Wassereintritt unter Kellerfenster

    • Ich habe in meiner Vergangenheit schon mit BU übelste Erfahrunge gemacht und aus dem Grund für unseren Hausbau darauf vertraut, einen guten, kompetenten Partner an unserer Seite zu haben. Aber sowohl die Bauüberwachung, als auch die zeitliche Koordination und ganz zu schweigen von den Kosten ist hier alles aus dem Ruder gelaufen. Ich habe bisher die Füße still gehalten, weil ich ganz andere Dinge zu bewältigen habe - und jetzt kommt der Mist noch dazu.

      Den SV für die Rohbauabnahme hatte der Architekt gewünscht, da er, so seine Aussage nicht in allen Gewerken "Fachmann" sein könne.

      Später hat sich dann herausgestellt, dass in den Badezimmer, wo gefliest werden soll, die Winkel etc. nicht stimmten, was aber erst der Fliesenleger gemerkt haben will und mehrfach unverrichteter Dinge abgezogen ist (dafür hat er mir zwischenzeitlich Kosten in Rechnung gestellt) aber das ist ein anderes - evlt. auch zu diskutierendes Thema.

      Wg. Mängelanzeige: Ich habe gelesen, dass man da formal viel falsch machen kann. Worauf ist zu achten? Vor allem, welche Frist darf ich setzen - 2 Wochen? Bis dahin ist der Keller beim gegenwärtigen Wetter abgesoffen!
    • Zellstoff schrieb:

      Soll aber nicht das Problem des TE sein.
      eben!

      Zellstoff schrieb:

      Das ist leider mal ein Bsp, wo auch der immer propagierte angebliche "Königsweg" = Bau mit Architekt (und allen zugehörigen Zulieferleistungen) nicht zum erhofften Erfolg geführt hat.
      Auch beim Bauen mit eigenem Architekt kann etwas schief gehen. Das wird hier noch Niemand auch nur ansatzweise bestritten haben!


      Zellstoff schrieb:

      Auch aus meiner Sicht zunächst den Planer in die Haftung nehmen und Mangel an Ihn adressieren.
      Ich würde jetzt Niemanden in Haftung nehmen und die Messer wetzen.

      Was passiert dann im schlimmsten Falle?

      RA schießt den A. an, der muss seine Haftpflicht in Anspruch nehmen. Haftpflicht will natürlich nicht zahlen und schickt erstmal (sagen wir nach 4 Wochen?) eigenen Gutachter an den Tatort und kommt, welch Wunder, zu einer gänzlich anderen Einschätzung. RA erhebt Klage. Gutachtertermin im Keller, der mittlerweile zu einer Champignonzucht mutiert ist. Ortstermine, Vorschüsse für Gutachter, beweissicherungsverfahren,....Termine, Terminverschiebungen. Aktenordner füllen sich, Weitere Vorschüsse für Gerichtsgutachten.

      Nur der Mangel ist leider noch immer nicht behoben.

      Von daher würde ich alles tun um den Mangel abzustellen.
    • Was meinen Sie mit "außen"?

      Die Außenwände des Lichtschachtes sind bereits verfüllt und darüber befindet sich eine Terrasse mit Dielen.
      Im Lichtschacht selbst ist am "Boden" kein stehendes Wasser - der Boden des Lichtschachtes ist aber nach unten auch offen. Die Unterseite des Fensters liegt etwas "höher" als der Boden des Lichtschachtes.

      Fotos vom Lichtschacht kann ich heute Abend noch nachliefern.
    • Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Mein Favorit derzeit ist ein ganz anderer. Oberflächenwasser! Das läuft von oben in die Ex-Baugrube, hinterläuft die Dämmung und kommt "irgendwie" am Fenster an, wo es entweder direkt eindringt (keine Abdichtung) oder die Abdichtung irgendwie hinterlaufen kann (Auf die Dämmung geklebt?? )
      Du meinst, dass der Lichtschacht auf die Dämmung getackert wurde....????
      Kann ich mir bei WW nicht so ganz vorstellen....obwohl.... :whistling:
    • Ich habe meine ganzen Fotos jetzt zu Hause auf dem Rechner.

      Ich kann ehrlich gesagt jetzt nicht sicher sagen, ob die Betonelemente des Lichtschachts "auf" die Dämmung gebaut wurden - sprich zwischen Kellerwand und Betonelemente des Lichtschachts die "Dämmung" durchquert.

