Vertragsauflösung, was ist zu beachten?

    • Es gibt z.B. den "BKI Baukosten Regionalfaktor", der lässt sich ohne Investition in das entsprechende Programm leider nur grob anhand einer frei verfügbaren Karte ablesen und schwankt derzufolge zwischen 0,8 und 1,45.

      Würde man nun von einem Faktor von 1,35 für die von Thomas angegebenen 2700,- Euro ausgehen, entspräche das folglich einem Quadratmeterpreis von rund 2000,- Euro für weite Teile von Hessen mit einem Faktor um 1,0 und damit läge die Architektin mit ihrer Schätzung von 310.000 Euro gar nicht so weit daneben, bzw. je nach Region in Hessen vielleicht sogar genau "richtig".
    • So, und jetzt bitte noch die Bezugsgröße klären, damit es wirklich keine Missverständnisse gibt:

      m2 Wohnfläche nach WoFlVO
      m2 BGF nach DIN 277
      m2 X nach ?

      BKI arbeitet mit BGF, Laien meist mit Wohnfläche. Die Differenz liegt je nach Geschossigkeit bei 20 - 80 Prozent!

      Und zur Sicherheit noch einmal: Welche Kostengruppen nach DIN 276 sind eingeschlossen, MwSt. inkl.? BKI schließt MwSt. mit ein, andere Veröffentlichungen nicht.
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • Ich bin bisher davon ausgegangen, dass man von der Wohnfläche spricht, wenn man über Quadratmeterpreise redet - anders ergäbe das für Laien wohl auch keinen Sinn, zumal Preise von 2500-2800 Euro (wie hier von Experten genannt) auf die BGF bezogen auch utopische Summen ergäben.

      Welche Veröffentlichungen sind denn sinnvollerweise heranzuziehen, wenn wir, wie hier geschehen, über Architektenhäuser sprechen? Gibts da sachdienlichere als die vom "Baukosteninformationszentrum deutscher Architektenkammern"?
    • Rekham schrieb:

      Ich bin bisher davon ausgegangen, dass man von der Wohnfläche spricht, wenn man über Quadratmeterpreise redet - anders ergäbe das für Laien wohl auch keinen Sinn, zumal Preise von 2500-2800 Euro (wie hier von Experten genannt) auf die BGF bezogen auch utopische Summen ergäben.
      Man sollte nie von irgendetwas ausgehen, sondern klar definieren, was die Bezugsgrößen sind. Gerade vermeintliche Selbstverständlichkeiten sind ein ständiger Quell großen Ärgers.

      Rekham schrieb:


      Welche Veröffentlichungen sind denn sinnvollerweise heranzuziehen, wenn wir, wie hier geschehen, über Architektenhäuser sprechen? Gibts da sachdienlichere als die vom "Baukosteninformationszentrum deutscher Architektenkammern"?
      Nein, eigentlich nicht. Interessant sind aber die Veröffentlichungen der "Häuser" und deren jährliche Preisvergabe. Aus eigener Erfahrung halte ich diese aber für teilweise erheblich geschönt.
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • Es macht bei einem Neubau keinen Sinn von der Wohnfläche aus zu gehen, Laie hin oder her. Gebaut wird nicht nur die Wohnfläche, sondern ein ganzes Haus mit allem drum und dran. Bei einem EFH nutze ich ja nicht nur die reine Wohnfläche. Nur wenn man möglichst alles berücksichtigt, kommt man zu einer plausiblen Zahl.
      -

      Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...
    • Rekham schrieb:

      Ich bin bisher davon ausgegangen, dass man von der Wohnfläche spricht, wenn man über Quadratmeterpreise redet - anders ergäbe das für Laien wohl auch keinen Sinn ...
      Die DIN 277 legt eher nahe, dass es um die BGF geht.

