Veränderter Grundwasserspiegel - rechtliche und bauliche Einschätzung

    • @Fungus: erstere

      @Plenum: was mir bei einer Innenabdichtung am meisten Bauchschmerzen macht ist die Bausubstanz, man kann doch nicht davon ausgehen daß das Material geeignet ist, ständig nass zu sein (Betonsteine), oder ist das eher unkritisch?

      Haben Betonsteine mit Mörtel eine Kapillarwirkung? Also kann Feuchtigkeit in der Wand aufsteigen?

      @Gast1234: vielen Dank für deine Mühe und Kommentare. Ich werd mich die nächsten Tage nochmal bei Dir melden, hab bloß momentan selber recht viel um die Ohren!
    • Es wird sicherlich auch zu Problemen kommen, wenn in der Wand feine Risse, Fehlstellen, hohl liegende Bereiche, kleine Kiesnester im Baumaterial, Bereiche mit wenig Injektionsmaterial o.ä. vorhanden ist und der Wasserdruck zu Zeiten eines erhöhten Grundwasserstandes soviel Druck auffbaut, dass Wasser von außen durchsickert und von Innen gegen die Abdichtung drückt.Wie lange diese dann dem Wasserdruck standhält ist fraglich.

      Eine wechselnde Feuchtigkeit führt u.U. auch zu Kristallisationsvorgängen im und am Mauerwerk, was wiederum zu Abplatzungen führt. Früher oder später.

      Hat das Grundwasser einen eher säuerlichen pH-Wert oder enthält sonstige kalk- oder betonangreifende Bestandteile, sieht es für die Dauerhaftigkeit der Wände auch nicht gut aus.

      Deshalb halte ich Manfreds Großbuchstaben PLUS Fettdruck für gerechtfertigt.
      Gruß
      Holger
      --
      Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
      Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
      (Andreas Marti; Schweizer)
    • ohne eigenen sehr qualifizierten sachverstand sollte man diese aufgabe nicht angehen. allein die prüfung der zeugnisse und zertifikate, des abdichtungskonzepts erfordert mehr als das übliche fachwissen bei innenabdichtung mit drückendem wasser.
    • Manfred Abt schrieb:

      ich halte das für eine EXTREM sportliche Aufgabe, einen nicht als Wanne ausgebildeten Keller nachträglich zu einer ständig im Grundwasser liegenden Wanne aufzurüsten.

      Da gibt es einige Abhandlungen zu dem Ort Korschenbroich, wo der Braunkohlentagebau beendet und die Grundwasserabsenkung abgestellt wurde.
      Danach standen sehr viele Keller, die nicht weiter alle wasserundurchläassige Wanne ausgebildet waren, unter Wasser.
      Hier wurde einige Untersuchungen von namhaften Leuten gemacht - hauptsächlich nachträglicher Einbau einer Weißen Wanne.
      Alles in allem aufwändig und ne teure Tasse Tee.

      Mit Google sollte man dazu einiges finden.

      Durch Injektion von irgendwie gearteten Stoffe (z.B. Hydrostrukturgele etc) halte ich das Vorhaben auch für sportlich.

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