Zementestrich Grundierung in Aufheizphase

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Zementestrich Grundierung in Aufheizphase

      Hallo zusammen,

      ich habe eine Frage zum Thema Estrich:

      Angenommen ein Zementestrich liegt ca 4 Wochen und wurde nach 3 Wochen (sprich bereits 1 Woche lang) mittels Estrichheizprogramm auf volle Vorlauftemperatur aufgeheizt (50°C).
      Der Estrich sandet nun an der Oberfläche. Nicht komplett, sondern nur stellenweise.

      Kann man den Estrich während dieser Trocknungsphase schon anschleifen und dann zB mit wasserverdünnbarer Grundierung behandeln? Verhindert das den Trocknungsprozess?

      Vielen Dank und Grüße
    • Hallo Rolf,

      der Estrichleger sagte, es sei wohl ein wenig zu viel Wasser benutzt worden. Gegen das Absanden möchte er den betreffenden Raum komplett anschleifen mit der Maschine und dann grundieren.
      Meine Sorge zielte darauf ab, ob das dann den Trocknungsprozess ver-/behindert?!
    • Bavarian schrieb:


      Angenommen ein Zementestrich liegt ca 4 Wochen und wurde nach 3 Wochen (sprich bereits 1 Woche lang) mittels Estrichheizprogramm auf volle Vorlauftemperatur aufgeheizt (50°C).

      Meinst Du das Funktionsheizen? Dann den Temperaturwechsel nicht vergessen. Danach folgt dann das Belegreifheizen, das bei der kurzen Zeit sicherlich erforderlich wird. Bis dahin wird noch eine Menge Feuchtigkeit aus dem Estrich getrieben, und ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Grundierung an der Oberfläche hier so hilfreich ist.

      Verantwortlich ist letztendlich der Estrichleger, der muss dafür den Kopf hinhalten.Ich würde zuerst einmal abwarten bis der Estrich trocken ist, aber ich bin auch kein Estrichleger.
    • R.B. schrieb:

      Bavarian schrieb:

      Angenommen ein Zementestrich liegt ca 4 Wochen und wurde nach 3 Wochen (sprich bereits 1 Woche lang) mittels Estrichheizprogramm auf volle Vorlauftemperatur aufgeheizt (50°C).
      Verantwortlich ist letztendlich der Estrichleger, der muss dafür den Kopf hinhalten.Ich würde zuerst einmal abwarten bis der Estrich trocken ist, aber ich bin auch kein Estrichleger.
      Den Kopf hinhalten ja, aber den Stress, die Diskussionen und den Zeitverlust und damit verbundene Kosten habe ich dann dennoch.
      Ich meine eben nur, ob es sich lohnt, sich deswegen mit dem Gewerker zu streiten, oder ob es so wie er sagt eher unkritisch ist und ich nichts zu befürchten habe. Das wäre nicht so ungewöhnlich und üblich.
      Dass der Zementenstrich nicht optimal war, hat er allerdings eingeräumt. Eine komplette "Revision" sei allerdings keineswegs verhältnismäßig.
    • Eine Verbesserung kann erst bei Belegreife einen Sinn machen. Und ist danach durch Bestätigungsprüfungen nachzuweisen. Dafür wird der Estrichleger einen Sachverständigen brauchen, da kann man jemand bei der HWK erfragen.

      Bis zur Abnahme muss der AN die Mängelfreiheit nachweisen. Das ist so ein Fall, für den diese Vorschrift existiert.
      Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten. 8o