Weiße Wanne übergang Betonplatte teilweise nicht richtig verfüllt

    • Weiße Wanne übergang Betonplatte teilweise nicht richtig verfüllt

      Hallo Zusammen,

      bei unserem Reihenhaus welches durch einen Bauträger errichtet wird wurde wohl der Beton beim verfüllen der Betonschalen nicht richtig eingebracht so dass man die Armierung sieht und auch dass Fugendichtungsband. Das ganze einmal auf 2,5 Meter und einmal auf ca. 40 cm. Anbei ein paar Bilder damit man es sich besser vorstellen kann. Die grüne Algenschicht ist aktuell der Grundwasserspiegel.

      Hier soll jetzt wohl von außen iwi der Spalt verfüllt werden und dann eine Schweißbahn über die Fuge gemacht werden. Ich stell mir aber nun die Frage ist das so richig bzw. ..wenn unten kein Beton ist...wo ist er dann überhaupt in der Wand? Was für alternative
      Möglichkeiten der Ausbesserung gibt es. Der Grube soll in den nächsten 3 Wochen angefüllt werden. Wie würdet ihr nun weiter vorgehen zwecks Absicherung von Folgeschäden?

      Vielen Dank für eure Ratschläge !
      Bilder
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    • Danke für deine Antwort,

      jein, es ist aktuell ein "Baustopp" da alle Firmen in Bauferien sind. Die Algen sind da da das Grundwasser jetzt zwei Wochen in der Baugrube gestanden ist. Wir haben den Schaden nur bemerkt da wir die Kellerwand von außen vor dem Verfüllen noch Dämmen wollten.
      Du würdest dich also auf jeden Fall an einen unabhängigen Sachverständigen wenden?

      Achso, wir sind heute auf der Baustelle vorbeigefahren. Die offen Stellen wurden jetzt einfach zugespachtelt :eek:
    • Rolf,

      wie hätte mir das den früher auffallen sollen? Das kann man ja erst nach den Betonieren sehen..und dann ist das Kind ja schon in den Brunnen gefallen.
      Die Algen stören mich aber auch nicht, diese sind ja nur Außen auf der Sauberkeitsschicht, was mich stört habe ich ja beschrieben ;)


      Nach ein paar Stunden forschen habe ich jetzt rausgefunden dass die Notwendige Anschlussmischung (Körnung 0-8 mm/30 cm) wohl nicht eingebracht worden ist.. diese soll wohl genau dieses Problem ausschließen.



      @Kater432: Ja, komplett mit Grundstück und komplette Bausumme im notariell beglaubigtem Vertrag.
    • jetzt stör dich nicht daran, dass algen da sind. das wird nicht schädlich sein.

      ich will damit sagen, dass das problem schon lange bekannt sein muss und nicht darauf reagiert wurde.

      schreib mal eine mängelanzeige an deinen bauträger. entweder hat er keine ahnung oder er ist auf eine möglichst billige problemlösung aus.

      die fehlende anlaufmischung können könnte die ursache für den mangel sein.
      das leben ist ein bauhaus - Fritz Kuhr 1929
    • Rolf..ja da stimme ich dir zu. Ich hatte es auch nicht bemerkt wenn ich nicht die Kellerwand selber Dämmen würde. Hätte ich die Schalung nicht weggeschlagen hätte man das selbst als Fachmann wohl kaum gesehen.
      Nur ist das auch eigentlich auch nicht meine Aufgabe. Die ist es eigentlich nur pünktlich zu zahlen und dafür einwandfreie Leistung zu erhalten ;)



      In der Baubeschreibung steht " Untergeschoss : 25 cm starke Betonfertigteilwände mit Fugenprofilen"
      Im Werkplan steht:" Kellerwände mit Fertigteilhohlwänden! KG-Wände und Bodenplatte in Sperrbeton, Abdichtung Wand Bodenanschluss Fugenband umlaufend"

      Die Aussage Schweißbahn kommt vom Tiefbauer, der BL des BT ist momentan , ratet mal, im Urlaub.
    • der fachmann hätte frühzeitig auf ausschalen bestanden. das ist nun mal ein kritisches detail.

      der vorwurf geht nicht an dich. der bauleiter des bauträgers ist entweder ahnungslos oder ihn interessiert das detail nicht.

      verlange ein nachvollziehbares mängelbeseitigungskonzept. zur bewertung des konzepts benötigst du einen sachverständigen.
      das leben ist ein bauhaus - Fritz Kuhr 1929
    • Man kann das natürlich mit einem Bitumenbahn machen und dafür muss auch der Untergrund hohlraumfrei sein.
      Nur ist das nicht - Bapp mal Schweißbahn an die Wand getan!

