Kosten Sprinter

    • Kosten Sprinter

      Hallo Leute mal eine Frage an die Experten die einen Betrieb besitzen oder Einblick in die Buchhaltung haben.

      Mein Sohn betreibt einen kleinen 2 Mann Montagebetrieb als Sub. Bisher hat Ihm der Hauptauftraggeber ein Fahrzeug zu Verfügung gestellt. Nun soll ein eigenes Fahrzeug angeschafft werden. Der Haupauftraggeber ist bereit 0,75 Euronen/Kilometer zu zahlen.

      Seht Ihr das als ausreichend an. Sprinter oder ähnliches (lang und hoch).

      Liebe Grüße aus berlin.
    • Für was sollen die 0,75 Euro denn sein? Aufwandsentschädigung?
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

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    • Er rechnet eine Montagestunde zum Preis x ab.

      Da es bundesweite Montagen sind fährt er mit dem Sprinter zum Einsatzort und zurück.
      In den 0,75 Euro ist alles enthalten (Leasing, Sprit, Reparatur usw.)

      Insofern Aufwandsentschädigung rein nur für das Fahrzeug.

      Werden Montagen nach Vorgabezeit gemacht. Gibt es einen, wie bei den Fertighaus Leuten üblich, Zuschlag zur Vorgabezeit für die An- und Abreise.

      Werden zum Beispiel Kundendienste, Restarbeiten und solche Sachen ausgeführt wird die Fahrzeit voll bezahlt.
    • Ist doch ganz einfach:
      Leasingrate p.A.
      Versicherung für den Gap p.A.
      KfZ.-Versicherung p.A.
      Inhaltsversicherung p.A.
      Wartungs- und Rep.kosten p.A.
      Sprit an Hand der gefahrenen km p.A.
      Zuschlag für Unfälle und unplanmässige Rep.

      Aufaddiert = X
      X / 0,75 = Y km.

      Wenn als SUb mehr km, dann mags sich rechnen, wenn weniger km, dann ;( :thumbdown:

      Sagt mal, lernen die heute alle nicht mal mehr die Grundlagen des Kalkulierens?
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    • Nun mir gings halt in erster Linie darum was ist bei Euch so üblich.

      Mit der Kalk. ist das so eine Sache. Den Preis als Sub bestimmt der Auftraggeber. Du hast nur die Chance ja oder nein zu sagen.

      Die km die er für den Hauptauftraggeber fährt bekommt er auch bezahlt. Da gibt es an sich keine unbezahlten Kilometer. Es sei den, danke für den Hinweis, der Auftraggeber kommt auf die Idee die Entfernung zur Baustelle nach "Maps" zu zahlen und die Fahrten während des Auftrages (Essen, Übernachtung, Baumarkt usw) nicht. Das muss ich ihm sagen, dass er das abklärt.

      Die Kilometerleistung stellt sich positiv dar. Ich schätze mal 60.000 Jahr kommen schon zusammen. Die erste Idee war es über den Stundenlohn abzurechnen, da habe ich ihm dringend davon abgeraten.
    • Sprit wird also gesondert bezahlt? Nach gefahrenen Kilometern? Dann sind 0,75 Euro/km bei 60.000 jährlich durchaus kalkulierbar. Die Frage ist nur was mit den Fahrzeitstunden ist? Muss von den 0,75 also auch Lohn gedeckt werden? Dann sind 45.000 pa. vielleicht etwas wenig, wenn man davon auch Lohnkosten decken will.

      Ist halt schwierig zu sagen weil man ja nicht weiß welches Zahlenwerk der Auftraggeber dem Subi übermittelt.
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    • wasweissich schrieb:

      scheinselbständigkeitskonstelation
      Wo liest du das? Eine GBR wäre doch ohne weiteres denkbar. Für Buchhaltung gibt es Fachleute, wenn man sich das Wissen nicht selber aneignen will. In kleinst Betrieben ist der Umfang ja überschaubar.
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    • Wer die Brötchen bezahlt ist doch nebensächlich sofern es finanzrechtlich in einem sicherem Rahmen ist. GmbH wäre overkilled, genauso Co.KG und Konsorten. Bei überschaubarem Risiko lohnt sich eine GBR, besonders wenn man die Haftung unter beiden aufteilt.
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    • Wenn das nur ein AG ist, dann dürfte recht schnell der Verdacht auf Scheinselbständigkeit aufkommen. Dass man für größere Projekte eine Zeit lang an nur einem AG gebunden ist, dürfte für eine kleine Klitsche norml sein. Nicht normal ist es aber, dass man ausschließlich nur für einen AG arbeitet. Wie lange macht er das schon ohne, dass es dem Finanzamt aufgefallen ist?
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      Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...
    • Er kann dem AG auch eine Rechnung über Kilometer X in Abständen X schreiben. Sinnvoller wäre das eh, meiner Meinung nach - als Zuwendungen zu erhalten. Wobei das Buchungstechnisch (nur die Kilometerrechnung mit Pauschale X) etwas wirr sein könnte.

