Dachausbau: Duschbad, Fallrohr in Dachschräge mit 45 Grad

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    • Dachausbau: Duschbad, Fallrohr in Dachschräge mit 45 Grad

      Hallo,

      ich möchte unseren relativ großen Dachboden (REH, 1,5 geschossig) ausbauen und dabei eventuell ein kleines Duschbad mit einplanen.

      Probleme:
      - Ablauf ist nicht ebenerdig erreichbar, da auf der Mittelpfette (HE-B 220) ein aufgedoppelter Holzbalken von 25cm liegt. Ja, der erste Stock bekam nachträglich einen höheren Kniestock, deswegen die Aufdoppelung.
      - Die Entlüftung auf Dach ist dann sehr kurz.
      - Das Fallrohr (jetzige Entlüftung DN90) ist im Dach mit 45 Grad Dachneigung.



      Meine angedachte Lösung:
      Dusche über eine Kleinhebeanlage anschliessen, Waschbecken und WC direkt.

      Im Detail:
      Abstand späterer Boden (vorgegeben durch Treppenoberkante) zu Unterkante des vorhandenen Rohres (Muffe, siehe Bild) = 19,5 cm, ergibt mittig rund 24 cm.
      Länge der HT-Rohren: 200 cm an den Sparren entlang, 100 cm in den Raum hinein, bei einem Gefälle von 0,5 bis 1 cm/m wäre der Anschluss des WC bei 25,5 bis 27cm (Norm: 22 cm).
      Die Norm ist mir eh zu niedrig, bei uns im Haus liegt die Oberkante der Toiletten zwischen 46,5 und sportlichen 49 cm. Die hier wäre so um die 45,5 bis 47,5 (je nach Hersteller) also noch im Rahmen.

      Ich würde den Anschluss so herstellen (von den jetzigen Entflüftung aus bis zum WC gesehen, Waschbecken ausser acht gelassen):
      DN 90/90 45 Grad-Abzweigung in das Fallrohr, DN90 87 Grad-Bogen diese Abzweigung, DN90 200 cm an den Sparren entlang, DN90 87 Grad-Bogen (bzw. 2x 45er), DN90 100cm zum WC)

      Meine Bedenken:
      1.) Bei einem Fallrohr von 45 Grad... wirkt das nicht quasi als Abscheider zwischen Feststoffen und Wasser, so dass ich Probleme im Keller bekomme?
      2.) Ist der Übergang von neuen Rohr zum Fallrohr ein Problem? Der ist ja dann auf ein paar Zentimetern waagerecht.
      3.) Ist der Abstand zwischen Entlüftung auf dem Dach (befindet sich dann nur ca. 30/40cm höher als der Waschbeckenablauf) und dem dann zum Fallrohr gewordenen Rest noch ausreichend?
      Wenn nicht, würde eine Verlängerung auf dem Dach reichen (zulässig sein), oder müsste ich weiter die Schräge im Dach hoch?

      Was meint Ihr zu meinen Bedenken? Habt Ihr noch weitere Bedenken, die mir nicht gekommen sind?

      Danke im Voraus
      Michael

      P.S.: Sorry, wenn ich etwas beim Schreiben übersehen habe, ist hier mein erster Post.