      Interessant übrigens, dass Banken sich darüber wenig bis keine Gedanken machen. Auf Nachfragen gab es bisher jedenfalls noch nie eine Antwort.
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • Skeptiker schrieb:

      Man sollte nie von irgendetwas ausgehen, sondern klar definieren, was die Bezugsgrößen sind

      Danke für den Hinweis, aber es waren ja nun deine Architektenkollegen, die hier Quadratmeterpreise ohne definierte Bezugsgröße in den Raum gestellt haben:

      Frau Maier schrieb:

      Ich schätze mit rund 120qm könnte es für euer Budget passen.

      rolf a i b schrieb:

      möbel sind in den 2.800 € nicht enthalten, ebenso eine garage.


      flure und abstellräume sind im preis enthalten.

      Thomas B schrieb:

      Das sollte dann schon "all inclusive" sein.

      In unserer Region liegen wir derzeit bei 2.500 - 2.700 mit allem drum und dran.

      Wenn diese Werte im Nachgang als "selbstverständlich nicht auf die reine Wohnfläche bezogen" zu betrachten sind, stellt sich die Frage inwiefern sie in diesem Kontext hilfreich sind. Wenn Thomas hier von 160m² spricht und lt. Definition die genannten 2500 Euro/m² u.a. auch den Keller beinhalten, sprechen wir hier entweder von einer tatsächlichen Wohnfläche deutlich unterhalb von 100m² (160 inkl. Keller und Co,), oder aber über ein Haus weit jenseits der 500.000 Euro (160 exkl. Keller und Co.).

      Frau Maier schrieb:

      Es macht bei einem Neubau keinen Sinn von der Wohnfläche aus zu gehen, Laie hin oder her. Gebaut wird nicht nur die Wohnfläche, sondern ein ganzes Haus mit allem drum und dran. Bei einem EFH nutze ich ja nicht nur die reine Wohnfläche. Nur wenn man möglichst alles berücksichtigt, kommt man zu einer plausiblen Zahl.

      Das macht durchaus Sinn für den Laien wenn man einmal unterstellt, dass die "Nicht-Wohnfläche" bei der überwiegenden Anzahl der "typischen" EFH in etwa gleich groß ausfällt.

      Wenn du, wie weiter oben geschehen, dazu rätst auf 120m² zu reduzieren und ich diese Angabe mit den genannten 2500 (als niedrigstem Wert) multipliziere, erhalte ich Baukosten von 300.000 Euro. Sollten in den 120m² nun allerdings bereits der Keller, Flure, Treppenhaus, Flächen <1m unter Dachschrägen, Spitzboden und Abstellkammer inkludiert sein (wie das Zitat hier impliziert), sprechen wir dann wirklich noch über ein "Haus", oder über Schiffscontainer?
    • eine kostenschätzung ist immer eine erfahrungssache des einzelnen entwerfers. der eine macht es nach nettowohn- oder nutzfläche, der andere nach BGF. entscheidend ist jedoch immer bauweise und die art des entwurfs. ein unwirtschaftlicher entwurf mit hohem konstruktionsflächenanteil hat eben einen anderen preis als ein straffer entwurf. der ausstattungsgrad standard oder hochwertig ist ebenfalls entscheidend.

      ohne eine zeicherische darstellung des bauwerks ist die einheitspreisdiskussion nicht zielführend.
      das leben ist ein bauhaus - Fritz Kuhr 1929
    • Also ich glaube, dieses Jahr wirds eng mit bauspart. Bis alles geklärt ist und die Dinge wieder auf der Reihe sind, werden noch Wochen ins Land gehen. Dann dauert die Baugenehmigung noch Min. 6 Wochen. Zudem dürften die Rohbauer ihre auftragsbücher voll haben.

