Garagenverordnung

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  • Die 30 % Steigung sind völlig jenseitig! Dir GarVO stellt übrigens auch Anforderungen an die Mindestradien! In Deine TG kann man max. 5 Autos vorwärts einparken. Aber mit mind. 3 davon fährst Du dann nur rückwärts wieder hinaus. Die geschlossenen Nebenräume und die Treppe liegen bezogen auf die Rampe falsch. Das wird so nix.

    Die stützenfreien 10 m x 10 m haben es konstruktiv auch in sich. Hast Du mit dem Statiker für diesen Bereich schon die Lastabtragung aus den Obergeschossen geklärt?
    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
  • Skeptiker schrieb:

    Das wird so nix.
    nee, so wird das nix.


    ---------- 5. Juni 2017, 14:08 ----------

    Skeptiker schrieb:

    Aber mit mind. 3 davon fährst Du dann nur rückwärts wieder hinaus.
    das möchte ich sehen.... :D
    mit einem kinderwagen kann das vielleicht funktionieren.


    ---------- 5. Juni 2017, 14:32 ----------

    eine tiefgarage unter ein EFH zu stellen, ist schon
    sagen wir mal speziell? du bist dir den kosten bewusst?

    ein "normaler" keller liegt so bei ca.50.000€,
    bei deiner tiefgarage darfst du noch eine 1 vor
    die 50.000€ setzen, wenn`s überhaupt reicht.
    - im weglassen des nicht notwendigen erkennt man das wesentliche -
  • Dein eigentliches Problem @Robytoby12345 ist nicht die Steigung der Zufahrtsrampe, sondern die deutlich zu kleine Grundfläche. Bei der skizzierten Anordnung bekomme ich beim besten Willen nur 4 Fahrzeuge unter, ohne das rückwärts herausgefahren werden muss. Dabei ist ein Stellplatz bereis gefangen. Da der innere Wendekreis 5,0 m nicht nennenswert unterschreiten sollte, läßt sich hieran wenig ändern.

    Die netto erforderliche Grundfläche für Verkehr und Abstellen (noch ohne Restflächen!) auf der UG-Ebene allein liegt hierbei schon bei mind. 4 * 5,0 * 2,5 + 7,5 * 7,5 = 106,25 m2. Damit hast Du mit Sicherheit keine Kleingarage mehr, weil Abstellräume und Rampe noch drauf gerechnet werden. Da helfen keine Rechenkunststücke und Tricks!

    Freunde Dich entweder damit an eine Mittelgarage zu bauen und rede mit dem Statiker über die Kosten für die stützenlose Lastabtragung oder rechne mit den Kosten für Duoparker, Aufzug oder Palettenparker.

    Sorry, aber so wie von Dir gedacht, wird das mit Sicherheit nichts!
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    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
  • Um in die Ecken vorwärts runter bzw wieder hoch zu kommen gibts sowas hier.

    Ist ja auch nicht für den täglichen gebrauch, habe oben noch 2 normale Garagen geplant :)

    Ein Bekannter hat eine Abfahrt mit 32% und da schafft es z.b der VW Typ3 Variant mit 54 PS ohne Probleme und ohne riechende Kupplung hoch :)

    Den kosten für einen Betonkeller in dieser Größe bin ich mir bewußt, wäre nicht der erste Keller.

    Im Moment habe ich eine kleine Kellergarage als Überwinterungs/Lagerraum mit 42m2 wo ich 4PKWs und 3 Roller unterbringen kann.
    Zu erreichen ist dieser Raum über eine Plattform die auf 4 Spindeln läuft.

    Mein Problem damit ist das ich nicht einfach so an alle Fahrzeuge rankomme und der Platz sowieso nicht mehr reicht.

    die Lastenabtragung geht so klar, es besteht die Möglichkeit in dem Bereich wo 1053 steht über die gesamte Hauslange einen Unterzug mit einer höhe von 60cm zu machen, fast mittig von diesem Unterzug könnte ich mit einer Wand Stütze noch gut leben.
    Im EG kann Auf dem Unterzug 8auch auf kompletter länge auch ein Geschoßhoher Überzug gemacht werden (Sind nur 2 Türen drin)

    die 5,335m Spannweite sollte nicht das Problem darstellen (in diesem Bereich sind im EG sowieso keine Wände)
  • Wir können das hier abkürzen:

    Du möchtest bestätigt haben, dass alles an Deinem "Plan" (was genau, verrätst Du uns leider immer nur scheibchenweise) passt und Du eine Kleingarage hast. Ich habe Dir vorgerechnet, dass dies - unter Beachtung der Größenvorgaben für die Stellplätze und der Bewegungsflächen der GarVO NRW - eben nicht der Fall ist. Dabei bleibt es: Genehmigungsfähig sind nach momentanem Wissen auf der vorhandenen Grundfläche und unter Deinen Setzungen ohne zulässige Hilfskonstruktionen hier nur drei Stellplätze planbar. Ob die Rampe zur anzurechnenden Fläche dazugehört*
    ist insofern unbeachtlich, als dass die Fläche ja für die gewünschten 7 Stellplätze eh viel zu klein ist. Eine nicht genehmigte und auch nicht genehmigungsfähige Nutzungsänderung (mehr als doppelt so viel Fahrzeuge wie genehmigt!) ist natürlich möglich, kann hier aber nicht propagiert werden, da sie illegal ist. Dir wird hier also niemand Deinen Wunsch nach einer Bestätigung erfüllen können.