      Was mich aber seinerzeit schon massiv gestört hat, dass die Dämmplatten (rosa EPS ) zum Teil drei Zentimeter Abstand zur Hauswand hatten - es hieß, dass sei kein Problem!
    • Die Frage ist ... woher kommt die Suppe.

      Wenn auf dem Boden des Lichtschachts (der sich unterhalb der Laibungskante befindet) kein Wasser steht kann man nen erhöhten Grundwasserstand wohl ausschließen ...

      Vermutlich dürfte die Suppe dann von oben also Terrasse oder Fassade kommen, sammelt sich auf der unteren Kante und drückt dann nach innen durch ... sieht so aus als ob die Fenster nur geschäumt wurden.
      Vermutlich fehlts an den Dichtbändern und dem Fenstersims oder der Abdichtung ...

      Gruß
      Achim Kaiser
    • flexistone schrieb:

      Was mich aber seinerzeit schon massiv gestört hat, dass die Dämmplatten (rosa EPS ) zum Teil drei Zentimeter Abstand zur Hauswand hatten - es hieß, dass sei kein Problem!
      Die Platten müssen auch von hinten dicht sein. Dazu müssen diese (im allerbesten Fall) sauber und flächig angeklebt und die Fugen zwischen Platten ebenfalls schön dicht gemacht werden. 3cm Abstand zur Wand bedeutet, dass Wasser die Platten hinterlaufen kann. Das mindert natürlich die Dämmeigenschaften ganz erheblich.
    • Genau diesen Sachverhalt habe ich seinerzeit auch bemängelt - wurde aber - angeblich behoben.
      Während der "Verfüllung" war ich im Urlaub - es sollte aber durch die Bauleitung überwacht worden sein.

      Was mich aber dennoch wundert ist die Tatsache, dass ja die Wand und auch die daraufliegende Dämmung hier von einer ca. 60cm auskragenden Decke überdeckt wird - sprich hier eigentlich nicht direkt Wasser hinkommt. Allerdings fällt auf, dass das Fensterbrett nass ist - sprich hier tropft Wasser drauf.
      ---------- 19. September 2016, 10:28 ----------
      Andere Frage: Im Bodengrundgutachten werden ja eine "weiße Wanne" und auch wasserdichte Lichtschächte gefordert.
      Kann der Architekt denn davon einfach abweichen? Ich als Laie kann ja nicht nachvollziehen, ob die Bestandteile des Leistungsverzeichnisses diesen Anforderungen entspricht bzw. diese erfüllt?!

      Kann ich mir jetzt noch vom Architekt dafür einen Nachweis einholen?

      Bodengrundgutachten schrieb:

      Die erdberührten Bauteile des Kellergeschoß sind gegen drückendes Wasser
      abzudichten und als wasserundurchlässige Konstruktion ("Weiße Wanne") auszuführen.


      Bodengrundgutachten schrieb:

      Die Lichtschächte sind druckwasserdicht auszuführen.


      PS: Vielen herzlichen Dank schonmal für die vielen Antworten!
    • Aber die Frage: Darf der Architekt einfach vom im Bodengutachten geforderten abweichen? Oder ist er damit fein raus, weil ich das LV für den Rohbau unterschrieben habe?!
      Die Frage beantwortet der Bauanwalt des geringsten Misstrauens ggf unter Hinzuziehung eines Sachverständigen nach eingehender Prüfung ALLER Unterlagen.

      Vermutlich wird er zum Schluss kommen : Es ist eher nicht empfehlenswert davon ohne Rücksprache mit dem Auftraggeber davon abzuweichen. Die nächste Frage wird sein, hat er die Schächte druckwasserdicht ausgeschrieben ?
      Wenn ja, dann ist die Frage der geänderten Ausführung bei BU angelangt ....