      Zum Thema lv, 1. es werden primär lv erstellt, Angebote dienen nur als Richtungshinweise bzw. bei gewerke die zu klein für lv sind, greife ich auf Angebote zurück 2. die Liste der Empfänger wird mit mir abgesprochen und 3. ich bekomme ein Kopie des lv 4. bekäme mein Architekt eine klare Ansage, wenn er nicht zeitnah macht und/oder davon abweicht. Ich bin der hausbauunternehmer, es ist mein Geld und nur ich gebe mein Geld aus, niemand anderes. Also viele Monate zu verschleppen bei der Erstellung des lv und die Reihenfolge der hoai beschriebenen leistungsphasen zu ignorieren ginge bei mir bei einem Neubau gar nicht. Als hausbauunternehmer muss man zeitnah und deutlich gegensteuern.

      Und ein Spruch einer Architektin sie könne keine lv, wäre die Diplomatie bei mir grenzwertig beendet. Völliges no-Go. Alles muss man sich als bh nicht gefallen lassen.
    • Lawrence schrieb:

      Also ich glaube, dieses Jahr wirds eng mit bauspart. Bis alles geklärt ist und die Dinge wieder auf der Reihe sind, werden noch Wochen ins Land gehen. Dann dauert die Baugenehmigung noch Min. 6 Wochen. Zudem dürften die Rohbauer ihre auftragsbücher voll haben.
      Nur nicht so pessimistisch.. Wir haben im September den Rohbauer ausgeschrieben und hatten ca. 5 Angebote mit Baustart Ende Oktober.
    • Rekham schrieb:

      Wenn diese Werte im Nachgang als "selbstverständlich nicht auf die reine Wohnfläche bezogen" zu betrachten sind, stellt sich die Frage inwiefern sie in diesem Kontext hilfreich sind.
      Meine Werte bezogen sich tatsächlich auf die Wohnfläche. Wohnfläche ist ein Wert, mit dem der BH was anfangen kann. BGF ist zwar präziser, weil er eben die Konstruktionsfläche und die Nebenfläche besser abbildet, aber für die Bauherren wenig "greifbar".

      Und: diese Werte beziehen sich auf ein haus mit Unterkellerung. Fällt der Keller weg, wird teilunterkellert oder werden Wohnräume im Keller angesiedelt (Hanghaus), so sind diese Werte natürlich nicht ohne Weiteres übertragbar.

      Da ist dann natürlich die BGF wieder deutlich besser.

      Gehen wir aber der Einfachheit halber von einem normalen Haus aus (EG/OG + KG), so sind das die Zahlen, die in unserer Region derzeit dabei rauskommen.

      Man würde bei uns für die avisierten 340.000 also irgendwas zwischen 126 und 135 m² bekommen, ganz sicher aber keine 150+m².

      Regionalfaktoren kenne ich nicht, interessieren mich auch nicht, da ich ja in unserer Region.
    • Hallo,
      nur ganz kurz:

      Ich komme eben erst wieder an den Rechner, haben einen Trauerfall in der Familie ...
      wenns dicke kommt dann aber mal so richtig <X

      Ich werde versuchen mir eure Beiträge morgen mal anzusehen und zu begerifen.

      Kurzfassung und stand jetzt sind;
      Ich mache erst einmal gar nichts.
      Wir haben Dienstag einen Termin mit der Architektin.
      Hier wird sie auf alle Versäumnisse hingewiesen und dann schauen wir mal ob sie aussteigt oder nicht.
      Aktuell ist sie überzahlt da sie "bereits Ausschreibungen gemacht hatte, und somit die LP6 in Rechnung stellen konnte"

      Auf jeden Fall wird der Bauantrag erst einmal nicht unterschrieben werden (können).
      Ich habe aber gerade keine große Motivation mich um irgend etwas zu kümmern was ggf. für die Katz ist.
      Somit warte ich Dienstag ab und ich werde ihr all eure Bedenken und Anmerkungen vortragen.
      Was dabei heraus kommt werdet ihr dann auch erfahren.

      Grüße
      Thomas
    • Mein Beileid.

