wenn die berechnete Betonmenge nicht stimmt...

  • Das geht noch schlimmer...


    Vor 20 Jahren hatte ich einen Fall: 100 jähriges Denkmalgebäude der Uni, 3 Stöckiig, Flachdach. U-Form (Institutsbau Chemie, nebenan das Gebäude, wo Herr Röntgen seine Versuche machte)

    Innenwände bis zu 1 m dick, aber mit Schornsteinen inenliegend (Abzüge) bestückt. Wg. Brandschutz wurden diese lagenweise 2m max. mit Beton von oben verfüllt.

    Die Menge Beton waren somit rechnerisch gedeckelt.

    Bauunternehmer hat den Fehler gemacht, die Einfüllhöhe mittels Taschenlampe und "grossen Masstab" zu kontrollieren.

    Pech für Ihn war, dass 20cm unterhalb der max. Einfüllhöhe ein Stein der Wand-Aussenschale sich gelockert hat und der Beton in den Hohlraum der Zwischendecke des Leersaals gelaufen ist.

    Ca. 1 Kubik Beton hat sich auf der abgehängten GK-ZWD gemütlich gemacht bevor das ganze mit einem Knall aus 5 m Höhe auf den Boden geknallt ist.

    Da im laufenden Betrieb umgebaut wurde, war dieser Raum ( ca. 200qm) bereits mit Labormöbeln in Betrieb. Zum Zeitpunkt des Vorfalls zum Glück nicht belegt. Das wäre schlimm geworden.

    Der direkt darunter liegende Laborplatz wurde pulversisiert...

    Gruß Manni

  • (Institutsbau Chemie, nebenan das Gebäude, wo Herr Röntgen seine Versuche machte)

    ha, da hab ich studiert. Am Röntgenring...! :bier:

    ich glaub, ich war geringfügig weiter östlich untergebracht, bei den Bauingenieuren.

    Dein Thema war eher bei den Zahnmedizinern, oder? Das wäre dann einfach mal eine "Füllung" gewesen. Mal nicht aus Amalgam...

  • Korrekt, der Leersaal war für die Zahnklinik mit Phantom-Behandlungsstühlen bestückt.


    P.S wie konkret ist das mit einem Bierchen mit R.B.

    Gruß Manni

  • P.S wie konkret ist das mit einem Bierchen mit R.B.

    da sollten wir mal drüber sprechen.

    Letztes Wochenende war ich bei Bretzfeld unterwegs. Die Winzer hatten am Breitenauer See das Wengertshäusle geöffnet... Es gab Glühwein und später im "Besen" noch eine Brotzeit. bzw. Vesper. Oder wie das bei Euch auch immer heißen mag...

  • Hatte ich auch mal.

    Zu Sicherung der Außenmauer des Torhauses einer Burgruine sollten selbstbohrende Felsnägel eingebracht werden. Beim Einbringen der Zementsuspension wurde die übliche und erwartete Menge deutlich überschritten, ohne dass die Stützflüssigkeit vollständig verdrängt war. Vermutet wurde eine Kluft im Fels, eine Sichtkontrolle des in der Nähe der Bohrung verlaufenden Kanals erbrachte keine Auffälligkeiten.

    Am darauffolgende Sonntag fand in der Burgschänke eine Hochzeit statt, bei der die Braut im Laufe der Feierlichkeit wortwörtlich in der Sch...e stand.

    Es stellte sich leider heraus, dass doch ser Kanal angebohrt und verpasst wurde. ;(

    Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehen bleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine. (Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre)

  • Sehr beliebt und mir aus erster Hand aus Tätigkeit beim für die örtlichen Versorger arbeitenden Rohrleitungsbauunternehmen bekannt ist auch das zweischalige Kellermauerwerk und Mauern aus Hochlochziegeln bei denen die Hauseinführung vergossen wird.
    Da ist das Zeug schon so schweineteuer und dann gibt es Monteure, die so lange nachfüllen bis auch wirklich voll ist. :rb:

  • da sollten wir mal drüber sprechen.

    Letztes Wochenende war ich bei Bretzfeld unterwegs.

    wenn Du mal wieder in dieser Gegend bist dann gib einfach Bescheid. Dann schaue ich ob sich das einrichten lässt. HN und Umgebung wäre gar kein Problem.

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