wo soll das nur enden?

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  • Andreas, Deine Argumentation ist nicht völlig abwegig, aber ein bisschen zu sehr schwarz/ weiß gedacht.
    Nicht Bibel oder Koran sind das Problem, sondern deren Interpretation, und dann kommt es auch auf die Menschen an, ob sie das überhaupt interessiert
    Erdogan entsorgt nicht grundlos die Bildungselite, den Rest hat er ja im Griff, schließlich wurde er mit einer Mehrheit gewählt.

    Ich spekuliere mal, er wird versuchen die Türkei nach einem Vorbild Saudi-Arabien umzubauen und sich dann zum "König " krönen.

    Nebenbei bemerkt, das Beispiel von Kalle taugt auch nur bedingt, denn der Unterschied zwischen Mann und Frau ist gerade in solchen Gesellschaften extrem.

    Aber wie gesagt, ein Thema mit sehr vielen Graustufen. Wir sollten aber nicht vergessen, hier geht es primär um Politik, Religion dient bestenfalls als Instrument.
    ---------- 31. Juli 2016, 11:00 ----------
    rodop, nicht wundern. Vermutlich möchte man vermeiden, dass die sowieso schon angeheizte Stimmung bei diesen Menschenmassen noch weiter angeheizt wird,und die Sache aus dem Ruder läuft.
    Würden da nur 10 Leute demonstrieren, dann wäre das egal,aber nicht bei einigen Zehntausend die erwartet wurden.
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  • wasweissich schrieb:



    ,,, ich bin der bessere flüchtling darstellung schon seltsame blüten .
    was ist denn jetzt ein besserer flüchtling?
    flüchtling ist ja mensch der auf der flucht ist,
    dem sollte man auch ein dach über dem kopf geben,
    sollte er nicht kriminell sein.

    dass sich flüchtige unseren gegebenheiten anpassen,
    sollte angebracht sein.
  • Baumal schrieb:

    wasweissich schrieb:

    ,,, ich bin der bessere flüchtling darstellung schon seltsame blüten .
    was ist denn jetzt ein besserer flüchtling?flüchtling ist ja mensch der auf der flucht ist,
    dem sollte man auch ein dach über dem kopf geben,
    sollte er nicht kriminell sein.

    dass sich flüchtige unseren gegebenheiten anpassen,
    sollte angebracht sein.

    ja aber nicht allen - wenn z.B. die Religion des Flüchtlings besagt, dass er einer Frau (z.B. Lehrerin) die Hand nicht geben darf, dann muss er sich nicht anpassen - das würde gegen sein Glaube verstoßen und damit würde er seiner persönlichen Freiheit beraubt - und das wollen wir alle nicht, oder?
  • Was ich bei den ganzen Türken, Arabern und Muslimen nicht verstehe, ihr System funktioniert nicht egal wo auf der Welt. Ihr Ehrgefühl das durch kleinste Ereigniss platz, ihre Gesetze und Regeln wolle sie uns am liebste aufzwingen. Nein das darf nicht sein und sollte sie endlich kapieren und akzeptieren.
  • ich hätte nix dagegen eiene moschee zu bauen.
    aber mich fragt ja keiner..... :)
    ---------- 31. Juli 2016, 11:47 ----------

    Pet schrieb:

    Was ich bei den ganzen Türken, Arabern und Muslimen nicht verstehe, ihr System funktioniert nicht egal wo auf der Welt. Ihr Ehrgefühl das durch kleinste Ereigniss platz, ihre Gesetze und Regeln wolle sie uns am liebste aufzwingen. Nein das darf nicht sein und sollte sie endlich kapieren und akzeptieren.
    in sder schweiz sehr schön zu betrachten.
    dort verweigertert man den handschlag,
    weil es eine frau ist....

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    wie kann man kinder nur so erziehen?
    die mutter ist eine gebärmaschine,
    aber die hand schüttelt man dem weib nie.
  • Pet, im Prinzip gebe ich Dir Recht. Es ist aber normal, dass Einwanderer auch ihre Kultur mitbringen. Ich erinnere mal an die vielen Deutschen, die in die USA ausgewandert sind, dort Siedlungen, Dörfer und Städte gegründet haben, und die heute noch stolz auf ihre deutschen Wurzeln sind.
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  • Pet, auch da liegst Du nur bedingt richtig. In Ihrem Einflussbereich erwarten sie sehr wohl, dass sich andere ihrer Lebensweise anpassen. Zudem kennt jede Religion die Forderung den eigenen Glauben zu verbreiten.
    In wieweit sich das gesamtgesellschaftlich bemerkbar macht, hängt auch von der Anzahl der Personen ab.
    In Deutschland leben viele Muslime, die meisten unauffällig und angepasst. Es ist logisch, dass bei dieser Menge auch einige dabei sind die sich jeglicher Anpassung verwehren. Es gibt auch eine Menge fanatischer, ja sogar radikaler, Christen.
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  • JSch schrieb:

