Doppelbeplankung unter den Fliesen: Pflicht oder reine Empfehleung?

  • Doppelbeplankung unter den Fliesen: Pflicht oder reine Empfehleung?

    Hallo Zusammen,

    eine weiter Frage hätte ich. In einem anderen Forum habe ich gelesen, dass Rigips-Wände, die gefliest werden sollen, doppelt beplankt werden müssten. Meine Frage an euch: handelt es sich dabei um eine reine Empfehlung oder gibt es für die doppelte Beplankung der gefliesten Wände im Bad irgendeine Richtlinie, eine Norm oder sonstige anerkannte Regel der Technik, die es Vorschreibt?

    Gruß
  • Worum geht es Dir denn?
    Will Dein BT nur einfach beplanken? Dann lass Dir von ihm die Verarbetungsrichtlinien des Hertsellers geben, in dem der das freigibt.

    Du willst die Doppelbeplankung nicht bezahlen? Dann entlaß den BT einfach aus der Haftung.

    @'sarkas
    Im WO haben sie keine Antworten mehr ???? ;) 8)

    War das jetzt :sarkasmus: ????
    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
  • Ralf Dühlmeyer schrieb:

    Worum geht es Dir denn?
    Will Dein BT nur einfach beplanken? Dann lass Dir von ihm die Verarbetungsrichtlinien des Hertsellers geben, in dem der das freigibt.
    Ich weiß nicht, wie der BT beplankt. Es geht mir darum herauszufinden, ob ich die Beplankung vor dem Fliesenlegen kontrollieren soll, oder nicht. Wenn Verarbeitungsrichtlinien die Doppelbeplankung vorschreiben, dann macht eine Kontrolle Sinn. Wenn dagegen keine solche Vorschriften existieren würden, dann wäre solch eine Kontrolle sinnlos, da egal wie es gemacht wurde der BT immer im recht wäre.
  • wenn es um die Beplankung der WT u. WC Verkofferungen aus deinem anderen Thread geht, ist mir keine Herstellerrichtlinie bekannt die eine doppelte Beplankung fordert, solche Konstruktionen werden zwar überall gebaut, sind aber m. W. in keiner Publikation der Hersteller dargestellt oder beschrieben. Es geht immer um Vorsatzschalen bzw. Ständerwände die an eine Unterkonstruktion mit genormten Achsabständen gebaut werden, was in deinem und allen anderen Fällen meist nicht gegeben ist.
    Da gibt es allerdings die Empfehlung diese doppelt zu beplanken oder alternativ die Profile in einem anderen Achsmaß zu stellen.
    ---------- 4. August 2016, 19:43 ----------
    Nachtrag: ich würde auf jeden Fall doppelt beplanken, da die ganze Konstruktion dadurch stabiler wird
  • Ich würde mich hier gerne mal mit anschließen.
    Unser Trockenbauer hat nun alle Waschtisch/WC Vormauerungen gemacht. Diese sind bei den Waschtischen ca. 13cm von der Wand tief und bei den WC's 18cm.
    Als Profil wurden 50er UAs gewählt. Vorne wurde doppelt beplankt. Allerdings wurde seitlich nur einfach beplankt. Argument war, das zwischen dem Profil an der Wand und dem Profil vom Waschtisch nur 3-4cm Luft sind (8cm bei den WCs), da müsste man nicht doppelt beplankten. Ist das so richtig? Dasselbe oben. Zwischen UD und UW Profil sind ebenfalls nur 4-8 cm Luft. Hier wurde ebenfalls nur einmal beplankt. Alles in Ordnung so?

    Grüße Steve
  • Ach Dominik.

    Das ist doch maximal die halbe Miete!

    Warum macht der Trockenbauer das? Weil er weiß, dass es zulässig ist? In 99% der Fälle nein. Sondern weil er 2,50 € spart.
    Also soll er erstmal schwitzen und suchen. Wem das jetzt mies erscheint - das ist es nicht. Die sollen mit Wissen arbeiten nicht mit Geiz!

    Ausserdem wissen wir alle nicht, was ausgeschrieben ist. Wenn 2-lagig beplankt ausgeschrieben ist, ist auch zweilagig zu beplanken, egal was der Hersteller zulässt!
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  • Ach Ralf.

    natürlich kann man jetzt die Leistung von einem Sachverständigen mit dem Leistungsverzeichnis (wenn es eins gibt) abgleichen lassen und wenn die doppelte Beplankung geschuldet ist einen Mangel per Einschreiben anzeigen ....... und weil durch das Aufdoppeln mit einer Lage die Maße nichtmehr passen dann alles Zurückbauen und neu bauen......

