund des aufwendigen Genehmigungsprozesses in der Innenstadt und im Schutzgebiet, hat das Sprengen gegenüber der gewählten Technologie mit kontrollierter Schwächung des Querschnitts allerdings größere Nachteile.

    wie kam dazu

    PM 15.03.

    Carolabrücke: Aufbau von Pontons startet



    PM 8.4.

    Carolabrücke: Änderung des Verfahrens zur Stützung des Kragarmes

    (5m Kolk am Pfeiler D)


    Meldung vom 17.04.2025

    Carolabrücke: Abrissplan wird konkretisiert


    Meldung vom 30.04.2025

    Carolabrücke: Erste Hilfsstützen platziert

    (Was sieht man auf dem Bild die wasserbausteinmafia war da. ohne die keine Hilfstütze)


    Meldung vom 13.05.2025

    Carolabrücke: Abriss Brückenzug C wird fortgesetzt


    Meldung vom 14.05.2025

    Update Carolabrücke: Abrissarbeiten laufen ohne Unterbrechung

    Riverboat-Shuffle geht auch ohne Durchfahrt


    Meldung vom 21.05.2025

    Carolabrücke: Abriss von Zug C ist fast geschafft

    Zitat

    Die Arbeiten am Zug C waren nun möglich, weil die Hilfsstützen die Brückenzüge A und B abstützen.

    Aktuell kann man zeitweise einen Bagger auf dem Brückenzug A oder B sehen. Er hilft beim Abbau der Lampen und Geländer, die sichergestellt werden, um sie möglicherweise wieder zu verwenden. Die Baustraße in der Elbe bleibt vorerst, unabhängig vom Fortschritt des Abrisses von Zug C. Das Vorgehen zum Abriss der Brückenzüge A und B ist in der Feinabstimmung.

    Meldung vom 04.06.2025

    Carolabrücke: Elbe ab heute gesperrt

    Da sin sie, die Wasserbausteine verbaut und im Vorratslager

    und die Brunnenringmafia und die Betonmafia

    oder sind nur notwendige Hilfskonstruktionen


    Meldung vom 10.06.2025

    Carolabrücke: Gusseisenrelief der alten Carolabrücke geborgen



    Meldung vom 11.06.2025

    Carolabrücke: Abriss Brückenteile A und B


    ausschließlich bewegte Bildchen gucken ohne kontext ist Mist inbesonder wenns immer die gleich Blase ist.


    P:S: Mich interessieren manchmal mehr die Peilböötchen und ihr Kurs


    PPS die Wasserrohrmafia nicht erwähnt

    »Hätte sie ihn abgelehnt und gesagt: ›Ich kann ihn nicht annehmen, weil er Donald Trump gehört‹, wäre sie heute Präsidentin von Venezuela«

  • Warum sollte ich das alles lesen?

    Ich verfolge täglich die Arbeiten an der Brücke und Bilde mir dazu meine Eigene Meinung aus dem was ich da sehe.

    Mich interessiert weniger bis garnicht was da Politiker vorgelegt bekommen an text. Denn die haben weniger Ahnung davon als wir zwei zusammen.

    Ich hab schon mein ganzes leben beobachtet und zugeschaut und rückschlüsse draus gezogen. Und da ich in der Branche tätig war und immer noch Berühungspunkte habe nehme ich mir das recht raus gewisse Sachen zu kritisieren. Anderen Missfällt das vielleicht. Aber ist mir relativ egal, weil das Jammern spätetens dann kommt wenn Baustellen wieder länger dauern oder die Kosten explodieren.

    Eigentlich sollte man ja mit den Jahren lernen. Ich glaube aber eher die Generation ruht sich einfach nur auf den Erfolgen der vorherigen Generation aus und sagt, hamma schon immer so gemacht.

    Mir is es praktisch egal wie Hentschke das macht. Aus dem Kopf herraus, hat er einen pauschale Auftrag zum Abriss der Brücke.

    Ihr wollt ein Innovatives Land sehen mit know how ? dann schau dir jedenfalls nicht dem Umgang mit der Carolabrücke an. Auch nicht mit der Rahmedalbrücke...

    Warum baut wohl Dänemark den Fehmarnbelttunnel alleine? Einzig alleine die Anbindung auf Deutscher Festlandseite ist noch deutsches Thema,

    Warum wird wohl der Bau des BrennerBasistunnel schneller fertig sein als die Anbindung auf deutscher Seite?

    (Dabei hab ich mich noch nicht mal richtig eingelesen in die Projekte, aber ahne jetzt schon das problem).

    ....

  • Nach dem 2.WK hat man den Schutt schneller abgeräumt als die Carolabrücke heute. Die Ruine wird in einem Jahr immer noch so dastehen. Die Brücke steht als Symbol dafür wie blank wir an Fachkräfte und Fachfirmen sind, die dann von einer Überregulierung und Ängste und Bedenken behindert werden. Wie sollen denn bitte die tausende sanierungsbedürftigen Brücken saniert werden? In diesem Jahrhundert werden noch viele Brücken wegen Überalterung und mangelnder Sicherheit gesperrt werden müssen, weil keiner da ist sie zu sanieren oder neu zu bauen. Mit den wenigen Fachkräften und Fachfirmen bekommen wir die Sanierung der Infrastruktur in keinem sinnvollen Zeitrahmen gebacken.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

    • Offizieller Beitrag

    Mir is es praktisch egal wie Hentschke das macht. Aus dem Kopf herraus, hat er einen pauschale Auftrag zum Abriss der Brücke.

