E-Mobilität (ausgelagert)

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    • E-Mobilität (ausgelagert)

      Würde ich heute in einem Ballungszentrum ein MFH bauen, dann wäre je Wohneinheit eine Ladestation fällig. Ist mit Sicherheit billiger als die Dinger in 10 Jahren nachzurüsten. Das einzige, was vielleicht einen Strich durch die Rechnung machen könnte, ist der Ladestandard. Der sollte in Zukunft eigentlich (damit es wirklich bequem wird) zu einer Induktionsspule im Stellplatz gehen, damit dieses blöde rumgesteckere aufhört.
      The avoidance of taxes is the only intellectual pursuit that still carries any reward.
      - John Maynard Keynes -
    • Skeptiker schrieb:

      Bei innerstädtischen und auch vorstädtischen Neubauten in B mittlerweile häufig zu hörender Bauherrenwunsch.
      Meiner auch, man weiß ja nich, was kommt. Problem eine ordentliche Ladestation sollte schon 32A/20Kw bringen - meine Stadtwerke sagen - Stand heute - nicht möglich und suchen nach einer Lösung. Ich bin wohlgemerkt innerstädtisch aber alles ist am Anschlag ausgelastet. Die haben mich ausgelacht, wenn jeder einen Anschluß haben möchte, darf das ganze Netz erneuert werden.
    • Skeptiker schrieb:

      Na dann sollten sie schon mal anfangen!
      Off-Topic:
      für mich ist das noch nicht ausgemacht, dass die Stromversorgung der Elektromibilität (die EM an sich kommt sicher, ohne Frage, und das sehr schnell) im großen Stil über stationäre Batterien erfolgen wird. Genau wg. solcher Probleme = Infrastruktur, Ladestationen v.a. innerstädtisch. Flusszellen aka Redow Flow würden da viele Probleme lösen bzw. erst gar nicht enstehen lassen. Das aktuelle Tankstellennetz könnte genutzt werden. Auch wenn der Quant überwiegend noch ein Marketing Gag sein mag....so ganz unrealistisch ist das nicht. Die Technologie an sich steht, muss nur optimiert werden...
      Elektroautos mit Redox-Flow-Batterie können wirklich fahren
    • ich denke mal die großen supermärkte, mit ihrem immensen parkplatzangebot
      werden in zukunft diese bresche nutzen, nicht die tankstellen, wo es meist beengt zugeht.

      das steckt doch alles noch in den kinderschuhen? mehr als ein "stadtauto" wird
      das e- mobil in nächster zukunft nicht sein.
      - im weglassen des nicht notwendigen erkennt man das wesentliche -
    • Skeptiker schrieb:

      Lawrence schrieb:

      Skeptiker schrieb:

      Bei innerstädtischen und auch vorstädtischen Neubauten in B mittlerweile häufig zu hörender Bauherrenwunsch.
      meine Stadtwerke sagen, ... wenn jeder einen Anschluß haben möchte, darf das ganze Netz erneuert werden.
      Na dann sollten sie schon mal anfangen!
      nachdem ich heute schon von meinen bad-baumurksern dümmliches und beleidigtes Geschwätz anhören mußte - ICH FINDE DAS NICHT WITZIG
    • ich bin ja nicht so der "stromer".

      meinem bescheiden wissenstand, soll es
      momentan teurer sein, sein e-mobil, also
      auch eines, das für überlandfahrten halbwegs geeignet
      sein sollte, aufzutanken (an öffentlichen zapfsäulen,
      ,nicht privat) als mit einem verbrennungsmotor durch
      halb deutschland zu düsen.

      öko ist das aber auch nicht, oder doch?
      irgendwoher muss der strom dann auch mal herkommen,
      auch bei den privatzapfsäulen?

      der strom kommt ja nicht nur aus der steckdose.
      - im weglassen des nicht notwendigen erkennt man das wesentliche -
    • da hast du recht Baumal.
      Es gibt zwar vereinzelt kostenlose E-Tanken an Hotels, auf Firmenparkplätzen (z.B. Siemens) oder auf Kundenparkplätzen (puma outlet Herzogenaurach), aber die Normaltarife werden pro h abgerechnet.
      z.B. 4€/h an einer 22kW Säule. Das ergibt, wenn man die 22kW tatsächlich verarbeiten kann, günstige 18Cent/ kWh .
      In der Praxis aber braucht ein BMW i3 mit 19kWh Akku auch an einer 22kW Typ2 Ladestation 3-4h.
      Und damit wirds dann vergleichsweise teuer.

