Hybridabdichtung

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    • Hybridabdichtung

      Hallo,

      als Dichtschlämme zur vertikalen Abdichtung und Kleber für die Sockeldämmung soll eine Hybridabdichtung genommen werden. Da dieser außerhalb der ardt ist, habe ich das hier bekommen:

      "Dieser neue Abdichtungsstoff fällt in der aktuellen DIN 18195-2 (Stand 09/2015) als "Reaktivabdichtung" unter die mineralischen Dichtungsschlämmen. Eine Überarbeitung der DIN 18195-2 mit einer eigenen Klassifizierung dieser Stoffe als "Hybridabdichtung" ist geplant."



      Was haltet ihr von Hybridabdichtungen und wie seht ihr das mit der DIN ?

      ---------- 10. August 2016, 16:56 ----------
      ...kann keiner dazu was sagen? Ist diese Dichtung etwa so neu oder so schlimm?
    • Außerhalb der a.R.d.T . sind die Dichtschlämmen sicherlich nicht, nur nicht genormt. Wenn bauaufsichtliche Zulassungen/Prüfzeugnisse für das konkrete Produkt vorliegen, darf es verwendet werden.

      2-komponentige Dichtschlämmen sind nichts neues. Bei richtiger Anwendung funktionieren sie sogar.
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      Gruß aus Oranienburg
      Thomas
    • Mir wäre wichtiger, ob sie nicht nur vorhandene Risse überbrückt, sondern auch vorhandene noch in Bewegung befindliche und neue Risse überbrücken kann und bis zu welchem Maß dies geht.

      Das ist bei den meisten Schlämmen nämlich nicht der Fall. Die sind nach dem Abbinden starr und reissen dann mit.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Ralf Dühlmeyer schrieb:


      Das ist bei den meisten Schlämmen nämlich nicht der Fall. Die sind nach dem Abbinden starr und reissen dann mit.
      Ich habe gerade mal in einem Datenblatt gelesen. Da steht rissüberbrückend bis min. 2 mm, Fugen > 5 mm müssen vor der Verarbeitung geschlossen werden, zugelassen bei drückendem Wasser bis 3 m Eintauchtiefe. Ich gehe davon aus, dass die als Sockelabdichtung geeignet ist.
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      Gruß aus Oranienburg
      Thomas
    • Thomas T. schrieb:

      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Das ist bei den meisten Schlämmen nämlich nicht der Fall. Die sind nach dem Abbinden starr und reissen dann mit.
      Ich habe gerade mal in einem Datenblatt gelesen. Da steht rissüberbrückend bis min. 2 mm, Fugen > 5 mm müssen vor der Verarbeitung geschlossen werden, zugelassen bei drückendem Wasser bis 3 m Eintauchtiefe.
      Ja, das steht auch so im Datenblatt drin, welches Produkt verwendet werden soll. Sogar Rissüberbrückung: ≥ 2 mm (bei einer Trockenschichtdicke ≥ 3 mm)

      Eine Frage zu den Fugen: Die 5mm beziehen sich doch sicherlich auf die Fugentiefe? Wenn ja, dann "bräuchte" eine Fuge mit 5mm tiefe und 2mm breite nicht verschlossen werden? Wird wahrscheinlich trotzdem gemacht, aber theoretisch wäre das nicht nötig?
    • Aber warum dann rissüberbrückend ≥ 2 mm und Fugentiefe 5mm. Was ist mit den Millimeters dazwischen?

      Zitat aus dem Datenblatt:
      Vertiefungen > 5 mm, wie Fugen, Löcher oder Ausbrüche sind mit einem geeigneten Spachtel (z.B. R*****s Dichtspachtel) oder nach Grundierung und Haftschlämmme mit Produktname Hybridabdichtung des Herstellers 2K mit R*****s Produktname Feuergetrocknete Quarzsandmischung mit spezieller Sieblinie Verschnitt (Quarzsand 0,2 – 2,0 mm) im Mischungsverhält-nis 1:1 bis 1:2 frisch in frisch zu verschließen.
    • Peter1953 schrieb:

      Aber warum dann rissüberbrückend ≥ 2 mm und Fugentiefe 5mm. Was ist mit den Millimeters dazwischen?


      Eine Fuge ist nicht zwingend ein Riss - ein Riss im Sinne der "Rissüberbrückung" entsteht erst nach aufbrigen der Abdichtung.
      Interessant wird Deine Frage allerdings bei einer Fuge bis 5mm, die nach aufbringen der Abdichtung durch einen Riss die 5mm überschreitet. Ob das auch bei der Zulassung solcher Produkte berücksichtigt wird weiß ich nicht. Ich würde dazu neigen, auch etwas kleinere Fugen zuzuspcachteln, wenn man den Spachtel schon mal in der Hand hat. Fordern kann man das sicherlich nicht.