    Nein, das habe ich nirgends finden können. Allein schon, dass in mehreren Veröffentlichungen die Abbruchkosten wie hier

    Zitat

    Die Firma Hentschke Bau GmbH wurde mit dem Abriss der Carolabrücke in Dresden beauftragt. Die Kosten für den Abriss werden auf 10 bis 18 Millionen Euro geschätzt. Der Abriss der noch stehenden Teile der Brücke soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

    nur geschätzt mit Werten von X bis Y € angegeben werden, spricht gegen eine pauschale Beauftragung. Einen pauschalen Preis für eine komplexe baulicher Aufgabe mit vielen Unbekannten wird kein Unternehmer bei Verstand anbieten. Nein, Fa. Hentschke hat demzufolge gerade keinen pauschalen Auftrag, sondern wird so gut wie sicher nach irgendwelchen Einheitspreisen bezahlt werden.

    Eigentlich sollte man ja mit den Jahren lernen. Ich glaube aber eher die Generation ruht sich einfach nur auf den Erfolgen der vorherigen Generation aus und sagt, hamma schon immer so gemacht.
    ...

    Ihr wollt ein Innovatives Land sehen mit know how ? dann schau dir jedenfalls nicht dem Umgang mit der Carolabrücke an. Auch nicht mit der Rahmedalbrücke...

    Warum baut wohl Dänemark den Fehmarnbelttunnel alleine? Einzig alleine die Anbindung auf Deutscher Festlandseite ist noch deutsches Thema, Warum wird wohl der Bau des BrennerBasistunnel schneller fertig sein als die Anbindung auf deutscher Seite?

    Nach dem 2.WK hat man den Schutt schneller abgeräumt als die Carolabrücke heute.

    Nö, hat man nicht:

    • In B lief die Enttrümmerung bis in die 1980er Jahre . Dass der Rückbau von weitgespannten Spannbetonbauteilen eine andere Nummer ist, als der von Mauerwerkswänden mit Holzbalkendecke dürfte klar sein.
    • Un dem in Dresden zu bleiben: Die Trümmer der Frauenkirche wurden erst 1993, also mehr als 48 Jahre nach der Bombardierung Dresdens abgeräumt und für den Wiederaufbau auseinander sortiert.

    Die Brücke steht als Symbol dafür wie blank wir an Fachkräfte und Fachfirmen sind, die dann von einer Überregulierung und Ängste und Bedenken behindert werden. Wie sollen denn bitte die tausende sanierungsbedürftigen Brücken saniert werden?

    Ich verstehe euren Pessimismus nicht:


    Wir sind keineswegs völlig "blank an Fachkräften und Fachfirmen". "Wir" als Gemeinde, als Stadt, also Bundesland, als Staat Bundesrepublik Deutschland wollen möglichst wenig Geld ausgeben ("Schuldenbrermse"), wollen neue Infrastruktur bauen und vergessen dann immer, dass der Erhalt der bestehenden Infrastruktur auch Geld kostet. Und wir wollen hochwertige Leistungen möglichst niedrig bezahlen, die es aber nicht umsonst gibt. Also gibt es für teure und selten benötigte Aufgaben auch nur ein geringes Angebot.


    Natürlich haben Schweizer oder Norweger schon aufgrund der anderen Topographie mehr Erfahrung und Spezialwissen zum Tunnelbau durch Gestein und Dänen und Norwegen mit dem Bau von langen Unterwasertunneln. Innerhalb von D benötigt man beides nicht soooo oft, wofür auch? Und in den genannten Ländern gibt es dann auch nur ein, zwei oder vielleicht drei Planungsteams und ein oder zwei ausführende Firmen, die das auch umsetzen können. Deichbau, Polderbau und Landgewinnung ist so seit Jahrhunderten eine Domäne der Niederländer etc., Stahlbau der Firma Eiffel und der Engländer etc..


    Bei Brückensanierungen und Brückenbau insbesondere beim Stahlbetonbau hingegen stehen deutscher Planungsbüros und Baufirmen international gut da. Ich denke da als Architekt an die berühmten Ingenieure Fritz Leonhardt, Jörg Schlaich, etc. ... aber da gibt es noch einige mehr - ist bezogen auf die Gegenwart nicht so ganz mein Thema ...

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung. Beiträge und Beitragsteile als Moderator ab 04/23 kursiv gesetzt.

  • Warum sollte ich das alles lesen?

    Ich verfolge täglich die Arbeiten an der Brücke und Bilde mir dazu meine Eigene Meinung aus dem was ich da sehe.

    Mich interessiert weniger bis garnicht was da Politiker vorgelegt bekommen an text.

    Weil es teil der dokomentation des gesamten ist.

    Keine Tischvorlagen für Politiker

    Sondern Folge einer kritischen Öffentlichkeit.

    Weil man einen Kolk sofort im Video erkennt?

    lesen könnte man weils kürzer ist als jeder Videobeitrag den ich bis jetz dazu gesehen habe.

    Lesen wiel man dort erfährt warum die Pontonlösung scheiterte.

    Auzsgespülte Pfeiler marode Kragarme machen die nbg lösung zeitlich noch länger teuerer mehr auf wand an personal Technik, aber sicher nicht unmöglich.

    Man kanns natürlich ignorieren.

    Mit abstand lässt sich immer schön klugscheißen

    Als nicht sichtbar behinderter kennt man sich damit aus.


    Ich benutze halt gerne alle verfügbare information zu meiner meinungbildung.

    Mein persönliche Kenntniss halt ich für fehlbar.

    An hand von Viedos irgendwas zu berurteilen halte ich für fahrlässig,

    es sei den man bewegsich aucf der Pfad er veremeintlichen Erfahrung das endet gerene "das haben wir so immer gemacht"


    Die freihändige Vergabe an Haus und Hof Unternehmer hat sicher Geschmack

    aber wie lange hätte eine Ausschreibung gedauert das die eu weit erfolgen muss dürfte nicht falsch sein?