      Die Bitumenbahnen müssen oben und unten mit Loseflanschen an die Betonteile angebaut werden. Sonst rutschen sie nämlich lamgsam aber sicher ab.

      Ich kann Norbert nur zustimmen - eigenen Sachverstand auf die Baustelle.

      Deine Baubeschreibung scheint mir auch nicht zum tatsächlichen Zustand der Baustelle (Grundwasser) zu passen.
      Auch das sollte geprüft ung örtlich ggf. nachgebessert werden - vermutlich aufpreispflichtig.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • hallo
      wurden die anforderungen an die wand auf der basis eines bodengutachtens festgelegt oder gings nach dem motto: upps da ist ja wasser machen wir mal sperrbeton ( was das auch immer genau ist.)
      eine weisse wanne wird das auf keinen fall mehr.
      die dämmung haste in diy aufgeklebt ich glaub das gibt richtig ärger und probleme mit der gewährleistung.
      wie sind denn die senkrechten plattenfugen ausgebildet?

      gruss aus de palz
    • Danke für eure Antworten,


      nein ich habe bis jetzt noch gar nichts gedämmt, das war mein zukünftiger Nachbar.
      Wieso sollte das Probleme geben, was hat Perimeterdämmung mit der grundsätzlichen Wasserdichtheit des Kellers zu tuen? Sollte diese sich nicht eher positiv auswirken?

      In die senkrechten Plattenfugen an den Ecken und dem Übergang zum Mittelhaus wurden auch Sperrbahnen einbetonierts.

      Der Maurer möchte nun die Komplette Anschlussfuge mit einer Schweißbahn versehen. Ich werde wohl an den Bauträger einen
      Mängelbericht senden und schauen was diese dazu sagen.

      Ob die Anforderung an den Keller nach einem Bodengutachten gemacht worden sind kann ich nicht sagen, es sollt aber zumindest laut Werkplan so geschehen sein.

      Inwiefern Aufpreispflichtig, für mich oder den Bauträger?

      Beste Grüße
    • Wieos aufpreispflichtig?
      Weil Du DAS nach Deiner AUssage im Vertag hast

      hUGgIS schrieb:

      In der Baubeschreibung steht " Untergeschoss : 25 cm starke Betonfertigteilwände mit Fugenprofilen"
      Im Werkplan steht:" Kellerwände mit Fertigteilhohlwänden! KG-Wände und Bodenplatte in Sperrbeton, Abdichtung Wand Bodenanschluss Fugenband umlaufend"
      Und das ist KEINE wasserdichte Betonkonstruktion, was da vereinbart ist!
      Der Werkplan ist ggf. a) nicht relevant und beinhaltet b) auch keine wasserdichte Betonkonstruktion.

      Wie gesagt . Fugenabichtung mit Bitumenbahnen geht, aber nicht einfach ne Lage Bahnen draufschweissen und dann ade Marie!
      Und das sagt noch nix über die Fläche aus, wenn Risse in den Fertigteilplatten vorhanden sind.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Wieos aufpreispflichtig?
      Weil Du DAS nach Deiner AUssage im Vertag hast

      hUGgIS schrieb:

      In der Baubeschreibung steht " Untergeschoss : 25 cm starke Betonfertigteilwände mit Fugenprofilen"
      Im Werkplan steht:" Kellerwände mit Fertigteilhohlwänden! KG-Wände und Bodenplatte in Sperrbeton, Abdichtung Wand Bodenanschluss Fugenband umlaufend"
      Und das ist KEINE wasserdichte Betonkonstruktion, was da vereinbart ist!Der Werkplan ist ggf. a) nicht relevant und beinhaltet b) auch keine wasserdichte Betonkonstruktion.

