Zentrale Wasserenthärtung notwendig?

    • Amibobo schrieb:

      Dann sollte man bei einem ph-Wert zwischen 7,5 und 8 ist, Härtebereich = 3 (hart), sowie der Deutsche Härtegrad 17,1 °dH wohl auch besser eine Wasserenthärtung einbauen?

      Was heißt sollte - es hat ein paar Vorteile:
      - weniger Arbeit beim Putzen von Küche & Bad
      - Perlatoren, Wasserkocher, Kaffeemaschinen müssen seltener entkalkt werden
      - alle Geräte die mit warmen Wasser arbeiten, halten länger
      - man braucht weniger Salz, Waschmittel, Spüli, ...

      Nachteile:
      - Invest
      - laufende Kosten (Strom, Salz, Wartung, Wasserverbrauch)
      - man nimmt mehr NaCl auf wenn man Leitungswasser trinkt
      - höhere Verkeimungsgefahr (Oberfläche Ionentauscher) - halte ich aber für blanke Theorie. Die Salzlauge desinfziert das täglich.


      Das muss jeder für sich abwägen.
    • Amibobo schrieb:



      Nein, man nimmt nur ab und entgiftet seinen Körper. Ich selbst habe mal 10 Tage Heilfasten gemacht, bin sogar normal in die Arbeit gegangen und war am Ende nicht dem Tode nahe. Ein Kollege hat es sogar mal 28 Tage geschafft, aber dann wurde es kritisch und er musste abbrechen (er wollte 40 Tage schaffen).
      Ein anderes Mal habe ich Fastenwandern gemacht, zwar nur 5 Tage, aber die 5 Tage täglich ca. 18 km gewandert. Es ist erstaunlich, wie lange man durchhalten kann ohne Nahrung, nur mit Wasser - hier aber mit Mineralien - und Tees.

      Rudolf R. schrieb:

      Wenn Du 12 Tage lang keine Nahrung zu Dir nimmst sondern nur Wasser, bist Du auch mit normalen Wasser fast Tot.

      Offtopic schrieb:

      Nein, man nimmt nur ab und entgiftet seinen Körper. Ich selbst habe mal 10 Tage Heilfasten gemacht, bin sogar normal in die Arbeit gegangen und war am Ende nicht dem Tode nahe. Ein Kollege hat es sogar mal 28 Tage geschafft, aber dann wurde es kritisch und er musste abbrechen (er wollte 40 Tage schaffen).
      Ein anderes Mal habe ich Fastenwandern gemacht, zwar nur 5 Tage, aber die 5 Tage täglich ca. 18 km gewandert. Es ist erstaunlich, wie lange man durchhalten kann ohne Nahrung, nur mit Wasser - hier aber mit Mineralien - und Tees.

      40 tage, ohne feste nahrung?... =O

      heilfasten hin oder her, aber gesund kann das doch nicht sein?
      - im weglassen des nicht notwendigen erkennt man das wesentliche -
    • Baumal schrieb:

      40 tage, ohne feste nahrung?...

      heilfasten hin oder her, aber gesund kann das doch nicht sein?
      40 Tage würde ich auch nicht machen, auch wenn's ein prominentes Vorbild gibt.

      Bis zu 10 Tage Heilfasten habe ich schon ein paar Mal gemacht, meiner Linie hat es nicht geschadet (kaum ein Jo-Jo-Effekt). Das mit dem Entgiften kann man schwer nachprüfen, da muss sich jeder seine Meinung bilden.
    • Wir hätten bei uns im Neubau auch eine Wasserenthärtungsanlage entweder vo dem bekannten Blauen oder Grünen Hersteller eingebaut, aber dann kam rechtzeitig noch der Beschluss der Gemeinde daß eine zentrale Entkalkungsanlage gebaut wird. Wir haben hier ca. 25 °dH !!!
      Es wird eine sehr moderne Anlage auf Umkehrosmosebasis (keine Aufbereitung mit Salz!!!) und wir bekommen dann Härtegrad ca. 8 °dH

      Wir wohnen jetzt zwar seit Anfang Februar im Haus, aber die Zentrale Anlage befindet sich schon im Bau und geht Ende des Jahres in Betrieb. Solange können wir wie bisher auch noch ohne leben, aber ich freue mich schon darauf wenn sie in Betrieb ist.