    *] Für die Anrechnung von Verkehrsflächen auf Grundflächen der GarVO NRW sind ohne weiteres weder die DIN 277 noch die BauNVO oder die BauO NRW relevant. Welche es sind, wäre in einem Kommentar oder einer Ausführungsverordnung zur GarVO NRW zu überprüfen. Mir stehen im Augenblick beide nicht zur Verfügung. Die Beantwortung dieser Frage erscheint mir persönlich aber momentan aus den dargestellten Geünden nachrangig zu anderen.
    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
  • Robytoby12345 schrieb:

    mein Mustang hat einen (getesteten) Wendekreis von 11,5m
    Ich habe hie über 13m zur verfügung, da sehe ich kein großes Problem.
    ein wendekreis von 11.50m ist aber etwas anderes,

    als den mustang so wie von dir angedacht, unfallfrei einzuparken..... :D
    was hat so ein mustung außenmasse an breite 1.90m?
    da sind die aussenspiegel aber noch nicht bei.
    - im weglassen des nicht notwendigen erkennt man das wesentliche -
  • Danke für die vielen Anmerkungen und Möglichen Problemstellen.

    Über die Rangierfähigkeit der Autos und die engen Platzverhältnisse in der Garage bin ich mir im klaren,
    Diese braucht ja auch nicht zum täglichen gebrauch konzipiert zu sein

    Der Wendekreis ist der kleinste Kreis (bezogen auf die am weitesten ins Kurvenäußere herausragenden Teile des Fahrzeugs)
    warum sollen 13m da nicht reichen ?


    Ich habe jetzt 42m2 Kellergarage und 2 weitere Garagen mit je 30m2

    wollte beim Neubau aber alles an einem Ort haben,

    ob die Rampe und das Parken funktioniert oder nicht wäre ja mein alleiniges Problem.

    So wie ich das jetzt hier entnehme muss ich mich zwangsläufig an die 15% halten wenn ich über 100m2 komme.

    Ob die Innenliegende Rampe dazu zählt ist nicht Eindeutig.





    Danke an Alle

    Ich werde mich mal nach Scherenhebebühnen erkundigen


    Robert
  • Du musst bei Doppelparkern suchen. Das hatte Frau Maier schon angesprochen. die sind zwar als platzsparende Parklösung übereinander gedacht, sind bei der Ausführung mit ebener Plattform auch als Lift nutzbar. -> Kombination deiner Garage mit der TG. Obere Plattform normal als Garagenstepplatz ebenerdig. untere Plattform als Lift nach unten. Wenn die obere Garage nur "normal" hoch ist, dann muss man zum Liften das obere Auto herausfahren.
    Nachdenken kostet extra!
  • Beim Hersteller mit dem W sind das die Kombilifte, die dafür in Frage kommen könnten. Wenn ich mir die Rampe so anschaue, da geht jede Menge Platz verloren. Das ist ja Platzverschwendung pur, dafür, dass man einen Oldtimer nur mal am Wochenende mal spazieren fährt. Dann mach doch lieber einen Parklift rein. Der Raum des Liftes ist dann die offizielle Garage. Dahinter im UG dann ein brandtsicheres Tor und gut ist. Man kann den Zuweg zur "Garage" auch leicht im Gefälle machen, um Höhe zu sparen. Das ganze muss natürlich mit dem Hausgrundriss passen. Alles andere mit den ellen langen Rampen ist doch der pure Overkill...

    Bedenke aber, dass dann der Parklift die maximale Länge des Fahrzeuges vorgibt, das Du in den Keller stellen kannst. Aber im Normalfall sollten die Normlifte von der Stange die üblichen Längen abdecken. Längere Fahrzeuge passen eh nicht in den Keller.
    -

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...
  • Ich würde mir die Rampe sparen und das wie von den Kollegen vorgeschlagen mit einem Lift regeln.
    Dann die Grundfläche wegen der Garagenverordnung kleiner 100 m² planen und die Fahrzeuge mit Rangierhilfen bewegen.
    Ich glaube, dass das auch die kostengünstigste Lösung ist.

    Diese extrem steile Rampe wäre, wenn das ein Architekt planen würde ein eklatanter Planungsfehler.
    Selbst wenn der Bauherr am Anfang sagt, dass ihm die Schwierigkeiten bewusst sind, wäre der Architekt voll in der Haftung wenn der Bauherr später sagt: "So steil habe ich es mir nicht vorgestellt."

    P.S. von Autofan zu Autofan:
    Kennst Du das Buch "Haus & Auto" aus dem Callwey Verlag?
    Da werden sehr schöne Garagenlösungen von und für Autofans vorgestellt.


    ---------- 7. Juni 2017, 20:33 ----------

    Mir ist noch was eingefallen:
    Die Rampe braucht den Platz ja nicht nur in der Tiefgarage sondern auch als Luftraum im Erdgeschoss. Ist Dir das klar?
    Das hat massive Auswirkungen auf den Erdgeschoß-Grundriss.
    Ein Kombilift ist da wesentlich leichter zu integrieren.

    Dein Freund mit der 30%-Rampe, muss de auch auf der Rampe eine Kurve fahren?
    Als gerade Rampe geht es vielleicht mit viel Übung.

    Und zuletzt: Die 30%, die Du ausgerechnet hast beziehen sich ja auf die Mitte der Fahrspur. Am inneren Kurvenrand wird das in Realität ja viel mehr sein - besonders bei diesem engen Radius.

    Alles Gute fürs Projekt...