    Bergründing steht auch in den übrigens kurzen PMs

    zur kenntniss nehmen sollte ioch die begründungen.

    In iatalien wurden bekanntlich Gesetze geändert, wäre heir das auch möglich gewesen?

    Wenn ja mit welchen Folgen.


    Den Rest von C konnte man erst abreißen nachdem Aund b mittels stüzen gesichert war.



    Der Vorteil Ossi Tunnelbauer ob ing oder andere ist ihre erfahrung und damit die schnellere Einstellung auf das Ungewisse

    Deswegen werden sie auch in die CH geholt

    »Hätte sie ihn abgelehnt und gesagt: ›Ich kann ihn nicht annehmen, weil er Donald Trump gehört‹, wäre sie heute Präsidentin von Venezuela«

  • Nach dem 2.WK hat man den Schutt schneller abgeräumt als die Carolabrücke heute

    Die Trümmerbeseitigung dauert bis Anfang der 50er

    Die loren wollten befüllt werden technik und Personal waren auch damals knapp.

    »Hätte sie ihn abgelehnt und gesagt: ›Ich kann ihn nicht annehmen, weil er Donald Trump gehört‹, wäre sie heute Präsidentin von Venezuela«

  • Jaja, plötzlich ist alles Marode, bis vor 12 Monaten war es noch Wunderwerk der Technik welche noch 50 Jahre hält nach der fertigen Teilsanierung,

    Nein , ein Kolk in einem Kiesbett eines Flusses ist nicht ;) zu erwarten wenn darüber ein Tonnenschweres Betonbauteil eingestürzt ist und im Wasser liegt und ein Hochwasser durchgerauscht ist. Das muss ich nicht sehen. Ich muss nur die Situationen der letzten Monate zusammenzählen. Was Die Domarin alles rein und wieder rausgebaggert hat war auch deutlch erkennbar.

    Auch war nicht ;) erwartbar das es Bombenfunde gibt in einer Stadt die massiv bombardiert wurde im WK2.


    Lass mal lieber gut sein. man kann sich das auch rauspiken wie man möchte.


    Zitat von Radio Dresden

    Abrissauftrag per Handschlag: Statement der Stadt Dresden

    Zuletzt aktualisiert: 07.03.2025 | 18:00 Uhr Autor: Matthias Gabler

    Link

    Um die Vergabe des Abbruchauftrags für die Carolabrücke in Dresden gibt es weiter Zoff. Baubürgermeister Stephan Kühn hat bestätigt, dass die Firma Hentschke den Auftrag zunächst nur per Handschlag erhalten hat. Ein finaler Vertrag sei noch nicht geschlossen worden, das zeitlich schlichtweg nicht möglich gewesen, so Kühn weiter.

    Die Stadträte fordern Aufklärung - Kühn sichert das zu. Man arbeite an einer schriftlichen Interimsvereinbarung. Diese soll die Grundlage für die ersten Abrissarbeiten von Hentschke Bau werden. Für den finalen Vertrag müssten noch zahlreiche Faktoren bewertet werden, zum Beispiel die zu erwartenden Wasserstände der Elbe.

    Zum Festpreis von 5 Mille( aus dem Kopf herraus finde ich nixx. ISt aber nicht mein Kritikpunkt. Da kann ich nix kritisieren weil ichs nicht schriftlich vorliegen habe und auch nix handfestes sehe.

    Die Notvergabe mach rechtens sein aus meiner sicht. Das dann der Stadtrat mosert ist natürlich immer gegeben. gehört zum Spiel der unwissenden.

    ....

  • Was die Heunadel als dramatisch beschreibt ist nur etwas fehlendes Know How beim Bau von Dämmen der Abbruchprofis.



    Du meinst das schließen bzw einbringen der Rohre im Durchfluss.

    Das ist immer so schwierig Wasser hat bekannter massen einen kleinen Kopf.

    Der Einsatz und Durchfluss ist folge einer wasserbaulichen berechnung.

    Die Finden samt vorbereitung in den PMs angesprtochen.

    Die tatsachlichen strömmungsverhältnisse auf Grund von Bilder sind nur schwer ab zuschätzen.

    Auch wenn man das Schiffmanöver dazu hernimmt.


    Ich hab in den 25 jahren mit einem wasserkraftwerk so einigen nicht von mir so erwartete Erfahrungen machen müssen was so noch mitgerissen wird. Wasserbauings liefen mir in der zeit öfters über den Weg und wurden befragt.

    Bildung von Kolks geht schnell und vergrößern sich gerne


    Nein , ein Kolk in einem Kiesbett eines Flusses ist nicht ;) zu erwarten wenn darüber ein Tonnenschweres Betonbauteil

    Vor kurzem wolltes du noch Taucher reinschicken

    erwartbar an der stelle

    führt zu Versögerung

    »Hätte sie ihn abgelehnt und gesagt: ›Ich kann ihn nicht annehmen, weil er Donald Trump gehört‹, wäre sie heute Präsidentin von Venezuela«

  • Lass mal lieber gut sein. man kann sich das auch rauspiken wie man möchte

    Da pack dich mal an die eigene nase


    Auch war nicht ;) erwartbar das es Bombenfunde gibt in einer Stadt die massiv bombardiert wurde im WK2.

    Hab ich das behauptet also unstelle mir nichts.

