Fehlendes Gefälle Terrasse / Betonfunadent

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Fehlendes Gefälle Terrasse / Betonfunadent

      Liebe Forumsgemeinde,

      ich hoffe ihr habt Rat für mein Problem.

      Während unseres Hausbaus haben wir uns hinter das Wohnzimmer ein 6x4 Meter Betonfundament giessen lassen um später mal einen Wintergarten darauf zu errichten. Geplant haben das meine Frau und mein Schwiegervater.

      Als ich letze Woche an der Terrasse etwas nachschauen wollte, viel mir auf, das Regenwasser über die Platte zum Haus läuft. Es handelt sich dabei nicht um Regenwasser das direkt am Haus herunterkommt, den dieser Teil ist durch den 0,8 Meter breiten Überstand geschützt, es handelt sich um Wasser was sich auf der Betonplatte sammelt und nicht ablaufen kann.

      Rücksprache mit meinem Schwiegervater hat ergeben, dass die Platte natürlich kein Gefällt hat, da es als Fundament geplant ist. Aus meiner Sicht hätte man das nicht so giessen dürfen. Gut, für die Erkenntniss ist es jetzt zu spät.

      Aktuell ist die Platte mit einer Schweißbahn geschützt auf der sich unsere eigentliche Terrasse aus Holz befindet.

      Ich habe in den letzten Tagen viel das Internet durchsucht um herauszufinden was nun zu tun ist. Gefälleestrich scheint mir eine gute Lösung zu sein, bei uns aber wohl nicht anwendbar. Erschwerend kommt nämlich hinzu, dass die Betonplatte direkt an den Entwässerungsfugen des Verblendmauerwerks ansetzt. Diese kann ich ja nicht einfach verschliessen.

      Ich wäre euch für Tipps zur Lösung sehr dankbar und vor allem dem Hinweis welche Fachleute ich vor Ort hinzuziehen sollte.

      Anbei noch Bild vom Übergang von Betonplatte zu Verblendmauerwerk.

      Danke & Grüße
      Lars 2006
      Bilder
      • IMG_4174.JPG

        842,52 kB, 1.632×1.224, 114 mal angesehen
    • Hall Manfred,
      mir ist nicht ganz klar wie mir da ein Dachdecker helfen soll? Kannst du das näher erläutern?
      Soll der vieleicht das Gefälle mit Schweißbahn / Dachpappe herstellen? Dann bliebe doch noch immer das Problem
      des überdeckens der Entwässerungsfugen.

      Danke & Grüße
      Lars 2006
    • Hallo Lars2006,

      das Gefälle könnte man durch einen Gefälleestrich oder eine Gefälledämmung inkl. Abdichtung ausführen, aber die Entwässerungsschlitze sind dann noch ein Problem. Ein hinter die Klinkerfassade geführtes Z-Profil inkl. Anschlußbahn wären gut gewesen und das Problem wäre gelöst. Ist die Bodenplatte nach der Fassade gekommen?
    • Hallo Elopant,

      ja die Bodenplatte kam nach der Fassade.

      Z-Profil ist vorhanden, also die Folie die das Wasser rausleitet. Die schaut an manchen stellen mehr an manchen weniger raus. Hier diesem Bereich kann ich es leider nicht sagen.

      Grüße
      Lars2006
    • Gibt es eine Zeichnung die Auskunft über die Höhen gibt? OK Betonplatte und Beginn der Z-Folie?

      Man könnte vor Schütten des Estriches einen "Graben" erstellen damit die Entwässerung nicht zugebaut wird. Aber wie sieht der Aufbau in Zukunft aus, was ist derzeit drauf?

      Fotos von der Terrassentür?
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

      * Administrative oder moderative Beiträge in rot
    • Hallo,

      zur Frage von Kalle anbei ein Bild der Terrassentür. Da die Sohlbank fehlt ist dieser Bereich vollständig mit Flüssigkunststoff abgedicht. Ich mache morgen bei besseren Lichtverhältnissen gerne nochmal ein Panoramabild des Bereiches. Grundsätzlich ist es von den Höhen so, dass das Fundament des Hauses und der Terrasse nahezu auf einer Ebene liegen. Die Verblendsteine liegen auf dem Fundament des Haus auf und die Z-Folie liegt unter der ersten Steinreihe.

      Heißt für mich OK Betonplatte gleich UK Z-Folie.

      Wenn man die Dachpappe entfernt dürfte das Fundament der Terasse eventuell bis zu 1 cm tiefer liegen als das Fundament des Hauses, zumindest kann ich mit dem Finger drunter fassen. In Zukunft soll ein Wintergarten drauf, aufgrund der Kosten dafür ist eine Realisierung relativ weit weg. Vieleicht gehen wir zwischendurch auch erstmal für eine Terrassenüberdachung.

      Aktuell befindet sich auf dem Fundament der Terrasse nur Dachpappe uns eine recht einfach gehaltene Holzterrasse.

      Zur Frage von Elopant. Einen Keller hat das Haus nicht. Bezüglich der Abdichtung zum Haus kann ich leider die Bilder aus der Bauphase nicht mehr wiederfinden. In der Baubeschreibung steht im Bereich Maurerarbeiten dazu nur: "Sämtliche Feuchtigkeitssperren werden nach DIN 18195 eingebaut". Unser Baubegleiter hatte daran auch nichts auszusetzen.

