Waschtisch Vormauerung betonieren

    • Waschtisch Vormauerung betonieren

      Hallo Community,
      unser Planer hat die glorreiche Idee, nachdem der Trockenbauer seine Bedenken bezüglich der UK für die Vormauerung angemeldet hat,
      die Vorwand des Waschtisches einzuschalen und mit selbstverdichteten Beton auszubetonieren. Er schlug vor in die Tragende Wand die sich
      hinten dran befindet Anschluss eisen einzukleben und diese mit "Angstbewehrung" zu verbinden. Ich finde im Netz allerdings kaum brauchbares
      zu diesem Vorhaben. Kann man das einfach so machen? Daran soll später ein Waschtisch mit Unterschrank angehängt werden.

      Hat das jemand so geplant?

      grüße Steve
    • Das habe ich heute unserem Planer so gesagt...fand er nicht so lustig ;) Hat er schon mehrmals gemacht. Hält bombenfest *bla bla bla*
      Trocki sieht Probleme das er seine UK nicht richtig gestellt bekommt, weil die Sanileitungen bereits aufdem Boden direkt vor der Wand liegen.
      Somit würde die Vorwand ca. 25cm Tief werden. Sie soll aber nur ~15cm werden. Ausserdem wäre das nicht so einfach und das soll doch der
      Sani gleich mitmachen und von Geberit das Klicksystem nehmen, das wäre dafür am besten...
    • Hi rolf, habe ich schriftlich so mitgeteilt. Sowohl das die Beton Variante eine "Schnapsidee war" und der Trockenbauer die Haftung nicht übernimmt, da er seine UK nicht optimal gestellt bekommt.
      Am Freitag habe ich den Anruf dann erhalten, das er mit dem Mauer gesprochen hat und er nun die Vorwand und die halbhohe Duschabtrennung (kommt später noch Glas drauf) in Yttong ausführen lassen wird.
      Da am Freitag der Innenputz drauf kommt, würde der Mauer Dienstag nochmal anrücken.

      Ich habe ihm schriftlich zugewilligt, allerdings bedenken angemeldet das man weiße Steine normalerweise nicht mit roten verbindet. Er gab als Antwort das dies kein Problem sei und die Steine mit Maueranker zum Dübeln
      an die dahinterliegende Wand befestigt werden würde.

      Wie seht ihr das? Normales vorgehen? Klappt das, wenn die Gasbetonsteine mit den Porotonteinen verdübelt werden? Kann man da dann ein Waschtisch dranhängen? Oder müsste man Dübel verwenden die bis in den Poroton reinragen? Ich habe mal ein Bild angehängt die das verdeutlichen soll.
      ---------- 7. August 2016, 22:33 ----------
      Jetzt bin ich ganz verwirrt. Warum würde der Planer die Ytong vormauerung vor dem Verputzen machen? Ist das richtig, oder sollte:

      - erst alle Wände verputzt werden
      - dann ytong vormauerung mit verankerung an Innen/außenwände
      - ytong vormauerung verputzen

      Grüße Steve
      Bilder
      • Vormauerung.jpg

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      • Vormauerung2.jpg

        107,94 kB, 488×864, 53 mal angesehen
    • Die KNallchargen wollen also ein Rohr Stramm einmauern/-betonieren und danach als lastableitendes Element verwenden???

      Man sollte ihnen den A.... versohlen, dass sie bis Weihnachten nicht mehr sitzen können!
      So was haben wir in den 70ern und vielleicht noch 80ern gemacht. Wieso muss ein GK-Vorsatz 25 cm tief werden, wenn es in Pb mit 15 cm geht??

      Für einen Trpckenbau-Spülkasten sind 20 cm fällig, beim Rest sollte man mit 15 cm auskommen.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Hallo Ralf,
      das mit dem einbetonieren ist dank euch ja zum Glück vom Tisch. Nun soll ja wie im Post # 7 mit Ytong vorgemauert werden und mit der Rückwand verankert.
      Allerdings wollen die das vor dem verputzen machen. Sollten nicht erstmal alle Innenwände verputzt werden bevor die Vormauerung und Trennwand gemacht werden?
    • Hi Rudolf,

      doch, rechts und links kommt die Duschabtrennung hin.

      links wird Sie 1,20m hoch, rest mit Glas
      rechts geht Sie bis UK Unterkonstruktion für die Gipskartondecke. Oben wird es wohl schräg geschnitten. Die GK Platte der Dachschräge stößt dann an die Mauer.
      Hinten dran ist hal verlorener Platz (50cm bis zur Außenwand)


      Wieso?

      Grüße Steve
    • Stevie82 schrieb:

      Hi Rudolf,

      doch, rechts und links kommt die Duschabtrennung hin.

      links wird Sie 1,20m hoch, rest mit Glas
      rechts geht Sie bis UK Unterkonstruktion für die Gipskartondecke. Oben wird es wohl schräg geschnitten. Die GK Platte der Dachschräge stößt dann an die Mauer.
      Hinten dran ist hal verlorener Platz (50cm bis zur Außenwand)


      Wieso?

