Holzterrasse Lärche Risse

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    • Holzterrasse Lärche Risse

      Hallo zusammen,

      ich bin neu in diesem Forum und wollte gleich die Gelegnheit nutzen und ein Frage stellen.
      Ich habe mir eine Terrasse aus sibirischer Lärche gebaut mit folgenden Aufbau:
      -Kiesschicht
      -Betonsteinplastersteine
      -Terrassenfüsse mit verstellbarer Höhe
      -Unterkostruktion aus Lärche im Gefälle quer zur Diele verlegt. Ca. 1,5%.
      -Abstandhalter Kunststoff 7mm
      -Lärche als Terrassendielen ebenfalls mit Abstandhalter aus Kunststoff 7mm untereinander. Befestigt mit Edelstahlschrauben, an den Stellen wurde vorgebohrt.
      -Die grösse der Terrasse ist ca. 5x5m. Die Terrasse ist vor 2 Monaten verlegt worden.
      -Die Hölzer wurden nicht geölt, da uns optisch die später entstehende graue Patina sehr zusagt

      Nun nach ca. 2 Monaten entstehen die ersten Risse und zwar genau an den Ende der Dielen. Die Risse müssen auf m.E. auf Feuchtigkeit zurückzuführen zu sein. Nach größeren Regenfällen, sind die Enden die Stellen die am längesten brauchen um zu trocknen, obwohl ich oben genanntes Gefälle verbaut habe.
      Woran kann es liegen? An der Qualität des Holzes? Hätte ich ein Gefälle von 3% oder mehr verbauen müssen? Soll ich grundsätzlich nach jedem Regen mit einem Bodenschieber trocken wischen?

      Danke für Eure Einschätzung. Es würde mir sehr helfen. Ein Bild liegt bei.
    • Off-Topic:


      hausmann schrieb:

      Ein Bild liegt bei.
      Da ging wohl etwas schief. Nutze die Dateianhangsfunktion, neben den Smileys.
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

      * Administrative oder moderative Beiträge in rot
    • Friedl1953 schrieb:

      Das Holz kommt aus dem Werk mit ca. 18% Holzfeuchte. Wir haben Hochsommer da schießt das relativ dünne Holz durchaus auch auf %-Anteile von unter 10% runter. Am ehesten macht sich so was an den Hirnenden bemerkbar.
      Zumal an den Enden aus rein geometrischen Gründen das Oberflächen-Querschnittsverhältnis dort deutlich hochgeht und damit die Feuchtigkeitsabgabe bzw. - aufnahme. Die Enden bzw. Stösse altern naturgegeben immer am schnellsten.
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • hast du denn bei endstössen auch ein paar mm abstand gelassen?
      wenn das alles knirsch aneinander liegt quillt das hirnholz natürlich
      ruckzuck auf..

      und wenn du auf das vergrauen stehst, nicht ölen oder ähnliches machen
      willst, musst du auch mit rissen leben. holz ist ein naturwerkstoff.
    • Nun die Risse verhindern das ölen auch nicht. Wieder unnötige Chemie in die Welt gesetzt. Außerdem laufender Pflegeaufwand.

      Mehr irritiert mich seine sibirische Lärche. Hört sich toll an und weil aus Sibirien muss das Holz auch resitent sein. Tatsache ist aber folgendes:

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    • Baumal schrieb:

      hast du denn bei endstössen auch ein paar mm abstand gelassen?
      wenn das alles knirsch aneinander liegt quillt das hirnholz natürlich
      ruckzuck auf..

      und wenn du auf das vergrauen stehst, nicht ölen oder ähnliches machen
      willst, musst du auch mit rissen leben. holz ist ein naturwerkstoff.
      Sib. Lärche ist doch eh nur Marketing. Viel Lärchenholz wird viel zu früh geschlagen und dann ist es nicht besser als europäische.
      ---------- 11. August 2016, 11:42 ----------

      Alfons Fischer schrieb:

      Am Rande: wie würdest Du dann Douglasie einschätzen? Vergleichbar?
      Ich tendiere bei mir daheim zwischenzeitlich zur Kiefer...
      Nimm doch europäische Lärche. Ist allerdings schlecht zu bekommen. Zwischen Kiefer und Lärche ist schon ein Unterschied.