      Wie gesagt . Fugenabichtung mit Bitumenbahnen geht, aber nicht einfach ne Lage Bahnen draufschweissen und dann ade Marie!
      Und das sagt noch nix über die Fläche aus, wenn Risse in den Fertigteilplatten vorhanden sind.
      Das mag sein, aber ist das nicht die Aufgabe des Bauträgers den Keller so zu planen dass dieser nach den örtlichen Gegebenheiten dicht ist? Deswegen habe ich ja einen Bauträger um eine gewisse Kostensicherheit zu haben?!

      Ich glaube ja kaum dass jeder Bauherr sich vorab nochmal ein eigenes zweites Bodengutachten erstellen lässt bevor er ein Haus von einem BT kauft.
    • Oh Captain, mein Captain ;)

      Meine Dreischicht-Wände von Weissen Wannen sind bisher alle dicht geworden und geblieben. Es geht, nur muss man a) de passenden Firmen haben und b) vor allem die Bauleitung SEHR ernst nehmen.
      ---------- 22. August 2016, 09:50 ----------

      hUGgIS schrieb:

      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Wieos aufpreispflichtig?
      Weil Du DAS nach Deiner AUssage im Vertag hast

      hUGgIS schrieb:

      In der Baubeschreibung steht " Untergeschoss : 25 cm starke Betonfertigteilwände mit Fugenprofilen"
      Im Werkplan steht:" Kellerwände mit Fertigteilhohlwänden! KG-Wände und Bodenplatte in Sperrbeton, Abdichtung Wand Bodenanschluss Fugenband umlaufend"
      Und das ist KEINE wasserdichte Betonkonstruktion, was da vereinbart ist!Der Werkplan ist ggf. a) nicht relevant und beinhaltet b) auch keine wasserdichte Betonkonstruktion.
      Wie gesagt . Fugenabichtung mit Bitumenbahnen geht, aber nicht einfach ne Lage Bahnen draufschweissen und dann ade Marie!
      Und das sagt noch nix über die Fläche aus, wenn Risse in den Fertigteilplatten vorhanden sind.
      Das mag sein, aber ist das nicht die Aufgabe des Bauträgers den Keller so zu planen dass dieser nach den örtlichen Gegebenheiten dicht ist? Deswegen habe ich ja einen Bauträger um eine gewisse Kostensicherheit zu haben?!
      Ich glaube ja kaum dass jeder Bauherr sich vorab nochmal ein eigenes zweites Bodengutachten erstellen lässt bevor er ein Haus von einem BT kauft.
      Ob er dazu verpflichtet ist, ist eine Frage an die Juristen. Ich beurteile nur, was Du hier an Auszug aus Deinem Vertrag geschrieben hast.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Ralf Dühlmeyer schrieb:

      vor allem die Bauleitung SEHR ernst nehmen.
      hallo
      geht das auch ohne BL , wer braucht denn sowas kostet doch unnötig geld.

      hUGgIS schrieb:

      Deswegen habe ich ja einen Bauträger um eine gewisse Kostensicherheit zu haben
      was du an kostensicherheit und ausführung hast steht in deinem vertrag und wenn da nur blabla nix genaues steht ist´s mit der kostensicherheit mit suwas von vorbei das glaubst du nicht.
      liegt dir das bodengutachten vor? vermutlich nicht.

      gruss aus de palz
    • hUGgIS schrieb:

      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Wieos aufpreispflichtig?
      Weil Du DAS nach Deiner AUssage im Vertag hast

      hUGgIS schrieb:

      In der Baubeschreibung steht " Untergeschoss : 25 cm starke Betonfertigteilwände mit Fugenprofilen"
      Im Werkplan steht:" Kellerwände mit Fertigteilhohlwänden! KG-Wände und Bodenplatte in Sperrbeton, Abdichtung Wand Bodenanschluss Fugenband umlaufend"
      Und das ist KEINE wasserdichte Betonkonstruktion, was da vereinbart ist!Der Werkplan ist ggf. a) nicht relevant und beinhaltet b) auch keine wasserdichte Betonkonstruktion.
      Wie gesagt . Fugenabichtung mit Bitumenbahnen geht, aber nicht einfach ne Lage Bahnen draufschweissen und dann ade Marie!
      Und das sagt noch nix über die Fläche aus, wenn Risse in den Fertigteilplatten vorhanden sind.
      Ich glaube ja kaum dass jeder Bauherr sich vorab nochmal ein eigenes zweites Bodengutachten erstellen lässt bevor er ein Haus von einem BT kauft.