      Grüße Steve
      Wenn das Steckdosen werden sollen, ist dies so nicht im Sinne der Vorschriften. Dann müßtest Du die Abmauerung höher ziehen (60cm über die Steckdosen), denn eine Glasabtrennung ist hinsichtlich der Norm nicht ausreichend. Sollte Dein Planer eigentlich wissen.
      Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.
    • Stevie82 schrieb:

      Hallo Ralf,
      das mit dem einbetonieren ist dank euch ja zum Glück vom Tisch. Nun soll ja wie im Post # 7 mit Ytong vorgemauert werden und mit der Rückwand verankert.
      Allerdings wollen die das vor dem verputzen machen. Sollten nicht erstmal alle Innenwände verputzt werden bevor die Vormauerung und Trennwand gemacht werden?
      Das ist doch mit Verlaub Blödsinn. Auch der Pb muss auf irgendwas stehen! Und das wird ein Betonsockel über den Rohren! Ob da drüber dann Beton oder Pb kommt ist sowas von wurschtegal, .......

      Oder will er VOR den Rohren mauern? :wall: :thumbdown: :freaky:
      Das wäre ja noch 10* schlimmer!
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Danke Rudolf, dann werde ich das anmerken - vielen Dank!
      Tjo Ralf, genauso haben die es vor...unten mit 50mm Steinchen und oberhalb des Rohres dann mit 11,5 weiter.
      Wie wird denn im Waschtischbereich sonst vorgemauert??? Mich nervt das mein Planer keine Ahnung hat und ich hilflos ausgeliefert bin.
    • Stevie82 schrieb:

      Danke Rudolf, dann werde ich das anmerken - vielen Dank!
      Tjo Ralf, genauso haben die es vor...unten mit 50mm Steinchen und oberhalb des Rohres dann mit 11,5 weiter.
      Wie wird denn im Waschtischbereich sonst vorgemauert??? Mich nervt das mein Planer keine Ahnung hat und ich hilflos ausgeliefert bin.

      Bei der Art von verlegten Rohren wie bei dir wird oder kann eigentlich garnicht massiv (oder in pb) vorgemauert werden - da kommt nur der Trocki in Frage mit entsprechenden SAN-Gestellen für WT,WC usw... Wäre meiner Meinung nach für die vorh. Situation - sofern man daran nichts mehr ändern möchte/kann - die beste Lösung...
    • Dann muss ich ein schreiben raushauen das ich gegen die PB Lösung ebenfalls bedenken anmelde.
      Wichtig für mich: Muss der Innenputzer verschoben werden, oder wird so oder so erst einmal die Wand verputzt -> dann erst die Vorwand?

      Ich denke einfach das der Trockenbauer keine Lust darauf hat :(
      Einen neuen suchen?

      @ Dino ein Montagelement gibt es wohl nicht für 1,30m Waschtisch mit Unterschrankt nicht :(
    • Um eine vernünftige Winddichtheit herzustellen MUSS der Innenputz sogar auf die Außenschale VOR dem Trockenbauer. Der Innenputz stellt damit die Luftdichtheit der Gebäudehülle dar, das kann man wenn dieser weggelassen wird nur sehr schwer (bis gar nicht) mit Trockenbau, Folien, Kleber usw herstellen...

      Also: Putzer: go!
    • Stevie82 schrieb:

      Danke Rudolf, dann werde ich das anmerken - vielen Dank!
      Tjo Ralf, genauso haben die es vor...unten mit 50mm Steinchen und oberhalb des Rohres dann mit 11,5 weiter.
      Wie wird denn im Waschtischbereich sonst vorgemauert??? Mich nervt das mein Planer keine Ahnung hat und ich hilflos ausgeliefert bin.
      Au mann - viel unmöglicher gehts ja wirklich nimmer!

      Und daran sollen dann WT und WC? UNd das WC drückt unten dann den 50er Pb weg!

      macmike771 schrieb:

      Um eine vernünftige Winddichtheit herzustellen MUSS der Innenputz sogar auf die Außenschale VOR dem Trockenbauer. Der Innenputz stellt damit die Luftdichtheit der Gebäudehülle dar, das kann man wenn dieser weggelassen wird nur sehr schwer (bis gar nicht) mit Trockenbau, Folien, Kleber usw herstellen...

      Also: Putzer: go!
      N E I N!!
      Wenn da Luft hinter den Rohren durch die Aussenwand pfeifft, geht die an den Rohren lang ins WC-Gestell und pfeifft dort aus der Spültaste!



      Dino15 schrieb:

      moment mal, kommt der WT an die halbe Wand, die in den Raum reinragt und nur einseitig an der aussenwand verankert ist? Dann kann nicht den trocki verstehen, das bekommt man ich so einfach stabil hin. Da brauchts dann schon eine stahlstütze mit großer angeschweisster bodenplatte, die auf dem RFB verschraubt wird.
      Nein! Dann wirklich in GIS!. Damirt kann man auch in sich stabile 1/2 Vorwände bauen. Bloß halt nicht in 12 cm!



      alfred1 schrieb:

      Dem WT-Element ist es egal, wie breit der WT ist, Anschlüsse für Eckventile und Abwasser sind immer gleich.
      NEIN

      WC- Anschlüsse sind genormt, WT hingegen gibt zig verschiedene Lagen von Eckventilen, Abflüssen und vor allem Befestigern!
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Alsoooo:

      WC hat ein Gestell für Trockenbau. Das WC ist also komplett unproblematisch. Es geht nur um den Waschtisch. Hierfür ist kein Gestell vorgesehen, weil es kein normales Waschbecken wird, sondern ein WT mit Unterschrank auf eine Länge von 1,30m.
      Der Waschtisch wird nicht auf die halbhoche Mauer geplant, sondern vor der Tragende Wand (keine Außenwand, sondern Innen 17,5 Poroton.)

      Ich werde noch einmal mit dem Trockenbauer sprechen. Es geht eigentlich nur um das Thema Waschtisch befestigen.