Zeltdach als Nagelplattenbinderdach

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    • Zeltdach als Nagelplattenbinderdach

      Macht es Sinn , einen Dachstuhl 22Grad DN für ein Zeltdach in Nagelplattenbinder -Bauweise auszuführen ?
      Ich pers , habe mit Nagelplattenbindern recht überschaubare Erfahrung , aber alles nur Satteldächer .
      Ich würde mir vorstellen, das da Statisch zuviel Last auf die Gratbinder trifft, und das technologisch nicht realiseirbar ist .
      Die Grundmaße sind 15,7x15,7 m
      Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein
    • Nein, wir hatten als letztes einen Hauptbinder an dem die Grate angeschlossen wurden. Ein volles Gratgebinde hätte die maximale Spannweite, ein mittiges Hauptgebind wird über eine dutlich geringere Strecke gespannt.
      Die Gebinde werden je nach Bauweise auf einen Pfettenkranz oder direkt auf dem Ringanker befestigt
    • Off-Topic:


      MoRüBe schrieb:

      vielleicht bekommt Kalle das hier reingefrickelt,
      Theoretisch schon, praktisch nein. Da wir nicht Urheber des Fotos sind und die Zustimmung bräuchten, ist so n rechtliches Ding ;) Ich lass den Link trotzdem stehen, die User die hier skandinavische Texte lesen können dürfte gering sein.
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

      * Administrative oder moderative Beiträge in rot
    • AndyG schrieb:

      Ich habe jetzt die ersten Angebote erhalten , so ein Binderdach ist aber auch kein Schnapper , vorallem die Fracht ist ordentlich .
      .. kann aber auch jeder gute Zimmereibetrieb in der Umgebung , ob sich dann aber Bauholz einsparen läßt und vor allen Dingen auch Arbeitsstunden , das ist sehr fraglich ...
      .. warum machst du es als Zimmermann nicht selber ? wo ist das Problem ? wenn du es selber machen würdest , sparst du die teuren Stundenlöhne ..
      <<<< ( Beruf Zimmermeister Bundesland Thüringen )
    • ein zimmerer muss keine napla-binderfertigung haben - es gibt bessere alternativen.
      ein zimmerer sollte deshalb den überblick über die palette holzbaulicher lösungen haben.
      wenn ein zimmerer meint, er muss den holzteilemontagebetrieb geben .. jo mei, soll er halt.

      Off-Topic:

      für den bau von schweineställen mögen schnellbrenner konkurenzlos sein. andernorts vielleicht nicht:
      mindestens einer der grossen "supermarkt"filialisten hat begonnen, relativ ordentliche dachtragwerke einzubauen ..
      und wenn der eine umschwenkt, dauert´s nicht lange, und die anderen ziehen mit.

    • ich will da garnix machen, wenn ich aber diesen kunden hätte, würde ich ihn beraten. ja, das kostet geld.
      ob "napla" oder "konventionell" die richtige lösung ist, oder ob´s besser eine bedarfsgerechte lösung sein soll (die konstruktiv auch ganz anders funktionieren kann), weiss weder der kunde von vornherein, noch gebe ich sowas dem kunden vor - sowas wird geplant.
      nach meiner erfahrung muss man vermeintlich klare kundenwünsche sorgfältig hinterfragen - oft sind die garnicht so klar.

      aus der frage nach schnellbrennern gehen keinerlei randbedingungen hervor, ausser "15,7x15,7" - macht auch nix ;)
      dass die abmasse für ungeteilte binder nicht mehr (in der höhe) besonders transportfreundlich sind, liegt auf der hand.
      ich kann mir transportmehrkosten im niedrigen 3-stelligen bereich vorstellen. notfalls kann man stückeln, kostet halt a bissi montagezeit.
    • AndyG schrieb:

      Ich habe jetzt die ersten Angebote erhalten , so ein Binderdach ist aber auch kein Schnapper , vorallem die Fracht ist ordentlich .

      Mehrere Angebote einholen. Ich hatte bei meinen Anfragen Preisunterschiede, da blieb mir die Luft weg. Der teuerste wollte Faktor 3 ! Dafür hätte ich die Dinger einmal um den Globus karren lassen können. Vergleichen lohnt sich also. Transportkosten ca. 4,50 €/Entfernungskilometer (bei 100km Entfernung). Ob die bei 15,7m und DN22 noch so einfach auf einen Tieflader passen, das weiß ich nicht. Ansonsten, wenn ein paar Brücken im Weg sind, werden die von alleine niedriger. :D
    • Lange Binder werden als Hälften transportiert und auf der Baustelle zusammengenagelt. Der Transport ist also nicht das Problem.