      An eine Art "Graben" hatte ich auch schon gedacht. Damit würde bestünde nur noch das Risko das bei Schlagregen Wasser in Richtung der Entwässerungsfugen kommt.

      Ich danke allen bis hier her schon mal für die Hilfe. Mich das wirklich weitergebracht.

      Danke & Grüße
      Lars 2006
      Bilder
      • IMG_4176.JPG

        557,95 kB, 1.632×1.224, 119 mal angesehen
    • mach vor allem eine geschlitzte rinne vor dem türelement.

      die ausführung der abdichtung von der wiga-bodenplatte ans bauwerk ist interessat zu wissen - ich fürchte jedoch, dass es diese abdichtung nicht gibt!

      wenn du die abdichtung nicht machst, dann ganz schnell den wintergarten davor.
      das leben ist ein bauhaus - Fritz Kuhr 1929
    • Hallo Rolf,

      ich kann dir leider bestätigen das es dort keine gesonderte Abdichtung zwischen den beiden Bodenplatten gibt.

      Was für eine Abdichtung würdest du vorschlagen? Mir wurde auch schon vorgeschlagen (nicht hier im Forum) alles mit Flüssigkunstoff abzudichten, dann sind aber die Entwässerungsfugen zu.

      Den Wintergarten wird es in nächster Zeit nicht geben, das ist finanziell nicht drinnen.

      Danke & Grüße
      Lars2006
    • um deine abdichtungsanschlüsse zu lösen, muss die lage und die art der abdichtungen am bauwerk bekannt sein, sowie die sperrlagen in der vormauerung und dann kann man die abdichtung außen an fenster und wand planen.

      auf zuruf und beurteilung nach ein paar fotos wird das keine funktionalen abdichtungsanschlüsse geben. ich empfehle dir, einen versierten planer damit zu beauftragen.

      der zwischenbauzustand - vorgezogene herstellung der bodenplatte und späterer aufbau des wintergartens - wurde nicht beachtet!
      das leben ist ein bauhaus - Fritz Kuhr 1929
    • Hallo,

      ich werde dann mal nicht nun Kontakt zu einem Architekten aus der Umgebung aufnehmen, um zu klären wie man das am besten abdichtet. Danke für die Hinweise.

      WWI, deinen Kommentar verstehe ich leider überhaupt nicht. Vielleicht kannst du dein Problem mitvmeiner Holzterrasse noch etwas ausführen.

      Grüße
      Lars2006
    • wenn ich möchte ,das ein weichholzdeck nicht länger als zwei jahre hält ,dann baue ich es auf eine betonplatte ohne gefälle ,auf der pfützen stehen bleiben .(an den tagen ,wenn es nicht von oben regennass wird ,wird es von unten schön bedampft ,damit die pilze blos nicht trockenfallen .
      Dann hat man der vorteil ,das ganze ist nach drei jahren ohne grosse anstrengung mit einem besen und grosser schaufel in die biotonne zu entsorgen ..... :sarkasmus:
    • hallo
      mal den brutalen weg angedacht:
      1. betonplatte mit trennjäger im abstand von 30 cm von der wand auftrennen.
      2. betonplatte abbrechen.
      3. in den zwischenraum teilsickerrohr einlgen und mit drainagesplitt verfüllen.
      4. gefälle mit estrich herstellen
      5, holzterrasse neu aufbauen.

      gruss aus de palz

      duck unn wesch!!!!!!!!!
    • Hallo Gunther,

      klingt zumindest für mich als Laien umsetzbar. Ich werde das auch mal mit dem Architekten aufnehmen.

      Da die beiden Fundamente nicht im Stück gegossen worden sind und zur Trennung noch Kellerwandsteine dazwischen sind sollte das hoffentlich statisch kein Problem geben.

      Die Betonplatte ist 15 cm dick. In der Rechnung heißt es noch "Beton c 20 / 25 u. 2 lagig Q 188 Matten".

      Was denken die anderen?

      Danke & Grüße
      Lars2006
    • Lars2006 schrieb:

      Die Betonplatte ist 15 cm dick. In der Rechnung heißt es noch "Beton c 20 / 25 u. 2 lagig Q 188 Matten".


      Was denken die anderen?
      Ich für meinen Teil denke, mit diesen Voraussetzungen ist das ganze Ding mit dem richtigen Werkzeug innerhalb von wenigen Stunden entfernt!
    • Ganz entfernen wollen wir das Fundament, dann bräuchten wir ja auch ch war Eder einen neuen Terrassenuntergrund. Aber schon mal gut zu hören das es zumindest vom Beton her machbar ist.
      ---------- 8. Juli 2016, 08:39 ----------
      Sollte natürlich heißen das wir es eigentlich nicht ganz entfernen wollen.
    • Hallo Gunther,
      verbaut ist das was der Maurer empfohlen hat. Es gibt eine Frostschürze aus dem Selben Beton mit Stahlfaser 20 KG je qm3, die Dämmung unter der Sohle und dann wie von mir beschrieben die Sohle.

      So steht es in der Rechnung.

      Kannst du mir deine Kommentar erläutern?

      Danke & Grüße
      Lars2006