    Es dindet sich auch nich als "nicht erwartbar" in den PMs

    du fängst an Spiegel zu fechten

    »Hätte sie ihn abgelehnt und gesagt: ›Ich kann ihn nicht annehmen, weil er Donald Trump gehört‹, wäre sie heute Präsidentin von Venezuela«

  • Wenn ich nicht von Kolk bildung ausgehen würde

    hätte ich sicher nicht dies geschrieben

    P:S: Mich interessieren manchmal mehr die Peilböötchen und ihr Kurs

    Flussuntergründe sind immer was dynamisches

    und der Kolk an Pfeiler d wurde aufgefüllt mit einer Teilmenge von 30000to Wasserbausteinen.

    So 5 m mehr Loch neben ein Pfeiler machen sicher keine mehrarbeit aus, oder ;)

    »Hätte sie ihn abgelehnt und gesagt: ›Ich kann ihn nicht annehmen, weil er Donald Trump gehört‹, wäre sie heute Präsidentin von Venezuela«

  • Warum baut wohl Dänemark den Fehmarnbelttunnel alleine?

    Gute rethorische Frage oder haste ne Antwort

    Zitat

    Über die staatliche Betreibergesellschaft ist Dänemark der Eigentümer des Tunnels

    könnte Teil der Antwort sein.

    Einer der Einwände beim Anhörungsverfahren kam von der TT-line die um ihr geschäft fürchteten wundert mich nicht.

    nachzulesen ziemlich detailiert bei WIKI

    »Hätte sie ihn abgelehnt und gesagt: ›Ich kann ihn nicht annehmen, weil er Donald Trump gehört‹, wäre sie heute Präsidentin von Venezuela«

  • Nurz kurz für weisduwas

    Auf die genannten Beispiele von mir will ich doch garnicht groß hier eingehen. es sollen nur Beispiel sein, das im Detail hier zu betrachten würde doch den Rahmen sprengen,

    Und zum Verständnis:

    Bombensuche, Kolk und co habe ich nur noch erwähnt mit einem zwinkern. Das waren ja "totale Überraschungen" ;)


    Das da Rohre zum Schluss der Dammschliesung reingelegt wurden, war nicht geplant. Selbst die Betonbauteile wurden erst verladen auf der Neustätterseite nachdem mehrere Versuche gescheitert sind.

    ....

  • Das waren ja "totale Überraschungen

    Keiner behauptet das Auspülungen sowie munitionfunde Überraschend sind

    ob mit zwinkern oder ohne

    weder ich noch in den PMs, welche mehr doku sind.

    Dort findne sich auch Infos das eine Verankerung der Pontons aufgrund Baugrunduntersuchung nicht einfach ist.

    Das sei ganz einfach war mal deine Behauptung geht doch bei Baggerschute auch

    oder Aufstellung eines Krans


    Ach ja strömungen zu unterschätzen kommt gerne mal vor

    ;)

    »Hätte sie ihn abgelehnt und gesagt: ›Ich kann ihn nicht annehmen, weil er Donald Trump gehört‹, wäre sie heute Präsidentin von Venezuela«

  • Die angaben zum Kolk und fund des vermissten Brückengelenk finden sich in der PM zum 01.04

    Zitat

    In Vorbereitung des Einsatzes der Hubpontons zur Unterstützung des Gelenk II, ist es notwendig, den Kolk – vereinfacht gesagt ist das ein Loch im Flussbett -, das sich am Pfeiler D durch die Strömung gebildet hat, zu verfüllen. Dazu laufen aktuell Prüfungen.

    Die auf der Neustädter Seite errichtete Baustraße wurde stellenweise bereits geöffnet, Material wurde abgetragen, um die Fließgeschwindigkeit in der Elbe zu reduzieren. Damit sollen neue Vertiefungen in der Elbe vermieden werden. Damit die Baufahrzeuge dennoch über die Baustraße fahren können, wird die etwa zehn Meter lange Lücke in der Baustraße mit Auffahrrampen überbrückt.

    ...

    Vorige Woche haben die Vorbereitungsmaßnahmen für den Zusammenbau und die Platzierung der Pontons begonnen. Sie werden unter das Brückengelenk II der Carolabrücke gefahren und die Brücke stützen. Das Gelenk II verbindet die Kragarme neben Pfeiler D auf der Neustädter Seite mit den Mittelteilen der beiden Brückenzüge A und B. Wenn das Gelenk II stabilisiert ist, können Arbeiten unter den Brückenzügen A und B stattfinden.


    kam ja dann anders

    »Hätte sie ihn abgelehnt und gesagt: ›Ich kann ihn nicht annehmen, weil er Donald Trump gehört‹, wäre sie heute Präsidentin von Venezuela«

  • Von welchem PM`s sprichst du?

    Vermutlich meint weisduwas die oben verlinkten Pressemitteilungen der Stadtverwaltung Dresden wie diese. Wenn die von den Diskussionspartnern eingestellten Links nicht gelesen und hier nur mit Verweisen auf nahezu halbstündige und kaum kommentierte und teils reißerische Videos ("hochdramatische Situationen") beantwortet werden, wird es schwer bis unmöglich, der Diskussion zu folgen - wenn es denn überhaupt noch eine ist ...

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung. Beiträge und Beitragsteile als Moderator ab 04/23 kursiv gesetzt.

  • Warum baut wohl Dänemark den Fehmarnbelttunnel alleine? Einzig alleine die Anbindung auf Deutscher Festlandseite ist noch deutsches Thema,

    Hat nichts mit fehlender Innovationsfreudigkeit auf deutscher Seite zu tun, sondern mit der Tatsache, dass es politischen Widerstand von Seiten des Naturschutzes gegen das Projekt gab und das Projekt überhaupt erst verwirklicht werden konnte, nachdem dieser politisch motivierte Widerstand gerichtlich abgelehnt wurde.

    Warum wird wohl der Bau des BrennerBasistunnel schneller fertig sein als die Anbindung auf deutscher Seite?