    Doubtfire schrieb:

    Mehr Pauschal- und Vorurteile haben nicht mehr in den Beitrag gepasst oder JSch?

    Das hat nichts mit Political Correctness zu tun, was ja meist immer mit dem latenten Vorwurf einher kommt, "Wahrheiten" nicht aussprechen zu dürfen, weil sie gesellschaftlich verpöhnt seien. Das ist in meinen Augen gequirlte Schei.... Quatsch. Alte Herren an miefigen Stammtischen schwadronieren von Dingen wie "gesunden Menschenverstand" und "Wenn die [alle mit anderen Ansichten] endlich aufwachen, ist es zu spät", und verklausulieren damit eigentlich nur, dass nur ihre Meinung absolut ist. So funktioniert das in Deutschland nicht. Es gibt soetwas wie die Tyrannei der Mehrheit innerhalb einer Demokratie und gerade deshalb sind wir ja so stolz auf unseren Minderheiten Schutz in Deutschland.

    Wir sind zurecht stolz auf Errungenschaften wie Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Fangen wir an, unliebsamen Meinungen diese Rechte zu nehmen, wachst du vielleicht schon morgen auf und findest dich auf der Seite dieser "unpopulären" Meinung wieder.
    Lasst die Heinis doch protestieren und ihrem Heilsbringer Erdogan zujubeln. Richtschnur unseres Handelns ist das GG und die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Versucht jemand dagegen aufzumucken, dann zeigt man ihm deutlich die rote Karte.
    Hallo Douptfire, ich habe noch mehr Pauschal- und Vorurteile, z.B. über Meinungen wie sich selbst bewahrheitende Irrtümer wie Du sie hier von Dir gibst.
    Und auf was Du stolz bist interessiert mich wenig. Deinen Stolz kannst Du behalten so wie ich meinen gesunden Menschenverstand behalte.

    Und -junge Herren- benutzen das Pseudonym "alte Herren" und "Stammtisch" um ihre besondere Schlauheit herauszustellen. Und wie verdammt platt und armselig diese "Argumente" sind, bemerken diese Schlaumeier leider nicht.

    Und zeige mir bitte mal ein Beispiel wo ein gegen die demokratische Grundordnung randalierender und pöbelnder Türke die "deutliche rote Karte" mit der dazu nötigen Konsequens gezeigt bekommen hat.
    Touché.
    Dann lass uns doch einfach mit dem Vorgeplänkel aufhören und anfangen Argumente auszutauschen. Beginnen wir damit, dass du mir bitte ein Beispiel zeigst, auf dass "randalierender und pöbelnder Türke" passt, dann kümmere ich mich im Anschluss um das Aufzeigen der roten Karten.

    Baumal schrieb:

    noch einmal..... ich bin eher
    ganz links, wie irgendwie rechts.

    aber burkaträginnen im hallenbad
    brauche ich nicht..... da habe ich ein
    dickes ??? auf dem kopf.

    ein wenig anpassen sollte man schon können, oder die frauen und sich
    selbst zu hause lassen.
    ansonsten haben sie hier schwerlich was zu suchen.

    es könnte doch alles so nett sein hier?
    weshalb muss ich nordafrikanische verhältinisse
    durchdrücken?
    Die Frage die man sich stellen muss, ist doch die: "Nimmt man den Frauen so nicht auch das letzte bisschen Teilhabe am öffentlichen Leben, wenn man ihnen den Burkini verbietet? Die Konsequenz wird nämlich nicht sein, dass der Ehemann zu hause einsichtig nickend sagt: "Hast Recht, das ist schon ein ziemlich patriarchalischer Akt von mir gewesen. Komm', zieh dir was hübsches an und geh schwimmen."