      Von den Kosten sicherlich das beste was uns passieren konnte, keine eigenen Anschaffungs- und Unterhaltskosten, dafür geht natürlich der Wasserpreis von bisher 1,20€ auf ca. 1,50-1,60€ netto hoch. Sicher auf Dauer günstiger und kein weiterer Wartungsaufwand und mit Umkehrosmose dazu noch das bessere Aufbereitungsverfahren.
    • SirSydom schrieb:

      Nachteile:
      muss auch jeder selber testen, aber für mich wäre der veränderte Geschmack ein echtes Problem.
      Wir trinken quasi nur "gesprudeltes" Leitungswasser daheim, Nachbars entkalktes Wasser krieg ich kaum runter.
      Wenn ich sowas mal machen lasse, dann sicher so, dass die Zapfstelle in der Küche ausgenommen ist, was den Aufwand wieder deutlich erhöht.

      Wir haben hier 16,4 dh. Das entkalken muss schon regelmäßig sein (Perlatoren z.B. müssen mind 1x pro Jahr gereinigt werdenn, sonst machen die teils komplett zu), aber nicht alle 4 Wochen...
    • Zellstoff schrieb:

      Nachbars entkalktes Wasser krieg ich kaum runter.
      Off-Topic:
      Der für mich geschmacklich beste Kaffee war der mit dem 28 dH-Wasser mit viel Eisen und Mangan vor Einbau des Eisenfilters. Das Wasser pur hat schon einen eigenartigen Geschmack gehabt, aber nicht schlecht. Das ganze ist damals nicht unter "Trinkwasser" gelaufen, war aber nach Analyse von allem möglichen nicht gesundheitsschädlich.
      __________________
      Gruß aus Oranienburg
      Thomas
    • etheral schrieb:

      Was soll ich jetzt machen mit meinen Kupfer Leitungen? Hat jemand dazu Tipps? Eine Anlage suchen oder nicht?

      Vielleicht sowas durchführen lassen, damit zumindest die Anlage geschützt bleibt?
      Jemand hat Dir schon den Tipp gegeben, keine Enthärtung einzubauen. Wenn Dir der Tipp nicht gefällt, mach am Besten eine Umfrage im Netz und lass die Gemeinde abstimmen, ob Du Dir eine kaufen solltest.
      Dein Video ist so aussagefähig, wie der Sandmänmchenrat sich regelmäßig die Schuhe zu putzen.
      Den Rat zur regelmäßigen Speicherwartung hast Du auch bereits erhalten. Auch wenn er nicht direkt als Rat formuliert war, sondern nur berichtete, dass wir das seit zwanzig Jahren machen und keine Ausfälle haben.




      Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.

      ]M.G.Wetrow
    • Amibobo schrieb:

      Nein, man nimmt nur ab und entgiftet seinen Körper. Ich selbst habe mal 10 Tage Heilfasten gemacht, bin sogar normal in die Arbeit gegangen und war am Ende nicht dem Tode nahe.

      Rudolf R. schrieb:

      Wenn Du 12 Tage lang keine Nahrung zu Dir nimmst sondern nur Wasser, bist Du auch mit normalen Wasser fast Tot.

      Offtopic schrieb:

      Nein, man nimmt nur ab und entgiftet seinen Körper. Ich selbst habe mal 10 Tage Heilfasten gemacht, bin sogar normal in die Arbeit gegangen und war am Ende nicht dem Tode nahe. Ein Kollege hat es sogar mal 28 Tage geschafft, aber dann wurde es kritisch und er musste abbrechen (er wollte 40 Tage schaffen).

      Das mit dem Entgiften ist zwar so eine Sache über die sich die Spezialisten streiten, aber hast Recht 12 Tage schafft man nur mit Trinken.


      ---------- 20. Juni 2017, 12:43 ----------

      Einen Boiler würde ich nicht entkalken, weil die große Gefahr besteht, dass er danach undicht ist. Dann lieber tauschen.
      Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.
    • Einen Boiler würde ich auch nicht entkalken, einen Warmwasserspeicher aber sehr wohl.
      Warum soll der undicht werden?
      Dichtung pfleglich behandeln und vorsichtshalber vorher eine neue Mannlochdichtung bereitlegen. Wenn Sie nicht gebraucht wird, fürs nächste Jahr aufheben. Das schafft sogar ein mäßig begabter Heimwerker.




      Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.

      ]M.G.Wetrow
    • ThomasMD schrieb:

      Einen Boiler würde ich auch nicht entkalken, einen Warmwasserspeicher aber sehr wohl.
      Warum soll der undicht werden?
      Dichtung pfleglich behandeln und vorsichtshalber vorher eine neue Mannlochdichtung bereitlegen. Wenn Sie nicht gebraucht wird, fürs nächste Jahr aufheben. Das schafft sogar ein mäßig begabter Heimwerker.
      Habe leider des öfteren die Erfahrung gemacht, dass solche Kalkschichten oft Undichtigkeiten abgedichtet hatten und solche Kessel Boiler etc. nach dem Entkalken undicht wurden. Gerade wenn sich soviel Kalk aufgebaut hatte.
      Ganz gefährlich ist dies bei elektr. Heizpatronen die schon zuviel Kalk angesetzt haben, wenn die dann entkalkt werden fliegt zu 95% der FI beim anschließenden Aufheizen.
      Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.
    • Beim Warmwasserspeicher in der Anleitung steht auch, dass man die Anlage alle zwei Jahren warten (entkalken etc.) muss.