    Auch das liegt an politischen Problemen und nicht an der technischen Seite. Die bayrische Landesregierung sucht hier die eierlegende Wollmilchsau, da sie eine neue Trasse bauen will, ohne das Bauern (die Stammwähler der CSU) hierfür Land hergeben müssen und ohne dass es für einzelne Bauernhöfe und/oder Dörfer entlang der Trasse u. U. durch die neue Trasse etwas lauter wird. Gleiches gilt übrigens für die Rheinstrecke zum Gotthardttunnel.

    Nein, Fa. Hentschke hat demzufolge gerade keinen pauschalen Auftrag, sondern wird so gut wie sicher nach irgendwelchen Einheitspreisen bezahlt werden.

    Warum sollte man die Firma Hentscke Bau auch pauschal beauftragen? Die maßgebenden Mengen für einen klassischen Einheitspreisvertrag (Abbruch und Entsorgung des Betons) sind ja bekannt und vom Abbruchverfahren unabhängig. Lediglich der Abbruch selbst könnte eine pauschal abzurechnende Position sein, da das Abbruchverfahren bei Vertragsschluss noch nicht bekannt war.

    Warum sollte ich das alles lesen?

    Ich verfolge täglich die Arbeiten an der Brücke und Bilde mir dazu meine Eigene Meinung aus dem was ich da sehe.

    Weil man alleine Anhand des Beobachten einer Baustelle keine Einblicke in den Planungsprozess und darin getroffene Entscheidungen gewinnt. Die kann man als außenstehender maximal durch Pressemitteilungen oder ähnliches gewinnen.

    Und wenn man die Pressemitteilungen, die weisduwas zusammengefasst hat, überfliegt bzw. liest, stellt man fest, dass die Kollegen sehr viele Abbruchvarianten beplant haben und sich am Ende nach reiflicher Überlegung und Risikoabwägung für diejenige Variante entschieden haben, die am schnellsten und sichersten durchzuführen ist.

    Ihr wollt ein Innovatives Land sehen mit know how ? dann schau dir jedenfalls nicht dem Umgang mit der Carolabrücke an. Auch nicht mit der Rahmedalbrücke...

    Das mögen vielleicht nicht die besten Beispiele sein, aber mir fallen viele Brücken ein, deren Bau durch aus innovativ waren:

    • Lennetalbrücke im Zuge der BAB 45; Querverschub einer ca. 1.000 m langen Talbrücke
    • Schiersteiner Brücke im Zuge der BAB 643, bei der bei beiden Überbauten ein ca. 120 m langes Mittelstück von Pontons aus eingehoben wurde
    • Pfaffendorfer Brücke im Zuge der B49 in Koblenz, bei der einzelne Hohlkastenelemente ebenfalls eingehoben werden und die Brücke nach Fertigstellung seitlich verschoben wird.
    • Die schon genannte Talbrücke Rinsdorf im Zuge der BAB 45, die inklusive Pfeiler querverschoben wurde.

    Daher kann ich das hier:

    Bei Brückensanierungen und Brückenbau insbesondere beim Stahlbetonbau hingegen stehen deutscher Planungsbüros und Baufirmen international gut da. Ich denke da als Architekt an die berühmten Ingenieure Fritz Leonhardt, Jörg Schlaich, etc. ... aber da gibt es noch einige mehr - ist bezogen auf die Gegenwart nicht so ganz mein Thema ...

    nur unterstützen, auch wenn der Brückenbau heutzutage nicht mehr so sehr mit einzelnen Namen verbunden ist, wie dies früher der Fall war...

    Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehen bleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine. (Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre)


    Rings um euch liegt die weite Welt: Ihr mögt euch einzäunen, aber euer Zaun wird sie nicht fern halten. (J.R.R. Tolkien, Derr Herr Der Ringe, Erster Teil: Die Gefährten)

  • Lennetalbrücke im Zuge der BAB 45; Querverschub einer ca. 1.000 m langen Talbrücke

    Spatenstich 2013 im Sept. bei geplanten kosten von 103 millionen und einer Bauzeit von 4,5 Jahren

    - Reale Fertigstellung Okt 2021 , zu den realen Kosten hab ich nichts gefunden, Realer Zeitaufwand 8 Jahre


    Ich lehen mich an das Beispiel: und schätze die Gesamtlänge der Carolabrücke von Widerlager zu Widerlager auf 330m das wäre 1/3 der Lennetalbrücke.

    103 Millionen zzgl 40% Kostensteigerung durch infl und längere Bauzeit = 150 Millionen davon 1/3 = 50 Millionen und vermutlich 4 Jahre Bauzeit ab Spatenstich.


    Dagegen spricht der Ersatzneubau in Ulm bei einer Brückenlänge von 96m der schon von geplanten 40 Millionen auf mind 52 Millionen ansteigt und über die Donau führt.


    Ja saibot2107 Das verschieben mag eine Herrausvorderung sein bei einer Länge von ca 1000m . Ich vergesse dabei einfach mal die etwas kürzere aber etwas anders gebaute Oberkasseler Brücke ;) 1976

    ....

  • Vermutlich meint weisduwas die oben verlinkten Pressemitteilungen der Stadtverwaltung Dresden wie diese. Wenn die von den Diskussionspartnern eingestellten Links nicht gelesen und hier nur mit Verweisen auf nahezu halbstündige, kaum kommentierte und teils reißerische Videos ("hochdramatische Situationen") beantwortet werden, wird es schwer bis unmöglich, der Diskussion zu folgen - wenn es denn überhaupt noch eine ist ...

    hmm. ja möglicherweise. Von PN´s ist mir nichts bekannt.

