Brandschutz Abwasserrohre Deckendurchbruch im MFH

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    • Brandschutz Abwasserrohre Deckendurchbruch im MFH

      Hallo,

      ich hatte ja einige Probleme mit der BL beim Verlegen der Entlüftung/Belüftung in unserer Neubau Whg im MFH:
      Abwasserleitung immer mit Entlüftung / Belüftung?

      Inzwischen wurde das Abwasserrohr doch noch nach oben weiter verlegt und an die Hauptentlüftungsleitung angeschlossen. Hierzu wurde jedoch nun ein anders Rohr verwendet.
      Bisher war eine blaues Kunststoff (?) Rohr im gesamten Haus verlegt und in den Deckendurchbrüchen der Whg darunter eine MAnschette ums Rohr und der Durchbruch mit Beton vergossen.
      Bei uns haben Sie nun das blaue Rohr mit einem grauen Rohr ("PP-H") nach oben durch den Deckendurchbruch verlängert (siehe Anhang). Braucht dieses Rohr auch einen Manschette oder geht das so, weil es laut Beschriftung schwer entflammbar ist?

      Reicht es wenn der Bauträger dann das Loch einfach von oben mit Beton verfüllt? Wenn eine Manschette bentötigt wird, kommt dies unter die Rohrdämmung oder über die Dämmung.

      Vielen Dank nochmals für eure Hilfe, hoffe damit den letzten Schritt des Problems nun auch noch zu lösen.

      Grüße
      master

      Danke für euere Hilfe.
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    • Die Deckendurchbrüche müssen die gleichen Brandwiderstandsbedingungen erfüllen wie der Rest der Decke -> siehe LBO

      Da das Plasterohr auch wenn es (noch) nicht brennt, schon schmilzt und damit Rauch und Flammen den Weg freimacht, ist das SO unzulässig.

      Wie der LBO-konforme Brabndschutz erfolgt und wo der angeordnet wird (in der Deckenebene, darunter, darüber, als Kasten von Decke zu Decke) ist Planungssache und kann so nicht festgelegt werden. Viele Wege führen nach Rom!
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Manschette reicht also garnicht? Dies wurde nämlich mal im anderen thread erwähnt, den ich im ersten Beitrag verlinkt habe.

      Sollten nicht eine der drei folgenden Möglichkeiten ausreichen:
      1. Feuerfesten Kasten (massive Bauweise oder Metall?)?
      2. Gussrohr über alle Stockwerke
      3. Manschette (komplettes Rohr? Oder nur Stück unterwegs und über Decke?)
    • heartofgold schrieb:

      ZFE0413_26-30.pdf

      Seit 01.01.2013 ist die Welt etwas anders.
      Danke für den Link,

      im Priznip haben wir ja Varinate B. Brennbare Rohre und eine Manschette im Deckendurchbruch.
      Wenn ich die Zeichnungen richtig deute, dann muss der Deckendurchbruch komplett von Oberkante Decke bis Unterkante Decke mit Mörtel verfüllt sein. Und die Manschette sitzt von der Unterkante Decke noch oben in die Decke.

      Bei uns wurde nun die Manschette endlich angebracht. Auch an der richtigen Position (von Unterkante Decke nach oben. Der Deckendurchbruch wurde jedoch nicht komplett verfüllt. Sondern von unten einfach Styropor reingeschoben (mindestens 5cm stark) und dann von oben verfüllt.
      Das sieht für mich als nicht Sanitärinstallteur mal wieder sehr nach Mangel aus? Stimmts oder hab ich Recht?
    • Danke Peeder,

      habe hier mal die Montageanleitung beigefügt. Da finde ich jetzt aber nicht was du meinst. Du kennst Dich da wohl eindeutig besser aus.

      Was ich aber gefunden habe, unter "Einbau" ganz unten letzte Zeile steht: "Alle Restfugenspalte in der Öffnung sind mit Mörtel/Gips zu verfüllen..."
      Das müsste doch bedeuten, dass eben die komplette Deckenstärke "vergossen" sein muss?
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    • master1980 schrieb:

      Danke Peeder,

      habe hier mal die Montageanleitung beigefügt. Da finde ich jetzt aber nicht was du meinst. Du kennst Dich da wohl eindeutig besser aus.

      Was ich aber gefunden habe, unter "Einbau" ganz unten letzte Zeile steht: "Alle Restfugenspalte in der Öffnung sind mit Mörtel/Gips zu verfüllen..."
      Das müsste doch bedeuten, dass eben die komplette Deckenstärke "vergossen" sein muss?
      In der 2.Zeile steht die DiBt Zulassungsnummer. Z-19.17-1884, dieses Dokument findet man im Internet. Dort sind alle zulaessigen (d.h. geprueften) Einbauvarianten beschrieben. Und bebildert.
    • master schrieb:

      Das müsste doch bedeuten, dass eben die komplette Deckenstärke "vergossen" sein muss?
      Ja, unter Ringspalt versteht man bei einer Bohrung den verbleibenden Spalt zwischen Rohr und Decke/Wand . Wenn es ausgegossen ist, iss kein Spalt mehr da.
      Und der Errichter der Abschottung muss dir das Prüfzeugnis aushändigen, und eine Übereinstimmungserklärung abgeben. D.h , er bestätigt, das der Einbau gem. der AbZ erfolgt ist.Alles andere ist nicht zulässig, und verantwortungslos, und kann im Schadensfall zu Einbehalten durch die Versicherer kommen.
      Auch du als Bauherr bist in der Verantwortung.

      Peeder
    • Vielen Dank euch zwei.
      Ich fühl mich da gerade total überfordert. Komme mit den Datenblättern und Vorschriften nicht zurecht.

      Ich selbst bin auch nicht Bauherr. Nur Käufer einer Wohnung.

      Aber wenn ich es nun richtig verstanden habe, geht es so nicht, wie ausgeführt. Da eben aufgrund des von unten eingeführten Styropors nicht die komplette Decke vergossen wurde. Sprich ich muss nun zumindest mal einen Mangel anzeigen!? Oder?