    Ich bin selbst auch kein Freund des Burkinis. Zum einen hat das sicherlich auch hygienische Gründe als auch ganz praktische. Bei uns im Freibad sind die ewig langen Badeshorts, mit denen sich vor allem die männlichen Jugendlichen schmücken, schlicht und einfach aus dem Grund verboten, dass sie zuviel Wasser aus dem Becken mitnehmen, wenn sie es verlassen.
    Wenn man also Burkinis ganz ausschließt, ist der deutsche Michel möglicherweise wieder unter sich im Schwimmbad und muss sein Weltbild nicht reflektieren geschweige denn auf gesellschaftliche Fakten hin überprüfen ABER geholfen ist so auf lange Zeit niemanden.
    Einige Kommunen haben auch schon Tage mit exklusiven Frauenzeiten veröffentlicht, in denen Männer nicht zugelassen sind - im Umkehrschluss aber auch keine Burkinis. Das ist für mich ein Weg gesunder Integration.

    Und zum letzten Absatz. Wer drückt hier was durch?
    Das gerne gewählte "Schwein muss auf den Mittagstisch Argument" für Kitas oder andere Einrichtungen ist bis auf einen mir bekannten Fall, schlicht überhöht worden. Tatsächlich sind es meist auch Eltern naturdeutscher Kinder, die sich gegen Schwein auf dem Speiseplan ausgesprochen haben und nicht etwa die - medial aufgebauschte Minderheit - der Muslimen. Das in dt. Kitas zuviel Fleisch auf den Tisch kommt ist Fakt und wurde auch schon von mehreren Studien so bestätigt. Natürlich ist es aber ein gefundenes Fressen für - ich sage mal - erzreaktionäre Kräfte, die so einen Anlass gerne für ihre Meinungsmache missbrauchen und auf Muslime schimpfen, die uns ihre Traditionen aufdrücken wollen.

    Baumal schrieb:

    R.B. schrieb:

    Das hängt natürlich auch von den einzelnen Personen ab. Kommen diese aus einem völlig anderen Kulturkreis, dann dauert es mit Sicherheit Generationen bis sie wirklich integriert sind.
    naja, ich reise nicht in fremde länder und grapscheausländische frauen im schwimmbad an, obwohl ich
    nicht mal schwimmen kann.

    peinlich wäre mir, dass das es auf der landensprachache übersetzt
    aufgehangen wird. wo leben wir eigentlich?

    das ist doch ein schlechter witz?
    please don`t toch?
    ---------- 30. Juli 2016, 22:01 ----------

    Baumal schrieb:

    R.B. schrieb:

    Das hängt natürlich auch von den einzelnen Personen ab. Kommen diese aus einem völlig anderen Kulturkreis, dann dauert es mit Sicherheit Generationen bis sie wirklich integriert sind.
    naja, ich reise nicht in fremde länder und grapscheausländische frauen im schwimmbad an, obwohl ichnicht mal schwimmen kann.

    peinlich wäre mir, dass das es auf der landensprachache übersetzt
    aufgehangen wird. wo leben wir eigentlich?

    das ist doch ein schlechter witz?
    please don`t touch?

    Nein, tust du nicht. Tut vermutlich kaum ein Deutscher im Ausland, wobei man schon so einiges von einer gewissen Klientel Deutscher in asiatischen Urlaubsregionen hört. Auch in manchen ost-europäischen Ländern gerieren sich Deutsche auf Brautschau nicht immer so, wie man es vermuten würde.
    Was du hier erlebst ist Prägung, und zwar lebenslang. In einer patriarchalen Gesellschaft, in denen Frauen hinter verschlossenen Türen gehalten werden, stets zehn Schritt hinter dem Mann laufen und sich auf der Straße (voll-)verschleiert zeigen, wird selbstverständlich ein anderes Frauenbild transportiert und auch gelebt.
    Hier gilt es in gewisser Weise Verständnis zu zeigen. NICHT in der Art, dass man solches Handeln toleriert oder klein redet aber in dem man es in den korrekten Kontext rückt. Und selbstverständlich ist dieses Verhalten dennoch nicht die Norm oder gesellschaftlich Akzeptiert. Eine Vergewaltigung ist - mit Ausnahmen - überall auf der Welt eine Vergewaltigung und ebenso gesellschaftlich geächtet.
    ---------- 31. Juli 2016, 14:35 ----------

    baumal schrieb:

    wir haben in unserer familie einen syrischen flüchtling"aufgenommen". ein moslem natürlich.
    dem ist es peinlich, wenn er ins freibad geht und dort auf
    arabisch lesen kann, dass man mädchen im bikini nicht
    antatschen darf.
    mit der ganzen nordafrikanischen brut, hätten syrer nix zu tun.
    soviel zu vorurteilen.
    ---------- 31. Juli 2016, 08:37 ----------
    ich sage nur: "wehret den anfängen!"
    versammlungsrecht hin oder her.
    deutschland hätte es auch recht gut zu gesichte
    gestanden, hätte sich der braune pöbel nicht auf der strasse
    getroffen.
    ---------- 31. Juli 2016, 10:13 ----------
    ich plappere nicht.
    was ein syrer über marokkaner, ägypter, tunesier, iraker, saudies...,usw loslässt möchtest du nicht hören
    [/quote]Und du meinst, das dritte Reich hätte verhindert werden können, wenn man der NSDAP das aufmarschieren verboten hätte? Nein, das ist ein Trugschluss und leider auch ein Offenbarungseid, was geschichtliche Hintergründe zur nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands angeht.
    Damals wie heute, und da zeigen sich erschreckende Parallelen, knüpften viele Propaganda und Hassreden der Nazis an bereits bestehende Vorurteile über Juden, Sinti/Roma in der Gesellschaft an. Ein latenter Glaube an die zionistische Verschwörung, eine schwache Demokratie und das Obrigkeitsdenken in beinahe allen gesellschaftlichen Schichten führten zum Erfolg der Nazis.
    Heute denkt man "die Muslime" vergewaltigen unsere Frauen, "die Muslime" lehnen das Grundgesetz ab, "die Muslime" sind potentielle Terroristen und und und.... die Liste lässt sich beliebig fortsetzen und ist inhaltlich ebenso falsch, wie - in meinen Augen - moralisch verdorben.

    Wir werden mit Sicherheit keine gesellschaftlich-moralische Überlegenheit dadurch erhalten, dass wir solchen Ländern nacheifern, in denen freie Rede per se als staatsgefährdend eingestuft wird. AfD, Identitäre Bewegung und wie die ganzen Hirnis heißen, setzen sich für ein gesellschaftliches Modell ein, dass es vor 40 Jahren gab und im Nachhinein mit "damals war alles besser" ordentlich weiß gewaschen wird. Faktische Realitäten werden negiert bzw. in das Licht psychischer und therapierbarer Krankheiten gerückt. Homosexualität? Soll doch bitte wieder heimlich ausgelebt werden, es wußte zwar jeder dass Müller in der Friedrichsstraße schwul ist, aber trotzdem seit 20 Jahren zum Schein verheiratet ist. Eine Frau, die gleichberechtigt neben dem Mann arbeiten geht? Frauen gehören in den heimischen Haushalt, Keimzelle der Familie und so. Ein blondes Dummchen mit Kochhandschuhen und einem debil fröhlichen Grinsen, die, wenn der Alleinernährer nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommt, gleich die Pantoffeln heranbringt, das bisschen Haushalt macht sich von allein.

    P.S.: Du musst mal hören, was so mancher Deutsche über Franzosen, Polen, Kroaten, Russen oder Holländer loslässt. Möchtest du nicht hören, da lebt die Erbfeindschaft auch Jahrzehnte nach dem letzten Krieg noch in den Köpfen fort.

    Pet schrieb:


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    Was ich bei den ganzen Türken, Arabern und Muslimen nicht verstehe, ihr System funktioniert nicht egal wo auf der Welt. Ihr Ehrgefühl das durch kleinste Ereigniss platz, ihre Gesetze und Regeln wolle sie uns am liebste aufzwingen. Nein das darf nicht sein und sollte sie endlich kapieren und akzeptieren.
    [/quote]Wer will uns was aufzwingen?
    In etwa so, wie uns Pegida und AfD vermitteln bzw. weiß machen wollen, sie sprächen "für das Volk"?
  • Es wird immer so getan, als ob nur wir (Deutsche) die Weisheit und Moral gepachtet hätten, und nur das was wir machen wäre richtig.
    Meine Urgroßmutter hat noch vor knapp 40 Jahren gesagt "Hauptsache sie bringt keinen Katholischen heim " als sie erfahren hat, dass ihre Enkelin wohl einen Freund hat.
    Ich erinnere auch daran, dass es noch gar nicht so lange her ist, dass Frauen in Deutschland auf Herd und Kinder kriegen reduziert wurden, über Rechte hat man nicht einmal im Traum nachgedacht.