      Nach meiner zugegeben regionalen Erfahrung sind Binder i.d.R. billiger als eine Holzbalkendecke und ein Abbunddach. Dem Bauherren muss nur klar gemacht werden, dass jegliche spätere Veränderung unmöglich ist, jedenfalls mit vertretbarem Aufwand. Und bei der Bestellung schön darauf achten, dass mit Verkehrslast gerechnet wurde, sonst ist da nix mit Kisten stapeln. Die Nagelplatten werden rechnerisch immer zu nahezu 100 % ausgelastet.
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      Gruß aus Oranienburg
      Thomas
    • Pemu schrieb:

      Entscheidend ist der Preis in Summe.
      Ich habe schon die Gesamtkosten incl. Ausbau gemeint. Möglicherweise hat jemand andere Erfahrungen. Im Einzelfall kann durchaus die Zimmererlösung konkurrenzfähig sein, in der Regel nicht. Jedenfalls nicht, wenn man konkurrenzfähig = weniger Geld setzt.

      Ich kenne viele Bauherren, die sich rein aus aktuellen penunziären Gesichtspunkten für Nagelplattenbinder entscheiden, und das durchaus informiert über die Einschränkungen, was spätere Veränderungswünsche angeht.
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      Gruß aus Oranienburg
      Thomas
    • Thomas T. schrieb:

      Pemu schrieb:

      Entscheidend ist der Preis in Summe.
      Ich kenne viele Bauherren, die sich rein aus aktuellen penunziären Gesichtspunkten für Nagelplattenbinder entscheiden, und das durchaus informiert über die Einschränkungen, was spätere Veränderungswünsche angeht.
      Interessant. Ich kenne NP-Binder bei Gewerbebauten, große Spannweiten, Ausbaufähigkeit spielt keine Rolle, etc. Hier ist sicherlich ein deutlicher Kostenvorteil zu erzielen, aber bei einem EFH? Da habe ich das bisher nur ein einziges Mal bei einem "Fertig"haus gesehen. Obere Geschossdecke und Dach in einem Stück, das spart wohl etwas Zeit, und im Vergleich zu einer Balkendecke + Dach vermutlich auch ein wenig Material. Ein Vergleich mit einer Betondecke + Dach wäre wohl etwas zu sehr Äpfel und Birnen. Vergleiche ich nun NP Binder mit Balkendecke + Dach(stuhl), dann dürfte der Preisunterschied doch nicht so gewaltig sein.
    • Thomas T. schrieb:

      Bei welcher Zahl fängt denn "gewaltig" an?
      Na ja, für einem niedrigen 4stelligen Betrag dürfte man die Nachteile doch kaum in Kauf nehmen. Bei einer Halle mit 1.000m² sieht die Sache sicherlich anders aus, da geht es schnell um eine Differenz im 5stelligen Bereich, da kann ich mir gut vorstellen, dass man sich das Geld spart, zumal sich für die tägliche Nutzung kaum eine Einschränkung ergeben dürfte.
    • R.B. schrieb:

      Thomas T. schrieb:

      Bei welcher Zahl fängt denn "gewaltig" an?
      Na ja, für einem niedrigen 4stelligen Betrag dürfte man die Nachteile doch kaum in Kauf nehmen. Bei einer Halle mit 1.000m² sieht die Sache sicherlich anders aus, da geht es schnell um eine Differenz im 5stelligen Bereich, da kann ich mir gut vorstellen, dass man sich das Geld spart, zumal sich für die tägliche Nutzung kaum eine Einschränkung ergeben dürfte.
      .. jedes Bauvorhaben muß entsprechend kalkuliert werden . Der gute Architekt plant und der gute Statiker rechnet. Dann müssen die Gegenüberstellungen erfolgen und die Gegebenheiten berücksichtigt werden. Habe ich die ausführenden Firmen direkt in unmittelbarer Nähe und damit kostengünstiger oder wird es Konstruktions- und hohe Frachtkosten geben. Eine pauschale Bewertung wird es nicht geben.
    • R.B. schrieb:

      für einem niedrigen 4stelligen Betrag dürfte man die Nachteile doch kaum in Kauf nehmen.
      Ich hatte viele Bauherren, die hatten die Alternative Abbund oder Schornstein. 4-5 T€ mehr sind bei manchmal nicht drin, wenn die Finanzierung gerade so klappt.

      Im Osten werden häufig kleinere Brötchen gebacken. Über Sätze wie "für unter 300 T€ bekommst Du nie ein Haus" können viele nur müde lächeln.
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      Gruß aus Oranienburg
      Thomas