      Hast du überhaupt einen Bauträger ?!?
      Oder nicht doch eher einen GU / ?

      Grundstück und Haus gesammt über einen anbieter und volle Summe beim Notar. Dann wäre es ein Bauträger.
      Gehört euch das Grundstück , und ihr habt eine Firma beauftrag euch dort ein Haus zu bauen = GU /
    • hUGgIS schrieb:

      Ich glaube ja kaum dass jeder Bauherr sich vorab nochmal ein eigenes zweites Bodengutachten erstellen lässt bevor er ein Haus von einem BT kauft.
      Bei einem Bauträger würde ich auch erwarten, dass er seinen eigenen Baugrund kennt.

      Ohne eigenes Gutachten wirst du aber niemals wissen, ob er angemessen baut. Und grad Keller ist ja das Bauteil, was du später am schlechtesten austauschen kannst.

      Hast du denn neben der Ausführungsart (Beton und Fugenbänder) andere qualitative Merkmale zu deinem Keller im Vertrag? Mal ganz platt gesagt sowas wie 'die Wände werden innen nicht feucht werden'.
      Oder hat man dir sowas nur mündlich versprochen?

      'Wasserdicht' alleine ist ungefähr so gut wie 'Strand nur 20m entfernt' in der Urlaubsreklame und dann stellst du fest, dass du aber 1km Umweg laufen musst, weil es keinen direkten Weg gibt.

      Ähnlich beim Keller. 'Trocken' , 'Wohnraumgeeignet' oder 'wasserdicht' sind leider keine Synonyme.

      Auf der anderen Seite: deine Bauweise ist nahe einer weißen Wanne. Sagen wir mal so ca. 70% auf der Qualitätsskala. Darauf kommt jetzt wg. der Dämmung noch ordentlich Bitumen drauf, sagen wir mal in der DIY Ausführung ca 70% so gut wie bei einer schwarzen Wanne. Viel hilft viel.
      Die Wahrscheinlichkeit für Probleme mit dem Wasser sind dann nur noch 0,3*0,3=9%. Also nur grob jeder 10te der Probleme mit dem Wasser bekommt. Davon nur jeder 2te der nach dem Hausbau noch Nerven und Geld für einen Rechtsstreit hat und nach 6 Jahren gerichtlicher Auseinandersetzung vor Gericht wg. einer schwammigen Baubeschreibung scheitert.

      Ich finde es daher sehr nachvollziehbar, dass der Bauleiter im Urlaub ist. Alles andere wäre ja unwirtschaftlich (für den Bauträger).
    • bliblablub schrieb:

      sagen wir mal in der DIY Ausführung ca 70% so gut wie bei einer schwarzen Wanne
      ÄÄääääääh - NÖ, das ist sowas von falsch!

      Eine schwarze Wanne umfasst auch die Fläche UNTER der Sohlplatte, die der beste DIY-Dämmer nicht mehr erreichen kann.
      Ausserdem benötigt eine Dämmung an sich nur eine Batzenverklebung, die vom Wasser sauber hinterlaufen werden kann.
      Und selbst wenn die Befestigung hinterlaufsicher erfolgt, weil bekannt ist, dass sie teilweise im Wasser stehen wird, erfüllt diese nicht mal die Anforderungen der 18195-4, geschweige denn die für drückendes Wasser!

      Zu schelchter Letzt kann es beim Verdichten und Setzen der Verfüllung gerade bei DIY Einbau zu Abscheren der Dämmung kommen, womit dann die Abdichtung qua Dämmung entgültig ad absurdum geführt würde.

      Lass es bitte, hier WAG-Hormone zu versprühen.
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    • JamesTKirk schrieb:

      Jaja, Filigranwände bei Weissen Wannen - ein leidiges und unendlich diskutierbares Thema ... <X

      Bei meiner Hütte käme nur Ortbeton in Frage.
      Hallo,
      Ralf sieht das scheinbar ein wenig anders als du,
      könntet ihr euch hierzu ein bisschen näher in einem gesonderten Beitrag auslassen?
      Das Thema wird bei uns ja auch sehr bald anstehen und ich wüsste da gern die Vor- und Nachteile.

      Grüße Thomas
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