      Wichtig, aus ganz eigener direkter Bauerfahrung als Bauherrin und auch als Bauleiterin: Lass Dich vom Zeit und dadurch auch Kostendruck, (ich weiß sehr wohl darum!) nicht zu übereilten Entscheidungen verführen!

      Ich finds toll, dass Du Dich hier beratungswillig zeigst. Du bist definitiv in keiner einfachen Situation.
      Wir helfen Dir, was geht.
      Nothing is forever, except death, taxes and bad design
    • Ok, anbei findet ihr die Risse des Vorhabens.
      Ich bitte explizit zum jetztigen Zeitpunkt eine Diskussion der Raumaufteilung außen vor zu lassen.
      Dafür habe ich zur Zeit echt keinen Nerv (ich weiß es wäre nur gut gemeint, aber ich muss mich jetzt erst einmal auf anderes konzentrieren.)
      Bei den Kosten reden wir über die reinen Hauskosten incl. MwSt, keine Honorare, keine Erschließung, keine Außenanlagen, ...
      Es geht hier nur um das berühmte Stück Haus.

      Das Vorgehen wird wie schon gesagt wie folgt sein:
      Aussprache mit der Architektin und Aufforderung die Leistungsphasen sinngemäß zu erfüllen.
      Eine weitere Zahlung KANN bis auf weiteres nicht erfolgen.
      Der Bauantrag KANN nicht unterschrieben werden da die Basics fehlen.
      Erstellen eines LV oder zumindest nachvollziehen ALLER Angebote und den Mengenberechnungen.
      Wenn sie dann aussteigt haben wir ein echtes Problem, aber dann verschiebt sich alles eben noch weiter.
      Wir können es leider nicht ändern, ärgern uns aber trotzdem sehr.
      Das ganze LV hätte zum geplanten baubeginn letzten September schon stehen können.
      Da wäre es deutlich einfacher und gemütlicher geworden, aber es ist so wie es ist.
      Wir können es nicht mehr ändern und müssen jetzt das Beste aus der Situation machen.

      Ich denke das ist ein guter Anfang und wir werden die nächste Woche noch ein
      Gespräch mit einem GU haben, er sagte dass er uns das Haus wohl für ~345.000€ Stellen könnte, eher ein paar TEUR weniger.
      Somit ist das Vorhaben wohl rein prinzipiell umsetzbar.
      Auch werden wir versuchen als Notfalllösung einen anderen Architekten zu finden.
      Falls da jemand wen kennt, der lange Puzzleabende und das Lösen anderer leuts Probleme mag,
      dazu noch in unserer Region (Darmstadt-Aschaffenburg) arbeitet, bitte ich um PN.

      Dann könnte er unser Herzblatt werden. :love:

      Grüße Thomas
      Dateien
      • Riss 0 Keller.pdf

        (210,78 kB, 33 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Riss Z 1 EG.pdf

        (242,08 kB, 49 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Riss Z 2 OG.pdf

        (230,08 kB, 44 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Riss Z Schnitt.pdf

        (169,62 kB, 35 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Thomas schrieb:

      Erstellen eines LV oder zumindest nachvollziehen ALLER Angebote und den Mengenberechnungen.
      Warum zu diesem Zeitpunkt ein LV ? Das verstehe ich nicht so ganz. Eine belastbare, detaillierte Kostenschätzung (natürlich mit der entsprechenden "Unsicherheit") würde m.E. vollauf genügen. Zumal wir ja erst in der LP 3 sind. Bauantrag noch nicht eingereicht (was LP 4 wäre), Werkplanung noch nicht sinnvoll (weil ja keine Baugenehmigung, kein baugrundgutachten).


      Thomas schrieb:

      Das ganze LV hätte zum geplanten baubeginn letzten September schon stehen können.
      Naja, wenn BG wegen noch nicht gesicherter bzw. noch nicht fertiggestellter Erschließung gar noch nicht möglich, so ist natürlich ein Baubeginn vor all diesen Dingen auch nicht möglich gewesen. Da sehe ich die Architektin nun wirklich nicht in der Schuld.