      Gruß
      Achim Kaiser
    • Auszug aus Leistungsverzeichnis Rohbau schrieb:

      Lichtschacht aus Beton
      Position Lichtschacht als Beton- Fertigteil in Sichtbeton, UForm,
      ohne Boden, Innenfalz mit Gitterrost verzinkt,
      Maschen 30*10 mm, begehbar, 1 Paar
      Rostsicherungsketten,
      Befestigungsdübel für 12cm dicke Perimeterdämmung inkl.
      Abstandshalter ohne Auflagerwinkel, liefern u.
      montieren. Nach erfolgter Montage ist der Schacht
      innen zu reinigen u. eine 15cm dicke Rollkiesschicht
      einfüllen.
      Breite: 125 cm
      Tiefe: 80 cm
      Höhe: 160 cm
      inkl. Montagedämmplatte Dämmstärke: 120 mm
      mit 4mm starker Faserzementplatte kaschiert, mit
      integrierten Befestigungslöchern passend für die o.g.
      Lichtschächte
      Liefern und einbauen nach Einbauanleitung des
      Herstellers.
    • flexistone schrieb:


      Darf der Architekt einfach vom im Bodengutachten geforderten abweichen? Oder ist er damit fein raus, weil ich das LV für den Rohbau unterschrieben habe?!
      Ohne die juristischen Feinheiten, von denen ich nicht genug weiß:

      Vorgaben des Bodengutachtens sind vom Planer zu überprüfen und dann zu beachten. Bei negativen Abweichungen von den Empfehlungen ist der Auftraggeber vom Plnaer über alle möglichen negativen Folgen und deren Konsequenzen umfangreich und nachweisbar zu informieren.

      Das Abzeichnen von Ausführungsplänen oder Leistungsbeschreibungen durch Auftraggeber nimmt diese insbesondere in fachlich-technischer Hinsicht in keinerlei Haftung.
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • Auszug Leistungsverzeichnis Rohbau - der betroffene Lichtschacht schrieb:

      Stahlbeton-Stützwand, h=1,50 m, d=15cm, Kanten gefast, glatt
      Position Stützwand für Lichtschacht
      aus Stahlbeton-Stützwandelementen,
      Elementbreite 100 cm,
      Elementhöhe 150 cm, (ohne Einbindetiefe)
      Elementdicke über 12 bis 15 cm,
      Sichtkanten gefast,
      Oberfläche glatt,
      Grundfarbton grau,
      liefern, und gemäß Typenstatik auf vorgefertigten
      Streifenfundament aus C12/15
      im Frischbetonbett verlegen,
      Fugen mit 10 - 15 cm schmalen Schaumstoffstreifen
      abdichten.
      10 m

      Wir haben insgesamt 2 Schächte. Der betroffene - also mit dem Wasserschaden ist der hier ausgeschriebene.
    • Also ist das gar kein klass. LS, sondern eine Einfassung aus Stahlbetonwandelemente (L-Steine? Mauerscheiben?), die auf einem Fundament ruhen?

      Nach unten dann....ja was denn....nix?

      Und: Wie darf man sich den dichten Anschluss von diesen Wandelementen, die nicht an der Wand befestigt sind, sondern auf einem eigenen Fundamntchen ruhen in seiner Phantasie so vorstellen?

      Toll wären hier ein paar Bildchen aus der Rohbauphase, als diese "LS" erstellt wurden. Oder kurz davor.
    • Bilder folgen heute Abend - die habe ich auf meinem PC zu Hause.


      Zwischenzeitlich hat der Architekt bzw. sein Adlatus eine Stellungnahme abgegen:

      Er meint, das Problem läge in der Terrassenkonstruktion, da erst seit deren Fertigstellung das Problem begonnen habe.



      Stellungnahme Architekt schrieb:

      Sollte Feuchtigkeit von außen tatsächlich in das Innere des Gebäudes gelangen, handelt es sich allenfalls um Oberflächenwassers. Aufsteigendes Sickerwasser können wir hier ausschließen.
      Was soll ich dem Architekten jetzt schreiben?!
    • Stellungnahme Architekt schrieb:
      Sollte Feuchtigkeit von außen tatsächlich in das Innere des Gebäudes gelangen, handelt es sich allenfalls um Oberflächenwassers. Aufsteigendes Sickerwasser können wir hier ausschließen.




      Eine mutige Aussage!

      Dennoch sind die Fensteranschlüsse nicht dicht ....egal wo das Wasser nun herkommt.

      Ich würde als nächste Eskalationsstufe auf das Baugrundgutachten verweisen und darauf hinweisen, dass eine WW vom Gutachter vorgegeben war. Er (der Planer) ist nun von dieser Vorgabe abgewichen und kann dies sicher auch gut begründen.......eine solche Begründung jedenfalls würde ich einfordern!

