Doppelgarage - Ecken als Betonstützen - warum ?

    • Baumal schrieb:

      aber ganz interessant ist dieses giebelfenster
      rechts, mit ausblick auf das sattelgaragendach.
      warum nicht? Haben wir auch.
      Ein Fenster kann ja allerlei Funktionen haben. Es ist aber nicht zwingend, dass alle gleichzeitig erfüllt werden müssen:
      - dass Licht in den Raum fällt
      - dass man Lüften kann
      - ggf. auch mal zur Kommunikation
      - dass man hinausblicken kann.

      Bei uns ist das vergleichbare Fenster im Bad, an einem bodentiefen Fenster. Wir haben dadurch wahnsinnig viel Licht im Bad und können super lüften. Zur Kommunikation brauchen wir das dort nicht, auch nicht für den Ausblick. Andererseits ist es ganz nett, dass dann im Gegenzug auch niemand reinglotzt...
      Außerdem mag ich unser Dach. Und allemal besser, als gar kein Fenster, weil die Garage komplett angebaut ist.
    • Nochmal kurz zurück zum Thema.

      Wir sprachen vorhin über Gleitschichten zwischen Ringanker und Decke. Es gibt sogar "Deckenlager" für genau solche Anwendungsfälle. Wie passt das zusammen mit den Eckstützen aus Beton, die ja mit der Decke fest verbunden sind - erst recht wenn es 'Zugstützen' sind.

      Durch die Eckstützen wird die Decke an den 4 Ecken (+ evtl. in der Mitte durch 2 Wandstützen) gehalten und es entstehen Zwangsbeanspruchungen während der Hydratation. Die Stützenköpfe können die Bewegungen nicht mitmachen, da sie im Mauerwerk eingespannt sind. Nur die Stützen neben dem Tor haben die Möglichkeit durch eine Kopfauslenkung dem Schwinden (und Kriechen) des Betons zu folgen.

      Ergebnis:
      - die eingespannten Stützen verursachen Zwang in der Decke --> Rissgefahr
      - die nichteingespannten Torstützen lösen sich vom Mauerwerk und es erfolgt eine minimale Schiefstellung.

      Ich würde die Betonstützen nicht mit der Decke verbinden. Wenn dann nur den Ringbalken mit statischen Nachweis. Wegen der Putzrisse in Deckenhöhe würde ich Deckenrandsteine oder andere trennende Baumaterialien einsetzen, ebentuell sogar rissübdeckende Anbauteile, um später entstehende Risse zu schützen.
      Gruß
      Holger
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