Fertighaus von 1977

  • R.B. schrieb:

    world-e schrieb:

    Grundstück ca. 1100m² (in dieser Gemeinde kostet der m² im Neubaugebiet momentan 90€)

    ........

    Verkäufer möchte 248000€
    1000 Einwohnerdorf 50km südlich von Ulm in BW
    d.h. der Verkäufer möchte noch gut 150T€ für das Haus, Bj. 1977, mit einer Grundfläche von etwa 100m². Ein stolzer Preis, zumindest in meinen Augen,
    ein verdammt stolzer preis..... :D

    renovieren muss man ja auch!
    dafür gibt schon einen neubau.
    - im weglassen des nicht notwendigen erkennt man das wesentliche -
  • OHHA, das hätte ja fast auf meine damalig besichtigte Immobilie getroffen:

    ist aber Südöstlich davon. Hat auch diese Hanglage mit Einliegerwohnung und auch ein Dorf in der Größenordnung.
    Grund waren keine 1000m² schätze ich. (habs nicht mehr im Kopf.)

    Aber da hab ich aufgehört bei meinem Vorschlag von 160t.
  • 50 km südlich von Ulm? Das müsste Memminger Umland oder südliches Umland von Biberach sein. Und weil es so billig ist, eher dazwischen in der Pampa, denn in Nähe von Biberach und Memmingen ist es schon weit teurer. Naja, nicht gerade meine präferierte Wohngegend...
    Aber bei dem Preis für das Grundstück würde ich mir wirklich überlegen eher neu zu bauen...
    -

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...
  • Dann könnte man auf dem Grundstück zwei Häuser bauen? Grundstück teilen, altes Haus abreißen, zwei Häuser bauen oder Doppelhaus und eines verkaufen. Das wäre eine Option, aber da wird euch wohl die finanzielle Puste aus gehen... Ein großer Garten muss immerhin auch gepflegt werden und das macht auf Dauer dann auch keinen Spaß mehr...
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    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...
  • Bei mir in der Nachbarschaft hat man so ein Fertighaus letztens abgerissen. Das stank dermaßen nach Formaldehyd, dass man die Straßenseite gewechselt hat.
    Ich würde mir so ein Haus nicht antun.


    ---------- 20. März 2017, 17:33 ----------

    Das ist einfach nicht richtig, viele meinen er muss gepflegt werden. Man kann auch einen Teil abtrennen und wild wachsen lassen, die Tierwelt freut sich dann. Ok sieht im Herbst und Frühjahr nicht ganz so hygienisch sauber aus, aber muss es das den Wirklich. (Wir haben einen Nachbarn die entfernen sogar die Spinnweben aus den Hecken, gruselig)
    Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.
  • Naja, ich dachte wir sind in Deutschland. Da muss doch alles sauber und der Rasen golfplatzmäßig gestutzt sein. Wer weiß denn schon was die Nachbarn über einen tratschen, wenn man sich nicht daran hält... :lol:

    Außerdem könnte man, durch eine Teilung und zwei Häuser bauen, Gewinn machen. (eurozeichenindenaugenhab...) ;)
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    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...
  • Frau Maier schrieb:

    Naja, ich dachte wir sind in Deutschland. Da muss doch alles sauber und der Rasen golfplatzmäßig gestutzt sein. Wer weiß denn schon was die Nachbarn über einen tratschen, wenn man sich nicht daran hält... :lol:
    Daran muss man sich gewöhnen das tun sie sowieso.
    Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.
  • AndyG schrieb:

    @R.B.
    wie ist´s wenn man erst 10 Jahre vermietet ?
    Ich kann da nur mit halbwissen glänzen , was sowas angeht .
    Steuern werden so oder so anfallen , die Frage ist nur wieviel .

    Das müsste man einen Steuerberater fragen. So weit ich weiß, müsste die Immobilie im Jahr des Verkaufs und den beiden davor liegenden Jahren selbst genutzt werden.

    Die Höhe der Steuer ergibt sich aus dem Gewinn auf den der persönliche Steuersatz anzuwenden ist. Wenn ich also 200.000,- € im Jahr verdiene und dann noch einen Gewinn von 20.000,- € versteuern muss, dann ist der Steuersatz höher als wenn ich nur 10.000,- € im Jahr verdiene und darauf dann noch die 20.000,- € Gewinn kommen. Es gibt also keinen pauschalen Steuersatz den man ansetzen könnte, wie beispielsweise bei der Abgeltungssteuer.
  • Mahlzeit!