      Ich frag mich wieso die Heizungsfirma letztes mal das nicht gemacht hat. Die haben nur den Heizkessel gewartet bzw. bereinigt? Muss man immer extra drauf ansprechen?

      Etwas an Eigenständigkeit hätte ich schon erwartet von solchen Wartungen. In den meisten Wartungsverträgen war auch die Wartung von Warmwasserspeicher nicht drin.
    • Rudi, wir reden hier nicht über einen unisolierten Elektrokocher sondern über einen Warmwasserspeicher. Da ist die Wartung Usus, wenn auch, wie der TE schreibt, ungern gemacht von den Firmen.
      Der Grund liegt wohl in der langen Zeit fürs Entleeren und Wiederbefüllen. Wie soll man die berechnen und wer will die bezahlen?
      Meine Speicher werden alle jährlich vom Contractor gewartet und keiner wird dabei undicht.




      Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.

      ]M.G.Wetrow
    • ThomasMD schrieb:

      Rudi, wir reden hier nicht über einen unisolierten Elektrokocher sondern über einen Warmwasserspeicher. Da ist die Wartung Usus, wenn auch, wie der TE schreibt, ungern gemacht von den Firmen.
      Der Grund liegt wohl in der langen Zeit fürs Entleeren und Wiederbefüllen. Wie soll man die berechnen und wer will die bezahlen?
      Meine Speicher werden alle jährlich vom Contractor gewartet und keiner wird dabei undicht.
      Thomas und ich rede von so dicken Kalkschichten wie im Video und auch nicht von Wasserkochern.
      Wenn das regelmäßig gemacht wird ist das ok, aber man sollte nicht wenn man es mehrer Jahre verpennt hat meinen oh jetzt schnell entkalken, dass geht in die Hose.
      Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.
    • ralfs schrieb:

      Es wird eine sehr moderne Anlage auf Umkehrosmosebasis (keine Aufbereitung mit Salz!!!) und wir bekommen dann Härtegrad ca. 8 °dH
      Filtern solche Anlagen nicht so fein, dass sogar wichtige Mineralstoffe rausgefiltert werden?
      Dann hat man fast destilliertes Wasser, was auf Dauer nicht so gesund ist.

      Auch liest man, dass für 1 Liter Trinkwasser, das man benutzt, die Anlage 3 Liter Trinkwasser zur Selbstreinigung der Filter benötigt, man also in Summe 4 Liter verbraucht, aber nur 1 Liter tatsächlich nutzen kann.
      Persönlich habe ich keine Erfahrung damit, hatte mir aber auch schon so eine Anlage überlegt anstelle der Entkalkungsanlage.
    • Bei uns gab es dazu extra eine Bürger-Infoveranstaltung der Gemeinde wo von Experten die ganze Technik und die Kosten sowohl für Errichtung wie auch Betrieb genau erläutert wurden, auch im Vergleich zu dem klassischen Ionenaustauschverfahren.

      Ja diese Anlagen filtern erstmal so ziemlich alles raus. Aber über einen Bypass wird dann wieder ungefiltertes Wasser beigemischt daß in Summe die Werte wieder passen. Solche Anlagen sind natrülich nicht für den direkten Betrieb in einem EFH gedacht, dafür ist die ganze Technik viel zu Komplex. Aber in einer großen zentralen Anlage lässt sich sowas Verfahrenstechnisch sehr gut realisieren. Bei uns hängen da 5 Ortsteile mit eine Einwohnerzahl von ca. 20000 dran.
      Und ja die Filter müssen gespült werden, aber mit einer speziellen Flüssigkeit+Wasser. Das Wasser wird aber wieder gewonnen und das Konzentrat was da anfällt wird über eine extra verlegte 4km Entsorgungsleitung vom Wasserwerk beim Brunnen zu einem Bach geleitet wo auch das Wasser vom Klärwerk eingeleitet wird.

      Die Gemeindeverwaltung und Planer hatten sich auch verschiedene solcher Anlagen beider Typen die hier in der Gegend schon in Betreib sind angeschaut und ausgiebig die Vor- und Nachteile der jeweiligen Verfahren abgewogen. Es ging auch nicht nur darum die Wasserhärte zu reduzieren, sondern auch anderer kritische Stoffe die hier im Wasser sind und die Versorgungsleitungen betreffen zu verringern. Das soll laut den Experten mit dem Umkehrosmoseverfahren am effektivsten möglich sein.
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