    ja warum macht der Trockenbauer das, im Normalfall weil er die 8 cm ansieht und sich denkt wie viel soll sich die Platte da schon durchbiegen. Und unnötige Arbeit einfach einspart.
  • Dominik schrieb:

    natürlich kann man jetzt die Leistung von einem Sachverständigen mit dem Leistungsverzeichnis (wenn es eins gibt) abgleichen lassen und wenn die doppelte Beplankung geschuldet ist einen Mangel per Einschreiben anzeigen ....... und weil durch das Aufdoppeln mit einer Lage die Maße nichtmehr passen dann alles Zurückbauen und neu bauen......
    a) brauchts dafür keinen SV und b) ist da jedweder Sarkasmus absolut überflüssig. Wenn 2* beplankt gefordert ist, ist das gefordert.
    Wenn der Trocki meint, es sei nicht nötig, soll er gefälligst VORHER mit seinem Kunden reden!
    Der bezahlt schliesslich!

    Dominik schrieb:

    ja warum macht der Trockenbauer das, im Normalfall weil er die 8 cm ansieht und sich denkt wie viel soll sich die Platte da schon durchbiegen. Und unnötige Arbeit einfach einspart.
    Genau. Einfach einspart!
    Wann lernen Handwerker endlich mal, dass sie nicht die Halbgötter in Schmuddelhose sind, die über den Kopf anderer hinweg einfach entscheiden können, sondern das sie mit Ihren Kunden und deren Bauleitern/Planern reden MÜSSEN!
    Vorher einmal besprochen spart hinterher ne Menge Gerede.

    Ich würde allein für das - Ich mach das einfach mal so - als Lehrgeld darauf bestehen.
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  • Gast1234 schrieb:

    wenn der trockenbauer meint, dass das in ordnung ist, kann er bestimmt den nachweis führen.
    kann er nicht, da es m. W. keine eindeutige Vorschrift / Empfehlung oder Richtlinie dafür gibt, allerdings ist bei allen bildlichen Darstellungen der Hersteller
    eine doppelte Beplankung zu sehen, somit muss ich Ralf Dühlmeyer absolut recht geben.
  • Dominik schrieb:

    also nach meinem Wissen gibt K**** eine einlagige Beplankung bei reduziertem Ständerabstand als ausreichend für keramischen Belag an
    Dominik - genau davon rede ich Nach meinem Wissen gibt Hersteller X das frei.
    Sei mir nicht bös, aber nmW sollte dann erstens so geschrieben werden und als Ausführender, der von der Regel (2-lagig) abweicht, sollte man auch wissen, was geht und was nicht. WISSEN, nicht meinen!
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  • Ralf Dühlmeyer schrieb:

    Dominik schrieb:

    natürlich kann man jetzt die Leistung von einem Sachverständigen mit dem Leistungsverzeichnis (wenn es eins gibt) abgleichen lassen und wenn die doppelte Beplankung geschuldet ist einen Mangel per Einschreiben anzeigen ....... und weil durch das Aufdoppeln mit einer Lage die Maße nichtmehr passen dann alles Zurückbauen und neu bauen......
    Ich würde allein für das - Ich mach das einfach mal so - als Lehrgeld darauf bestehen.
    und ich würde als Handwerker für so eine sinnlose Prinzipienreiterei die zukünftige Zusammenarbeit mit diesem Bauleiter ausschließen.
  • bei raumhohen Ständerwänden / Vorsatzschalen ist das vollkommen richtig,
    aber wenn er schon einen Teil der halbhohen VS doppelt beplankt, muss er m. E. auch bei den Seitenteile dabei bleiben,
    ob das notwendig ist, ist eine ganz andere Frage...
  • Dominik schrieb:

    also nach meinem Wissen gibt K**** eine einlagige Beplankung bei reduziertem Ständerabstand als ausreichend für keramischen Belag an.
    Technisch ist in meinen Augen daran nichts auszusetzen.
    Was vertraglich geschuldet wird wissen wir nicht.
    dann such doch bitte einmal dein wissen aus den verarbeitungsrichtlinien heraus und stell das hier ein. dann sehen wir weiter!
    ---------- 29. August 2016, 18:39 ----------

    Dino15 schrieb:

    Ralf Dühlmeyer schrieb:

    Dominik schrieb:

    natürlich kann man jetzt die Leistung von einem Sachverständigen mit dem Leistungsverzeichnis (wenn es eins gibt) abgleichen lassen und wenn die doppelte Beplankung geschuldet ist einen Mangel per Einschreiben anzeigen ....... und weil durch das Aufdoppeln mit einer Lage die Maße nichtmehr passen dann alles Zurückbauen und neu bauen......
    Ich würde allein für das - Ich mach das einfach mal so - als Lehrgeld darauf bestehen.
    und ich würde als Handwerker für so eine sinnlose Prinzipienreiterei die zukünftige Zusammenarbeit mit diesem Bauleiter ausschließen.
    dann mach das bitte!