    Wir haben letztes Jahr ein solches Fertighaus/ Teilfertighaus/ was auch immer... Bj. 1965 gekauft und saniert.
    Wir wollten so ein Haus eigentlich nie (wegen der möglichen Schadstoffbelastung) aber die Lage, das Grundstück und der Preis haben uns dann umgestimmt.
    Eine vorab durchgeführte Schadstoffanalyse ergab eine gute Sanierungsmöglichkeit: KMF war vorhanden, konnte aber leicht entfernt werden, Asbest war nicht vorhanden, formaldehydbelastete Bauteile waren nur an einer Stelle verbaut und konnten relativ problemlos ausgetauscht werden.
    Ein Vorteil des Gebäudes war die Statik. Bis auf die Außenwände des EGs gab es keine tragenden Wände. Wir konnten so alle Innenwände abbrechen und neu anordnen- dann auch schalldichter als vorher.
    Für die aufgelaufenen Kosten hätte man nicht neu bauen können, geschweige denn erst das Bestandsgebäude abbrechen+ entsorgen, Miete während der Bauzeit, etc.
    Sicherlich mussten wir ein paar Kompromisse eingehen, aber die waren überschaubar. Auch wenn wir recht pingelig sind...
    Die Sanierung hat ca. 5 Monate gedauert- der Großteil wurde in Eigenleistung erbracht... fachgerecht, natürlich ;)

    Man kann also durchaus auch solche Gebäude sanieren, allerdings muss man im Vorfeld sehr genau analysieren, planen und die aufkommenden Kosten berechnen- wie immer halt.
    Weil es sich um eine Sanierung handelt, sollte man den Sicherheitsbeiwert eher höher ansetzen.

    MfG winkel
    kunst ist weglassen
  • winkel schrieb:


    - der Großteil wurde in Eigenleistung erbracht...

    und die Kosten dann hoffentlich mit einem in Eigenleistung erstellten Neubau verglichen, oder vielleicht doch Äpfel mit Birnen?

    Man muss immer den konkreten Fall betrachten, aber für einen Vergleich muss man auch vergleichbare Rahmenbedingungen schaffen. Opa hat eine Baufirma, die ganzen Onkels und Tanten sind im Bauhandwerk tätig, das Grundstück gab´s als Erbe von der Uroma, dann ist es kein Problem für 200T€ eine Villa zu bauen, da bleibt sogar noch Geld übrig für eine große Einweihungsparty.

    Wenn nun aber Lieschen Müller das Haus kauft, und alles von Handwerkern ausführen lassen muss, dann sieht die Welt schon wieder anders aus.
  • R.B. schrieb:

    AndyG schrieb:

    Und wie sieht es da mit der Spekulationssteuer aus ?
    Wie mit anderen Einnahmen/Gewinnen auch, der Gewinn aus Verkauf ist innerhalb der berühmten 10 Jahre steuerpflichtig. Eigennutzung kommt hier ja kaum in Betracht.
    Naja, doch. Die eine Hälfte wird ja selbst genutzt, nur die andere Hälfte wird verkauft. Dann müsste sich die Steuer nur auf die Hälfte auswirken oder wie auch immer... Müsste man sich mal durch kalkulieren und wenn es sich lohnt, dann wäre es eine Überlegung wert...
    -

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...
  • Frau Maier schrieb:

    R.B. schrieb:

    AndyG schrieb:

    Und wie sieht es da mit der Spekulationssteuer aus ?
    Wie mit anderen Einnahmen/Gewinnen auch, der Gewinn aus Verkauf ist innerhalb der berühmten 10 Jahre steuerpflichtig. Eigennutzung kommt hier ja kaum in Betracht.
    Naja, doch. Die eine Hälfte wird ja selbst genutzt, nur die andere Hälfte wird verkauft. Dann müsste sich die Steuer nur auf die Hälfte auswirken oder wie auch immer... Müsste man sich mal durch kalkulieren und wenn es sich lohnt, dann wäre es eine Überlegung wert...

    Die Steuern fallen natürlich nur auf den Teil an der verkauft wird, bzw. für den ein Gewinn erzielt wird. Kann sich trotzdem rechnen, das ist klar.
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