      Es kann natürlich auch sein, dass der Baugrundgutachter tatsächlich angegebenen hat, dass (nur so als Beispiel!!!) nur im Bereich des Fundamentes mit Wasser zu rechnen sein kann und eine WW (wieder nur Beispiel) bis in eine Höhe von 1,00m über OKR des KG auszuführen ist. Dann kann die Ausführung der WW wieder korrekt sein.

      Ändert natürlich nichts an dem undichten Fenster!

      Letztendlich ist es erstmal egal wo das Wasser herkommt. Auch oberirdisch montierte Fenster müssen schließlich dicht sein.

      Ansonsten käme der Hinweis des Planers:

      Das liegt nicht an der Planung, Ausführung o. Bauüberwachung, sondern am Regen!
    • flexistone schrieb:

      Auszug Leistungsverzeichnis Rohbau - der betroffene Lichtschacht schrieb:

      Stahlbeton-Stützwand, h=1,50 m, d=15cm, Kanten gefast, glatt
      Position Stützwand für Lichtschacht
      aus Stahlbeton-Stützwandelementen,
      Elementbreite 100 cm,
      Elementhöhe 150 cm, (ohne Einbindetiefe)
      Elementdicke über 12 bis 15 cm,
      Sichtkanten gefast,
      Oberfläche glatt,
      Grundfarbton grau,
      liefern, und gemäß Typenstatik auf vorgefertigten
      Streifenfundament aus C12/15
      im Frischbetonbett verlegen,
      Fugen mit 10 - 15 cm schmalen Schaumstoffstreifen
      abdichten.
      10 m
      Fugen mit 10 - 15 cm schmalen Schaumstoffstreifen abdichten.
      :wall: :wall: :wall: :wall: :wall:

      Wie DÄMLICH muss man eigentlich sein, um sich die eigene planerische Inkompetenz auch noch zu verschriftlichen.

      1) scheine ich also recht zu haben mit der Dämmung zwischen Schachtwand undf Kellerwand, 2) ist ein Schaumstoffstreifen keine ABDICHTUNG!
      ---------- 19. September 2016, 12:05 ----------

      flexistone schrieb:

      Sollte Feuchtigkeit von außen tatsächlich in das Innere des Gebäudes gelangen, handelt es sich allenfalls um Oberflächenwassers. Aufsteigendes Sickerwasser können wir hier ausschließen.

      Stellungnahme Architekt schrieb:

      Sollte Feuchtigkeit von außen tatsächlich in das Innere des Gebäudes gelangen, handelt es sich allenfalls um Oberflächenwassers. Aufsteigendes Sickerwasser können wir hier ausschließen.
      Was soll ich dem Architekten jetzt schreiben?!
      Schreib ihm, dass er ein Voll*piep* ist.
      Nein - besser nicht!

      Meine Reaktion wäre gewesen:
      Wann sind Sie heute/morgen zu Hause, damit ich mir das ansehen kann.
      Danach reden wir weiter.

      Aber man soll ja nicht von sich auf andere schliessen.
      ---------- 19. September 2016, 12:06 ----------

      Thomas B schrieb:

      Das liegt nicht an der Planung, Ausführung o. Bauüberwachung, sondern am Regen!
      :lol: :lol: :thumbsup: :thumbsup:
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Noch ein Schmankerl des Architekten von letzter Woche, als wir über besagte Stelle diskutierten und es noch/nur ein Schimmel/Feuchtigkeitsschaden war:

      "Ja also Herr ..., ein bißchen Schimmel im Neubau ist was ganz normales - das ist nach der ersten Heizperiode vorbei... Da brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen...
      Ich [der Architekt - Anm. d. Verf.] vermute ja, dass es durch die KWL kommt, da die kalte Luft an der Wand kondensiert..."
    • Zwischenfrage als Mitleser,

      Ihr sprecht hier immer über druckwasserdichte Lichtschächte. Ist es theoretisch möglich die Fenster druckwasserdicht zu gestallten und dann ist es egal ob Wasser im Lichtschacht steht?

      Irgendwas von Zarge für WU-Wände war ja wohl ausgeschrieben.

      flexistone schrieb:

      In der Ausschreibung des Architekten steht unter der Position Kellerfenster folgendes:


      Kellerfenster Kunststoff 100/100 cm
      ?
      Position ist_egal Zargenfenstersystem oder gleichwertig
      ?
      bestehend aus:
      ?
      - ist_auch_egal kerngedämmte Wechselzarge für WU-Wände
    • Ein zwischenzeitliches Telefonat mit dem Mitarbeiter (der Chef ist noch nicht da!!!) hat folgendes ergeben:

      Meine Frage nach der geänderten Ausführung der Kellerfenster:



      Antwort Mitarbeiter Architekt [Gedächtnisprotokoll] schrieb:

      Also die Kellerfenster gibt es in der Größe wie sie ausgeschrieben wurden nicht als druckwasserdichte Ausführung - daher wurde ein anderes genommen.