    Naja, das Sprichwort lautete schon immer. Bilder sagen mehr als Worte. ;).

    Ich nutze das nunmal um es bildlich zu zeigen. Ein Forum ist ja dafür bekannt, dasm na manchmal um den heisen Brei redet, bis man mal Bilder vom Tatort bekommt.

    Aber ja, ich gestehe, die Links von weisduwas sind mir in der Anzahl zu viel und ich hab leider probleme seinem text gedanklich zu folgen. Hatte ich aber schon vorher mal erwähnt. Nichts für ungut.

    ....

  • Ja saibot2107 Das verschieben mag eine Herrausvorderung sein bei einer Länge von ca 1000m . Ich vergesse dabei einfach mal die etwas kürzere aber etwas anders gebaute Oberkasseler Brücke ;) 1976

    Soll mir jetzt was sagen?

    Außer dass der Querverschub von Brücken eine seit langem etablierte Bauweise ist? Was erwartest Du, dass die Welt nochmal neu erfunden wird?

    Auch in anderen Ländern gibt es keine wesentlich innovatieveren Bauverfahren, die kochen auch nur mit Wasser.

    Deutsche Brückenplaner sind jedenfalls weltweit gefragt:

    Das sind erstmal die drei größten, die mir auf die Schnelle einfallen. Von den großen deutschen Baufirmen, die weltweit tätig sind, will ich gar nicht erst anfangen.

    Also nochmal: Was erwartest Du oder nörgeln Du nur um zu nörgeln?

    Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehen bleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine. (Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre)


    Rings um euch liegt die weite Welt: Ihr mögt euch einzäunen, aber euer Zaun wird sie nicht fern halten. (J.R.R. Tolkien, Derr Herr Der Ringe, Erster Teil: Die Gefährten)

  • Nein, oder sowohl als auch.

    Es geht ja auch mehr um die Carolabrücke als um die anderen Brücken. Und da kritisier ich das vorgehen zum Abbruch und dauer, Das hat nichts mit Hetschke an sich zu tun.

    Über den neubau braucht man da noch garnicht so groß diskutieren. Zumindest hat man jetzt schon mal eine gewünschte Nutzbreite fixiert. Ob dei den Entwürfen dann die Wachsenden LAsten und eine Lebensdauer von 100 Jahren berücksichtigt werden, ist mir nicht bekannt. weiss das jemand?


    Wenn du mir natürlich vorlegst wie innovativ der Brückenverschub der bsp: Lennetalbrücke ist, so sage ich dazu nicht "ja und ahmen". Ich hab NUR die Technich das Brückenverschubs an sich als innovativ auf 1976 verortet.


    Man wirft den Handwerkern ja gerne vor Sie wären nicht up to Date. Dass die Planung aber auch manchmal mehr als fragwürdig ist, weil man es so macht wie vor Dekaden und nur auf Profit aus ist, muss man auch reklamieren.

    Die Schweiz baut auch Brücken und Tunnel und hält sich dabei meist sehr gut an Zeit und Kostenplan. Etwas, was in Deutschland schon lange nicht mehr möglich ist. Und da will ich jetzt nicht nur in eine kerbe der Planer schlagen. Das liegt auch an der Politik und der "Jeder darf seine Klage 10x ausführen" ;) . Aber, das ist meine Erfahrung mit Planungsbüros, wird nur das Grundsüppchen betrachtet, aber nicht die Details bei der Planung und Kostenschätzung, Dassk ommt später on Top.

    ....

  • Nochmal meine Frage: Was genau kritisierst Du am Abbruch der Carolabrücke? Außer die Dauer? Könnte es nicht vielleicht sein, dass es deshalb länger dauert, weil man gründlich bei der Variantenuntersuchung war und lieber Zeit in die Planung packen wollte um den eigentlichen Abbruch schnellst möglich zu machen?


    Und natürlich werden bei der Planung neuer Brücken höhere Lasten und vor allem höhere Ermüdungslasten als in den 60er und 70er Jahre angesetzt. Alles andere wäre ja auch sinnlos. Und eine Lebensdauer von 100 Jahren wurde bei Brücken eigentlich schon immer berücksichtigt. Bei den Brücken aus den 60er und 70er Jahren, die die 100 Jahre natürlich noch nicht erreicht haben, die jetzt aber marode sind, ist das Problem halt, dass sich die Verkehrsbelastung in einer Art und Weise entwickelt hat, wie das damals keiner vorausgesehen hat. Das könnte heute natürlich nochmal passieren.


    Und zum Querverschub von Bauwerken: Natürlich gibt es das schon lange. Aber nochmal die Frage: Welche neue Technik stellst Du Dir denn vor? Kann es nicht vielleicht einfach sein, dass es keine neue Techniken zum Bau von Brücken mehr gibt?


    Dass sich die Schweiz beim Bau von Tunnel und Brücken immer im Kosten- und Zeitrahmen bewegt, ist auch "nur" ein moderner Mythos. Ja, oft gelingt es in der Schweiz, aber eben auch nicht immer. Beispiel Gotthardt Basistunnel:

    • Juli 2006: Gesamtkosten voraussichtlich 8,035 Milliarden Franken, das entspricht einer Kostensteigerung von 21,3% gegenüber dem Budget von 1998
    • Kostenschätzung 2010: 12,0 Milliarden Franken
    • Endkosten in 2016: 12,2 Milliarden Franken

    Zwischen Baubeginn und Bauende traten also in der Tat keine Kostensteigerungen mehr auf, aber die Endkosten waren schlappe 52 % höher als die Kostenschätzung von 2006.

    Beim Brenner Basistunnel ging man 2017 von 7,8 Milliarden aus, Für das Projektende 2028 werden die GEsamtkosten auf 8,384 Milliarden Euro prognostiziert, also auch eine Kostensteigerung, wenn auch recht moderat.

