Mauerdurchbruch

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    • Guten Tag, ich habe eine Frage zu einem geplanten (Außen) Mauerdurchbruch.
      Die Außenmauer ist mit Beton-Mauersteinen (Bj. 1972) (ca. 375 x 250 x 238 mm) gebaut und trägt letztendlich ein 1-Familienhaus von ca. 120 qm. Ziel des Ganzen ist ein Fenstereinbau (ca. 100 x 60 cm) in mittlerer Höhe (Gesamthöhe ca. 215 cm) an dieser Stelle. Der Raum hat die Maße von ca. 3 m x 2,5 m und wird u. a. durch eine tragende Stützmauer, die senkrecht auf der Außenmauer steht, begrenzt.

      Bedarf der Durchbruch einer Extra-Stützung? In einschlägigen Video-Kanälen werden die Durchbrüche auch häufig mit der "Hilti" durchgeführt. Quasi einmal rundherum gebohrt und den Rest gemeißelt. Spricht was dagegen?

      Danke!
    • Gesunder Menschenverstand?

      Wie kommt man auf die Idee eine offensichtlich tragende Wand zu bearbeiten?
      Wir reden hier nicht von einem Loch für einen Dübel,
      du willst da ein Fenster rein ballern.

      Ich habe nicht sonderlich viel Ahnung von Statik,
      da gehen bei mir aber direkt mal ALLE Alarmglocken an.
      Als erstes Stichwort würde mir da Tragfähigkeit einfallen,
      das zweite wäre dann Sturz einmauern, ... usw.

      Aber gut, wenn es in YouTube Videos klappt denke ich mal sollte es bei dir auch gehen.

      Verwunderte Grüße
    • Lantus schrieb:

      In einschlägigen Video-Kanälen werden die Durchbrüche auch häufig mit der "Hilti" durchgeführt. Quasi einmal rundherum gebohrt und den Rest gemeißelt. Spricht was dagegen?
      Dagegen spricht, dass Dein Fenster in Kürze von der darüber einstürzenden Wand wieder verschüttet wird. Vorteil: Du brauchst keine Hilti mehr, um das Loch wieder freizubekommen.
      Ein Löffelbagger tuts auch.

      DAS Video kannst Du dann auch wieder auf einem Videokanal veröffentlichen. Bekommt bestimmt viele :thumbup:
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Lantus schrieb:

      Ziel des Ganzen ist ein Fenstereinbau (ca. 100 x 60 cm)
      Nun malt doch nicht gleich den Teufel an die Wand!

      IN der Regel wird ein Haus wegen eines Fensterchens (60cm!) nicht gleich einstürzen.

      Aber: keine Regel ohne Ausnahme.

      Insofern sollte das einfach ein Statiker angucken, etwas seine Stirn in Falten legen, bedeutungsschwanger gucken und dann sagen was zu tun ist.

      Einfach munter Löcher bohren, die Wand quasi perforieren wird wohl nicht die Nummer 1 der Lösungen sein. Eine Wand ist ja keine Briefmarke.

      Auch sollte man bedenken, dass in so einer wand außer Mauerwerk und Mörtel auch noch andere Dinge sein könnten: E-Leitungen (stromführend?), andere Leitungen, wwi?
    • genug der abschweifungen:

      Lantus, schalte einen statiker ein, der sich das anschaut, der dir 3 kleine sathlträger empfiehlt und festlegt, wie diese einzubauen sind. dann holst du dir eine versierten bauunternehmer, der diesen durchbruch am besten macht, wenn das fenster fertig ist.

      kostet ein wenig geld, aber die bohrerlösung ist nicht die alleinige weisheit.
      das leben ist ein bauhaus - Fritz Kuhr 1929