      Was auch sehr gut ist ist Eiche, allerdings auch teuer.
      Hier sind die doch im Vergleich aufgelistet: [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]
      Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.
    • nimm doch eiche... (sauteuer!... :D )

      kiefer im außenbereich, das geht nicht gut, ohne beschichtung.
      robinie die gibts auch noch, aber auch (sauteuer... :D )
      heimische lärche haben wir auch noch, aber ohne beschichtung.... ich weiß nicht, ob das gut geht.
    • Baumal schrieb:

      nimm doch eiche... (sauteuer!... :D )

      kiefer im außenbereich, das geht nicht gut, ohne beschichtung.
      robinie die gibts auch noch, aber auch (sauteuer... :D )
      heimische lärche haben wir auch noch, aber ohne beschichtung.... ich weiß nicht, ob das gut geht.
      Doch Lärche geht, wenn Lärche wieder abtrocknen kann.
      Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.
    • Wie gesagt, ich habe Kiefer für einen Zaun und für eine Fassade bei mir eingesetzt, bisher mit recht guter Erfahrung.

      ich bin ja der Meinung, dass die Art der Konstruktion einen höheren Einfluss auf die Dauerhaftigkeit hat als die Holzart ;)
      Klar, wollte ich das Holz in den Dreck schmeißen oder für eine Terrasse, würde ich auch keine Kiefer nehmen...
    • Eiche ist zwar relativ resistent aber hat viel Spannung. Folge, das Holz wird krumm, schepp, schief und reißt. Außerdem sauteuer ist doch sehr relativ. Da die Terasse kein Möbelstück ist kannste Parkett-Eiche verwenden, da relativiert sich der Preis schon erheblich. Außerdem muss man auch den Preis in Relation zur Holzmenge für eine Terasse sehen. Aber ganz wichtig nicht das geringste Stück Splint.
      ---------- 11. August 2016, 12:03 ----------
      @ Alfons, ein Zaun hält dir ewig. Da wird sogar viel Fichte verarbeitet. Wichtig sind da nur die Pfosten, die wären mit Kiefer schenll weg.
      ---------- 11. August 2016, 12:06 ----------
      @Rudolf, dann kannste auch Fichte oder was auch immer verwenden. Nahezu jede Holzart ist dauerhaft wenn sie schnell wieder abtrocknen kann und es keine Feuchtigkeitsnester gibt. Das kannste bei einer Terasse nicht garantieren, egal wie Du sie konstruierst.
    • Lieber Rudolf, auch wenn hier was von Berlin steht musst Du mir die Alpen nicht näher bringen. Die kenne ich wie wohl kaum ein anderer hier. Habe viele Jahre am Alpenrand gewohnt.

      Außerdem schreibe ich niemals ein Wort über chemische Behandlung. Genauso wie ich ein militanter Gegner jeglichen außereuropäschen Holzes bin.

      Was ich geschrieben habe "Thermoholz". Hier wird nur wie es der Name schon sagt "Wärme" eingesetzt und das ist keine Optik. :hammer:
    • Lieber Friedl,

      dann sollest Du ja die ziemlich alten Terassen aus Lärche kennen.

      Du hast geschrieben keine Lärche und ich habe geschrieben, dass Lärche gut funktioniert. Warum fühlst Du dich jetzt gekränkt?
      Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.
    • Rudolf R. schrieb:

      Baumal schrieb:

      nimm doch eiche... (sauteuer!... :D )

      kiefer im außenbereich, das geht nicht gut, ohne beschichtung.
      robinie die gibts auch noch, aber auch (sauteuer... :D )
      heimische lärche haben wir auch noch, aber ohne beschichtung.... ich weiß nicht, ob das gut geht.
      Doch Lärche geht, wenn Lärche wieder abtrocknen kann.
      Und das ist bei den praktisch immer waagerechten Flächen von Terrassen eben nicht unbedingt der Fall. Mit einheimischer Lärche an Fassaden habe ich sehr gute Erfahrungen, in waagerechten Flächen allenfalls mittelmäßige, verschattet sogar nur ausgesprochen schlechte, gemacht.

      In einem Test vermag mich eine waagerechte Sitzfläche aus Robinie nach momentan rd. 4 Jahren auch nicht zu überzeugen. Sie sieht genau so schlecht aus, wie die Lärche.
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker