Angepinnt Euer Hausbau

    • Umfrage
    • Moin Moin,

      dieses Thema richtet sich an alle die vor dem Hausbau stehen, gerade in Mitten des Hausbaues stecken oder Ihren Hausbau schon abgeschlossen haben. Anhand von Verbesserungen an unserer Plattform bin ich interessiert daran wie Ihr mit Eurem Hausbau so umgegangen seid, bez. umgeht oder umgehen werdet:

      Was hat Euch vor dem ersten Spatenstich bewegt?

      Was hat Euch während der Bauphase schlaflose Nächte bereitet?

      Was würdet Ihr wieder machen und was würdet Ihr in Eurem Handeln verbessern?

      Welche Fragen blieben unbeantwortet?

      Was wären Eure 10 wichtigsten Fragen zum Thema Hausbau?

      Ziel ist es Anhand der Antworten einen kleinen Ratgeber zu entwickeln, den ich dann anschließend in den überarbeiteten FAQ-Bereich integrieren werden. Enorm wichtig dabei ist die Sicht des Laien, denn es soll ja zukünftig auch für den Laien gedacht sein. Helft uns also für die Nachwelt, das Thema Bau leichter verständlich zu gestalten.

      Ich wünsche viel Spass beim diskutieren.
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

      * Administrative oder moderative Beiträge in rot
    • Dazu werde ich in kürze Schreiben.
      Dazu muss aber erst mal meine Gedanken Sotieren.
      Also wir stehen relativ am Anfang.
      Grundstück ist gekauft und Bauantrag liegt vor.
      Leider müssen wir den Antrag ändern da wir Probleme hatten.
      Problem in dem Sinne unser Budget wird zu Arg überschritten.
      Also dann wollen wir mal:

      Was hat Euch vor dem ersten Spatenstich bewegt?
      Ganz klar die Finanzierung.
      Fertighaus, Bauträger oder oder.....
      Wie finde ich nen Archi. Nicht umbedingt über Empfehlung.
      Leistung 1-4 war nen reinfall. Jetzt halt nochmal 3-9 mit jemand anders.
      Welcher KfW oder besser gesagt wie Effizient wollen wir Bauen.
      Welcher Stein (Ich könnte Kotzen)

      Weiters folgt.
      Viel um die Ohren, Arbeit, Auto will nicht mehr, Nachwuchs und ach ja ein Hausbau
    • Wir sind an einem ähnlichen Punkt wie Gustel.

      Grundstücksvertrag ist unterschrieben und die Zahlung wird mit Bebaubarkeit fällig.
      Sind also noch nicht wirklich weit, haben aber schon die ersten großen Hürden gehabt ...

      Gründstück:
      Er einmal war es wirklich schwer ein geeignetes Grundstück zu finden.
      Hier kann ich jedem nur raten sich sehr viel Zeit zu nehmen und nichts zu überstürzen.
      Aktuell sind wir mit unserer Entscheidung mehr als glücklich und hoffen das bleibt auch so.
      Hier gab es dann schon einiges an Stress weil das Gebiet noch nicht erschlossen und beschlossen war
      und eine nette Nachbarin dann wegen einem wirklich übel ausschauenden Weg den Aufstand geprobt hat.
      Ging dann bis hin zu Leserbriefen im Stadtanzeiger und das Gründen einer Bürgerinitiative.
      Zum Glück ist das Thema nun nach vielen Verzögerungen hoffentlich durch.

      Aufgrund der Geschichte zog sich der Beschluss zur Bebaubarkeit in die Länge und aus dem
      mündlich zugesagten Baubeginn Anfang September wurde zwischenzeitlich Anfang Dezember, frühestens ...

      Bei der Auswahl des Notars waren wir auch recht blauäugig und sind dem Vorschlag der Verkäuferseite gefolgt, würde uns so sicher auch nie wieder passieren!
      Änderungen waren laut Notar grundsätzlich nicht möglich, es galt der Entwurf des Verkäufers (Friss oder stirb)
      Letztendlich ging es wohl auch darum dass der Notar mit einer Massenbeurkundung möglichst wenig Aufwand haben wollte.
      Hinzu kam noch dass Notar und Verkäufer per du waren und sich unserer Meinung nach etwas zu gut verstanden.

      Bank:
      Wir hatten parallel zur Grundstückssuche schon mit einer Voranfrage bei den Banken angefragt.
      Hier hatten wir einige Termine wo es erst einmal um die grundsätzliche Kreditsumme ging und auch wie wir das Geld aufnehmen.
      Das wäre für mich der erste Schritt um zu sehen welchen Spielraum man eigentlich hat.
      Hier haben wir die üblichen Verdächtigen kontaktiert; Hausbank, andere Banken und natürlich die Finanzvermittler.
      Letztendlich wird es die Hausbank werden, die hat uns einfach wirklich gute Konditionen angeboten und dazu noch Service.

      Baupartner:
      Hier hatten wir uns wirklich schwer getan;
      GU , oder Architekt? Bauträger kam für uns nicht in Frage da wir von vornherein wussten das wir ein freistehendes EFH wollen.
      Dann die Frage Fertighausbau in all seinen Facetten oder Massiv? Wir waren auf sehr vielen Haus-Austellungen und haben auch viele
      Baupartner kontaktiert. Wichtig war vor allem der Besuch der Fertighaus-Ausstellungen, selbst wenn man definitiv weiß dass man
      kein Fertighaus will. Hier sieht man jedoch schon einmal wie etwas wirkt und welche Aufteilung einem zusagt;
      so flogen zum Bespiel die unsäglichen Schrägen weg, da war meine Frau schnell überzeugt. :)
      Die meisten disqualifizierten sich sehr schnell durch eine schlechte Beratung, unfreundliche Art oder fehlender Rückmeldung.
      Letztendlich ging es dann zwischen 3 möglichen Partnern hin und her, wir besichtigten Rohbauten und hatten nochmals Gespräche.
      Am Ende fiel unsere Entscheidung auf unsere Architektin.

      Wie es weiter geht?
      Wir werden sehen, ich versuche euch aber auf dem Laufenden zu halten ...

      Grüße Thomas
    • Da die Resonanz nicht ganz so wie erwartet ist :freaky: versuche ich mal einen neuen Weg:

      Folgende Kategorien habe ich schon zusammen getragen:

      1. Schritte vor dem Hausbau/ Sanierung
      2. Bauablauf
      3. Probleme während der Bauzeit
      4. Finanzierung
      5. Die Zeit nach dem Hausbau

      Sind das Kategorien mit denen Ihr Euch identifizieren könnt? Die Grundsätzlich das Beschreiben mit dem Ihr Euch beschäftigt habt, beschäftigen werdet? Quasi die Ordnungspunkte unter die all Eure Fragen fallen/ fielen?
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    • Off-Topic:

      Doubtfire schrieb:

      Ich werde mich da schon ausgiebig zu äußern, allerdings erst NACH meinem Urlaub.
      Das Wetter hier an der Nordsee scheint langsam zu drehen. Heute mal 3 Stunden fast ununterbrochen Sonnenschein

      Gibt kein falsches Wetter nur falsche Kleidung :P
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    • Kalle schrieb:

      Da die Resonanz nicht ganz so wie erwartet ist :freaky: versuche ich mal einen neuen Weg:

      Folgende Kategorien habe ich schon zusammen getragen:

      1. Schritte vor dem Hausbau/ Sanierung
      2. Bauablauf
      3. Probleme während der Bauzeit
      4. Finanzierung
      5. Die Zeit nach dem Hausbau

      Sind das Kategorien mit denen Ihr Euch identifizieren könnt? Die Grundsätzlich das Beschreiben mit dem Ihr Euch beschäftigt habt, beschäftigen werdet? Quasi die Ordnungspunkte unter die all Eure Fragen fallen/ fielen?
      Vielleicht wäre ein Punkt "notwendige Unterlagen/Nachweise" ganz nützlich. Evtl. als Unterpunkt zu jeder Einelnen der bereits genannten Kategorien oder als seperate Kategorie.
    • Was mir wichtig war zu wissen was mich alles kostet.


      Ich habe eine Nachfinanzierung absolut nicht in Betracht ziehen wollen, also habe ich alles was wir wollten und nicht verzichtbar war, mit in den Vertrag genommen.
      Kamin, Bodengleiche Dusche, kwl ,netzwerk , bisschen somfy usw.

      Warum ich so entschied!

      Vor 10 Jahren hätte ich schon fast ein Haus gekauft, bin dann aber auf eine Wohnung umgeschwenkt und die komplett selber renoviert neues Bad Rauputz, Wand eingezogen usw.. Diesen renovierungs Aufwand, wollte ich beim Haus nicht mehr selber leisten. Weil Beruf und Familie es nicht erlauben. Dazu fehlt dann das Werkzeug das noch gekauft werden muss dann fehlt ne Schraube und jedesmal zum Baumarkt fahren.
      Also Schlüsselfertig bauen lassen.

      Als Puffer habe ich den Ausbau der elw und Garage + Aussenanlage

      Nach den abklappern dutzender Musterhaussiedlungen und verschiedener Anbieter habe ich mich für 3 Fertighaus Anbieter näher interessiert. Und Stadt und Land anbieter als Vergleich dazu in massiv.

      Stadt und Land hat es nicht geschafft uns ein Angebot zu unterbreiten. 4 Monate nach dem ersten Gespräch bekame ich eine Entschuldigung per Mail das sie sich vom Verkäufer getrennt haben und ob ich noch Interesse habe.
      Zum Glück muss ich sagen :)


      Grundriss hatten wir uns ungefähr selber überlegt und so auch von allen Anbieten lassen.
      KfW war von mir gewollt und lwwp mit kwl auch.

      Die andere Anbieter waren okay, aber einer lockte uns mit einer Vorbemusterung und Vollgeschoss zum gleichen Preis wie die Mitbewerber.

      Und den zahlungsplan 5% Anzahlung
      Keller nach Fertigstellung
      Und das Haus nach Abnahme.

      Das nenne ich mal Sicherheit auf den ersten und zweiten Blick.

      Trotzdem waren immer noch Risiko Faktoren vorhanden.

      Erdarbeiten und Fundament + Anschlüsse wurden ausgeschrieben und es hat ein regionaler Anbieter den Zuschlag bekommen.
      Dort wurde es dann natürlich teurer weil trotz bodengutachten, wurde Sand gefunden. Also mußte das Streifen Fundament vertieft werden. Ca 2-3 k extra aber immer noch im Rahmen des Angebots da Erde abtransportieren günstiger war als angeboten.

      Probleme wären der Bauzeit gab es nur mit externen Firmen zb Netze bw die mich 4 mal versetzt haben mit dem Anschluss.
      Dann der Wasserinstallateur der " gelogen " hat und für den Anschluss der Wasserleitung an den Mehrspartenanschluss 600 Euro wollte zu erst hieß es jaja so ca 250-300€.
      Dann unsere Küchenfirma mit der wir einen Rechtsstreit haben wegen fehlenden teilen.
      Und dem Käufer unserer Wohnung der nach einem halben Jahr einen Rolladen ersetzt haben will.

      Umzug und Bauabnahme hat dann aber ohne Probleme geklappt und ich muss sagen das es keineswegs stressig war. Ich höre und sehe von neuen Nachbarn wie es nicht laufen sollte.

      Jetzt geht's bei uns dem ende zu, es fehlt nur noch die Aussenanlage die aber wird so wie ich es haben will nochmal 20k-30k euro kosten.

      Was ich ändern würde wenn ich nochmal bauen würde.

      *Ein paar Fenster formen ändern ! Wir haben zu viele bodentiefe Fenster.

      *Mehr indirekte Lichtquelle

      * einen Vorbau um die Kubus Form ein bisschen zu lokern aber wegen der geschürten Angst die Finanzierung zu überziehen es weggelassen.


      *Vermutlich keine Finanzierung mehr über die Sparkasse. Wobei es hat ja alles funktioniert nur wurde zb. nie komuniziert das es Pflicht ist eine LV abzuschliessen. Wir hatten es so der so vor aber jetzt hat die Bank die Hand drauf.

      Das sind so meine Grundgedanken kurz getippt vom Handy.

      Und das Wort zum Schluß redet Tacheles wie es so schön heißt.
    • Pet schrieb:

      Baumal schrieb:

      mich würde dabei ja immer interessieren,
      was haben eure häuser gekostet und wieviel m²
      wohnfläche und nutzfläche haben sie....?

      aber ohne neue einbauküche.
      Um sowas efektiv zu bewerten must du ja auch wissen welche Ausstattung.
      Sonst kann ich dir zahlen sagen

      150m2 + ca.55m2 elw im keller + 30m2 keller für 290k euro. Plus Extra Ausstattung ca. 40k
      Von der ELW abgesehen wird es bei uns zumindest von den Flächen her sehr ähnlich.
      Das lässt hoffen dass unser Budget so passt. :)



      Wobei ich grundsätzlich ein Problem habe die Frage von baumal zu verstehen ...

      schrieb:

      Ich habe mir ein Auto gekauft, das hat 15000€ gekostet und war eine Tageszulassung ...

      war das ein Schnäppchen oder wurde ich über den Tisch gezogen?
    • Lawrence schrieb:

      Alternativ könnte ich noch drüber nachdenken Handwerker aus dem Eu-Ausland anzuheuern.
      Ich weiß ja nicht, an welches EU-Land Du konkret denkst, aber die Interessenten aus dem Osten und Süden sind schon längst da und nicht mehr immer die günstigsten. Unter anderem fallen bei denen auch erhebliche Fahrtkosten an. Die Frage ist für mich sowieso immer, weshalb jemand erheblich günstiger sein kann, als der Wettbewerb. Aber die Antwort wollen die wundergläubigen potentiellen Auftraggeber ja eigentlich doch nicht hören.
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • Wenn man sich die Ergebnisse der öffentlichen Ausschreibungen ausschaut, dann gruselt es einem. Der Großteil der Anbieter liegt in einem Fenster von 5-10%, und dann gibt es welche, die 30 - 40% günstiger sind. Das ist dann meist auch das "wirtschaflichste" Angebot ?(

      Sorry, soll natürlich "anschaut" heissen X(
    • Skeptiker schrieb:

      Lawrence schrieb:

      Alternativ könnte ich noch drüber nachdenken Handwerker aus dem Eu-Ausland anzuheuern.
      Ich weiß ja nicht, an welches EU-Land Du konkret denkst...
      wenn ich mir bulgarische, oder rumänische subunternehmer
      anschaue, die nachts vor der baustelle in ihrem pkw-kombi
      hausen, hat das nichts mehr mit fairen wettbewerb zu tun.

      außerdem geht man so nicht mit menschen um.
    • Andreas, nu mal ehrlich, in welchem Universum lebst Du?