      Ansonsten nur Beschwichtigungen etc. und der Verweis auf den GaLa-Bauer, der die Terrasse darauf gebaut hat.

      Meine Fragen hinsichtlich der "Weißen Wanne" und der nicht gemäß dem Gutachten ausgeführten Dingen blieben unbeantwortet.

      Der Chef höchstpersönlich will sich noch melden.


      Wir (meine Familie und ich) sind jetzt nach bald 2,5 Jahren Planungs- und Bauzeit nervlich langsam am Ende, weil wir - egal was schief läuft immer mit irgendwelchen Murksantworten beschwichtigt und abgetan werden.
    • flexistone schrieb:

      Ja also Herr ..., ein bißchen Schimmel im Neubau ist was ganz normales
      Ach herrje.....watt ein Unsinn!

      Und: eine KWL sollte genau dies (Schimmelbildung) durch das permanente Lüften verhindern.



      ffcpd2920 schrieb:

      Ist es theoretisch möglich die Fenster druckwasserdicht zu gestallten und dann ist es egal ob Wasser im Lichtschacht steht?
      Es gibt druckwasserdichte Fenster! Aber auch nicht unbegrenzt in der Größe (also eher kleinere Fensterchen).

      Sollte das Grundwasser dann steigen ist die Aussicht zumindestens...ungewöhnlich.
    • Die Größe wäre mir in diesem Falle völlig egal - ich hätte dort ohnehin keine Fenster gebraucht, da diese keinen Sinn machen, da oben drüber eine quasi lichtundurchlässige Terrasse liegt.

      Der Herr Architekt will mich mit all den Mängeln und Problemen einfach für dumm verkaufen, was ihm ja zum Teil schon gelungen ist.

      Weitere Detailaufnahmen des Fensters. Komisch ist auch das Loch in der Mitte, welches "durchgebohrt" wurde!
      ---------- 19. September 2016, 14:55 ----------
      Jetz 30 Minütiges Telefonat mit dem großen Architekten:

      Er hat festgestellt, dass es wohl kein Lastfall "drückendes Wasser" sei.
      Vielmehr läge die Ursache in einer an der Wand befestigten Stahlkonsole, auf der wiederum die Terrassenkonstruktion aufliegt.


      Architekt schrieb:

      Vielleicht haben die beim Befestigen auch zu tief gebohrt.

      Jetzt kommt am Donnerstag der Fassadenbauer und legt alles frei.

      Zum Thema "Fenster - druckwasserdicht":


      Architekt schrieb:

      Die ausgeschriebenen Fenster wurden nicht eingebaut, weil Sie dort ein größeres Fenster haben wollten...
      Daraufhin entgegnete ich, dass ich mitnichten hier ein größeres Fenster haben wollte - im Gegenteil, ich habe mich sogar noch gefragt, weshalb hier überhaupt so aufwendig Fenster verbaut werden, wo doch über dem Lichtschacht die Terrasse alles abdeckt.
      Ich bat ihn dann, dies schriftlich zu belegen - was er natürlich nicht kann/konnte - auch möge er mir den Beleg liefern, dass ich über die Folgen der angeblich größer bestellten Fenster aufgeklärt wurde.
      Ich verwies ihn auf die Aussage seiner Planerin, die meinte, es müssen dort Fenster hin.

      Er stellte fest, dass das eindringende Wasser wohl eher mit der Konsole zu begründen sei und nichts mit der geänderten Ausführung des Fensters, der Lichtschächte und des Kellers zu tun habe.

      Darauf hin meinte er, dass die Bodengutachter pauschal immer einfach eine weiße Wanne fordern würden, damit sie auf der sicheren Seite sind und er mir ja nur exponential unnötige Kosten gespart habe.



      Architekt schrieb:

      Wenn eine Maßnahme nicht nötig ist, dann mache ich sie auch nicht. Die Baugrundgutachter schreiben das immer rein, um sich abzusichern. Aber das ist auch egal, das hat mit dem Schaden überhaupt nichts zu tun.
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