Umbenennungen von Fachzeitschriften zum Bauwesen

  • Der Umbenennung von "Der Architekt", der Mitgliederzeitschrift des BDA, zu "Die Architekt" zum Beginn des Jahres 2022 folgt nun das Medienhaus "Reguvis" mit der Umbenennung von "Der Bausachverständige" zum artikellosen "Bausachverständige" ab der Ausgabe 01/2024.


    "Die Architekt" finde ich persönlich witzig, pointiert und auch sprachlich gut umgesetzt, da sie problemlos zitierfähig bleibt ("In 'die Architekt' 1/24 schrieb Regine Leibinger..."). "Bausachverständige" gibt sich an sich auf den ersten Blick geschlechtsneutral, lässt sich aber gerade nicht geschlechtsneutral zitieren, denn welches Geschlecht wäre zu verwenden? "In die Bausachverständige 1/24 argumentiert Eva-Martina Meyer-Postelt ..." geht zwar leicht über die Lippen, ist eigentlich aber ebenso falsch wie "In der Bausachverständige 1/24 argumentiert Eva-Martina Meyer-Postelt ...", denn so wollte man ja gerade nicht heißen. Auch die URL lautet weiter "www.derbausv.de", da ja alle Domains ohne Artikel bereits lange gesichert sind.


    Was denken die Foristen und Foristinnen zu beiden Umbenennungen? Waren die Umbenennungen weg vom expliziten "Der Xxxx" ein gebotener, gar notwendiger historischer Schritt hin zu einer moderneren Bezeichnung oder folgen sie nur unüberlegt einem schnelllebigen Zeitgeist, ohne etwas zu bewirken?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • welches Geschlecht wäre zu verwenden?

    Gar keins: In "Bausachverständige 13/99".

    Oder weiblich, dann: In der Zeitschrift "Bausachverständige 00/11".



    Was denken die Foristen und Foristinnen zu beiden Umbenennungen?

    Mir persönlich ist das Geschlecht relativ Wumpe. Da ich aber nachvollziehen kann, dass sich grob die Hälfte der Menschheit bei einer rein männlichen Bezeichnung ausgeschlossen fühlen könnte, plädiere ich dafür, das sächliche Geschlecht zu verwenden, falls nicht explizit Männlein oder Weiblein gemeint sein sollen.


    Heutzutage kann man ja froh sein, dass die Zeitschrift jetzt nicht "Der/Die/Das BausachverständigeSternchenIn (w/m/d)" heißt ...

  • Als Titel finde ich "Bausachverständige" ok.


    "Die Architekt" lässt für mich darauf schließen, daß man der deutschen Sprache nicht mächtig ist.

  • Die Architekt" lässt für mich darauf schließen, daß man der deutschen Sprache nicht mächtig ist.

    Nicht zwangsläufig, wenn man es, öhnlich wie die Redaktion, als "Abkürzung von "Die Zeitschrift Architekt" versteht. Im Prinzip ähnlich wie bei der Bild-Zeitung. Das ist ja auch "die Bild", als Abkürzung von "die Bild-Zeitung"...

    Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehen bleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine. (Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre)

  • Allgemein ist es mir wumpe, ich hab das nicht mal mitbekommen.


    Die Architekt klingt furchtbar. Man hätte doch einfach den Artikel weglassen können, wie bei Bausachverständige.

    btw: Noch schrecklicher finde ich die Ylipsionitis.


    Man kann es übrigens wie bei Nutella (die Nuss-Nougat-Creme, das Glas o.ä.) machen und dann halt analog „die Zeitschrift“.


    Btw, mir hat sich noch nie jemand vorgestellt, er sei dies oder jenes und ich möge bitte dies oder jenes Pronomen verwenden. (Selbst im Verwandtschaftskreis, wo sich jemand Minderjähriges als divers bezeichnet) Ich habe auch den Eindruck, dass das ein Trend unter Kids vornehmlich im Gym-Bereich ist, sich irgendwie definieren zu müssen. In der Förderschule werden diese Themen übrigens besprochen, aber da sind die Kids anders drauf. Vielleicht weil mehr Energie auf andere Themen geht (ausreichend Essen etc.)

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • "Die Architekt" finde ich persönlich witzig, pointiert und auch sprachlich gut umgesetzt,

    Witzig? Ja.

    Sprachlich gut umgesetzt? Nein. Schlichtweg falsch, deswegen ja auch witzig. Kann man mal bei einer einzelnen Ausgabe machen. Dauerhaft? Nö.


    Dann doch lieber "Die Architekten". Dann hat man den wohl gewünschten weibliche Artikel und im Plural betrifft es dann auch wirklich alle.

  • Witzig? Ja.

    Sprachlich gut umgesetzt? Nein. Schlichtweg falsch, deswegen ja auch witzig.

    Das ist sprachlich genauso falsch oder richtig wie "Die Bild".

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  • Das ist sprachlich genauso falsch oder richtig wie "Die Bild".

    Wobei das ja eine Herleitung hat. (Die Bild-Zeitung)


    „Die Architekt“ klingt einfach nur gewollt.