    Es gibt noch genügend Länder die diese Entwicklung noch vor sich haben.

    Abgesehen davon, ich bin mir sicher, dass in ein paar Tagen kein Mensch mehr über diese Demo reden wird.
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  • Doubtfire - ok, also es gibt gesonderte Zeiten für Frauen, damit sich die "neuankommenden Frauen" nicht belästigt fühlen, also muss sich die "Mehrheitsgesellschaft" anpassen, weil Leute kommen, die etwas anderes möchten als hier vorhanden. Und wie machen wir das mit solchen Leuten, die einer Lehrerin nicht Hand geben wollen, die die Tochter nicht zum Schwimmunterricht lassen usw. weil Glaube usw. Auch Ausnahmen? Und wo hören die Ausnahmen dann auf und wer bestimmt es eigentlich?
  • Karlsruhe hat die zuschaltung türkischer politiker während der demo untersagt.

    in einigen tagen wird noch über die demo gesprochen, denn irgendwo wird eine andere demo pro Erdogan stattfinden, am besten erst einmal in Ravensburg!!!
  • rodop schrieb:

    Doubtfire - ok, also es gibt gesonderte Zeiten für Frauen, damit sich die "neuankommenden Frauen" nicht belästigt fühlen, also muss sich die "Mehrheitsgesellschaft" anpassen, weil Leute kommen, die etwas anderes möchten als hier vorhanden. Und wie machen wir das mit solchen Leuten, die einer Lehrerin nicht Hand geben wollen, die die Tochter nicht zum Schwimmunterricht lassen usw. weil Glaube usw. Auch Ausnahmen? Und wo hören die Ausnahmen dann auf und wer bestimmt es eigentlich?
    Nein, falsch verstanden. Die gesonderten Zeiten sind deswegen eingerichtet worden, dass Muslima aus patriarchalen Ehen überhaupt ins Schwimmbad gelassen werden, wenn diese Einrichtungen Burkinis verbieten. Burkinis sind verständlicherweise schwer zu vermitteln und stehen in meinen Augen auch einer Integration entgegen. In dem man aber Zeiten für den exklusiven Gebrauch durch Frauen einrichtet, kommen diese aus einem häuslichen Trott männlicher Bevormundung heraus und haben so zumindest die Chance mit anderen Frauen in Kontakt zu treten.
    Inwieweit bist du jetzt als Teil der Mehrheitsgesellschaft eingeschränkt?

    Die Alternative habe ich ja oben erwähnt. Keine Burkinis, keine gesonderten Zeiten nur für Frauen? Dann bleibt die Ehefrau halt daheim und versauert am Herd. Daumen hoch für diese gelungene Integration.

    Ausnahmen sind das Ergebnis von Kommunikation und einem inhärenten Konsensgedanken. Man spricht also miteinander. Aus deutscher Sicht zu sagen, hop oder top ist keine Kommunikation sondern Bevormundung. Das ganze ist ein Balanceakt und nicht leicht zu bewältigen, allein schon deshalb weil wir alle Menschen mit unterschiedlichen Ansichten sind. Es gibt nicht den einen Handlungsstrang an dem wir Deutschen uns orientieren könnten um anderes Verhalten als rückständig zu diskriminieren. Das sind Einzelfallentscheidungen, die jeden Tag neu getroffen werden müssen.

    Eindeutig ist für mich jedoch samt und sonders das Grundgesetz, plus die freiheitlich demokratische Grundordnung. Der Fall mit dem Schwimmunterricht oder dem Händeschütteln wäre für mich also eindeutig. Im Zweifel kommt die Polizei samt Ordnungsamt und fährt das Mädel morgens zu ersten Stunde Schwimmunterricht. Aber auch hier. Was wenn die Mutter in der Schule anruft, die Tochter sei krank? Jedes Mal hinfahren und nachschauen? Bzw. was wenn mein Gegenüber Amish oder Jude ist und mir den Händedruck verweigert? Würde ich ebenso pikiert reagieren, wie manche es bei Muslimen tun?
    Verbieten wir die Beschneidung von Jungen? Das Schächten von Tieren? Das Tragen von Kippa und Kopftuch in der Öffentlichkeit? Für alles findest du mehr oder wenige große "Mehrheiten" in unserer Gesellschaft.

    Die Debatte was wir in einer pluralistischen Gesellschaft zulassen möchten, ist jeden Tag auf's Neue zu bestimmen. Da helfen Pauschalurteile einfach nicht weiter.