      Dazu kommt, ein ein Elektroauto verursacht pro km, den Energiemix beim Strom angesetzt, mehr CO2 als Benzin und Diesel.
      Das Argument "Ich tanke nur Ökostrom" kann man leicht entkräften:

      Was passiert, wenn eine kWh mehr Ökostrom verkauft wird? In "Normal-Strom-Mix" bekommt der Kunde eine kWh Braunkohle (o.ä.) mehr, dafür eine Öko weniger.
    • Lawrence schrieb:

      Skeptiker schrieb:

      Lawrence schrieb:

      Skeptiker schrieb:

      Bei innerstädtischen und auch vorstädtischen Neubauten in B mittlerweile häufig zu hörender Bauherrenwunsch.
      meine Stadtwerke sagen, ... wenn jeder einen Anschluß haben möchte, darf das ganze Netz erneuert werden.
      Na dann sollten sie schon mal anfangen!
      nachdem ich heute schon von meinen bad-baumurksern dümmliches und beleidigtes Geschwätz anhören mußte - ICH FINDE DAS NICHT WITZIG
      Das war von mir auch nicht witzig gemeint, sondern völlig ernst! Dass Du mir gegenüber nun "dümmliches und beleidigtes Geschwätz" besonders erwähnst, finde wiederum ich weder nett noch witzig!

      :motz:
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • Ich überlege derzeit auf meinem Firmenparkplatz eine Carport mit PV-Anlage zu errichten, dann kommt drunter eine Ladestation und das nächste Firmenfahrzeug wird ein Stromer. Mehr als 30 km pro Tag fahre ich nicht so häufig. Eine Reichweite von 200 - 300 km reicht mir völlig. Und unser Firmen-Stromverbrauch ist tagsüber auch am höchsten (wenn die ganzen PC's und Bildschirme an sind). Mal schauen ob die Stadt mit Ihrer verklemmten Altstadt-Bausatzung da mitgehen kann.
      The avoidance of taxes is the only intellectual pursuit that still carries any reward.
      - John Maynard Keynes -
    • Der Bauamateur schrieb:

      Ich überlege derzeit auf meinem Firmenparkplatz eine Carport mit PV-Anlage zu errichten, dann kommt drunter eine Ladestation und das nächste Firmenfahrzeug wird ein Stromer. Mehr als 30 km pro Tag fahre ich nicht so häufig. Eine Reichweite von 200 - 300 km reicht mir völlig.
      das empfinde ich als einen sehr löblichen ansatz.

      nur auf dauer, wird sich nicht jeder, für das deutschen
      liebstes kind, eine PV- anlage errichten wollen oder
      können, abgesehen von den öffentlichen verkehrsmitteln, die gibts ja auch noch.....

      der strom muss ja irgendwo herkommen? ob der strom,
      der dann "ganz grün" aus der steckdose kommt, echt so
      öko sein soll, daran habe ich meine zweifel.
      irgendwo beißt sich die katze, da in den schwanz.


      und btw. das automobil ist ja mittlerweile nicht nur des
      deutschen liebstes kind. wie will man die automobile
      weltweit, mit PV- anlagen versorgen? fragen, über fragen....
      - im weglassen des nicht notwendigen erkennt man das wesentliche -
    • PV als Stromversorgung zum Laden eines E-Fahrzeugs kann sinnvoll sein, wenn das Fahrzeug auch dann geladen wird, wenn die PV Anlage Strom liefert.Deswegen ist auch der Ansatz, die PV an einem Firmenparkplatz zu installieren, nicht verkehrt. Tagsüber stehen ja die meisten Fahrzeuge irgendwo am Arbeitsplatz. Unsinning hingegen wäre die PV zuhause auf dem EFH Dach. Sie liefert dann Strom wenn er nicht benötigt wird, bzw. keine Abnehmer vorhanden sind, und wird das Fahrzeug Abends in die Garage gefahren, dann kann eine PV Anlage nichts oder nur sehr wenig dazu beitragen, dass der Akku im Fahrzeug geladen wird.

      Die Möglichkeit, in der Garage eine Ladestation zu installieren, sollte man bei einem Neubau auf jeden Fall vorsehen. Der Aufwand dafür ist überschaubar.