    Auch hier wird anderswo also nur mit Wasser gekocht. Einen wichtigen Grund für die häufigen Kostensteigerungen in Deutschland hast Du ja schon selbst genannt: die Politik. Kosten müssen oft unrealistisch niedrig angesetzt werden, um das "Wahlvolk" vom Projekt zu überzeugen. Sind die Verträge erstmal geschlossen, sind die Kosten dann egal. Andererseits, und deshalb kommt es auch in anderen Ländern zu Kostensteigerungen, wird vom Planer erwartet, dass er im Vorfeld auf den Cent genau weiß, was die Maßnahme bei Fertigstellung 5 Jahre später kosten wird...

    Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehen bleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine. (Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre)


    Rings um euch liegt die weite Welt: Ihr mögt euch einzäunen, aber euer Zaun wird sie nicht fern halten. (J.R.R. Tolkien, Derr Herr Der Ringe, Erster Teil: Die Gefährten)

  • Übrigens: Dass Deutsche Ingenieure im Brückenbau weltweit nach wie vor ein Wörtchen mitzureden haben, zeigt alle zwei Jahre der Deutsche Brückenbaupreis, beispielsweise:

    • Stadbahnbrücke Stuttgart, Preisträger 2023 in der Kategorie "Straßen- und Eisenbahnbrücken": Integrale Netzwerkbogenbrücke mit Hängern aus Carbon, größte Stützweite ca. 107 m
    • Oderbrücke Küstrin, Preisträger 2025 in der Kategorie "Straßen- und Eisenbahnbrücken": weltweit erste Eisenbahnbrücke als Netzwerkbogenbrücke in Verbundbauweise mit vorgespannten Zuggliedern aus Carbon, größte Stützweite ca. 130 m, Entwurfsplanung durch Schüssler Plan, Ausführungsplanung durch Schlaich, Bergermann Partner, die auch den Werkstoff "Carbon" ins Spiel brachten.
    • Die Drachenschwanzbrücke in Ronneburg, 225 m lang Spannband-Konstruktion aus Holz, Europas längste Holzbrücke; ausgezeichnet beim Deutschen Brückenbaupreis 2008 in der Kategorie "Fuß- und Radwegbrücken

    Und dann gäbe es, unabhängig vom Deutschen Brückenbaupreis noch der Ersatzneubau einer Brücke über das Kuppritzer Wasser in Wurschen, Landkreis Bautzen, deren Überbau ausschließlich mit Carbonbeton hergestellt wurde, weltweit wohl eine Premiere für Straßenbrücken.

    Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehen bleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine. (Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre)


    Rings um euch liegt die weite Welt: Ihr mögt euch einzäunen, aber euer Zaun wird sie nicht fern halten. (J.R.R. Tolkien, Derr Herr Der Ringe, Erster Teil: Die Gefährten)

  • Was genau kritisierst Du am Abbruch der Carolabrücke? Außer die Dauer?

    Das wüsste ich auch gerne!

    Man wirft den Handwerkern ja gerne vor Sie wären nicht up to Date. Dass die Planung aber auch manchmal mehr als fragwürdig ist, weil man es so macht wie vor Dekaden und nur auf Profit aus ist, muss man auch reklamieren.

    Die Schweiz baut auch Brücken und Tunnel und hält sich dabei meist sehr gut an Zeit und Kostenplan. Etwas, was in Deutschland schon lange nicht mehr möglich ist.

    Schau Dir mal bei den Unterwasser-Tunneln die Planungs-, Entscheidungs- und Bauzeiten und die Kostenentwicklung an, exemplarisch beim Fehmarnbelt-Tunnel oder Bein Kanal- bzw. "Eurotunnel" zwischen F und GB:


    Fehmarnbelt-Tunnel


    2011

    Entscheidung für den Bau im Folketing mit Bewilligung von 5,5 Mrd. € für die Baukosten, Baubeginn 2015, Inbetriebnahme 2021


    2015

    Kostenprognose 9,0 Mrd. €, Inbetriebnahme 2024


    2023

    Kostenprognose nach Einsparungen (langsameres Bauen!) umgerechnet weiterhin 9,0 Mrd. €, Inbetriebnahme 2029


    2025

    es wird weiter gebaut, Die Baukosten werden sich am Ende annähernd verdoppelt haben, die Zeit bis zur Fertigstellung ebenfalls, mind. 18 statt geplanter 10 Jahre.


    Für den Eurotunnel kannst Du Dir das selbst raussuchen. Der sollte rein privat finanziert werden. Die Betreibergesellschaft stand mind. zweimal unmittelbar vor der Insolvenz und musste am Ende auch staatlich kofinanziert werden. Die Baukosten hatten sich bei der Fertigstellung auf 15 Mrd. € verdoppelt.


    Dass da irgendjemand systematisch besser wäre als deutsche Ingenieure und Baufirmen, kann ich daran gerade nicht erkennen. Zu den Schweizer Projekten kann ich nichts beitragen. Aber wie saibot2107 bereits schrieb:

    Auch hier wird anderswo also nur mit Wasser gekocht.


    Einen wichtigen Grund für die häufigen Kostensteigerungen in Deutschland hast Du ja schon selbst genannt: die Politik. Kosten müssen oft unrealistisch niedrig angesetzt werden, um das "Wahlvolk" vom Projekt zu überzeugen. Sind die Verträge erstmal geschlossen, sind die Kosten dann egal. Andererseits, und deshalb kommt es auch in anderen Ländern zu Kostensteigerungen, wird vom Planer erwartet, dass er im Vorfeld auf den Cent genau weiß, was die Maßnahme bei Fertigstellung 5 Jahre später kosten wird...

    :thumbs_up:

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • 3. Versuch zum antworten, hat sich etwas gezogen und mehrfach den text verloren


    saibot2107

    Willst du mir sagen die Ingeniere brauchten 6 Monate Zeit um den Abbruch zu planen? (das ist jetzt überspitzt formuliert )


    Wenn ich was deutlich kirtisiere dann ist es die Trägheit. Es geht dabei ja um eine kaputte Brücke. Die Physik hat sich entschieden den Brückenzug C fallen zu lassen. zum Glück ohne Personenschäden.

    Das ist zwar nicht einkalkuliert wie sie aus dem Wasser kommt, aber was interessiert das die Physik ;)


    Auf Grundlage der Bewertung von Prof. Marx wurde klar, das die Brücke unrettbar ist. Das war vor rund 6 Monaten.


    Wenn man wirklich minimale Innovationen sehen will, dann wohl auf dem gestrigen Abbruchvideo. ;)

    1. Der EInsatz eine Schubraupe (ich dachte zum Jahresanafang das wäre aus irgendwelchen Gründen nicht möglich. plötzlich gehts.

    2. Man hat sich die mühe gemacht nochmals tausende Tonnen Wasserbausteine einzusetzten um die EInhängeteile auf trockenem boden fallen zu lassen und dort zu zerkleinern. Fischen im Trüben Flusswasser war halt nicht so toll.


    Ob der Dammbau am Lückenschluss so gewollt war mit Rohren erkennt man jetzt ganz gut. denn jetzt läuft da nix mehr durch

    Und ob man das einkakuliert hat, das sich beim abbruch des EInhängeelements auf der jetzigen Arbeitsseite das obere Element auf den Säulen um rund 30cm verschiebt in Richtung Widerlager wird ein geheimniss bleiben, Physikalishc ist mir der vorgang schon klar bei der Wahl der Trennstellen, hätte aber damit gerechnet das sich eher Richtung Fluss sich was verschiebt. :eek:

    ....

  • saibot2107

    Willst du mir sagen die Ingeniere brauchten 6 Monate Zeit um den Abbruch zu planen? (das ist jetzt überspitzt formuliert )

    Keine Ahnung. Ich bin nicht beteiligt. Was ich aus der Ferne und auf Grundlage öffentlich zugänglicher Quellen aber sagen kann, ist, dass es sich hier nicht um einen "planmäßigen" Abbruch der einer Brücke handelt. Dass dies normalerweise deutlich schneller geht, wurde in den vergangenen Wochen an anderen Orten, auch in Sachsen, eindrucksvoll gezeigt.

    Was ich aber mitbekommen habe, ist, dass erhebliche Zeit für das Monitoring aufgewandt werden musste, um sicherzustellen, dass die restlichen Brückenzüge den Bauarbeitern nicht im wahrsten Sinne des Wortes auf die Köpfe Fallen. Erst wenn durch ein Monitoring sichergestellt war, dass keine weiteren Spannglieder reißen, konnte man sich vermutlich über das "wie" Gedanken machen.

    Und nach jedem Festgestellten Spanngliedbruch - soweit ich das mitbekommen habe, wurden mindestens zweimal Brücke erkannt - musste wieder gewartet werden. Außerdem musste wohl auch noch ein Weg ausgetüfftelt werden, wie das Abbruchverfahren das Monitoring nicht beeinträchtigt. Die Brücke soll ja niemandem auf die Füße fallen.

    Baugrundgutachten mussten wohl auch noch erstellt werden. Je nach dem, was dabei genau gemacht wurde, weiß ich, dass entsprechende Fachfirmen nicht Gewehr bei Fuß stehen und auf einen Einsatz in Dresden warten. Wir mussten vor 2 Jahren ein 6 bis 9 Monate auf ein Baugrundgutachten warten, weil die Bohrfirmen für die Bohrkernentnahmen vollständig ausgelastet waren.

    Das alles dauert seine Zeit. Mehr kann ich aus der Ferne hierzu nicht sagen.

    Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehen bleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine. (Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre)


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  • Was ich aber mitbekommen habe, ist, dass erhebliche Zeit für das Monitoring aufgewandt werden musste, um sicherzustellen, dass die restlichen Brückenzüge den Bauarbeitern nicht im wahrsten Sinne des Wortes auf die Köpfe Fallen.

    Ja

    kann man dn Pressemiteilungen weitgehend entnehme

    na wer nicht lesen mag


    Mein Aspekt war : Warum wurde die pontonlösung storniert und wann.

    Es war nur ein suchfilter nötig.

    Ergebnis die Brücke ist zu marode

    Man brauchte z.B. die letzten Brückenteile um die restlichen züge zu stabilisieren.

    Beim abriss auf den Altenstädterseite wäre ja auch benahe der Pfeiler mit samt Brückenteilen gekommen

    Flussbetten sind dynamisch und verhalten sich nicht immer wie vereinfacht in simulationen.


    Stahlproben aus Nbg Fürth (Zirndorferbrücke) und DD werden beim BAM gesammelt und begutachtet.

    Die Sanierung der Zirndorferbrücke scheiter an klammen Kommunalkassen.

    »Hätte sie ihn abgelehnt und gesagt: ›Ich kann ihn nicht annehmen, weil er Donald Trump gehört‹, wäre sie heute Präsidentin von Venezuela«

  • Das Schicksal der Carolabrücke lässt viele Gemeinden über den Zustand ihrer eigenen Brücken nachdenken, auch viele Regional- oder Lokalmedien, denn Brücken gibt es überall in D. Die geht es allgemein um die Berliner Brücken.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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