      So etwas gehört eigentlich in den Stundenlohn eingepreist und die Rechnungen (Sprit, Wartung, Versicherung) über die entsprechenden Konten gebucht. Andernfalls muss man zwangsweise dem FA wohl erklären aus was sich die 0,75 Euro zusammen setzen, die man da als Zuwendung erhält. Am Ende kommt es aber drauf an wie die (AG) das bei sich selber verbuchen und wie die jetzige Buchführung des Sohnemanns ist.
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    • Ohne Details der Buchung lässt sich nichts dazu sagen. Bekommt dein Sohn einen Check? Wird es verrechnet?
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    • Also nochmals, der Zoll hat schon geprüft, er ist Arbeitgeber und damit hat sich der Zoll zufrieden gegeben.

      Er macht nur "EÜR" ich mache sie halt. Nun sehe ich das mit den KFZ-Kosten, einfach, zu einfach???????

      Ich buche sämtliche KFZ-Kosten als Ausgaben (Leasing oder Kauf, Sprit, Reparatur halt alles) und buche die Kilomterkosten als Einnahmen. Er stellt halt seine Rechnung BV Maier, 65 h Montagezeit =, 1200 kilometer Fahrt a 0,75 €. Die Rechnungssumme wird dann in aller Regel binnen einer Woche ausgeglichen. Kommt dann am Ende ein Gewinn oder Verlust raus. Sehe ich das zu einfach???

      Es werden durch diese 0,75 € keine Lohnkosten abgedeckt. Nun nicht ganz so richtig, er bekommt genauso wie die Monteure des Fertighausunternehmens eine bestimmte Zeit für An und Abfahrt geschrieben. Wenn er länger unterwegs ist sein Problem, ist er kürzer unterwegs sein Vorteil.

      Die Montagen dauern in aller Regel nicht so lange. Mehr als eine Woche auf der selben Baustelle kommt eher selten vor.

      Nochmals zu Kalkulation, die Kosten zu ermitteln wäre natürlich keine Problem wenn man die tatsächlich gefahrenen Kilometer kennen würde. Dies wurde nie notiert, weil das Fahrzeug ja vom Hauptauftraggeber gestellt wurde.

      Deshalb eben die Frage an Euch, wie seht Ihr die 0,75 €.
    • Der AG wird das sicherlich als Reisekosten buchen - nur was machst du mit der USt? Buchst du Sie? Gibt es für das KFZ eine Abschreibungsliste?

      Ich denke Sprit wird gesondert vergütet? Dann sind die Kilometer doch egal. Dann sind Fakten wie Versicherung, Wartung, Wagnis wichtig. Die habt ihr doch, die Daten oder nicht?
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    • oben steht doch, wie Du rechnen kannst. Genau kann das hier niemand beantworten, da niemand deine Zahlen kennt.
      Nur mal als Beispiel, ich komme bei meinem PKW mit 0,75€/km nicht hin. Hilft Dir aber nicht weiter.

      Also, hinsetzen und Zahlen zusammenstellen, dann siehst du doch ob die Rechnung aufgeht oder nicht.
    • Und wenn man mal nicht weiter weiß, dann schaut man mal unter gugl und findet da einen uns allen wohlbekanten Automobilclub. Und der ermittelt KOsten in der Sprinter-Klasse von 79,7 bis 111, irgendwas pro km.

      Kostenermittlung für Haltedauer 48 Monate und 15.000 km/Jahr Fahrleistung

      Ich sags mal deutlich: solche Geschäfte sind Kacke im Quadrat. Wenn in der Selbständigkeit kein eigenes Auto drin ist, dann sollte man sich über seine Preise/Kalkulation mal ernsthaft Gedanken machen.
      Ich hasse schleimerei. Aufm Bau wird Tacheles geredet
    • ob Leasing oder Kauf, das wäre wieder ein anderes Thema.
      Bei 60.000km pro Jahr, und Kauf des Fahrzeuges, muss man halt die Abschreibung im Auge behalten.
      Bei einem Sprinter hätte man zumindest den Vorteil, dass Fahrtenbuch und Privatanteil keine große Rolle spielen. Betriebskosten des Fahrzeug kontieren, damit man den Überblick behält, und alles wird gut.