      Eine weitere interessante Alternative, die aber aus Kostengründen wohl nur geringe Chancen hat,

      UK Is Testing Roads That Charge Electric Cars As They Drive | Bored Panda
      ?
      E-Auto beim Fahren aufladen?
      ?
      Welche Möglichkeiten es in Zukunft noch geben wird, wer weiß das schon. Wir sollten uns aber neuen Ideen nicht verschließen, auch wenn einige (viele?) davon später in der Mülltonne landen. Entwicklung bedeutet immer auch Rückschläge zu verkraften.
    • R.B. schrieb:

      Welche Möglichkeiten es in Zukunft noch geben wird, wer weiß das schon. Wir sollten uns aber neuen Ideen nicht verschließen, auch wenn einige (viele?) davon später in der Mülltonne landen. Entwicklung bedeutet immer auch Rückschläge zu verkraften.
      da wird es noch einige möglichkeiten geben, davon bin
      ich überzeugt.

      aber das alles unter dem denkmäntelchen, von öko
      und ach so grün, schönreden zu wollen, nervt.

      wir beuten den planten aus, wie auch immer...
      der ökozug ist längst schon abgefahren.
      - im weglassen des nicht notwendigen erkennt man das wesentliche -
    • Also, ich wohne auf dem Land, da ist es mit ÖPNV etwas schwieriger, auf Fahrrad habe ich nicht so große Lust, da ich im Büro keine Dusche habe. Daher wird für meine Familie das Auto auf absehbare Zeit das Transportmittel der Wahl bleiben, am Verbrennungsmotor speziell hänge ich aber nicht.

      Eine PV-Anlage Zuhause wäre vielleicht für den Zweitwagen sinnvoll, der auch tagsüber häufig Zuhause steht, solange meine Frau noch nicht arbeitet. Allerdings ist das eigentlich unser "Langstreckenfahrzeug", also Verbrennungsmotor, so dass nur der Firmenparkplatz bleibt.
      Das Problem sind eigentlich die Gestaltungssatzung für die historische Altstadt und der rigide Denkmalschutz, die beide auf PV-Anlagen allergisch reagieren. Wenn ich mal ein bisschen Luft habe, schau' ich mal ob da noch was geht.
      The avoidance of taxes is the only intellectual pursuit that still carries any reward.
      - John Maynard Keynes -
    • Baumal schrieb:

      R.B. schrieb:

      Welche Möglichkeiten es in Zukunft noch geben wird, wer weiß das schon. Wir sollten uns aber neuen Ideen nicht verschließen, auch wenn einige (viele?) davon später in der Mülltonne landen. Entwicklung bedeutet immer auch Rückschläge zu verkraften.
      aber das alles unter dem denkmäntelchen, von öko
      und ach so grün, schönreden zu wollen, nervt.

      wir beuten den planten aus, wie auch immer...
      der ökozug ist längst schon abgefahren.
      Da bin ich ganz Deiner Meinung. Wir sollten auch nicht vergessen, dass wir in DE mit ein paar PV Anlagen die Welt nicht retten können, so "wichtig" sind wir nun auch wieder nicht. Auf dieser Erde leben ca. 7.440 Mio Menschen, davon 80 Mio in DE. Unsere Einflussmöglichkeiten sind also stark begrenzt.

      Trotzdem ist das kein Grund sich neuen Techniken zu verweigern. Wie schon geschrieben, man muss erfinden, testen, in die Mülltonne werfen, und wenn auch nur ein kleiner Teil später zu einem Erfolg wird, hat sich die Sache bereits gelohnt. Das ist auch eine Frage der persönlichen Einstellung. Möchte man etwas bewegen, oder zurück zu "früher war alles besser", oder "warum etwas ändern, wenn es doch irgendwie funktioniert, Augen zu und durch".

      Sicher ist, dass ein E-Antrieb effizienter arbeitet als ein Verbrennungsmotor. Beide benötigen aber Energie, und wer mal etwas weiter in die Zukunft blickt, der wird feststellen, dass uns beim Verbrennungsmotor irgendwann der Rohstoff "Erdöl"(Erdgas) die Rote Karte zeigen wird. Das kann noch dauern, aber irgendwann wird es soweit sein. Auf diesen Zeitpunkt sollte man vorbereitet sein, selbst wenn wir das nicht mehr erleben werden.
      El. Strom hat den Vorteil, dass es viele Möglichkeiten der Erzeugung gibt, aber vielleicht wird man in Zukunft auch neue Wege finden, um flüssigen Brennstoff für Verbrennungsmotoren herzustellen, ohne dafür Erdöl einsetzen zu müssen. Wasserstoff war genau genommen doch auch nur ein Versuch, mangels Alternativen, aber wer weiß, was die Zukunft noch bringen wird. Vielleicht nutzen wir dann Stoffe, die heute noch als Müll oder gar Sondermüll deklariert werden. Vielleicht nutzen wir auch Meerwasser, oder Sand, oder Luft, oder was weiß ich.
    • R.B. schrieb:

      Auf dieser Erde leben ca. 7.440 Mio Menschen, davon 80 Mio in DE. Unsere Einflussmöglichkeiten sind also stark begrenzt.
      Ganz so klein, wie diese Zahlen suggerieren ist unser Einfluss nicht. Denn wir leben ja auf einem viel höherem Niveau.
      Ich finde diese Grafik zeigt das ganz schön, sie setzt die Größe eines Landes in Relation zu seinem "ökologischem Fußabdruck".
      Insofern ist unser Einfluss nicht riesig, aber auch nicht verschwindend gering.
      Weiterhin muss man die derzeitige Subventionspolitik AUCH als Wirtschaftsförderung sehen. Sollte sich der "Öko-Weg" weltweit durchsetzen, sind deutsche Unternehmen besser dran, weil entsprechendes Know-How und Technoogien vorhanden sind.

      Gut, bei der Photovoltaik hat das nicht so super geklappt. Aber bei der Windenergie oder HGÜ spielen wir ganz vorne mit.




      Der E-Motor an sich ist sehr effizient. Aber wir dürfen natürlich nicht vergessen, dass z.B. alleine fürs Laden mit ca. 20% Verlust zu rechnen ist.
    • SirSydom schrieb:

      R.B. schrieb:

      Auf dieser Erde leben ca. 7.440 Mio Menschen, davon 80 Mio in DE. Unsere Einflussmöglichkeiten sind also stark begrenzt.
      Gut, bei der Photovoltaik hat das nicht so super geklappt. Aber bei der Windenergie oder HGÜ spielen wir ganz vorne mit.

      Weil dort noch nicht das große Geld zu verdienen ist. Kleinanlagen werden bereits günstig aus Asien geliefert, und sollte der Markt für Großanalagen wirklich attraktiv werden, dann dauert es nicht lange, bis sie auch auf diesen Zug aufspringen.

      Aber Zellstoff hat Recht, auch wenn die Erschließung und Nutzung eines Grundstücks mit Grundstückspreisen und Regionen zu tun hat, passt es hier irgendwie nicht so gut mit rein.
    • R.B. schrieb:

      Baumal schrieb:

      R.B. schrieb:

      Welche Möglichkeiten es in Zukunft noch geben wird, wer weiß das schon. Wir sollten uns aber neuen Ideen nicht verschließen, auch wenn einige (viele?) davon später in der Mülltonne landen. Entwicklung bedeutet immer auch Rückschläge zu verkraften.
      aber das alles unter dem denkmäntelchen, von ökound ach so grün, schönreden zu wollen, nervt.

      wir beuten den planten aus, wie auch immer...
      der ökozug ist längst schon abgefahren.
      Sicher ist, dass ein E-Antrieb effizienter arbeitet als ein Verbrennungsmotor. Beide benötigen aber Energie, und wer mal etwas weiter in die Zukunft blickt, der wird feststellen, dass uns beim Verbrennungsmotor irgendwann der Rohstoff "Erdöl"(Erdgas) die Rote Karte zeigen wird. Das kann noch dauern, aber irgendwann wird es soweit sein. Auf diesen Zeitpunkt sollte man vorbereitet sein, selbst wenn wir das nicht mehr erleben werden.
      ganz dunkel kann ich mich noch an meine kindheit erinnern.
      ölkrise, autofreie sonntage.

      in 95 jahren werden sie mit dem heutzutage verpönten
      "wdvs-sondermüll" ihre verbrennungsmotoren auftanken... :D
      - im weglassen des nicht notwendigen erkennt man das wesentliche -