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  • Wobei das ja eine Herleitung hat. (Die Bild-Zeitung)


    „Die Architekt“ klingt einfach nur gewollt.

    Nach Angaben der Redaktion der Zeitschrift gibt es die gleiche Herleitung (Die Zeitschrift Architekt).

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  • Das ist schon klar, es klingt dennoch furchtbar schräg.

    Nur solange, bis man sich daran gewöhnt hat.

    DIE "Alexander von Humboldt" läuft übrigens demnächst zum Kattegatt aus, wobei sie, wie das Auslaufen vermuten ließe, hoffentlich nicht undicht wird.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Darum schrieb ich ja, "bis man sich daran gewöhnt hat".

    Hättest Du lieber "Architekt_In" und dann ganz ohne Artikel?




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Solange es nicht „Architektys“ heißt… Das finde ich tatsächlich richtig übel.


    Ob es sich überhaupt auf die Verkaufszahlen auswirken wird . Einige werden abspringen, einige hinzukommen.


    Schön finde ich es dennoch nicht.

    (ich fände es ohne Artikel am besten)

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  • Waren die Umbenennungen weg vom expliziten "Der Xxxx" ein gebotener, gar notwendiger historischer Schritt hin zu einer moderneren Bezeichnung oder folgen sie nur unüberlegt einem schnelllebigen Zeitgeist, ohne etwas zu bewirken?

    Eher letzteres. Gegen den Wegfall des Artikels in "Bausachverständige" wird wohl kaum jemand etwas haben. Das ist aber eins der seltenen Wörter, das im männl. und weibl. Geschlecht gleich ist. Die "Probleme" beim Zitieren sehe ich nicht. Wenn es heißt "In "Bausachverständige" argumentiert xy, ...", ist ein Artikel weiter entbehrlich.


    "Die Architekt" finde ich nicht witzig, sondern ganz schlechtes Deutsch. Sozusagen Brutalismus im Sprachgebrauch. Das können die Architekten ja unter sich machen, für die Gesellschaft ist diese Zeitschrift nicht relevant.


    Ich bin schon gespannt, wann und wie "Ingenieurblatt" oder "Ingenieurkammer" gegendert werden.


    Übrigens wird das Gendern im Osten deutlicher abgelehnt als im Westen. Dafür ist der gender pay gap genau anders herum, d.h. Frauen verdienen im Median mehr als Männer, auch in meinem Landkreis.


    Da, wo es mehr Genderbefürworter gibt, ist es anders herum.


    Also liebe Genderanhänger, nicht so viel schwurbeln - machen!


    Ich empfinde das Gendern zunehmend als sprachliche Parallele zum Greenwashing. Also nix machen, aber scheinbar etwas ändern, und das als fortschrittlich verkaufen.

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    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • "Die Architekt" finde ich nicht witzig, sondern ganz schlechtes Deutsch. Sozusagen Brutalismus im Sprachgebrauch. Das können die Architekten ja unter sich machen, für die Gesellschaft ist diese Zeitschrift nicht relevant.

    Nochmal die Frage: Siehst Du das bei "Die Bild" genauso? Oder stört es dort nicht, weil man sich seit Jahrzehnten dran gewöhnt hat?

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  • "Die Bild" lese ich als die Abkürzung von "die Bild(zeitung)". So gesehen wäre es wieder korrekt. Findet man ja meist in irgendwelchen Artikeln in denen ein Bezug zur Bildzeitung hergestellt werden soll.

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  • Die heißt bekanntlich einfach "Bild", ganz ohne Artikel. Also müsste die Publikation entsprechend "Architekt" heißen.


    Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich...

    Richtig, in der Eigenbezeichnung heißt es nur "Bild". Umgangssprachlich aber regelmäßig: "Die Bild hat geschrieben, dass..."

    "Die Bild" lese ich als die Abkürzung von "die Bild(zeitung)". So gesehen wäre es wieder korrekt.

    Im Editorial zur Umbenennung hat die Redaktion geschrieben, dass bei neuen Namen das Stilmittel der Ellipse zum Einsatz kommt und der Title durch weglassen des Zusatzes "Zeitschrift" entstanden ist, der Titel also die "Abkürzung" von "Die (Zeitschrift) Architekt" ist. Selbes Prinzip wie bei "die Bild-(Zeitung)".


    Man kann den Titel gut oder schlecht finden. Aus linguistischer Sicht ist es eine vielleicht seltene Anwendung des Stilmittels, kann aber IMHO als legitim angesehen werden. Die Ellipse führt übrigens sehr oft dazu, dass der entsprechende Satz auf den ersten Blick grammatikalisch nicht korrekt ist. Z. B. der im Zug nach jedem Halt gehörte Satz vom Schaffner:

    Zitat

    Noch jemand ohne Fahrschein?

    oder alternativ

    Zitat

    Die Fahrscheine bitte!

    Beide Sätze bedienen sich, für den Schaffner vermutlich unbewusst, der Ellipse, da in beiden Fällen das Prädikat im Satz fehlt. Der erste Satz müsste eigentlich heißen: "Fährt noch jemand ohne Fahrschein?", der zweite Satz "Die Fahrscheine bitte vorzeigen!".