      Thomas schrieb:

      Gespräch mit einem GU haben, er sagte dass er uns das Haus wohl für ~345.000€ Stellen könnte, eher ein paar TEUR weniger.
      Somit ist das Vorhaben wohl rein prinzipiell umsetzbar.
      Ja...das ist schnell dahingesagt. Der GU soll dann doch das Haus bitte auch mal verbindlich anbieten. Also mit allem Klim und Bim. Und nicht Falleitungen bis 1m vom hausentfernt, ohne Rev.Schacht und mit Entsorgung Baugrubenaushub durch Bauherren...(sind alles so Klassiker, die gerne ausgeschlossen und dann preislich on top kommen können). Achja und WW als WWE und nicht als WU-Beton-Keller á la machen wir immer so...hält ganz toll.


      Thomas schrieb:

      Falls da jemand wen kennt, der lange Puzzleabende und das Lösen anderer leuts Probleme mag,
      Eure "Probleme" sind ja nicht unlösbar. Nur ist Euer Wunsch (?) von 150 - 160m² eben mit dem Budget nicht umsetzbar. Weniger Geld = kleineres Haus. Das muss gar nicht schlechter werden. Effizienter.
    • Wir wissen nur leider nicht wo wir das gerade einsparen können.
      Das Haus hatten wir schon x mal umgedreht und auch versucht uns zu verkleinern.
      Aber das EG gefällt uns so wie es ist sehr gut, da würden wir ungern ran.

      Wenn wir da etwas verkleinern dann würde das sehr wahrscheinlich zu Lasten der Breite des Wohnzimmers gehen.
      Und ich denke da können wir nicht noch schmaler werden.

      Ich denke das Hauptproblem ist aber ein anderes:
      Uns wurde über ein Jahr lang erzählt dass alles so möglich und durchführbar wäre.
      Wir hätten uns sicher auch mit einem ETWAS kleineren Haus anfreunden können.
      Aber wie es sich zur Zeit darstellt wären wir sicher bei Möglichkeit 2 gelandet;
      Wir hätten weder ein Grundstück gekauft und mit dem Bau noch gewartet.

      Da "alles aber so möglich und kein Problem ist", haben wir das Grundstück halt reserviert.
      Wir warten jetzt einfach mal morgen ab und sehen was sie sich für Gedanken gemacht hat.
      Der Sanitöter ist wohl auch etwas zu teuer, da sollte noch was drin sein.

      Wichtig ist dass jetzt als aller Erstes die Mengen gefixt werden.
      Der Rohbau muss meiner Meinung jetzt geprüft werden.
      Denn wenn, wie von einem Profi befürchtet, wir statt Einsparungen, nochmal mehrere
      Tausend Euro allein für die Armierung draufschlagen müssen wird es sicher SEHR ungemütlich werden.
      Und das dann nicht nur für uns und unser Vorhaben :haue:

      Grüße
    • Thomas schrieb:

      Wir wissen nur leider nicht wo wir das gerade einsparen können.
      Nun kennt keiner von uns Eure Prioritäten, aber wenn ich die Grundrisse ansehe, so würde ich einige Punkte ansprechen:

      1. Gastzimmer im EG. Nett so was zu haben. Nett. Mehr aber auch nicht. Braucht man das? Braucht Ihr das? Wer kommt da als Gast? Wie oft kommt dieser Gast/ die Gäste? Da das Haus aus Gründen die wir nicht kennen merkwürdig erhöht gebaut wurde (straßen-u. gartenseitig geht es jeweils 5 Stufen nach oben bzw. unten) darf man davon ausgehen, dass dieses Gästezimmer wohl kaum für Eltern/ Schwiegereltern gedacht ist. Und wenn, dann nur für max. 1 Person. Der Raum hat ca. 9m². Wozu? Für wen?

