kommt jetzt der Öxit?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Spaltung und Trittbrettfahrer gab es schon immer. Wer mit England mitziehen will, der sollte das tun. Ich meine, die Idee "eines Europas" wäre mit der Denkweise Jener nicht vereinbar. Vor der EU gab es ein Leben, nach der EU würde es ein Leben geben - es sähe nur anders aus. Wie das aussehen würde, steht einzig in den Sternen. Wer wandelbar ist wird sich immer neue Bedingungen einstellen können. Das sollte man vielleicht bei dem Gedanken ein Einheitsbrei zu werden nicht völlig aus den Augen lassen ;)
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

      * Administrative oder moderative Beiträge in rot
    • Manchmal könnte einem schon der Gedanke kommen, ob das Volk nicht vielleicht doch zu doof ist, solch weitgreifende Entscheidungen zu treffen.
      Das ist ein schwerer Rückschlag für die direkte Demokratie.




      Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.

      ]M.G.Wetrow
    • R.B. schrieb:

      Sie rudern schon an allen Fronten zurück.
      Ich bin mir da nicht so sicher.
      52% von 73% der Britten haben mit Austritt gestimmt. Das heiß immer noch, dass 48% von 73% mit stay gewählt haben.
      Plus die, die sich sicher waren es passiert nicht und daher nicht wählen waren. Die alle melden sich jetzt und die werden gehört.
      Es sind ein paar der Austrittsfraktion auf Tauchstation gegangen. Richtig. Teilweise wegen Parteipolitischen Scharmützeln.
      Aber die, die sich als Nachfolger des Trottels herausbilden sind noch schlimmer.

      Auch wenn es nicht sonderlich demokratisch klingt eine Wahl zu wiederholen weil das Ergebnis nicht passt,
      aber bei so viel Lug und Täuschung im Vorfeld, ich weiß nicht...
      öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    • Ich glaube nicht, dass es momentan überhaupt noch um den Brexit geht, sondern man sucht nach einem Weg, wie man aus der Nummer wieder raus kommt, ohne dass der Schaden noch größer wird.
      Im Parlament gibt es keine Mehrheit für einen Brexit, es wäre also denkbar, dass man zuerst auf Zeit spielt , und dann das Ergebnis des Referendums ignoriert.
      Wie man das dann der Bevölkerung verkauft, da bin ich gespannt.

      Es wird ja auch schon spekuliert, ob und wann England nach einem Brexit der EU wieder beitreten könnte. Vielleicht in xx Jahren, wenn die Ü60 nichts mehr zu melden haben?

      Egal wie man es macht, der angerichtete Schaden ist enorm, und die Glaubwürdigkeit der englischen Politik dahin.

      Man könnte auch darauf spekulieren, dass das Wahlvolk sowieso ein ausgeprägtes Kurzzeitgedächtnis hat.
    • Anda schrieb:

      ja, eben, die Älteren haben mehrheitlich pro brexit gewählt, sind aber auch zur Wahl gegangen. Die Jüngeren nicht. Und somit müssen die sich ein stückweit auch selbst an die Nase fassen.
      naja, so etwas soll man dann ernst nehmen?

      oder ist es nicht ein neuer event, bei dem man sich
      mal wieder schminken und auf die straße gehen kann, da england
      sowieso nicht mehr bei der europameisterschaft mitspielen darf?

      - im weglassen des nicht notwendigen erkennt man das wesentliche -
    • Ich weiss gar nicht was das Geeier soll ....
      Die Bevölkerung hat abgestimmt.
      Das Ergebnis kann nun nicht mit dem breiten Allerwertesten ausgesessen werden, sondern man muss denselben aus dem Broschürensessel heben und sich den unangenehmeren Dingen stellen.
      Klar es wird ein paar Schleifspuren geben und das gibt die eine oder andere Beule .... na und ?

      "Dummheit" muss auch bis zu einem gewissen Grad weh tun !!

      Gruß
      Achim Kaiser
    • Das ist das Problem.
      Das so etwas auch Demokratie ist, ist erst einmal klar.
      Ist es aber unvernünftig nachzudenken ob das ganze auch noch einmal überprüft werden sollte....

      Ob die heutigen jüngeren, nach dem biologischen Wandel noch Interesse an die EU haben wird sich dann zeigen.
      Es ist sicherlich auch davon abhängig wie die Loslösung von statten geht.
      Wie der Brite (meistens dann doch der Engländer) auf dem Kontinent momentan dargestellt wird, ist hier sicherlich auch nicht förderlich.
      Aber umgekehrt auch nicht viel anders.

      Jetzt beginnt erst einmal die Eigenpropaganda zum Anlocken der Londoner Finanzwelt.
      Paris (da will keiner hin der englisch spricht), Frankfurt (spröde, wo bleibt der Glämmer) oder doch Dublin.
      Da spricht man zwar so etwas wie englisch, aber ob die Stadt auch Sexy genug ist die Spitzenleute anzulocken?

      Mein Tipp: - ein paar (wenige) tausend Bänkerjobs bei irgendwas ca. 300.000.
      UK wird losgelöst vom EU Recht noch liberalere Bankengesetzte (evtl. auch aus Not) erlassen und weiter geht.

      Ansonsten wird man sich einigen - müssen.
      Auch wenn viele auf dem Kontinent von einem verarmten Königreich träumen.
      Es wird nicht passieren.
      Die gemeinsamen Interessen sind zu groß.
      Alleine schon im Bezug auf die Nato.
      Wie soll das gehen wenn zu viel Porzellan zerschlagen wird.
      öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    • Klar, der Brexit muss jetzt durchgezogen werden, keine Frage. Der Ball liegt aber bei der englischen Regierung, und so lange die nichts unternimmt, hängen alle in den Seilen. Keiner der englischen Politiker möchte auch Verantwortung übernehmen wenn's bergab geht, und es geht bergab. Den ersten Dummen haben sie schon verheizt, jetzt muss man erst einmal den nächsten Dummen finden.
    • Mark, ich würde London nicht unbedingt als sexy bezeichnen, der Finanzplatz ist eher historisch gewachsen.
      Sollten weitere Zugeständnisse nötig werden, dann verliert England eine wichtige Einnahmequelle. Viele Institute werden sich dadurch aber nicht halten lassen, da diese London als Tor in die EU brauchen (Kapitalverkehr) und wenn dieses Tor zu ist, dann können die Geschäfte gleich von New York aus oder Tokio oder. .... abgewickelt werden.
      Soll der Zugang erhalten bleiben, dann muss man aber genau die Kröten schlucken wegen derer man das ganze Theater veranstaltet hat.

      Dublin ist eine schöne Stadt, ich war oft und gerne dort, aber als internationaler Finanzplatz? Kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, obwohl diese Variante sicherlich ihren Charme hätte.

      Die Sprache ist in meinen Augen kein Argument, wenn es nur um die Sprache ginge, dann könnte man den Finanzplatz überall hin verlagern.
    • R.B. schrieb:

      Klar, der Brexit muss jetzt durchgezogen werden, keine Frage. Der Ball liegt aber bei der englischen Regierung, und so lange die nichts unternimmt, hängen alle in den Seilen. Keiner der englischen Politiker möchte auch Verantwortung übernehmen wenn's bergab geht, und es geht bergab. Den ersten Dummen haben sie schon verheizt, jetzt muss man erst einmal den nächsten Dummen finden.
      Wäre ja auch eine Variante: Wenn sich nun wirklich keiner findet, der den Brexit umsetzen will und bei Wahlen Kandidaten nur antreten mit der Bedingung "Ich mache das nur, wenn es ein erneutes Referendum zur Überprüfung gibt, dass die das wirklich wollen".

      Dann kann der aktuelle Schwebezustand auch noch recht lange dauern mit zwei groben Lagern: Die, die für den Brexit die Werbetrommel gerührt haben spielen lieber Golf oder werden nicht gewählt, die, die dagegen waren sagen "mach´ich nicht".
    • Hierzu müsste schon noch betrachtet werden aus welchen Ländern die Großbanken in der überwiegenden Mehrzahl kommen und welche Sprachen dort gesprochen werden.

      Für London spricht, dass dort nicht einfach nur Gebäude stehen wo die Bänker arbeiten.
      Es ist das Netzwerk was dort aufgebaut wurde.
      Hier treffen sich Bänker in Clubs, zum Brunsch und zum after work pint.
      Hier werden die Deals besprochen und die Beziehungen gepflegt.
      Hier wechselt der Bänker seinen Arbeitsplatz gerade mal über die Straße.

      In New York, könnte das evtl. auch gehen. KA. Aber die Geiern ja auch nicht zur Zeit.
      In Tokio - eingeschränkt.
      In Frankfurt, in Paris ???? hmmmmm

      Wer London als Insider (oder wie ich, durch Bekannte eingeführt wird) kennt und die Stadt nicht als sexy bezeichnet, tut mir leid, der kennt die Stadt nicht.

      Natürlich wird die britische Politik Zugeständnisse machen müssen. Vermutlich viel mehr als dem Wähler suggeriert wurde.
      Das wäre ja auch kaum nachzuvollziehen wenn nicht. Nur glaube ich nicht an die sich momentan abzeichnenden harten Rest 27 EU-Fronten.
      Die neue britische Regierung würde ihrer Pflicht die Interessen des eigenen Landes zu wahren sträflich vernachlässigen wenn diese den $50 zieht ohne vorher Grundsätzliches abzustimmen.
      Fakt ist, keiner kann die dazu zwingen dieses zeitnah zu tun.

      Mindestens genauso klar ist aber, dass ganze ist aus meinem Betrachtungswinkel dumm, sinnlos und kann nur negatives nach sich ziehen.
      Ich kann nichts positives erkennen. Für keinem.
      ---------- 3. Juli 2016, 12:41 ----------

      Baumal schrieb:

      Carden Mark schrieb:

      Da spricht man zwar so etwas wie englisch, aber ob die Stadt auch Sexy genug ist die Spitzenleute anzulocken?
      das ist auch egoistisch, der engländer geht immerdavon aus, dass die halbe welt englisch sprechen kann.

      welche fremdsprache lernt ein englisches schulkind?
      Das ist Quatsch.
      Der Engländer geht davon aus das die GAAANZE Welt englisch spricht :)
      Aber um deine Frage zu beantworten. Ich meine durch Gespräche das sich viele für die Fremdsprache Spanisch entscheiden.
      öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    • Sprache ist kein Thema, es ist gar nicht so selten, dass "Ausländer" ein besseres Englisch sprechen und schreiben als der Durchschnittsengländer.
      Das gilt für alle Muttersprachler, auch in Deutschland sind die Deutschkenntnisse so mancher Bürger nicht gerade berauschend.
      In der internationalen Finanzwelt ist Englisch Standard, egal ob New York, London, Frankfurt, Tokio usw.
      Ich kenne einige Konzerne, in deren Niederlassungen in DE wird ausschließlich in Englisch kommuniziert. Wo ist das Problem?