    Das gleiche Prinzip haben wie gesagt die Macher der Zeitschrift angewandt und einfach "Zeitschrift" im Titel weggelassen.

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  • Beide Sätze bedienen sich, für den Schaffner vermutlich unbewusst, der Ellipse,

    Man könnte sich ja fragen, ob man bei solchen Aufforderungen überhaupt einen kompletten Satz voraussetzen muss. Hinweisschilder werden ja auch nicht mit grammatikalisch korrekten Sätzen beschriftet. Wichtig ist doch, dass die Person die angesprochen wird, versteht worum es geht. Der Inhalt der Aussage sollte also eindeutig und nicht missverständlich sein. Ich bin jetzt nicht der Grammatik Experte, gehe aber davon aus, dass bei einer Ellipse durch Weglassen von Wörtern der eigentlich Sinn nicht verfälscht werden darf.

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  • Im Editorial zur Umbenennung hat die Redaktion geschrieben, dass bei neuen Namen das Stilmittel der Ellipse zum Einsatz kommt und der Title durch weglassen des Zusatzes "Zeitschrift" entstanden ist, ...

    Ich halte die Begründung mit der Ellipse für entweder Pech beim Denken oder eine verdruckst-verlogene Scheinbegründung. Weil sich diese "Ellipse" im Unterschied von natürlichen Vorkommen nämlich niemandem von allein erschließt, weshalb sie sogar der zweifellos sprachlich und stilistisch gebildeten Leserschaft erklärt werden muss. Und außerdem beim Mitsprechen oder Mitdenken des Worts "Zeitschrift" genau was steht? Super, die männliche Form der Berufsbezeichnung! Oder zugespitzt: Ein Hoch auf die Gleichberechtigung, aber Frauen mögen sich bitte um 3 Ks kümmern...

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    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • (vor über einer Stunde geschrieben, aber durch ein Versehen erst jetzt gepostet)

    Die heißt bekanntlich einfach "Bild", ganz ohne Artikel. Also müsste die Publikation entsprechend "Architekt" heißen.

    Die „BILD-Zeitung“ wurde irgendwann zu „die BILD“ verkürzt. Daran, dass Bilder sächlich sind und BILD dementsprechend eigentlich „Das BILD“ heißen müsste, scheint niemandem zu stören. Aber ich nehme häufiger das geschlechtslose „BILD“ wahr, sofern das Medium in meiner Umgebung überhaupt noch wahrgenommen oder gar rezipiert wird. Ich denke, „die Bild“ ist da nicht anders zu sehen, als „Die Architekt“.

    Zitat

    Die Redaktion erklärt, der Titel sei auch zu lesen als „Die (Zeitschrift) Architekt“.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Die „BILD-Zeitung“ wurde irgendwann zu „die BILD“ verkürzt.

    Zeig bitte mal nur eine einzige Ausgabe, auf der "die BILD" steht.


    Es wird Dir nicht gelingen. Insofern ist diese Argumentation obsolet.

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    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Zeig bitte mal nur eine einzige Ausgabe, auf der "die BILD" steht.

    Habe ich das geschrieben? In meinem Bau-Praktikum bekam ich immer fünfzehn Minuten vor der Frühstückspause den Auftrag: „Hol mal zwei Rundstücke, ein Sesambrötchen und die BILD!“ Ich meine also den allgemeinen Sprachgebrauch in der Leserschaft, nicht den Eintrag im Handels- oder Markenregister, sonst nichts!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • den Auftrag: „Hol mal zwei Rundstücke, ein Sesambrötchen und die BILD!“ Ich meine also den allgemeinen Sprachgebrauch in der Leserschaft,

    und damit war eben die Bild(zeitung) gemeint, und nicht ein Photo (das Bild). Umgangssprachlich durchaus üblich, da werden ja viele Abkürzungen verwendet.

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  • Den Werbeslogan hab ich schon, analog zu "Die Bild sprach mit der Leiche":

    "Die Architekt sprach mit der Bauruine".

    Da das die zweimonatig erscheinende Mitgliederzeitschrift eines eher als elitär gelesenen Berufsverbandes ist, braucht sie keine Werbeslogans und will auch nicht topaktuell sein (Print!), eher „vorne“, siehe aktuelles Heft mit dem Thema „Ethik der Architektur“.


    Aber egal, mir war die Umbenennung bei diesem bedeutenden Verband nur zufällig aufgefallen, nachdem ich mich jahrzehntelang über die rein männliche Form gewundert, eher geärgert, hatte.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • nachdem ich mich jahrzehntelang über die rein männliche Form gewundert, eher geärgert, hatte

    bleibt jetzt genau noch die männliche Form übrig, wenn man sich das Wort "Zeitschrift" zwischen "die" und "architekt" denkt.


    Progressiv wäre die Umbenennung in "Die Architektin" gewesen mit dem Hinweis, dass damit alle Geschlechter mit gemeint seien. Aber so progressiv wollte man dann wohl doch nicht sein.

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    Gruß aus Oranienburg
    Thomas