      2. Wohnen/ Essen ist sicher größenmäßig O.K., aber die Küche? Sie kommt groß daher (ca. 4 x 4 m...so ganz grob) bietet aber nur sehr wenig Platz zum echten Kochen. Eine Insellösung in der Mitte (warum nicht), aber ansonsten vermisse ich Platz zum Werkeln. Man sollte daher über eine "normale" U-Form nachdenken. das ist effizienter, natürlich nicht so beeindruckend und in den Raum wirkend, aber eben effizienter. Mehr Arbeitsfläche bei gleichzeitig weniger Flächenbedarf. Sozusagen Win - Win.

      3. OG: Alle Räume sind sehr groß. Speziell die Kinderzimmer. Diese könnte m.E. deutlich kleiner ausfallen. 3 - 4 m² weniger je KiZi würde schon was einbringen. Das Bad ebenfalls etwas kleiner. und schon sind im EG und im OG jeweils um die 10m² eingespart.

      Klar muss man das aufeinander abstimmen und kann nicht einfach nach Lust und Laune m²streichen.

      Aber: Es ist machbar, ohne dass das Haus dadurch an Wert verliert. An Lebensqualität.

      Grundsätzliche Frage (einfach weil es mich interessiert): Warum wird das Haus ca. 1m erhöht gebaut. Zugang ins Haus via Treppe, Zugang zum Garten via Treppe. Keine Terrasse auf Wohnzimmerhöhe. Ich kenne das aus den 70er Jahren.

      Und: solche Treppenanlagen kosten zudem auch (unnötigerweise) Geld.
    • Lawrence: Ich glaube, die hat Thomas der Bank selbst zusammengestellt und geliefert.

      @Thomas : Wie ist Stand der Finanzierung, Stand des Grundstückskaufes? Weil Stand Architektin ist ja LPH 1,2 3,4 5,6 , von jedem al bisserl, aber die Grundlagennicht abgeschlossen.

      Bloß: Im Endeffekt hat sie noch keinen Entwurf Euch dargereicht, der zu Eurem Budget passt! Das heißt der erste Schritt stimmt ja noch nicht!

      Darf ich mich mal gepflegt an den Kopf fassen? Ich mein, ich hab ja wirklich von EFH -Bau nicht die dolle Ahnung (ich kann nur U-Bahn), daher hab ich damals bei mir Hilfe von Kollegen geholt:
      Budget ->Hausgröße-> Entwerfen+Verwerfen (viele Male)-> Entwurf passt. Mit diesem dann nochmals Kosten gecheckt -> passten

      DANN erst losgelegt. Step by step.

      Habt ihr schon mal Kunden von ihr getroffen und gesprochen?

      Und manche Verfahrensweisen gehen gar nicht ( LV Tippexen! und sich das von Euch bezahlen lassen als LPH - Hallo?) ! Wollt ihr wirklich auf dieser Basis weiterarbeiten? Denn der Kostenzwang den ihr habt hieße, soweit ich hier die Rückmeldungen verstanden habe -> neuer Entwurf!
      Nothing is forever, except death, taxes and bad design
    • Hallo Andy,
      diese Idee hatten wir auch schon.

      Die Frage ist nur wie hoch die tatsächliche Einsparung ausfällt?
      Eine Wärmepumpe brauchen wir definitiv, haben kein Gas im gebiet liegen.
      Eine KWL mit WRG wollen wir auch unbedingt, meine Frau ist Frischluft-Fanatikerin
      und ihr Mann vergisst angebich ganz gerne die Fenster zu schließen :motz: :saint:

      Technisch sind wir daher schon ziemlich gut aufgestellt.
      Das einzig fehlende ist die Dämmung.
      Da müssen wir aktuell mit ca 8000€ Mehrkosten rechnen.
      Ich denke daher dass es sich immer noch rechnen könnte.

      Aber wie gesagt, die Architektin darf sich dazu morgen äußern und dann sehen wir was Stand ist
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