      Ich bin ja gerade in der Nähe von Augsburg. Auf den Baustellen dort ist unsere Muttersprache (selbst wenn ich bayerisch dazurechne)eine Rarität. Aber die Politik hier soll ruhig am Meisterzwang und ähnlichem festhalten, so sägt man sich selbst den Ast ab, auf dem man sitzt. Und das schlimme daran ist, daß selbst die Meistereigenschaft nicht vor Murks schützt. Der osteuropäische ist nur billiger
      Ich hasse schleimerei. Aufm Bau wird Tacheles geredet
    • Kalle schrieb:

      Da die Resonanz nicht ganz so wie erwartet ist :freaky: versuche ich mal einen neuen Weg:

      Folgende Kategorien habe ich schon zusammen getragen:

      1. Schritte vor dem Hausbau/ Sanierung
      2. Bauablauf
      3. Probleme während der Bauzeit
      4. Finanzierung
      5. Die Zeit nach dem Hausbau

      Sind das Kategorien mit denen Ihr Euch identifizieren könnt? Die Grundsätzlich das Beschreiben mit dem Ihr Euch beschäftigt habt, beschäftigen werdet? Quasi die Ordnungspunkte unter die all Eure Fragen fallen/ fielen?

      Ich würde sagen das hängt auch davon ab, wie umfangreich das Ganze am Ende mal werden soll. Wenn das an dieser Stelle einen Mehrwert im Vergleich zu den meist oberflächliche(re)n Artikeln in den Weiten des Internets generieren soll, dann böte es sich an die komprimierte Fachkompetenz in diesem Forum auch zu nutzen und detailliert auf einzelne Abschnitte einzugehen.

      Da wir noch nicht gebaut haben, beschränke ich mich mit Anmerkungen auf die Zeit vor dem Bau/Kauf.

      Punkt 1 könnte/sollte man weiter unterteilen:

      1. Vor dem Hausbau/der Sanierung
      1. Versicherungen (biometrische Risiken, Gebäude, Bau)
      2. Bau-Kosten (nach Gewerk/Ausstattung, gern mit Beispielen)
      3. Nebenkosten (beim Bau, im Haus und langfristig für Instandhaltung)
      4. Bau-Partner (Architekt/G.U./BT)
      5. Finanzierung (Modelle, Eigenkapital)


      Angelehnt an Punkt 1.3. "Nebenkosten/Instandhaltung" wäre eine Aufschlüsselung der üblichen "Haltbarkeit" verschiedener Gewerke eine nützliche Information (vielleicht unter Punkt 5). Meist liest man in diesem Zusammenhang etwas von "X Euro/qm", aber was genau verbirgt sich dahinter? Ein Durchschnittswert hilft mir nicht bei der Finanzplanung, wenn ich die neue Heizungsanlage nicht über vergleichbare Zeiträume abstottern kann. Das könnte man meinetwegen auch gern noch ausführlicher gestalten, indem man auf verschiedene Ausführungen und deren (finanzielle) Sinnhaftigkeit einginge (Beispiel: Echtholz-Fußboden vs. Furnier).


      Ansonsten ist das hier grundsätzlich eine schöne Idee. Ich hoffe da wird was draus!
    • MoRüBe schrieb:

      Andreas, nu mal ehrlich, in welchem Universum lebst Du?

      Ich bin ja gerade in der Nähe von Augsburg. Auf den Baustellen dort ist unsere Muttersprache (selbst wenn ich bayerisch dazurechne)eine Rarität. Aber die Politik hier soll ruhig am Meisterzwang und ähnlichem festhalten, so sägt man sich selbst den Ast ab, auf dem man sitzt. Und das schlimme daran ist, daß selbst die Meistereigenschaft nicht vor Murks schützt. Der osteuropäische ist nur billiger
      Ich habe es gerade mit einer größeren Baustelle zu tun, mit rumänischen Arbeitern. Für die wurden Wohn- und Sanitärcontainer aufgestellt. Die Wohncontainer sind nicht überbelegt, wie man es oft in reißerischen Berichten sieht und es sieht alles sehr sauber aus.
      Derzeit sieht man fast nur rumänische Arbeiter auf Baustellen. Die Einheimischen sind bei dem Bauboom alle bei den Stammkunden, oder als Poliere unterwegs, die Rumänen beaufsichtigen.
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      Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...